Schwedische Polizei entführt 7-jährigen wegen Heimunterricht

Schwedische Polizei entführt 7-jährigen wegen Heimunterricht

Von Don Hank

Christer und Annie Johansson sind ein in Gotland ansässiges Ehepaar, das sich letztes Jahr entschloss, nach Indien umzusiedeln. Annie ist nämlich Inderin und Christer fühlt sich zu Hause in ihrer Heimat. Die Eltern beschlossen sich, vor der Abreise ihren sieben Jahre alten Sohn Dominic zu Hause zu unterrichten statt in die Schule zu schicken. Sie wollten alles legal machen und informierten erstmal den Direktor der lokalen Volksschule, der versprach, Christer die notwendigen Lernmaterialen zur Verfügung zu stellen, was in Schweden Pflicht ist.

Der Heimunterricht is nämlich legal in Schweden, obwohl man zur Zeit im Parlament diskutiert, ob man ihn doch untersagen solle.

In der Zwischenzeit kamen einige Führende der Gemeinde auf die Idee, Dominic müsse doch zur Schule und widerstanden stark den Wünschen der Eltern. Denn Christer stand im Ruf, ein ausgesprochener Andersdenkender zu sein. Und im Westen von heutzutage gibt es nichts gefährlicheres für die Karrieren ehrgeiziger Politiker als ein Andersdenkender.

Aus bis heute schleierhaften Gründen entstanden plötlich allerlei Hindernisse. Nein, sowas dürfe man nicht. Alle Kinder müssen in die Schule. Wer sein Kind nicht zur Schule schickt sei der Kindermisshandlung schuldig. Die Medien machten an der Hetzerei mit. Plötzlich redeten sie von dem „Recht“ der Kinder auf den Schulbesuch. Kein Wort stand in den Zeitungen über das Recht eines Kindes auf seine Eltern bzw. über die Vorteile des Heimunterrichts, der statistisch zu einem besseren Erfolg führt als der Schulbesuch

Als Christer vor dem Direktor erschien verweigerte dieser schlechthin die Übergabe der angebotenen Bücher ohne seine Gründe zu nennen und befahl Christer seinen Sohn sofort zur Schule zu schicken.

Das ganze Drama eskalierte bis das gotländische Schulamt die Familie Johannson endlich vor Gericht klagte, das Christer dann eine Geldstrafe in Höhe von 250 Kronor pro Tag auferlegte, die bis zum Tage an dem Dominic in die Schule ginge gezahlt werden musste.

Die Johanssons zahlten nicht. Sie wussten, dass die ganze Gemeinde ihre Elternrechte verletzt hatten und dass sie keine Misshandlung begangen hatten.

Aber in einer korrupten Welt kann die Wahrheit dem Betrug nicht immer standhalten.

Der Tag der Abreise näherte sich und als die Familie Johannson endlich im Flugzeug sass und dem künftigen Leben in einem freieren weniger stressvollen Land entgegensah, vollzog sich etwas geradezu kafkaesques. Eine Minute vor dem Start kamen schwedische Bullen in die Kabine hineingestürmt, stürzten auf die drei Insassen zu, entrissen Dominic seiner Mutter aus den Armen und holten alle drei aus dem Flugzeug heraus, als wären sie alle gefährliche Terroristen. In der Tat war Christer ein Verbrecher, und zwar ein Verbrecher der allerschlimmsten Sorte: ein Andersdenkender – die Sorte die nicht mehr und nirgends in Europa geduldet werden kann.

Als sie ins Polizeibüro kamen erbrach der schwer traumatisierte Dominic, die Mutter sackte ohnmächtig zu Boden. Christer fiel auf die Knie, horchte Annie (die am Herzen litt) auf den Atem und stellte fest, dass sie nicht mehr atmete! Ohne zu zögern begann er mit einer Atemspende. Die herumstehenden Polizisten machten keine Anstalten, mitzuhelfen.

Vier Tage nachher, in Gegenwart der Sozialarbeiter, hörte Annie auf zu atmen. Diese kümmerten sich gar nicht um sie. Schon wieder musste Christer Atemspende praktizieren.

Kannst Du Dir dieses blödsinnige Verhalten vorstellen?

Aber wer ohne Gott lebt legt keinen Wert auf das Leben. Europa lebt jetzt schon seit Langem ohne Gott und der geschilderte Verlust an Menschlichkeit ist eine der ersten Früchte davon.

Kurz nach den geschilderten Ereignissen las ich eine Nachricht im Internet darüber, aus der die Telefonnummer Christens hervorging. Wir redeten lange. Er hatte Dominic schon lange nicht zu Gesicht bekommen und hatte die ganze Nacht hindurch geweint. Annie lag wegen Ihrem Herzleiden im Bett. Die Erlebnisse mit der Polizei hatten sie sehr mitgenommen. Nur Christer kümmerte sich um ihr Wohl.

Was mich am Tiefsten beeindruckte, war dass es bei Christer um einen ungewöhnlich gütigen und mitfühlenden Menschen handelte. So sagte er „seit meiner Geburt habe ich schon immer nur meinen Mitmenschen helfen wollen.“ Er schilderte darauf hin eine Reise nach Indien, wo er den Opfern eines Erdbebens helfen wollte – was ihm aber wegen der zur Zeit chaotischen Bedingungen nich gelang. Er kam bestürzt zurück und fiel in eine schwere Melancholie, die über mehrere Monate dauerte und psychologische Behandlungen nach sich zog.

Ich lasse mich nicht leicht betrügen, aber etwas an der ruhigen Stimme und den nachdenklich ausgesprochenen Worten dieses gütigen Mannes versicherte mich, dass es bei ihm um bare Münze ging.

Ganz am Ende unseres Gesprächs sagte ich „Christer, ich will Dich vergewissern, dass Gott Dich und Annie und Dominic liebt. Er liebt Euch sehr und will, dass es euch gut geht. Verstehst Du?“ Er verstand es. Dann konnte ich plötzlich nicht mehr richtig reden, denn meine Stimme wollte nicht mitmachen. Ich spürte den Drang, in Tränen auszubrechen. Christer konnte nicht darum herum an meinem Weinen teilzunehmen und wir weinten unverschämt am Telefon – zwei Unbekannte, einer in Gotland und der andere in Panam City, Panama, die sich niemals zu Gesicht bekommen hatten, weinten weil wir beide genug von den Leiden unserer gottlosen Welt erlebt hatten um zu wissen, dass der Weg noch ein langer und harter sein würde, aber dass Gott uns liebte. Solche Momente sind unbezahlbar und gehören zur Ewigkeit.

Ich versprach ihm dann, dass ich ihm helfen würde. Ich kenne meine Leser und wusste, dass Ihr mithelfen würdet. Als dieses Gespräch beendet war sendete ich eine email an die betreffenden schwedischen Behörden. Ich hoffe, dass Du das auch tust. Wenn deine Zeit knapp ist, schreib nur im Feld Betreff: „Please return Dominic Johannson to his parents. Thank you.“

Ich bin nicht sicher, ob diese Leute Deutsch verstehen aber das ist meines Erachtens egal, denn wenn diese Behörden emails aus aller Herren Ländern bekommen, dann wissen sie wohl, dass ihre Handlungen die internationale Aufmerksamkeit auf sich gezogen haben. Meinen englischsprachigen Artikel und den Brief an die schwedischen Behörden findest Du hier.

Lieber Leser: Christer und Annie haben Dir eine wunderbare Gelegenheit gegeben, einem traumatisierten Jungen und seinen verfolgten Eltern – die ihn sehr viel lieben — zu helfen. Was für eine Gelegenheit hast Du jetzt! Erinnere Dich an die Worte Jesu: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr für mich getan.

Unten findest Du die emails von einigen der an der Entführung von Dominic teilnehmenden Behörden.

sofi.rosenqvist@gotland.se;

caroline.palmqvist@gotland.se;

lena.celion@gotland.se;

marika.gardell@gotland.se;

Einige Information zum Kontaktieren schwedischer Behörden alten Rangs, davon Minister, folgt:

http://www.sweden.gov.se/sb/d/2052

Besonders hilfreich wäre eine email an das Schwedische Bildungsministerium:

http://www.sweden.gov.se./sb/d/2133

Wenn Du noch Zeit hast, kannst Du an Christer and Annie schreiben:

christer@mepprograms.org

Und bitte die folgende Petition zur Unterstützung des Rechts auf den Heimunterricht in Schweden unterschereiben:

http://rohus.nu/?English_information:Petition

Vielen Dank.

Gott segne Dich,

Don

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