Prächtige neue Schulen, Kapitel 4 und weitere Kapitel

Prächtige neue Schulen

von Berit Kjos,

übersetzt von Dagmar Schubert

Kapitel 4

 

Aufbau einer globalen Spiritualität

 

„Eine Bewusstseinsveränderung ist nötig und angemessen bei dem Wandel hin zu einer GLOBALEN GESELLSCHAFT…und betont die globale gegenseitige Abhängigkeit…Es ist wichtig, eine große Veränderung bei den Glaubenssystemen zu erforschen im Hinblick auf unsere Kinder und unsere Zukunft.” (Phil Gang, Gründungsdirektor des „Institute for Educational Studies” (TIES) („Institut für Bildungsstudien”) und Direktor von „Global Alliance for Transforming Education” (GATE) („Globale Allianz für transformierende Bildung”)

 

„Da wir nach Antworten suchen, um den Planeten Erde zu retten, schauen immer mehr Menschen auf die traditionellen Völker dieses Planeten…Das ist die Geschichte der Indianer…unsere Spiritualität, und die wollen wir mit der Welt teilen.” (Alan Ross, Superintendant im Ruhestand der South Dakota-Schule, Autor von „Mitakuye Oyasin” („Wir sind alle verwandt”)

 

„Die Gruppe ist jetzt komplett, der Solidaritätskreis perfekt…Zwölf von ihnen sind bereit, eins zu werden, sie warten darauf zusammenzukommen, zu verschmelzen, ihre zwölf separaten Identitäten zu Gunsten einer größeren aufzugeben…Unermüdlich schlagen die Trommeln: ‚Komm, Größeres Wesen, Sozialer Freund…'” (Aldous Huxley in seinem Buch „Brave New World” („Schöne neue Welt”)

 

Peter starrte auf seinen Beitrag zu einem großen Wandbild von der Erde. Er hatte für einen Moment innegehalten, um eine Gruppe Grundschüler mit einzubeziehen, die an einem Zwei-Tage-Projekt mit dem Namen „Die Welt zusammenweben” teilnahmen. Wie alle anderen hatte Peter zwei weit voneinander entfernte Teile der Welt gewählt und sie mit einem Stück Schnur verbunden. Die Botschaft, die hinter diesem Projekt stand, war klar – sie war ihm bereits durch Lehren über die Multikultur und Umwelt in seiner Schule eingeimpft worden: Alle Menschen und Länder auf der Welt sind miteinander verbunden. Alle sind in einer großen globalen Familie vereint.

 

An Peters Hals baumelte ein neues Amulett, ein traditionelles Symbol als Schutz vor bösen Geistern. Er hatte es in einem Workshop mit dem Namen „Stammes-Halsornamente” selbst gemacht. Dieser Workshop versprach, den Schülern beizubringen, wie sie ihre eigenen „persönlichen Amulette” herstellen konnten. Neben Peter stand seine Mutter und balancierte vorsichtig die Erzeugnisse von zwei früheren Workshops in ihren Händen aus: Einen Amazonas-Regenvogel mit hellen Federn und eine groteske Stammesmaske.

 

Der „Tag der Erde” war gekommen und jetzt vorüber; aber die Schüler von jeder Grundschulklasse in Sunnyvale, Kalifornien verehrten noch immer „Mutter Erde” und ihre Eingeborenen-Völker. Bei dem jährlichen Fest „Hand an der Kunst”, das für die geplante länderweite Partnerschaft zwischen Schulen und Gemeinden steht, können die Kinder zwischen 42 Workshops wählen, welche die Kunst und die Rituale der Naturvölker lehrten. Mit verlockenden Titeln wie

 

  • – „Indianische Totempfahle”
  • – „Chinesische Drachen”
  • – „Südindische Tänze”
  • – „Afrikanische Trommeln”

 

– alles Umwelt bezogene und politisch korrekte Ausdrucksformen, die die Glaubenssätze und Praktiken der Welt widerspiegeln – wurden die Schüler aufgefordert: „Kommt …versucht es … experimentiert!”

 

Die Schüler liebten das.

 

  • – Sie trugen ihre persönlichen mexikanischen Geistperlen.
  • – Sie entwarfen ihre eigenen amerikanisch-indianischen Traumfänger, mystische Spinnennetze innerhalb von heiligen Kreisen, die angeblich schlimme Träume blockierten und gute Träume begrüßten.
  • – Sie stellten Schutzschilde für Medizinmänner und andere indianische Schilde her, die ihre persönlichen Kraft-Tiere identifizierten und beherbergten.
  • – Sie schufen „mythische Figuren und Tiere” von Panama.
  • – Sie drückten stolz ihre nachgebildeten südwest-indischen „magischen Figuren” an die Brust.

 

Unbeirrt der OKKULTEN GEFAHREN, feierten sie die Wiederkehr der Rhythmen, Rituale und Religionen, die einmal die Kulturen von Norwegen bis Afrika und von Alaska bis Australien beseelt haben. Multikulturelles macht Spaß! Warum soll die Welt nicht eins sein?

 

Einheit in der Vielfalt

 

Partnerschaft, Feste, Einheit…Diese schön klingenden Schlagworte kennzeichnen den angemessenen Ausdruck für das Herzstück der heutigen kulturellen TRANSFORMATION. Diese sucht nach Einheit zwischen

 

  • – den Kulturen
  • – der Schule und der Gemeinde
  • – Mensch und Natur

 

Kein Wunder, dass die Schüler sich zur Loyalität gegenüber einer spiritualisierten Erde verpflichten, Hymnen auf ein kommendes Neues Zeitalter des Friedens (New Age) singen und – im krassen Widerspruch zur biblischen Wahrheit – eine Einheit feiern, die alle religiösen Barrieren von sich weist.

 

Diese Einheit ist das zentrale Thema des internationalen Bildungssystems.

 

In Kapitel 2 haben wir gesehen, dass die amerikanischen Bildungsziele zu denen der „World Conference on Education for All” (WCEFA) („Weltkonferenz – Bildung für alle”) passen. Sie passen auch zu den Zielen der „United States Coalition for Education for All”) (USCEFA) („US-Koalition – Bildung für alle”), die dabei hilft, unser nationales Bildungssystem mit dem internationalen System zu verbinden. Während alle drei Gruppen nach gemeinsamen Werten suchen, betont die USCEFA („US-Koalition – Bildung für alle”) die „Einheit der Menschheit”. Hinter diesen Worten verbirgt sich ihr vereintes Verständnis, das gemeinsame Werte in gemeinsamen Glaubenssätzen und innerhalb der Spiritualität die Basis bilden sollen.

 

 

 

WCEFA

Weltkonferenz – Bildung für alle

USCEFA

US-Koalition – Bildung für alle

Amerika 2000
„Ein weiteres und nicht weniger grundsätzliches Ziel der Bildungsentwicklung ist die Übertragung und Erweiterung der gemeinsamen Kultur und der moralischen Werte. In diesen Werten findet der Einzelne und die Gesellschaft ihre Identität und ihren Wert.” „Das menschliche Überleben und die Steigerung des Fortschritts hängen davon ab, inwieweit wir der Jugend die Werte einschärfen und die Bedeutung der Einheit der Menschheit, die Zerbrechlichkeit dieses Planten und die Rechte von jedem Einzelnen betonen.” „Da wir die Schulen von morgen formen, sollten wir die zeitlosen Werte neu entdecken, die für die Verwirklichung erforderlich sind.”

 

Alles muss zusammenpassen. Die alten Vorstellungen, Wege und Glaubenssätze, die nicht dazu passen, müssen ABGESCHAFFT werden.

 

In seinem Bericht von 1994 über den Schulbezirk Johnson City Mitte in New York „A National Model of Instructional Excellence” („Ein nationales Beispiel für Lehrplanqualität”) fordert Dr. John Champlin

 

  • – einen „change agent” („Urheber der Veränderung” oder „Innovator”) für jede Schule
  • – einen „Zugang zum ganzheitlichen Bildungssystem”
  • – „revidierte Glaubenssätze, Lebenseinstellungen und Beziehungen”.

 

Dr. Champlin ist kein kleines Licht im Bildungssektor. Er ist Direktor des „National Center for Outcome Based Education” („Nationales Zentrum für auf Erfolg basierende Bildung”) und Mitglied des „Board of Directors for Partners for Quality Learning” („Direktorenausschuss der Partner für qualifiziertes Lernen”) für Johnson City. Er fasst das länderweite Modell wie folgt zusammen:

 

„Die Bemühung, eine neue Kultur durch die schriftliche Festlegung unserer Glaubenssätze, Praktiken und Werte aufzubauen und durch eine Politik, die wir stetig als Basis für Erneuerung und Wachstum nutzen, war von entscheidender Bedeutung. Wir haben die ehemaligen Verfahren so schnell wie möglich entfernt.

 

„Drei der schulischen Leistungen (die das Verhalten aufzeigen), die wir bei dem Experiment in Johnson City geprüft haben, waren keine akademischen, affektiven Resultate wie selbst gesteuertes Lernen, kreatives Denken und Gruppenverhalten, also wie man mit anderen zusammenarbeitet.”

 

1992 ließ das „Kansas State Board of Education” („Staatliche Komitee für Bildung” ) seinen offiziellen Wandel-Plan verlauten. Es wurde erklärt, dass QPA („Quality Performance Accreditation”) („Leistungsqualitätsbeglaubigung”), ein anderer Name für OBE („Outcome Based Education”) („Auf Erfolg basierende Bildung”), ein Prozess ist, der

  • – neues Denken
  • – neue Strategien
  • – neues Verhalten
  • – neue Glaubenssätze

 

fordert. Man beachte: Fast jeder Bundesstaat in Amerika folgt diesem Prozess. Die Bundesstaaten können es sich einfach nicht leisten, die Verbindung zum nationalen Geldhahn zu kappen.

 

Die meisten „change agents” („Urheber der Veränderung” oder „Innovatoren”) dürfen ihre Stichwörter nicht direkt aus den okkulten Leitfäden dieser Welt nehmen, aber sie folgen derselben Spur. Überall sehnen sich die Menschen nach Lösungen im Hinblick auf den moralischen Verfall und die zusammenbrechenden Strukturen. Sie suchen spirituelle Führer, die sie durch diese turbulenten Zeiten in das neue Millenium lotsen. Mehr denn je bieten die „edlen Ansichten” der spirituellen Visionäre all denen Hoffnung, die die biblische Wahrheit abgelehnt haben.

 

Noel Brown, Direktor des UNO-Weltprogramms spricht in einem Video über globale Bildung zu Schülern in Minnesota:

 

„Wir müssen einen besseren Sinn für VERBUNDENHEIT entwickeln mit ALLEM LEBEN. Und wenn sich diese Ehrfurcht entwickelt hat, denke ich, dass wir uns auf dieser Welt mehr zuhause fühlen und es leichter haben werden.”

 

Dalai Lama:

„Die heutige Welt verlangt von uns, die EINHEIT DER MENSCHHEIT zu akzeptieren.”

 

William Smith, FREIMAURERFÜHRER:

„Gottes Plan ist der  VEREINIGUNG ALLER RASSEN, RELIGIONEN UND GLAUBENSRICHTUNGEN geweiht. Dieser Plan ist der NEUEN ORDNUNG ALLER DINGE gewidmet, alles neu zu schaffen…EINE NEUE RASSE, EINE NEUE ZIVILISATION und EINE NEUE RELIGION.”

 

Dr. Robert Muller:

„Wir müssen uns als Teil von Raum und Zeit fühlen, von der Größe und den Wundern des Universums…Wir müssen die EINHEIT zwischen unserem Planeten und uns Menschen MIT DEM UNIVERSUM und DEM GÖTTLICHEN wiederherstellen.”

 

Gemeinsame Wege zur spirituellen Macht

 

Diese Wiederherstellung unserer Einheit mit der Erde und dem Geist klingt ermutigend für die Schulklassen in ganz Amerika. Durch multikulturelle, globale, auf Umwelt und Kunst bezogene Lehren werden ihnen die okkulten Formeln beigebracht, die einst die Schamanen, Voodoo-Priester und Medizinmänner verwendet haben, um mit ihren jeweiligen Geistführern in Kontakt zu treten. Während die Wörter von Kultur zu Kultur differieren, ähneln sich jedoch die heidnischen Praktiken mit erzentrierten Traditionen auf der ganzen Welt.

 

Gemeinsame Praktiken erdzentrierter Religionen

 

Alte

Religionen

in:

Trance-

Zustände

Träume

Visionen

Weis-

sagung

Spiri-

tismus

Magie

Zauberei

Zauber-

Amulette

Sonnen-wende-riten Schlangen-

Anbetung

Heiliger

Sex

Babylon    X    X    X    X    X    X    X    X    X
Kanaan    X    X    X    X    X    X    X    X    X
Afrika    X    X    X    X    X    X    X    X    X
Indien    X    X    X    X    X    X    X    X    X
Griechenland    X    X    X    X    X    X    X    X    X
Rom    X    X    X    X    X    X    X    X    X
Norwegen    X    X    X    X    X    X    X    X    X
Amerika    X    X    X    X    X    X    X    X    X
Australien    X    X    X    X    X    X    X    X    X

 

Heute werden über die Hälfte dieser religiösen Praktiken in den Klassenzimmern in Amerika angewendet. Als Mittel zur multikulturellen Verständigung akzeptiert, werden sie in der Tat dazu genutzt, um eine erdzentrierte Spiritualität einzuführen.

 

Die folgenden Praktiken aus der obigen Tabelle sind nur ein winziger Tropfen einer steigenden Flut von okkulten Impulsen.

 

1. Veränderte Bewusstseinszustände

 

Den Schülern wird beigebracht, wie sie ihr Bewusstsein mit Hilfe von

 

  • zentrierenden Übungen
  • Fantasie-Reisen
  • Visualisierungen

 

erweitern können. All diese Dinge gehören zum Standardprogramm für Selbstachtung, Multikultur und Kunst. Manchmal haben die Schüler AUGENBLICKLICH Kontakt zu Geistführern. Eine Schule in Iowa verwendet den landesweiten Lehrplan für Sprache und Kunst „READ”, der dafür bekannt ist, dass die Schüler mit schockierenden Geschichten und okkulten Themen gefesselt werden. Zu einer der READ-Audiocassetten gehört eine schriftliche Aufgabe, welche folgende Visualisierung verwendet, um die Vorstellungskraft der Schüler anzuregen. Man beachte die hypnotisierenden Suggestionen:

 

„Lege deinen Kopf auf dein Pult. Schließe deine Augen und atme tief, damit du dich entspannst. Schau auf den Bildschirm in deinem Geist…Du bist auf der Reise in ein unbekanntes Land. Schaff dir ein geistiges Bild von einem Ort, an dem es eine Erdspalte gibt. Geh, such diesen Ort, und dann warte am Rand dieser Erdspalte. Bist du soweit? Lass dich spiralförmig hineinfallen in die Welt unter deinen Füßen…Nach unten durch den Schacht.

 

Was für ein Ort ist das? Schau dich um! Geh umher. Wenn du dich mit UNSERER Umgebung vertraut gemacht hast, bitte darum, einem Führer zu begegnen. Ein Tier, eine Person oder ein Wesen wird dich begleiten und gibt dir die Kraft, die du brauchst.

 

Jemand oder etwas kommt auf dich zu, auf ganz friedvolle Weise. Wer ist es? Schau, was dein neuer Freund macht oder dir zeigt! Hör zu, was er dir sagt! Geh mit, wo immer dieser Führer dich hinbringen will! Du bist sicher. Du wirst keinen Schaden erleiden…So, jetzt ist es an der Zeit, diesen Ort wieder zu verlassen. Der Führer, der bei dir ist, hat noch ein Geschenk für dich. Strecke deine Hände aus und nimm das, was er dir anbietet! Dieses Geschenk hat eine besondere Bedeutung. Es ist ganz speziell für dich. Was ist es?”

 

2. Träume und Visionen

 

Nach dem die Schüler einen heidnischen Mythos durchgenommen haben, werden sie oft gebeten, sich einen Traum vorzustellen oder eine Vision zu visualisieren und dies dann in einer Schülerzeitung oder in einem Aufsatz zu beschreiben. Zum Beispiel lasen die Viertklässler in Montana einen Mythos darüber, wie ein „Geist” ein indianisches Mädchen namens „Sanftes Kitz” „führte”, indem er die Gestalt eines weißen Hirsches annahm. Der Unterricht ging folgendermaßen weiter: „Du hast einen unglaublichen Traum. Und so, wie ‚Sanftes Kitz’ in ihrem Traum gelernt hat, so hast auch du eine Vision.

 

  1. Beschreibe deinen Traum.
  2. Beschreibe deine Wahrheitslektion.

 

3. Astrologie

 

Unzählige Lehrer in ganz Amerika verlangen von den Schülern, ihr tägliches Horoskop zu dokumentieren. Andere verhelfen den Schülern dazu, ihre Stärken und Persönlichkeiten im aztekischen Kalender und im chinesischen Horoskop zu entdecken. Eine Lehrerin in Connecticut schrieb einen preisgekrönten Lehrplan, der auf der Medizinrad-Astrologie des indianischen Schamanen Sun Bear basiert. Ihre Schüler und andere, die dieses Programm verwenden, machen ihre persönlichen Geburtsmonde, Farben, Kraft-Tiere und Schutzgeister am indianischen Medizinrad ausfindig.

 

4. Andere Formen der Weissagung

 

Mittels Handlesekunst, I Ching, Tarotkarten und Horoskope lernen die Schüler, andere Kulturen zu erfahren und die geheimen Quellen der Weisheit anzuzapfen. Schüler in Texas wurden bezüglich der okkulten Gefahren desensibilisiert, als sie dazu aufgefordert wurden, den Zauberer, der auf einem Bild hinter einer Kristallkugel zu sehen war, in einem Aufsatz zu imitieren. Jedes Kind bekam die Anweisung, in seinem Kopf seine eigene Vision zu schaffen und: „Beschreibe die Details deiner Vision im besten Wahrsagerjargon!”

 

5. Spiritismus

 

Während heidnische Mythen und Kunsthandwerk-Gegenstände den Schülern zeigen, wie sie mit Vorfahren, Natur- und anderen Geistern Kontakt aufnehmen können, rufen Klassenrituale deren Gegenwart herbei. Kalifornische Drittklässler mussten

 

  • ihren Bewusstseinszustand durch eine geführte Fantasiereise verändern,
  • ihre persönlichen Kraft-Tiere herbeirufen oder „sehen”
  • ihre Erfahrungen für einen öffentlichen Aushang in der Schule aufschreiben
  • ihre eigene Medizinmann-Schilde herstellen, auf denen sie ihre geistigen Helfer verewigten

 

Schülern aus Minnesota wurde folgende morbide schriftliche Aufgabe gegeben: „Deine Mutter ist vor drei Jahren gestorben. Jedoch wird sie für kurze Zeit wiederkommen. Du wirst nur 10 Minuten Zeit haben, mit ihr zu sprechen. Dann wird sie für immer verschwinden. Über was wirst du mit ihr reden?” Darüber hinaus wurden die Schüler gebeten, so zu tun, als würden sie tatsächlich einen toten Verwandten herbeirufen. Solche Übungen okkulter, spiritistischer Praktiken stellen einen Zusammenhang her, der den Schülern akzeptabel erscheint.

 

6. Magie, Zauberei und Hexerei

 

Viele Eltern sind der Ansicht, dass Magie und Zauberei zu bizarr und befremdlich sind und eine ernsthafte Bedrohung darstellen. Doch leichtgläubige Schüler lernen in ganz Amerika von Küste zu Küste gerade die alten Formeln und okkulten Techniken. Sie erscheinen den Kindern als simpel und harmlos; aber es wird ihnen gezeigt, wie ihre ihnen von Gott geschenkte Vorstellungskraft die Türe zu den okkulten Mächten öffnen kann.

 

Die Vorsitzende von WICCA ( =  neureligiöse Bewegung, die religionsvermischende, moderne Mysterienelemente zum Inhalt hat. WICCA  versteht sich als „Religion der Hexen”, und die Anhänger bzeichnen sich selbst als Hexen; Erklärung der Übersetzerin) Starhawk schreibt in „The Spiral Dance” („Der Spiraltanz”), ein beliebtes Hexerei-Handbuch:

 

„Um magisch zu arbeiten, muss man

 

  • die unsichtbaren Kräfte in eine Form bringen
  • sich über das Sichtbare erheben
  • das unerforschte Königreich der Träume der verborgenen Realität ergründen
  • über die Vorstellungskraft einen Sprung hinaus wagen in den Bereich zwischen den Welten, wo die Fantasie zur Realität und ein Tier ganz plötzlich zu einem Gott wird

 

Zauberei (und Magie) erfordert eine Kombination von Fähigkeiten wie

 

  • Entspannung
  • Visualisierung
  • Konzentration
  • Mentale Projektion

 

Eine Zauberformel auszusprechen bedeutet Energie durch ein Symbol zu projektieren.”

 

7. Okkulter Zauber und Symbole

 

Traumfänger, Zuni-Fetische, Kristalle und Zeichen der Macht, wie der Viertelkreis und das hinduistische Mandala sind nur einige der ermächtigenden Zauber und Symbole, die die Schüler heute faszinieren.

 

8. Sonnenwende-Rituale

 

Nachdem sie sich „in der Anordnung ihrer Sternzeichen” hingesetzt hatten, beobachteten die Schüler in Oregon, die das Weihnachtsfest gegen eine Winter-Sonnenwende-Feier getauscht hatten, den „Sonnengott” und die „Mondgöttin”, wie sie zu den Trommelschlägen und zu dem Singsang das Auditorium betraten. „Tiergeister” folgten. Das Fest der Winter-Sonnenwende mit „Tanz um den Sonnenwende-Baum” ist einer der alternativen Vorschläge zum Weihnachtsfest im Lehrplan für Anti-Vorurteile.

 

9. Menschenopfer

 

Durch den Einfluss des Christentums haben alle Menschenopfer-Rituale in der Welt aufgehört – für eine gewisse Zeit. Aber die menschliche Natur hat sich nicht geändert. Da Gott Seinen Schutz zurückzieht, – wie Er es angekündigt hat, wenn sich die Menschen von Ihm ab- und anderen Göttern zuwenden – ist die typische dämonische Kontrolle, die ursprünglich zu Menschenopfern und Folterungen inspiriert hat, wahrscheinlich zurückgekehrt. Geist tötende Bildung, schriftliche Aufgaben wie im Fall Ashley und die kulturelle Unterstützung der Abtreibung und Sterbehilfe bereiten die neue Generation darauf vor, viele neue Formen von Menschenopfern auf dem unheiligen Altar des heutigen „Gemeinwohls” zu akzeptieren.

 

10. Heiliger Sex

 

Sun Bear, dessen Bücher in den Klassen verwendet werden, um den Kindern Medizinrad-Astrologie beizubringen, schreibt:

 

„Viele Naturvölker betrachten Sex als Energieaustausch oder Energieverschmelzung…In dem natürlichen Kreis des Lebens ist es das Machtvollste, was wir tun können, unsere Energie mit anderen auszutauschen.”

 

Die Hexenmeisterin Starhawk hat eine ähnliche Botschaft schriftlich formuliert:

 

„Sexualität ist ein Sakrament. Religion ist eine Sache der immer wieder neuen Vereinigung…”

 

In Anbetracht der heutigen erniedrigenden Sexualerziehungsprogramme braucht man sich nicht zu wundern, wenn Autoren von „Planned Parenthood” („Geplante Elternschaft”) und SIECUS („The Sex Information and Education Council of the United States”) („Sexualinformations- und Sexualpädagogik-Rat der Vereinigten Staaten) diese hinduistische Ansicht über die einigende Kraft der Promiskuität (= Geschlechtsverkehr mit häufig wechselnden Partnern) teilen. Dr. Lester Kirkendall, ein SIECUS-Vorstandsmitglied schrieb:

 

„Das Ziel der Sexualpädagogik ist nicht…die geschlechtliche Ausübung zu kontrollieren und zu unterdrücken, wie in der Vergangenheit. Dem Einzelnen muss ein ausreichendes Verständnis vermittelt werden, wie er Sex auf fruchtbarste und verantwortungsvollste Weise in seinem gegenwärtigen und zukünftigen Leben einbindet.”

 

11. Schlangen-Anbetung

 

Überall in der heidnischen Geschichte haben Schlangen

 

  • – Macht
  • – Weisheit
  • – Wiedergeburt

 

symbolisiert. Auch wenn Schüler nicht wirklich Schlangen anbeten, idealisieren ihr multikultureller Lehrplan und ihre multikulturellen Feste, die sie feiern, Menschen, die das tun.

 

Aldous Huxley hat Recht. In seinem Buch „Brave New World” („Schöne neue Welt”) zeigt er auf, „dass eine Fülle von neuen Anregungen Glaubensansätze und Lebenseinstellungen transformieren. Lassen wir diese revolutionären Impulse nur fließen…bis sich letztendlich diese Anregungen und die Summe dieser Impulse in den Köpfen der Kinder verankern. Aber nicht nur in den Köpfen der Kinder. Auch in den Köpfen der Erwachsenen – ihr ganzes Leben lang. Der Verstand des Menschen beurteilt, formt Wünsche und trifft Entscheidungen –  und wird dann von diesen Anregungen beeinflusst. Aber all diese Anregungen sind unsere Anregungen. DIESE IMPULSE GEHEN VOM STAAT AUS.”

 

Eine Strategie für GEHIRNWÄSCHE

 

„Wie soll man die Moral und den Charakter unserer Schüler kultivieren, ohne sie zu indoktrinieren?” Diese provokative Frage wurde 1988 im Gremium über Moral-Erziehung bei der ASCD („Association for Supervision and Curriculum Development”) („Gesellschaft für Supervision Lehrplan-Entwicklung”) gestellt. In einer schriftlichen Stellungnahme zeiRichard Paul, Direktor des „Center of Critical Thinking and Moral Critique”) („Zentrum für kritisches Denken und moralische Kritik”), wie man Klassenumstürze hinter irreführenden Etiketten, wie „kritisches Denken” und „individuelle moralische Argumentationsfähigkeiten” verstecken kann. Beide gebrauchen die Glaubenssätze und universalen Werte wie

 

  • Globale Einheit
  • Toleranz für alle Lebensstile
  • Wirtschaftliche Gleichstellung

etc.

 

als Standards, die jedoch die traditionellen Glaubenssätze verurteilen und ablehnen. Die Schüler „finden selbst heraus”, dass keiner der alten Wege in den moralischen Rahmen der kommenden Weltordnung passt. Dann werden sie dazu angeleitet zu „entdecken”, was zu den erdzentrierten Glaubenssätzen und den Werten des neuen Paradigmas passt.

 

Beachten Sie die folgenden Schritte, die ganz offensichtlich zur Transformation führen:

 

  1. Präsentation von schmackhaften Versionen der neuen, zuvor festgelegten Glaubenssätze, die von den Schülern übernommen werden sollen
  2. Zerstörung der bisherigen Glaubenssätze
  3. Vermischung der neuen Glaubenssätze mit der Wissenschaft, um sie glaubwürdig zu machen
  4. Neudefinierung von Begriffen, damit sie zu den neuen Glaubenssätzen passen
  5. Die Geschichte neu schreiben
  6. Versorgung mit mystischen Erfahrungen, die mit den alten Glaubenssätzen unvereinbar sind
  7. Verlockende Anreize, die mit den neuen Glaubenssätzen in Zusammenhang stehen
  8. Verwendung der neuen Glaubenssätze zur Beantwortung von Fragen, die zuvor noch mit den alten Glaubenssätzen beantwortet wurden
  9. Forderung nach „Reinheit”

 

 

 

1. Präsentation von schmackhaften Versionen der neuen, zuvor festgelegten  Glaubenssätze, die von den Schülern übernommen werden sollen

 

Diese zuvor festgelegten Glaubenssätze, die von den Schülern übernommen werden sollen, sind natürlich die der neuen globalen Spiritualität, eine

 

  • – pantheistische (Pantheismus = philosophische Lehre, dass Gott überall in der Natur sei, dass Gott und die Welt eins seien),
  • – monistische (Monismus = eine Anschauung, die alles von einer Grundannahme ausgehend erklärt),
  • – polytheistische (Polytheismus = Vielgötterei, der Glaube an viele Götter)

 

Vermischung der erdzentrierten Religionen der Welt. Dazu passt jede mythische Lehre, aber in Amerika ist das Lieblingsmodell die Religion der Indianer.

 

Zum Beispiel ermutigt ein Sozialstudientext für Drittklässler „From Sea to Shining Sea” („Vom Meer zum leuchtenden Meer”), der Teil der beliebten Houghton-Mifflin-Reihe ist, die von Küste zu Küste in ganz Amerika gelesen wird, die Kinder dazu, sich die spirituellen Botschaften hinter den indianischen Mythen zu Eigen zu machen. Ein solcher Mythos „The Gift of the Sacred Dog” („Das Geschenk des heiligen Hundes”) ist eine mythische Erklärung für die Herkunft der wilden Pferde, die inzwischen in Nordamerika ausgestorben sind. Die Geschichte erzählt von einem Jungen, der den Großen Geist bat, seinem ausgehungerten Stamm zu helfen, Büffel zu finden. Die Antwort bekam er mittels einer übernatürlichen Vision von einer Pferdeherde. Augenblicke später erschienen wirkliche Pferde. Der Junge brachte sie erfreut zu seinem Stamm. „Dies sind heilige Hunde”, erklärte er. „Sie sind ein Geschenk vom Großen Geist…”

 

Der Lehrer führte die Schüler zu dem Punkt, auf den es ihm ankam: „Erklärt, dass dieser Mythos von einem Indianerstamm erzählt, der keine Büffel zum Jagen finden konnte und wie der Große Geist (Das ist nicht der Gott der Bibel) ihm zu Hilfe kam.” Um sich diesen Mythos zu verinnerlichen, mussten die Schüler „sich vorstellen, der Junge in dieser Geschichte” zu sein und dann ihre Gefühle vor und nach der Vision in ihren Heften zu beschreiben.

 

Es ist nicht falsch, etwas über Mythologie zu lernen. Mythen können wertvolle Einblicke in andere Kulturen gewähren. Aber wenn die Lehrer ihren Schülern den pantheistischen Großen Geist als Synonym für Gott präsentieren, verzerren sie Gottes Charakter und machen Seine Botschaft zunichte. Aber wenn sie mythische Botschaften in Schülerzeitungen veröffentlichen oder „spaßige” Geist verändernde Rituale mit den Kindern durchführen, verwischen sie den Unterschied zwischen Realität und Fantasie. Aber wenn von Menschen verfasste Geschichten wie „The Gift of the Sacred Dog” („Das Geschenk des heiligen Hundes”) mythische Spekulationen mehr betonen als die Tatsache, dass die Europäer die Pferde in indianischen Gebieten wieder neu eingeführt haben, sabotieren sie Einsicht und Vernunft. Ohne diese beiden wichtigen Instrumente, glauben Kinder wirklich alles.

 

2. Zerstörung der bisherigen Glaubenssätze (Verunglimpfung des Christentums)

 

In Houghton-Mifflins „America Will Be” („Amerikas Zukunft”) wird den Schülern erzählt, dass die „puritanischen Eltern ihre Kinder wegen Faulheit oder Respektlosigkeit geschlagen haben und auch dafür, dass sie am Sabbat herumgerannt oder herumgesprungen sind. Sie glaubten, dass es „besser wäre ein Kind zu schlagen, statt dass es durch den Teufel verdammt wird.” Was sagt diese unausgewogene Lehre den Kindern über christliche Eltern?

 

Das Lehrer-Leitfaden „The Original Land” („Das Ursprungsland”) fordert die Lehrer auf zu betonen, dass die Indianer „die Gottheit als Teil von sich selbst sehen, warm und zugänglich.” Im Gegensatz dazu malt er ein kaltes, scharfes Bild von Gott, das auf der Predigt aus dem 18. Jahrhundert von dem Evangelisten Jonathan Edwards „Sinners in the Hands of an Angry God” („Sünder in den Händen eines zornigen Gottes”) basiert. „Gottes Zorn brennt wie Feuer, und er schaut auf die Menschen herab, so als ob „sie zu nichts anderem tauglich wären, als ins Feuer geworfen zu werden…”

 

Da die Lehrer die Schüler auf die „Tests vorbereiten” müssen, bekommen sie genau vorgeschrieben, was sie ihnen beibringen sollen. Was verraten uns diese Fragen und Instruktionen aus dem Lehrer-Leitfaden über das geplante Ergebnis dieses Unterrichts?

 

  • „Hat der Schüler erklärt, dass Gott zornig ist und diejenigen hart mit der ewigen Verdammnis bestraft, die ihm nicht gehorchen?
  • Hat der Schüler aufgezeigt, dass Edwards fühlt, dass es Gott größtes Vergnügen bereitet, je nach Laune und Erbarmen die Sünder vor der sofortigen Zerstörung zu bewahren?
  • Stellen Sie sicher, dass die Schüler verstehen, dass von ihnen erwartet wird, dass sie aus der Predigt zitieren, wenn sie ihre Standpunkte darlegen…Bevor die Schüler den Aufsatz schreiben, dürfen sie als Einführung eine Diskussion über den Gott im Alten Testament führen und darüber, wie seine Göttlichkeit sich von der des Gottes des Neuen Testaments unterscheidet.”

 

Sie fragen sich, genauso wie ich, wie viele nichtchristliche Lehrer wohl der letzten Aufforderung nachgehen werden. Wie viele Schüler sind in einer Gruppendiskussion wohl dazu bereit, zwischen der indianischen Gottheit und dem jüdisch-christlichen Glauben zu wählen?

 

Wir sollten beachten, dass Edwards Botschaft niemals für die heutigen Kinder im Grundschulalter gedacht war. Sie kann auch nicht von nichtchristlichen Erwachsenen, die niemals Gottes Gnade erfahren haben, verstanden werden. Es scheint so, dass der einzige logische Grund für den Vergleich zwischen Edwards Beschreibung von Gott und dem idealisierten Bild der heidnischen Götter nur deshalb gemacht wird, „um den festen Glaubenssätzen der Schüler den Kampf anzusagen”, wie Professor Benjamin Bloom es vor Jahrzehnten schon gesagt hat. Da einige Kinder genug über Gottes Liebe wissen, um diesen Verzerrungen entgegenzutreten, scheint das erzieherische Ergebnis klar zu sein: Der biblische Gott muss bei diesem Popularitätswettbewerb verlieren.

 

 

3. Vermischung der neuen Glaubenssätze mit der Wissenschaft, um sie glaubwürdig zu machen

 

Ein Hauch von Mythos macht den wissenschaftlichen Unterricht relevant, und die Kinder haben Spaß an den Experimenten. Zum Beispiel animiert der Text für die Grundschüler „Floods and Droughts” („Fluten und Dürren”) dazu, den Ökologieunterricht mit allen Arten von Wettergöttern und erdzentrierten Mythen zu verbinden. Das Ergebnis ist eine subjektive Mischung aus Realität und Fantasie. Sind die Kinder dazu in der Lage, zwischen beidem zu unterscheiden? Wahrscheinlich nicht, wenn wir sehen, wie Aberglaube und irrationale Ängste zunehmen.

 

In einem Artikel mit der Überschrift „On a New Vision of Science and Science Education” („Eine neue Vision der Wissenschaft und der wissenschaftlichen Bildung”) erklärt Jeffrey Kane, Herausgeber der „Holistic Education Review” („Ganzeitliche Bildungszeitschrift”) den „Unterschied zwischen der alten und der neuen Sehensweise der Wissenschaft”. Dieser Wandel, der einige von uns stört, scheint für ihn normal und notwendig zu sein.

 

„Ein postkritisches Wissenschaftsmodell tritt gerade in Erscheinung – ein Wissenschaftsmodell, das …die Prinzipien von Form und transzendente empirische Beobachtung widerspiegelt. Dieses postkritische Wissenschaftsmodell zeigt empirische Informationen auf, die als Hinweis, dienen mehr … den tieferen Aspekten der Realität als dem objektiven begrenzen Wissen.”

 

Was geschieht mit der Glaubwürdigkeit, wenn die Wissenschaft die Lizenz zur „die empirische Beobachtung überschreitet”?

Welche Instrumente können unsere Kinder verwenden, um auf dem Boden der Realität und der Vernunft zu bleiben, wenn Fakten und Wissenschaft den Weg frei machen zu Mythen und Pseudowissenschaft?

Die Antworten fordern die Eltern von heute heraus, ihren Kindern Fakten, Beobachtung und echte Wissenschaft beizubringen. Wir haben die Wahl, nach der Wahrheit zu streben, auch wenn amerikanische Führer der Täuschung folgen.

 

Der ehemalige Gouverneurs- und Bildungssekretär Lamar Alexander, schrieb ein Buch mit dem Titel „Steps Along the Way: A Governor’s Srapbook” („Schritte entlang des Weges – Sammelalbum eines Gouverneurs”). Darin macht Alexander eine enthüllende Aussage: „Das Buch, das mein Denken in den letzten zehn Jahren entscheidend verändert hat: „A God Within” („Ein Gott im Inneren”) von René Dubos.” Bei diesem Eingeständnis stellt sich die Frage: Was glaubt Dubos? Die Antwort darauf gibt Dubos selbst in seinem Buch, dasselbe pantheistische/monistische Gespinst wie in Dr. Robert Mullers Schriften:

 

„Polytheismus und Monotheismus sind dabei, ihre ehemalige Macht zu verlieren…Wir bewegen uns womöglich gerade hin zu einer höheren Religionsstufe. Die Wissenschaft entwickelt sich derzeit von der Beschreibung konkreter Objekte und Vorgänge hin zu dem Studium von Beziehungen innerhalb eines komplexen Systems. Wir sind dabei, von unserem wissenschaftlichen Wissen her eine Harmonie-Erfahrung, eine ANDEUTUNG DES GÖTTLICHEN wiederzuerlangen…”

 

4. Neudefinierung von Begriffen, damit sie zu den neuen Glaubenssätzen passen

 

Da das Wort „Wahrheit” auf dem biblischen Glauben basiert, muss seine Bedeutung geändert werden. Ein weit subtilerer Ansatz ist „es einfach in einem neuen Zusammenhang zu gebrauchen. „The Truth about the Moon” („Die Wahrheit über den Mond”), eine Kindergeschichte, die Teil eines weit verbreiteten Lehrplans für wissenschaftliche Fächer ist, handelt davon, wie die Sonne und der Mond darüber debattieren, wer am Tag und wer in der Nacht scheinen soll. Aber was vermittelt dieser Mythos den Kindern über die Bedeutung der Wahrheit?

 

„The Truth about Dragons” („Die Wahrheit über Drachen”), eine politisch korrekte Geschichte, die in einen länderweiten Lehrplan für Sprachkunst eingebettet ist, klingt so glaubwürdig wie eine Enzyklopädie:

 

„Wir wissen aus alten Aufzeichnungen, dass die Menschen auf der ganzen Welt mindestens 5 000 Jahre lang Drachen gesehen haben…Die Drachen im Westen waren für gewöhnlich hässlich, bösartig und extrem gefährlich. Die Drachen im Osten waren schön, zahm und freundlich…”

 

Solche Aussagen, die die westlichen Wege erniedrigen und die östlichen Sichtweisen idealisieren, formen neue, geplante und politisch korrekte Vorurteile.

 

So wie das Wort „Wahrheit” werden die Bergriffe „Osten” und „Westen” mit neuen Bedeutungen bemäntelt – mit kulturellen Definitionen umhüllt, die dabei helfen sollen, die Welt des 21. Jahrhunderts so zu formen, wie die Globalisten sie sich vorstellen. Die folgende Tabelle zeigt die Merkmale der beiden gegensätzlichen Auffassungen von der Realität auf. Beachten Sie, dass diese Tabelle aus der Perspektive des neuen oder globalistischen Paradigmas erstellt wurde. Diskutieren Sie darüber mit Ihren Kindern, denn wenn sie nicht die Voreingenommenheit hinter dieser Art von Lehre erkennen, werden sie wahrscheinlich dieser Lüge Glauben schenken.

 

Westliche Begriffe Östliche Begriffe
Konkurrenz Zusammenarbeit
Materialismus Spiritualität
Gewalt Mitgefühl
Spaltung Ganzheit
Dualismus Monismus
Krieg Frieden
Nationalismus Globalismus
Vernunft oder Logik Vorstellung
Wissen von anderen Wissen aus dem Inneren

 

Da das Christentum mit der westlichen Kultur gleichgesetzt wird, bringt diese anti-westliche Sehensweise traditionelle Glaubenssätze und Werte, die im Zusammenhang mit der westlichen Kultur stehen, in Misskredit. Die Tatsache, dass der biblische Glaube in jeder Kultur blüht – und dass die amerikanische Gier und der Materialismus von der undisziplinierten menschlichen Natur ausgehen und nicht vom biblischen Gott – wird dabei völlig ignoriert.

 

Noch keine einzige Kultur hat sich der verwüstenden Gier entziehen können. Die früheren Symbole des Materialismus bei den amerikanischen Indianern waren die Skalpe und die Pferde und nicht Kleider und Autos. Sich viele Sklaven zu halten, war gängige Praxis auf der ganzen Welt – auch in der Zeit vor Kolumbus in Nordamerika, ebenso in Ostafrika (wo Sklavenhändler ihre eigenen Nachbarn an fremde Sklavenhändler verschachert haben). Die Geschichte des Ostens oder Asiens ist nicht weniger blutig und grausam als die Geschichte des Westens. Diese Tatsachen werden bei der heutigen Suche nach Idealen völlig ignoriert.

 

5. Die Geschichte neu schreiben

 

Laut „Amerika will be” („Amerikas Zukunft”) haben, als fünf indianische Nationen sich zu einem irokesischen Staat vereint hatten, deren gemeinsame Herrscher „den Kriegen und anderen Auseinandersetzungen ein Ende bereitet.”  Die unmenschliche Grausamkeit der irokesischen Aggression und die Kriege unter den einzelnen Stämmen werden überhaupt nicht erwähnt.

 

Stattdessen hinterlässt der Text den Eindruck, dass die Irokesen in den Jahren ab 1400 ein friedliches Leben geführt hätten, „basierend auf Teilen und Zusammenarbeit”. Doch Clark Wissler, ein amerikanischer Historiker, der eine tiefe Wertschätzung für die Indianer hegt, dokumentiert eine völlig andere Seite der Geschichte der Indianer in den Vereinigen Staaten: „Die Irokesen hassten die Huronen derart, dass Bruder gegen Bruder kämpfte. Nachdem sie die erste Stadt eingenommen hatten, massakrierten sie sämtliche Einwohner…Es wird angenommen, dass mehr als 10 000 Huronen getötet wurden.” Natürlich passt diese Tatsache nicht zum neuen Paradigma.

 

 

6. Versorgung mit mystischen Erfahrungen, die mit den alten Glaubenssätzen unvereinbar sind

 

Tammie Kanduch, eine Mutter aus Montana, las einen Brief, den ihr Sohn, der in die vierte Klasse ging, von der Schule mit nach Hause gebracht hatte:

 

„Liebe Eltern, Sie halten gerade den Schüler-Leitfaden zur Würdigung einer historischen Simulation in den Händen, die wir mit der Klasse Ihres Sohnes/Ihrer Tochter veranstalten werden. Jeder…wird ein Mitglied der Am Acumwaa sein, eines imaginären Stammes…Sie alle werden umherschweifen, d. h. wir werden eine gewisse Zeit allein in der Wildnis verbringen. Die Schüler werden darum ringen, sich in ihrem Stamm zu beweisen, ob sie es wert sind, als Erwachsene anerkannt zu werden.”

 

Sollte diese „Simulation für das kommende Zeitalter” dasselbe sein, wie die indianische Geistsuche? Eine Familien-Enzyklopädie bestätigte Tammies Befürchtungen. Dieses „Umherschweifen” der Klasse sollte in Wirklichkeit eine Geistsuche, ein Einweihungsritual zum Erwachsenwerden sein, ein Experiment in der Wildnis. Physikalische Herausforderungen und Entbehrungen sind nötig, um das Bewusstsein einer Person zu verändern. Der Jugendliche wird darüber hinaus bei diesem Einweihungsritual darin eingewiesen, mit seinem Geistführer in Kontakt zu treten – das ist letztendlich das Ziel der indianischen Suche. „Das ist dann aber doch ein dämonischer Geist”, dachte Tammie.

 

Könnte es sein, dass ihr Sohn durch diesen Ausflug mit dem Spiritismus in Berührung kommt? Tammie las ein paar Seiten des Schüler-Leitfadens. Jede Rollenspiel-Übung schien darauf ausgerichtet zu sein, die Schüler in die persönliche Identifikation mit der indianischen Kultur und dem HEIDNISCHEN GLAUBEN hineinzuziehen.

 

Bei einer Lektion wurde ein mystischer Jugendlicher vom Modat-Stamm vorgestellt, „von dem man wusste, dass er ein großer SCHAMANE war”. Tammie las dazu die einleitende Geschichte:

 

„Man kann ihn anfangs schlecht einschätzen, weil er seltsam erscheint. Dann merkst du, dass er nicht will, dass du ihm direkt in die Augen siehst. Etwas an ihm scheint dir zu sagen, dass er Geheimnisse kennt, von denen du nichts weißt…Als er sich langsam entfernt, entscheidest du dich dafür, dich ihm anzuschließen. Zwei Tage später kommt ihr zu einer tiefen Schlucht…Wie ein langsam aufsteigender Nebel fühlst du, dass viele GEISTER AUS DIESER SCHLUCHT herauskommen. Etwas scheint dir zuzurufen, dass du diesen unglaublichen Ort aufsuchen sollst…Was dann in den ersten Tagen geschieht, ist so lebendig und stimulierend, dass du dich dazu entschließt, den ganzen Winter über dort zu bleiben…”

 

Die dazugehörige schriftliche Aufgabe, die davon ausgeht, dass sich die Schüler sofort zu dieser geheimnisvollen Schlucht hingezogen fühlen, ermutigt die Kinder, sich den Spaß an  okkulten Erfahrungen vorzustellen:

 

„Schreibe eine lange, ausführliche Geschichte darüber, was alles geschieht, während der Zeit, die du mit diesem Stamm verbringst.”

 

Wie würde diese mystische Übung das Wahrheitsverständnis ihres Sohnes beeinflussen?

Würden ihm ihre biblischen Warnungen nicht zu einengend vorkommen?

Tammie nahm ihren Sohn daraufhin aus der Klasse.

 

7. Verlockende Anreize, die mit den neuen Glaubenssätzen in Zusammenhang stehen

 

Kunst, Kunsthandwerk, Musik und Feste aus der Multikultur sind in unserer Grundschule Standard geworden. Es ist wichtig, dass Kinder andere Kulturen und Religionen verstehen. Aber wenn Lehrer ihre Autorität dahin gehend missbrauchen, dass sie ihren Schülern beibringen, wie man heidnische Masken  anfertigt, die die Schüler anschließend 

 

  • bei rituellen Tänzen
  • beim Gebet-Gesang für Mutter Erde
  • bei der Anrufung okkulter Geistwesen

 

tragen, werden die Kinder auf ILLEGALE WEISE mit der globalen Religion von den „change agents” („Urheber der Veränderung” oder „Innovatoren”) „indoktriniert”.

 

Beim neuen ganzheitlichen Sprachunterricht oder thematischen Lernen tauchen die Schüler monatelang in ausgewählte erdzentrierte Kulturen ein. Populäre Themen wie

 

  • Das alte Ägypten
  • Das mittelalterliche Europa
  • Die Indianer des Südwestens

 

bestimmen EIN HALBES JAHR lang den Unterricht in Mathematik, Naturwissenschaft, Literatur und in anderen Fächern. Jede Unterrichtsstunde muss da zum Thema passen und für die multikulturelle Erfahrung relevant sein.

 

 

8. Verwendung der neuen Glaubenssätze zur Beantwortung von Fragen, die zuvor noch mit den alten Glaubenssätzen beantwortet wurden

 

Christlichen Familien ist zum Beispiel die Frage: Was geschieht mit uns, wenn wir sterben? schon immer sehr wichtig gewesen. Die biblische Antwort darauf basiert auf dem, was Jesus durch Seinen Tod für die sündigen Menschen getan hat, die Ihn lieben.

 

Die multikulturellen Bücher von heute geben unterschiedliche Antworten darauf. Das Buch „If You lived with Sioux Indians” („Wenn du bei den Sioux-Indianern leben würdest”), das von Scholastic Corporation (dieselben, die die Harry-Potter-Bücher in Amerika herausgegeben haben) veröffentlicht und verbreitet wird, erzählt jungen Lesern, dass „die Sioux glauben, dass wenn ein Mensch stirbt, er für ewig mit den GEISTERN zusammenleben wird. Er wird dann dasselbe machen, was er auf der Erde getan hat.”

 

Wie passen solche Aussagen zum alten Paradigma?

Wie passen sie zum neuen Paradigma?

Wie können sie das Wahrheitsverständnis eines Schülers verändern?

 

In dem „Anti-Bias Curriculum: Tools for Empowering Young Children” („Lehrplan gegen Vorurteile: Hilfsmittel zur Stärkung kleiner Kinder”) schreibt Louise Derman-Sparks:

 

„Gute Geschichten fesseln das Herz, den Verstand und die Vorstellungskraft. Sie sind ein wichtiger Weg, um Werte zu vermitteln.”

 

Nichts ist wichtiger für die Zukunft unserer Kinder als die Glaubenssätze und Werte, die wir ihnen vermitteln. Welches Paradigma werden sie wählen? Wenn ihnen nicht bewusst und gewissenhaft biblische Glaubenssätze und Werte vermittelt werden, gleiten die meisten Kinder mitsamt ihren Schulkameraden in das neue Paradigma ab – , und das alte macht für sie dann keinen Sinn mehr.

 

 

9. Forderung nach „Reinheit”

 

Mit Amerikas zunehmender Akzeptanz des neuen Paradigmas geht eine abnehmende Toleranz für die biblischen Glaubenssätze des alten Paradigmas einher. Als eine Hexe, Mitglied des Personals für die Schülerzeitung der Los Altos-High School in Kalifornien einen befürwortenden Artikel über Hexenkunst schrieb, der auf Interviews mit anderen Schülern basierte, die sich ebenfalls mit Magie beschäftigen, fragte ein Christ, ob er einen Artikel über „Young Life” („Junges Leben”), einer christlichen Gruppe, die auf ihrem Campus aktiv war, schreiben könne. „Nein”, lautete die Antwort, „weil die Hexenkunst in unserer Gesellschaft UNTERBEWERTET und das CHRISTENTUM ÜBERBEWERTET wird.” Mit anderen Worten: Hexen dürfen sich öffentlich über die Vorteile ihrer Religion äußern, aber Christen ist nicht länger erlaubt, ihren Glauben und ihre Ansichten zum Ausdruck zu bringen.

 

Abgesehen von den GEHIRNWÄSCHE-TECHNIKEN, beachten Sie, dass es sich beim Kampf um den Geist unserer Kinder um SPIRITUELLE KRIEGSFÜHRUNG handelt und nicht um einen ethnischen Kampf. Gott zieht Kaukasier nicht den Indianern vor, noch sind Europäer von Natur aus weniger anfällig für Gewalt als Asiaten oder Afrikaner. Ohne Christus und ohne die weisen Richtlinien, die Er anbietet, sind alle Menschen anfällig für Betrug und das natürliche Abdriften in Richtung spirituelle Kräfte, welche Macht ohne Rechenschaft und Frieden abseits von Gott versprechen.

 

Die spirituelle Veränderung Amerikas kommt nicht überraschend. Immer wenn Gottes Volk in der Vergangenheit die Wahrheit abgelehnt hatte, fiel es zurück in erdzentrische Religionen. Da die Menschheit wieder einmal mehr Wert auf ihre eigenen Kenntnisse und Stärken legt, als auf die Weisheit und Macht Gottes, folgt die Welt demselben Beispiel. Der Humanismus ist nur ein weiterer Schritt nach unten auf den Stufen der biblischen Wahrheit in Richtung heidnische Täuschung, Verderbtheit und Verzweiflung.

 

Wie kann man der Indoktrination in der Klasse widerstehen?

 

Monica Grenwich, eine scharfsinnige Heimschülerin, hat bemerkt, dass die meisten Jugendlichen mit dem neuen Bildungssystem mitschwingen. „Kaum noch Glaube an unseren Gott”, sagt sie. „Manche glauben an ein ‚höheres Wesen’, aber nicht an den Gott der Bibel. Für sie könnte ihr Gott auch in dem Haarspray sein, dass sie jeden Morgen benutzen. Andere haben überhaupt keine konkrete Vorstellung von dem, was sie glauben. Sie glauben im Grunde an gar nichts. Außer an ihre eigenen Fähigkeiten. Wenn Eltern von Jugendlichen ihren Kindern nichts über Gott erzählen, wird es KEIN ANDERER tun. In der Schule wird das nicht gestattet. Diese Kinder werden nicht in eine Kirche gehen.”

 

Monica hat Recht. Die größte Herausforderung, der sich Eltern heute gegenüber sehen ist, ihre Kinder zu Überwindern zu erziehen in einer Welt, die ihren Glauben verhöhnt. Um geistlich sicher zu bleiben und bei Täuschung in Alarmbereitschaft zu gehen, ist Folgendes wichtig:

 

  • Kenntnis über den wahren Gott

Wenn die Kinder Gott kennen lernen, wie Er sich in Seinem Wort darstellt, durchschauen sie die verführerischen Fälschungen. Beachten Sie, dass in der letzten Tabelle (Unter Punkt 4: Neudefinierung von Begriffen, damit sie zu den neuen Glaubenssätzen passen: Westliche Begriffe – Östliche Begriffe) Gottes Rüstung gezeigt wird, wir müssen nämlich die ganze Wahrheit über Gott „anlegen”. Um das tun zu können, sollten wir die Schriftstellen kennen, die Seinen Charakter enthüllen und diese gebrauchen, um den Täuschungen des Feindes zu begegnen.

  • Geschichtskenntnisse

Historische und archäologische Aufzeichnungen zeigen, dass heidnische Kulturen gekennzeichnet sind durch Kriege, Krankheiten, Dürren und Hungersnöte. Für gewöhnlich enthält diese Liste  auch Folter, Verstümmelungen und Menschenopfer. Die Sehnsucht nach Frieden, die in vielen Mythen zum Ausdruck kommt, ist eine Illusion. Keine heidnische Hoffnung kann die schrecklichen Folgen ausgleichen, die der Umgang mit den Dämonen mit sich bringt.

  • Das Teilen der Liebe Gottes mit allen

Gottes Weg der multikulturellen Verständigung und globalen Einheit ist heute wesentlich. ER sorgt für die Menschen jeder Kultur, sehnt sich danach, sie frei zu machen und will  ihnen durch uns Seine Liebe schenken.

  • Sich nicht für seinen Glauben entschuldigen

Jesus sagte: „ICH BIN der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch MICH.” (Johannes Kapitel 14, Vers 6-Elberfelder Bibel) Das könnte für manche ausschließend klingen, aber diese liebevolle Einladung schließt jeden ein.

  • Daran denken, dass Gott viel größer ist

Aus uns selbst heraus können wir den „Systemen des Teufels” nicht widerstehen, aber IN CHRISTUS sind wir „weit mehr als Eroberer”. Danken wir Gott dafür, dass Er uns zu Seinem Sieg führt.

1.Johannesbrief Kapitel 4, Vers 4

Ihr seid aus Gott, Kinder, und habt sie (die falschen Propheten) überwunden, weil DER, welcher in euch ist, GRÖSSER ist als der, welcher in der Welt ist.

 

Römerbrief Kapitel 8, Vers 37

Aber in diesem allen sind wir mehr als Überwinder durch DEN, der uns geliebt hat.

  • Gebet

Nur Gott allein kann die massive internationale Bewegung in Richtung Übereinstimmung mit den globalistischen Glaubenssätzen und Werten durch Bildungsreformen verlangsamen. In einer Nation, die die Wahrheit und Realität gegen die unbiblische Suche nach Toleranz und Einheit eingetauscht hat, sind Christen aufgerufen, im Glauben, im  Gebet und in der Hoffnung in Jesus Christus zu bleiben, DER echte Liebe und Einheit anbietet.

  • Die gesamte Rüstung Gottes anlegen

Damit ist eine Ansammlung strategischer Wahrheiten gemeint, die jede Täuschung bloßstellen und widerlegen. Wenn wir „die gesamte Rüstung anlegen”, erfüllt Gott uns mit Seinem Leben und schützt uns. Bevor Sie obige Tabelle mit Ihrem Kind durcharbeiten, lesen Sie die Instruktionen in

 

Epheser Kapitel 6, Verse 10-17

Schließlich: Werdet stark im Herrn und in der Macht Seiner Stärke! Zieht die GANZE Waffenrüstung Gottes an, damit ihr gegen die Listen des Teufels bestehen könnt! Denn unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut,  sondern gegen die Gewalten, gegen die Mächte, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die geistigen Mächte der Bosheit in der Himmelswelt. Deshalb ergreift die GANZE Waffenrüstung Gottes, damit ihr an dem bösen Tag widerstehen und, wenn ihr alles ausgerichtet habt, stehen (bleiben) könnt! So steht nun, eure Lenden umgürtet mit Wahrheit, bekleidet mit dem Brustpanzer der Gerechtigkeit und beschuht an den Füßen mit der Bereitschaft zur Verkündigung des Evangeliums des Friedens! Bei alledem ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr alle feurigen Pfeile des Bösen auslöschen könnt! Nehmt auch den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, das ist Gottes Wort!

 

Denken Sie daran, dass unser wahrer Feind die geistige Hierarchie der okkulten Mächte ist und nicht die globalistischen Erzieher oder gleich gesinnte Lehrer. Nur Gottes Macht und Schutz wird unsere Kinder dazu befähigen, zu widerstehen und zu siegen.

 

 

 

 

 

 

 

„Prächtige” neue Schulen

 

Kapitel 5

 

Die Erde retten

 

„Bei der Suche nach einem neuen Feind, um uns noch weiter zu vereinen, kamen wir auf die Idee, dass

 

  • die Umweltverschmutzung
  • die Bedrohung durch die globale Erwärmung
  • die Wasserknappheit
  • die Hungersnöte

 

und dergleichen mehr gut ins Konzept passen…” (Club of Rome – Eine elitäre Denkfabrik der global- und wirtschaftspolitischen Entscheidungsträger, die hinter den Kulissen mit der UNO zusammenarbeitet)

 

„Die neueste Veränderung bezüglich der Erzählung über die globale Erwärmung geschah bei der Sichtung der Daten beim Goddard Institut der NASA. Sie ergab, dass die Aufzeichnung über das wärmste Jahr für die USA nicht das Jahr 1988 war, sondern das Jahr 1934…Die neuen Daten widerlegen einen weiteren erschreckenden Gesprächspunkt der Umweltschützer, dass es seit 1990 sechs der zehn heißesten Jahre gegeben haben soll. FALSCH! Die NASA sagt jetzt sechs der zehn heißesten Jahre sind in den 30er und 40er Jahren gewesen, und das war bevor der Großteil der industriellen CO2-Ausstöße in die Atmosphäre gerieten.” (NOT SO HOT)

 

„Ich gelobe der Erde und all ihren heiligen Teilen, ihrem Wasser, ihrem Land und all ihren Lebewesen und all ihren Menschenherzen Treue.” (Erd-Schwur – Global Education Associates” („Gesellschaft für globale Bildung”)

 

„Um einen tieferen Sinn für die Verbindung der anderen mit der Erde in all ihren Dimensionen zu fördern, trägt die ganzheitliche Bildung dazu bei, ein Verantwortungsgefühl für sich, für andere und für den Planeten zu entwickeln.” (Global Alliance for Transforming Education (Globale Allianz für transformierende Bildung)

 

Um die Forderungen des Staates im Hinblick auf die Umwelterziehung zu erfüllen, müssen die Schüler in Kalifornien – wie alle anderen in ganz Amerika – an Wochenenden oder eine ganze Woche lang an Zeltlagern in der freien Natur teilnehmen.

 

„Man erwartet, dass wir etwas über die Naturwissenschaften lernen, aber auch etwas über Politik”, erklärte die 11-jährige Laura nach einer solchen Erfahrung außerhalb des Schulgeländes. „Sie haben uns gesagt, wie schrecklich es ist, wenn man direkt an der Küste nach Öl bohrt.”

 

Der spirituelle Teil des Unterrichts sei noch schlimmer gewesen. „Der Berater führte uns durch den Wald”, fuhr die Fünftklässlerin fort. „Er bat uns anzuhalten, den Augenblick festzuhalten und Bäume zu umarmen.

 

‚Ihr seid der Baum’, sagte er uns. ‚Ihr seid eins mit allem in der Natur.’ Er betrachtete alles als heilig und nannte die Bäume ‚Mutter- und Vaterbäume’. Das, was er uns gelehrt hat, war PANTHEISMUS pur.”

 

Laura fragte ihn, ob er an Gott glaube. „Gott ist in allem”, sagte er zu ihr.

 

Jeder Schüler musste in der Natur Gegenstände sammeln, die „schön und selten” waren, wie z. B. Baumrinden, Muschen oder Eicheln. „Dann hielten wir eine ZEREMONIE ab, aber sie nannten sie nicht so. Wir mussten all unsere Sachen, die wir in der Natur gesammelt hatten, zu einem HEILIGEN ORT bringen und sie in einen Kreis legen. Der Berater zündete daraufhin eine Kerze an und zitierte ein indianisches Sprichwort: ‚Wir sind Teil der Erde und der Kette des Lebens. Wir sind von der Erde…’ Dann sangen wir ein CHRISTLICHES LIED, wobei der Name JESUS DURCH NAMEN VON NATUROBJEKTEN ERSETZT wurde.

 

‚Das ist ein Angebot an die Natur’, erklärte der Berater.”

 

Da Laura sich bei diesem heidnischen Ritual sehr unbehaglich fühlte, bat sie darum, nach Hause gebracht zu werden. Der Berater nannte sie „ein Baby” und weigerte sich, ihr zu helfen. „Da wirst du schon laufen müssen”, sagte er zu ihr. Soweit Laura wusste, war kein Telefon verfügbar.

 

Später brachte sie ihre Verwunderung darüber zum Ausdruck, dass nicht mehr Kinder diese Täuschungen erkannt hatten. „Als sie uns indianische Mythen erzählten, war ich das einzige Kind in der Klasse, das nicht ‚Oh ja, das glaube ich!’ gesagt hat.” Es hat Laura sehr verletzt, dass ihre Klassenkameraden sich geweigert hatten, sie weder beim Zeltlager noch bei den anschließenden Diskussionen zu unterstützen; aber sie ließ sich dadurch nicht entmutigen. „Ich habe dadurch zwar ein paar Freunde verloren”, sagte sie. „Ich weiß ja, dass wir Christen Verfolgung ausgesetzt sind; aber ich weiß auch, dass Gott VIEL BESSER ist!”

 

Es gibt viele Kinder in Amerika, die dieselben Erfahrungen machen wie Laura. Am Tag der Erde 1990 öffneten sich schlagartig die Schultüren für eine Flut von pseudowissenschaftlichen und Umweltaktivitäten. In den Wochen um den 22. April (Lenins Geburtstag) feiern die Kinder in ganz Amerika von Küste zu Küste die Natur, sagen Mutter Erde Dank und beten im Sprechgesang den Großen Geist an.

 

Mittels Computerprogrammen, die angeblich „die reale Welt simulieren” schaffen die Schüler neue Umweltkatastrophen und „lösen” globale Probleme. Viele gehen daraufhin nach Hause und beschimpfen ihre Eltern, weil sie dabei sind ihren Planeten zu zerstören. Es ist an der Zeit – so hat man ihnen gesagt – , dass die Kinder der Welt

 

  • sich vereinen
  • kämpfen
  • ihr Bewusstsein erweitern
  • den Planeten retten

 

Viele Kinder spielen „Mutter Erde, darf ich?” (In Deutschland bekannt als „Kaiser, wie viel Schritte schenkst du mir?” – Ergänzung der Übersetzerin) Das Buch „Earth Child” („Kind der Erde”), das landesweit wegen seiner Kontroversen berühmt ist, erklärt, wie ein Schüler, der die Rolle von Mutter Erde übernommen hat, einzeln die Namen seiner Mitschüler aufruft. Jedes dieser Kinder muss dann der Mutter Erde sagen, was es tun wird (Bäume pflanzen, Abfall beseitigen etc.), um sie glücklich zu machen. Wenn ihr das gefällt, belohnt Mutter Erde den Mitspieler mit einem oder mehreren Schritten, die das Kind dann näher zu ihr treten darf. Derjenige, der zuerst bei Mutter Erde ankommt, gewinnt das Spiel. („Earth Child” („Kind der Erde”), Seite 71, von Kathryn Sheehan und Mary Waidner, PhD, erschienen bei Council Oak Books, Tulsa)

 

Echte Besorgnis für die Umwelt ist gut und notwendig. Aber wenn die Umwelterziehung darin besteht, dass Fakten durch eine Pseudowissenschaft ersetzt wird, verleitet sie die Kinder zu Mythen über die Gesellschaft und lässt sie dadurch falsche Schlüsse ziehen. Wenn sie politische Aktivitäten dazu benutzt, Rettung der Erde zu fordern, macht sie die Kinder zu Marionetten, die der globalen Agenda dienen sollen.

 

Mit der heutigen Betonung auf

 

  • ganzheitliche Bildung
  • thematisiertes Lernen
  • integriertem Lehrplan

 

ist es schwierig zu sagen, wo Umwelterziehung beginnt und die anderen Schulfächer (Mathematik, Lesen, Sozialkunde etc.) aufhören. Indem sie Inspirationen aus dem Pantheismus und dem Monismus (zwei Ecksteine des neuen Paradigmas) in den Unterricht einbauen, BESTEHEN die Lehrer darauf, dass sich alles in ein PERFEKTES GANZES zusammenfügen muss.

 

  • Das Spirituelle kann nicht länger vom Physikunterricht getrennt werden
  • Mathematik nicht von Kunst
  • Naturwissenschaft nicht von Politik

etc.

 

Diese Miteinbeziehung ist ein MUSS!

 

Was den spirituellen Bereich anbelangt, kann JEDE ERDZENTRIERTE RELIGION DER WELT dazu gebraucht werden, um die ALLES DURCHDRINGENDE EINHEIT herbeizuführen.

 

Manchmal sagen mir die Lehrer, dass keine dieser Glaubensrichtungen in ihren Schulen einfließen würde. Dann frage ich oft: „Verwenden sie die Texte der Houghton-Mifflins Sozialstudie?” „Ja, warum”, antworten sie dann. „Was ist falsch daran?”

 

Viel. Schauen wir uns einmal einen der beliebtesten Texte  der Grundschul-Sozialstudie unseres Landes an. Der Hauptverfasser ist Gary Nash, derselbe UCLA-Professor, der bei dem Entwurf zur US-Geschichte mitgeholfen hat. Seine Geschichtsbücher werden von den Kindern jedes Bundesstaates gelesen. Schauen wir uns einmal an, was sie unsere Kinder über die Erde und die Menschen lehren.

 

Mythen, Magie und Umwelterziehung

 

„Vor langer Zeit war viele Tage lang kein Regen gefallen. Das Gras starb, und die Tiere verhungerten. Es gab nichts zu essen.” („From Sea to Shining Sea” („Vom Meer zum leuchtenden Meer”), Seite 86, von Gary Nash, erschienen 1991 bei Houghton-Mifflin, New York)

 

Diese traurigen Worte dienen dazu, die Herzen der Drittklässler von Küste zu Küste in ganz Amerika zu berühren. Sie sind die Einleitung zu einer Lektion, die den Titel „Das Medizinrad” trägt und dem Buch „From Sea to Shining Sea” („Vom Meer zum leuchtenden Meer”) von Houghton Mifflin entnommen ist. Was folgt, ist eine verführerische, unkritische Einführung ins Heidentum. Der Text macht keinen Unterschied zwischen Wahrheit und Fiktion oder Realität und Fantasie. Stattdessen erwecken die Fragen und schriftlichen Aufgaben, die auf den Mythos folgen, den Eindruck, dass dieselbe Art von Glaubenssätzen und Ritualen, die vor langer Zeit Regen gebracht haben, auch heute Pflanzen und Tiere retten könnten. Schauen wir uns das Ende der Geschichte an:

 

„Ein Cheyenne-Mann und eine Cheyenne-Frau…schoben einen Felsen weg, der den Eingang zu einer Höhle verbarg. In der Mitte der Höhle sahen sie einen erstaunlichen Raum…In der Mitte war ein Baumstamm mit einem Nest des MAGISCHEN DONNERVOGELS darauf. Dann hörten sie die tiefe STIMME DES GEISTES ‚Rollender Donner’. ‚Rollender Donner’ lehrte den Mann und die Frau einen Tanz. Dieser Tanz würde den Gräsern der Erde das Leben zurückbringen und Büffelherden zu ihrem Volk bringen.”

 

Der Text bezeichnet diese Geschichte als Mythos, aber er definiert dieses entscheidende Wort neu, damit es zur neuen Paradigma-Perspektive passt. „Ein Mythos ist eine Geschichte, die etwas in der Natur erklärt.” („From Sea to Shining Sea” („Vom Meer zum leuchtenden Meer”), Seite 87, von Gary Nash, erschienen 1991 bei Houghton-Mifflin, New York) Das macht die Wissenschaft auch. Bedeutet das, dass Mythen dasselbe ist wie die Wissenschaft? Der Text macht da keinen Unterschied.

 

Um zum kritischen Denken – ein HAUPTZIEL der Pädagogen, die in der „umstrukturierenden” Bildung involviert sind – zu ermutigen, gibt der Lehrerleitfaden folgende Anweisung:

 

„Bringen Sie die Schüler dazu, sich mit ‚Rollender Donner’ als eine der Kräfte der Natur zu identifizieren. Fragen Sie die Kinder, welche Art von Wetter für gewöhnlich mit Donner einhergeht…” („From Sea to Shining Sea” („Vom Meer zum leuchtenden Meer”), Seite 88, von Gary Nash, erschienen 1991 bei Houghton-Mifflin, New York)

 

Beachten Sie, wie hier wiederum Mythen und Wissenschaft vermischt wird – ein Prozess, der mit Sicherheit dazu dienen soll, die Grenze zwischen Fantasie und Wirklichkeit zu verwässern!

 

Nach der Geschichte werden folgende Kontrollfragen gestellt:

 

Kontrollfrage 1

 

„Warum war der Medizintanz wichtig für die Cheyenne-Indianer?”

 

Das Lehrerhandbuch gibt die „korrekte” Antwort: „Die Cheyenne vollzogen einen Medizintanz, als sie Hilfe von den MÄCHTEN DER NATUR brauchten Zelebrierten sie den Medizintanz um sicher zu stellen, dass der Kreislauf der Natur weitergeht?” („From Sea to Shining Sea” („Vom Meer zum leuchtenden Meer”), Seite 88, von Gary Nash, erschienen 1991 bei Houghton-Mifflin, New York) Ist der Naturkreislauf erst durch dieses okkulte Ritual weitergegangen? Diese voreingenommene Annahme hinterlässt diesen Eindruck.

 

Der Text erklärt überhaupt nicht, dass ein Medizintanz völlig irrelevant für den natürlichen Prozess, wie Regen entsteht, ist. Noch warnt er die Schüler vor den VERHEERENDEN FOLGEN, wenn sie auf OKKULTE Kräfte vertrauen und „Hilfe” von DÄMONISCHEN GEISTERN in Anspruch nehmen.

 

Kontrollfrage 2

 

„Wie ähneln sich die Vorstellungen der Cheyenne über die Natur und die der Kwakiuti?”

 

Die „korrekte” Antwort im Text lautet: „Die Cheyenne und die Kwakiuti hatten Respekt vor der Natur.” („From Sea to Shining Sea” („Vom Meer zum leuchtenden Meer”), Seite 89, von Gary Nash, erschienen 1991 bei Houghton-Mifflin, New York) Die gegensätzliche Auffassung, dass die europäischen Eindringlinge die Natur nicht respektiert hatten, zieht sich wie ein roter Faden durch die ganze Reihe der Houghton-Mifflin-Texte.

 

Sehen Sie, wie

 

  • die Kinder manipuliert werden, ihre Ansichten über die Natur zu verändern?
  • die Wissenschaft neu definiert wurde, um sie in eine ganzheitliche oder spirituelle Dimension einzubauen?

 

Die wahre Bedeutung des „kritischen Denkens”

 

Die meisten Eltern und Lehrer gehen immer noch davon aus, dass „kritisches Denken” mit faktischem, logischem Denken einhergeht. Aber sie werden getäuscht. Auf Schulflugblättern wird erklärt, dass „kritisches Denken” bedeutet, dass Schülern beigebracht wird, „selbstständig zu denken. Doch in Wirklichkeit ist das Gegenteil ist damit gemeint. Es ist eine psychologische Strategie, um bei den Schülern alte Glaubenssätze und Werte abzubauen und bei ihnen neue, mittels eingeschränktem faktischem Wissen, einzuträufeln, während die Kinder gleichzeitig zu Mythen, Fantasie und Gruppensynthese ermutigt werden. Da die herkömmliche Bildung durch speziell ausgewählte Informationen ersetzt wurde, welche die neue Ideologie unterstützen, können die meisten Schüler leicht in Richtung der voraus geplanten „Leistungen” manipuliert werden.

 

Der Text der Houghton-Mifflin-Sozialstudie für Fünftklässler „America will be” („Amerikas Zukunft”) definiert „kritisches Denken” als „angemessenes, reflektives Denken, das darauf ausgerichtet ist zu entscheiden, was zu glauben und was zu tun ist.” („America Will Be” („Amerikas Zukunft”), Seite T30, von Beverly J. Armento und Gary B. Nash, Lehrerausgabe, erschienen 1993 bei Houghton Mifflin, New York) Die Studie enthält eine Reihe von Lektionen, die die Glaubenssätze und Lebensstile der amerikanischen Eingeborenen idealisieren. Darin wird den Schülern folgende Frage nach Art des „kritischen Denkens” gestellt:

 

„Die Creek-Indianer (Stamm im Südosten) und die Europäer hatten unterschiedliche Ideen, wie sie das Land  nutzen könnten. Vergleiche die Ideen der Creek-Indianer mit denen der Europäer. Welche Ideen, denkst du, sind die besseren?”

 

Die Lehrerausgabe zeigt die „korrekte Meinung”, die auch das vorher festgelegte Ziel ist:

 

„Die Creek-Indianer glaubten, dass das Land allen gehöre, und es könne nicht von Einzelnen in Besitz genommen werden. Sie glaubten an die respektvolle Nutzung des Landes, damit es ihnen weiterhin Nahrung und Waldbestände einbringen würde. Die Europäer glaubten, dass das Land eine Ware sei, die verkauft, gekauft und von Einzelnen zum eigenen Nutzen in Besitz genommen werden könne. Sie holzten die Wälder ab, um weiteres Land für Profit bringende Farmen zu bekommen. Schüler, die mit den Ideen der Creek-Indianer einverstanden sind, werden wahrscheinlich Gründe wie diesen angeben: Durch das Abholzen von Wäldern wird wertvoller Mutterboden verschleudert und die Zahl der Bäume, die für die Menschen den nötigen Sauerstoff erzeugen, nimmt ab.” („America Will Be” („Amerikas Zukunft”), Seite 100, von Beverly J. Armento und Gary B. Nash, Lehrerausgabe, erschienen 1993 bei Houghton Mifflin, New York)

 

Wenn die Schüler diese irreführenden Aussagen lesen, bekommen sie negative Informationen über die europäischen Siedler und idealistische Vorstellungen vom Lebensstil der amerikanischen Eingeborenen. Dadurch werden sie kaum imstande sein, der  überzeugend klingenden Lösung zu widersprechen.

 

Während öffentlich ein Endzeit-Umweltszenario propagiert wird, das die Forderung nach einer globalen Regierung und nach erdzentrierten Religionen zum brandheißen Thema macht, verschleiern die Pädagogen die Tatsache, dass die amerikanischen Eingeborenen oft ganze Wälder niederbrannten, um ihre Kornfelder auszuweiten. („Environmental Overkill”) („Umweltübertreibungen”), Seite 114, von Dixy Lee Ray, erschienen  1993 bei Regnery Gateway, Washington) und dass „in Amerika bei weitem mehr Bäume gewachsen sind als abgeholzt wurden”. („Think Globally, Act Locally” („Denke global, handle lokal”, Seite 7, von Jim Petersen, erschienen Sommer 1993 bei Evergreen. Diese zitierte Information stammt von der amerikanischen Forstbehörde)

 

Tatsache ist, dass die „bewaldeten Gebiete in Amerika…28 % mehr Baumbestände aufweisen als im Jahr 1952.” „Forests Today and Forever” („Wälder für heute und für immer”) berichtet, dass 70 % der Wälder vom Jahr 1600 heute immer noch bestehen – es sind insgesamt  737 Millionen Hektar Wald” und „über ein Drittel des gesamten Forstlandes wird entweder per Gesetz vor Abholzung geschützt oder das langsam wachsende Forstland ist für die Holzfällerei unbrauchbar.” (“‘Environmentalists’ Can’t See the Forest for the Trees,” Posthaste Facts on the Environment ((„Umweltschützer können den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen – Voreilige Fakten über die Umwelt”) #8, Forests Today & Forever (Wälder heute und für immer), Vol. 8, Issue 2, May 6, 1994.   

 

Bevor Sie jetzt sagen, dass diese Fakten nicht dazu beitragen, das Gefühl von Zerstörung zu mildern, das einem beim Anblick der gerodeten malerischen Straßen überkommt, lassen Sie mich Ihnen versichern, dass ich Ihnen zustimme. Wenn ich durch das Nordwest-Pazifik-Gebiet fahre, stört mich nichts mehr als die hässlichen Überreste der einst so üppigen Wälder. Ich muss mich dann zwingen, daran zu denken, dass bis nächstes Jahr dort zumindest junge, grüne Bäume stehen werden, die auf diesen vernarbten Hügeln heranwachsen. Andere Missstände (Zerstörung von Leben im Meer durch Überfischung, Bodenerosion durch unkluge landwirtschaftliche Praktiken, Zerstörung des Regenwaldes, Umweltverschmutzungen aller Art…) existieren wirklich. Aber die meisten Probleme sind lokal und nicht global.

 

Lokale Probleme fesseln jedoch kaum die Aufmerksamkeit der Weltgemeinschaft. Sie schüren nicht genug die Emotionen, um zum globalen Handeln zu inspirieren. „Wir müssen die Rettung der Umwelt zu einem Thema machen, das nur durch eine ZENTRALE ORGANISATION in Angriff genommen werden kann”, (Steven Chapman, „Chicago Tribune”, 8. Oktober 1992).  sagte einmal Vizepräsident Al Gore.

 

Aber welches Land würde schon seine Souveränität aufgeben, um die Erde zu retten, wenn die Hauptprobleme einen halben Planeten weit entfernt liegen?

 

Um die Nationen zum Handeln und zu einem gemeinsamen Ruf nach einem PLANETARISCHEN MANAGEMENT zu bewegen, sind globale Katastrophen erforderlich – die Art von Horror-Szenario, wie es Al Gore 1992 bei der UNO-Konferenz in Rio de Janeiro vorgestellt hat: „Ein riesiges Loch öffnet sich in der Ozonschicht”, sagte er, „und eine riesige Menge von Kohlendioxyd, Methangas und Fluorkohlenwasserstoff heizt die Atmosphäre auf und erhöht die Erderwärmung.” (Vorbereitete Bemerkungen, verteilt auf dem UNO Erdgipfel in Rio de Janeiro im Juni 1992)

 

„Aber genau so ist es doch, oder nicht?”, werden Sie jetzt vielleicht fragen.

 

NEIN, EBEN NICHT. Später werden Sie sehen warum. Viele der besten Wissenschaftler in Amerika nehmen letztendlich kein Blatt vor den Mund, um der erstaunliche öffentliche Akzeptanz der pseudowissenschaftlichen Erklärungen und Veröffentlichungen über den schrecklichen Zustand des Planeten entgegenzuwirken. Zensiert von den liberalen Medien, sind Stimmen von anerkannten Wissenschaftlern wie Bruce Ames, Professor für Biochemie und molekulare Biologie und Direktor des „National Institute of Environmental Health Sciences Center” („Nationales Institut für Umwelt, Gesundheit und Wissenschaft”) an der Universität von Kalifornien in Berkeley zu hören. Man kann ihre Tabellen, Daten und Schlüsse in einem Buch mit dem treffenden Titel „The True State of the Planet: Ten of the World’s Environmental Reasearchers in a Major Challenge to the Environment Movement” („Der wahre Zustand des Planeten – Die zehn der weltweit führenden Umweltforscher stellen eine große Herausforderung für die Umweltbewegung dar”) studieren.

 

Um die globale Politik hinter der Umweltbewegung und den Lehrplänen, mit denen unsere Schulen gespeist werden, zu verstehen, werfen Sie einen Blick auf die sozialen Ambitionen, die damit einhergehen. Ihre Agenda entstand in den 60er Jahren, als vier sich überlappende Anti-Establishment Gruppen in Deutschland zu der Partei der Grünen vereinten:

 

  • Die radikalen Feministinnen
  • Die Marxisten (die neuen Linken)
  • Die Friedensgruppe (die Anti-Kriegsbewegung)
  • Die Hippies, auf der Suche nach spiritueller Erleuchtung

 

Militante US-„Grüne” stellten eine ähnliche Agenda auf:

 

  • Radikale Kontrolle der Bevölkerung
  • Ein globales Wohlfahrtssystem (Beseitigung des Kapitalismus)
  • Planetarische Regierung (einschließlich nationaler Abrüstung)
  • Erdzentrierte Spiritualität

 

Die Vermischung dieser vier widersprüchlichen Philosophien über Kultur hilft bei der Erklärung, warum erdzentrierte Spiritualität und marxistische Ökonomie in die Umwelterziehung einfließen. Beachten Sie die ernüchternde Tatsache, dass William Reilly, ehemaliger Vorsitzender der Umweltschutz-Agentur gesagt hat, dass der Privatbesitz von Grund und Boden ein „seltsamer Anachronismus” (Dixy Lee Ray, Seite 101) sei. Laut der ehemaligen Gouverneurin von Washington, Dr. Dixie Lee Ray, beantragt er die „Aufhebung des Fünften Zusatzartikels zur amerikanischen Verfassung, um es der Regierung leichter zu machen, privaten Grund und Boden zu beschlagnahmen.”

 

Die Spiritualität der amerikanischen Indianer liefert das perfekte Modell für spirituelle Einheit und für die Bereitschaft, den Privatbesitz von Grund und Boden aufzugeben. Kein Wunder, dass Al Gore in seinem Buch „Earth in the Balance”) („Erde im Gleichgewicht”) die Spiritualität der amerikanischen Eingeborenen und verschiedenen Religionen, bei denen „Mutter Erde” (Al Gore, Earth in the Balance (Boston: Houghton Mifflin Company, 1992), 259-261) angebetet wird, als Musterbeispiel für die Heilung unserer „kranken Zivilisation” und für die „Wiederbelebung unseres Verbundenheitsgefühls mit dem Rest der Natur” vorstellt. Es kommt auch nicht überraschend, dass Al Gore „ein WELTWEITES BILDUNGSPROGRAMM” will, dass für ein besseres Verständnis für Krisen sorgen soll. (Artikel „Little Chop of Horrors” („Kleines Horrorszenario”) von Bob Garfield, erscheinen am 1. Mai 1994 in der „Washington Post”). Aber wenn er seine Ziele durchsetzt, werden die „Lösungen” nachweislich unglaublich kostspielig sein – sie werden Geld und die persönliche Freiheit kosten.

 

Schauen wir uns dazu ein paar dieser umfassenden Täuschungen an:

 

Öko-Mythen und Pseudowissenschaft

 

An einem Frühlingstag im Jahr 1994 las Bob Garfield die schriftliche Hausaufgabe seiner 9-jährigen Tochter. Unter der Überschrift „Was mich nervt” hatte Allison eine Liste geschrieben. Er las die ersten drei Punkte:

 

1. „Menschen mit Vorurteilen”

Das war klar.

 

2. „Menschen, die töten”

Natürlich. Dass Drittklässler Hassgefühle bei Totschlag empfinden können, ist vorhersehbar.

 

3. „Holzfäller”

Dieser Punkt erschreckte ihn.

 

Er dachte: „Was wissen die Grundschüler darüber, was die Holzfäller in meinem Fairtax County tun? Und was könnte eine solche Person möglicherweise meiner Tochter angetan haben, dass Allison einen so großen Groll gegen sie empfindet? Wie kommt es, dass sie sich über stämmige, fröhliche Rabauken in ausgebleichten Flanellhemden mehr aufregt als über Angeber?” (Artikel „Little Chop of Horrors” („Kleines Horrorszenario”) von Bob Garfield, erscheinen am 1. Mai 1994 in der „Washington Post”).

 

Ich wünschte, ich könnte die ganze Antwort, die in der „Washington Post” veröffentlicht wurde, bringen. Stattdessen lassen Sie mich aber die besten seiner ernüchternden Gedanken aufzeigen. So etwas könnte auch an Ihrer Schule passieren.

 

„Plötzlich wurde mir klar, woher bei ihr diese angestaute Wut kam. Holzfäller holzen Bäume ab. Und in der Schule wird den kleinen Kindern beigebracht – zumindest kommen sie mit solchen Ideen nach Hause -, dass das Fällen von Bäumen moralisch gleichzusetzen ist mit VÖLKERMORD… Und dass ich mir jetzt ein gewisses Maß an väterlicher Autorität zurückgewinnen musste, das nervte mich.

 

‚Weißt du, Allie’, sagte ich zu ihr, ‚das Fällen von Bäumen muss nicht zwangsläufig schlecht sein.’

 

An diesem Punkt, darf ich ‚erfreulicherweise’ berichten, hielt sie inne und schaute mich an, als ob ich eine grausame Freude daran hätte, sie leiden zu sehen. Sie sah mich an, als hätte ich den Verstand verloren. Ihre Klasse hatte die beiden letzten Monate damit verbracht, sich um den Regenwald zu grämen. Sie hatten in der Schule die biologische Vielfalt, unsere unersetzlichen natürlichen Ressourcen schätzen gelernt und wurden zur KONTEMPLATION (Eine Art Mediation; Anmerkung der Übersetzerin) über das schreckliche Szenario des Öko-Harmagedon eingeladen; mit anderen Worten: Sie hatten sich regelrecht in die Krise versenkt. Deshalb war Allison auch nicht zu beruhigen…”

 

Merken Sie, was da geschieht? Die neue Weltanschauung basiert auf einer politischen Ideologie, nicht auf Tatsachen. Sie wird gelehrt, indem man die Gefühle der Kinder manipuliert und nicht ihren rationalen Verstand speist. Man kann über ein Thema unter Zuhilfenahme von Fakten und Logik debattieren, aber dort gibt es keine Basis mehr für vernünftige Verständigung.

 

Ich will hiermit nicht gesagt haben, dass es nicht gut ist, auf Gottes Ressourcen zu achten und sie zu bewahren. Als Verwalter Seiner Schöpfung haben wir NICHT die Lizenz, irgendeinen Teil der Natur zu verschleudern oder zu missbrauchen. Wir sollten

 

  • – den Verbrauch minimieren,
  • – soviel wie möglich wieder verwenden,
  • – Bäume pflanzen

 

und alles tun, was in unserer Macht steht, um unsere Dankbarkeit für die Wunder zu zeigen, die Gott erschaffen hat.

 

Sie sollten sich aber an die Fakten halten, damit ihre Familie weise Entscheidungen treffen kann und einigen der Mythen und Thesen entgegenwirken, die in den Schulen unseres Landes als Wahrheiten gelehrt werden!

 

Das Ozonloch

 

Kennen Sie die Agenda 21, den Aktionsplan für die UNO-Umweltkonferenz 1992 in Rio de Janeiro? Heute können sich die KINDER AUF DER GANZEN WELT in einem Bilderbuch mit dem Titel „Rescue Mission Planet Earth: a children’s edition of Agenda 21″ („Rettungsmission für den Planeten Erde – Kinderausgabe der Agenda 21″) die VISIONEN DER UNO anschauen. Dieses Buch ist nicht nur für Kinder geschrieben; es sich auch von Kindern geschrieben – „in Zusammenarbeit mit der UNO”.

 

Eine dieser gut geschulten Autoren, die 14-jährige Rekha Menon aus Indien prangert die „Erste Welt” wegen der Einführung destruktiver Luxusartikel wie Kühlschränke an: „Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) aus dem Kühlschrank machen Ozonlöcher, die irreparabel sind.”

 

Die Texte zu den Bildern sind noch spezifischer: „Die Ozonschicht ist ein wichtiger Schutzfilter in der oberen Atmosphäre, die die Erde umgibt. Seit es menschliches Leben gibt, hat sie uns vor den schädlichen ultravioletten Strahlen (UV-Strahlen), die von der Sonne kommen, bewahrt. Wenn diese Strahlen durch die Atmosphäre dringen, vernichten sie die Ernten, zerstören sie lebende Zellen und verursachen Hautkrebs. In den letzten 20 Jahren haben in jedem Frühjahr über der Antarktis die Ozonwerte um fast 40 % abgenommen. Die Hauptursache davon ist unsere Verwendung von Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW)…Die Konsequenzen sind katastrophal: Etwa 100 000 Menschen sterben pro Jahr an Hautkrebs. Jegliche Verwendung von FCKW muss SOFORT gestoppt werden!(„Earth in the Balance” („Erde in Balance”), Seite 10,  von Al Gore, erschienen 1992 bei Boston: Houghton Mifflin Company)

 

Aber wie lauten die FAKTEN?

In Wirklichkeit ist das Ozon-„Loch” gar kein Loch. Es ist saisonal bedingt, dass die Ozonschicht dünner wird. Das hat Dr. Gordon Dobson 1975 entdeckt. (Dr. Gordon Dobson schrieb im März 1968 einen Rückblick über seine Ozonentdeckung, die in „Applied Optics. Cited in Fact Sheet: A Hole in the Ozone” von  Edward Krug, Ph.D. herausgegeben wurde) 

 

Jedes Frühjahr, nach dem langen Winter im Süden ohne Sonne, wird die Ozonschicht über der Antarktis dünner. Umgekehrt dehnt sich die Ozonschicht nach dem Sommer im Süden immer aus, wenn die UV-Strahlen  Ozon produzieren. (In den Medien steht NICHTS darüber, dass das „Loch” sich jedes Jahr wieder schließt, oder?) Um wie viel die Ozonschicht abnimmt, variiert von Jahr zu Jahr. Es ist eine Tatsache, dass im Jahr 1985 weniger Ozon gemessen wurde als 1990, obwohl 1990 mehr FCKW verwendet wurde. („New York Times” vom 12. Oktober 1990)

 

Wie ist das möglich? Wissenschaftliche Daten zeigen eine starke Wechselwirkung zwischen dem Ozonabbau, großen Vulkanausbrüchen und anderen natürlichen Faktoren auf. (Für mehr Informationen und spezielle Daten wenden Sie sich entweder an CFAC oder Dr. Krug. Die Adresse für seinen Newsletter finden Sie am Ende dieses Kapitels)

 

Die hohen Kosten, die durch die Falschmeldungen über das Ozonloch entstanden sind, werden sich auf alle LÄNDER DER WELT negativ auswirken:

 

“800 Millionen Kühlschränke und Gefriertruhen müssen weltweit ausgetauscht werden und zwar, weil das nicht-korrosive FCKW durch das sehr teure korrosive HCFC ersetzt werden soll”, erklärt Dr. Edward Krug, der sich auf dem Gebiet Ökologie einen Namen gemacht hat und im “Who is Who in Science and Engineerung” („Wer ist Wer in Wissenschaft und im Ingenieurwesen”) steht. Das Verbot für FCKW-Kühlschränke wird übrigens stark die Bemühungen einschränken, Millionen Menschen in der Dritten Welt vor dem Hungertod zu bewahren. (Edward C. Krug, Ph.D., “Fact Sheet: A Hole in the Ozone”, Committee for A Constructive Tomorrow, Box 65722, Washington D.C., 20035) 

 

 

Dr. Frederick Seitz, ehemaliger Präsident der Nationalakademie für Wissenschaften und früherer Vorsitzender von „Defense Science Board” („Ausschuss zur Verteidigung der Wissenschaft”) und Empfänger der „Nationalen Medaille für Wissenschaft” teilt diese Bedenken. Er schreibt:

 

„Dass NATÜRLICHE Faktoren bei den Veränderungen der Ozonschicht eine Rolle  spielen, ist Wissenschaftlern, die die Atmosphäre erforschen, klar verständlich. Leider wurde diese Tatsache bei der Zusammenfassung, die zum „Master Report” gehört, welcher von „United Nations Intergovernmental Panel on Climate Change” IPCC („UNO-Interregierungsgremium für den Klimawandel”) herausgegeben wurde, AUSGELASSEN, VERMUTLICH ABSICHTLICH. Die Zusammenfassung des „Master Report” wurde von einer Sondergruppe der Teilnehmer ausgearbeitet, die offensichtlich ein PERSÖNLICHES INTERESSE daran hat, strengere UMWELTKONTROLLEN zu empfehlen…Mehr noch, die Geschwindigkeit, mit der die Montreal-Protokolle in die Tat umgesetzt wurden, ist vollkommen ungerechtfertigt im Hinblick auf den enormen Preis, den die Gesellschaft in Form von Kosten, Komfort und Gesundheit wird bezahlen müssen…Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es, aufgrund SOLIDER WISSENSCHAFTLICHER ARBEIT, berechtigte ZWEIFEL daran gibt, dass wir uns wegen der globalen Erwärmung oder der Abnahme der Ozonschicht in UNMITTELBARER GEFAHR befinden, wie es von einigen extremen Aktivisten der Umweltbewegung propagiert wird.” (Dr. Frederick Seitz, „Global Warming and Ozone Hole Controversies: A Challenge to Scientific Judgment” („Kontroversen um die globale Erwärmung und das Ozonloch – Eine Kampfansage an die wissenschaftliche Urteilskraft”) (Washington, D.C.: George C. Marshall Institute, 1994), 25, 27, 33. 

 

Globale Erwärmung

 

„Sind Sie schon einmal in einem Treibhaus gewesen?”, fragen die Autoren des Buches „Rescue Mission Planet” („Planet-Rettungsmission”). „Dort ist es unaufhörlich dämpfig und feucht. So könnte unsere Welt in einigen Jahrzehnten sein, wenn wir uns in der Umklammerung des ‚Treibhauseffektes’ befinden. Gase, die durch das Verbrennen von fossilen Brennstoffen entstehen, halten die Sonnenhitze auf und lassen es nicht zu, dass sie sich im Weltraum verflüchtigt. Das geht solange gut, bis es zu einem Problem wird, wenn wir es lange genug zulassen. Dann braten wir nämlich! Das wichtigste Treibhausgas ist das Kohlendioxyd…”

 

Wie lauten die FAKTEN?

Die MIT-Klimaforscher Reginald Newell, Jane Hsiung und Wu Zhonxiang sagen:

 

„Es hat nur WENIG ODER GAR KEINE GLOBALE ERWÄRMUNG im letzten Jahrhundert gegeben.” (Warren T. Brooks, “The Global Warming Panic” („Panik wegen der globalen Erwärmung”, „Forbes”, Seite 97, erschienen am 25. Dezember 1989)

 

Der allgemein verbreitete Glaube an die globale Erwärmung basiert auf Computermodellen, die VERSÄUMT haben, eine Vielzahl von jährlichen und saisonalen Faktoren zu berücksichtigen, die das Klima beeinflussen:

 

  • Wolken
  • Den 11-Jahre-Sonnenfleckenzyklus
  • Die Anziehungskraft des Mondes
  • Die vulkanischen Aktivitäten
  • Den El Ninos
  • Das Magnetfeld der Sonne
  • Die Auswirkungen der Stürme

usw.

 

Diese und andere Faktoren beeinflussen sich gegenseitig, liefern Muster und zeigen Zyklen der Veränderung und der Turbulenzen auf.

 

Der NASA-Wissenschaftler James Hansen ignorierte die meisten dieser natürlichen Faktoren und sagte auf dem US-Kongress in dem überaus heißen Sommer 1988, dass er sich „zu 99% sicher sei, dass die derzeitige Hitzewelle eine Demonstration des Treibhauseffektes sei. Ein „Forbes”-Artikel aus dem Jahr 1989, voll mit Fakten, der den Mythos von der globalen Erwärmung widerlegt (zu finden in Ihrer örtlichen Bibliothek) beschreibt die Antwort der Medien darauf – und die verblendende Auswirkung auf die öffentliche Meinung:

 

„Obwohl die überwiegende Mehrheit der Gemeinschaft der Klimaforscher  über Hansens UNBEWIESENE BEHAUPTUNGEN empört war, schreibt der Umwelt-Verfechter Stephen Schneider in „Global Warming” („Globale Erwärmung”): ‚Die Journalisten liebten das. Die Ökologen gerieten in Ekstase.’…Ende 1988 war, durch die enthusiastische Unterstützung von Hansen und Schneider, die Lüge von der globalen Erwärmung bereits tief im Bewusstsein der Allgemeinheit verankert.” (Warren T. Brooks, “The Global Warming Panic” („Panik wegen der globalen Erwärmung”, „Forbes”, Seite 98, erschienen am 25. Dezember 1989)

 

 

Obwohl die Welt sich vor dem Kohlendioxyd fürchtet, zeigen die Wissenschaftler auf, dass ein Anstieg der Emissionen von CO2, dem angeblich wichtigsten „Treibhausgas”, der Nahrungsmittelproduktion hilft. In einem „CFACT”-Bericht über den Treibhauseffekt erklärt Dr. Sherwood B. Idso, Präsident des Instituts für Biosphärenforschung, „dass eine einfache Verdopplung die CO2-Konzentration in der Luft, die Produktivität von allen wesentlichen Pflanzen um etwa ein Drittel, während der Anteil an Wasser, die sie durch die konstante Verdunstung verlieren, abnimmt. Diese Auswirkungen VERDOPPELN den Wasserverbrauch aller wesentlichen Pflanzen, machen sie dadurch produktiver und resistent gegen Trockenheit.” („The Greenhouse Effect: Just A Lot of Hot Air” („Der Treibhauseffekt: Nur eine Menge heißer Luft”), von Sherwood B. Idso, Ph.D., erschienen bei CFACT, Washington, D.C.) (Man beachte: Alle Grünpflanzen und NICHT NUR BÄUME verwandeln CObei der Photosynthese)

 

Die Herausgeber von „The Economist” („Der Ökologe”) scheinen dem zuzustimmen. „Umweltschützer sind bestürzt“, schrieben sie in ihrer Ausgabe vom April 1995. „Ihre Bemühungen, die Welt über die globale Erwärmung in Angst und Schrecken zu versetzen, scheinen nicht zu wirken. Denn einige Gebiete in der Welt würden sogar einen Nutzen daraus ziehen, wenn sich das Klima erwärmen würde.” („Stay cool” „Cool bleiben”) The Economist (April 1, 1995); 11 und („Rescue Mission Planet Earth” („Rettungsmission Planet Erde”), Seite 45)

 

Aber warum beharren die Regierung und die Wissenschaftler in den Medien so vehement darauf, dass unser Welt braten wird? Viele sorgen sich mehr um die Finanzen und um ihre politische Agenda als um die ECHTE WISSENSCHAFT und die enormen Kosten, die damit verbunden sind.

 

Fakten werden selektiv eingesetzt, sagte S. Fred Singer, Atmosphären- und Weltraumphysiker an der Universität in Virginia. „Keiner sagt die Unwahrheit, aber keiner sagt auch nicht die GANZE WAHRHEIT. Es hängt alles von der ideologischen Perspektive ab…Eine Menge Wissenschaftler sprechen für den Treibhauseffekt, weil ihnen das MEHR GELD einbringt.(“Facts and Fiction of Global Warming” („Fakten und Fiktionen über die globale Erwärmung”) „The San Francisco Chronicle”, 4. Februar 1991)

 

Das Eingeständnis von Steven Schneider, Professor an der Stanford Universität gewährt noch mehr Einblick:

 

„Auf der einen Seite sind wir Wissenschaftler moralisch an die wissenschaftliche Vorgehensweise gebunden und haben in der Tat versprochen, die Wahrheit zu sagen, DIE GANZE WAHRHEIT und nichts anderes -, was bedeutet, dass wir auch alle Zweifel, sämtliche Vorbehalte, alle Wenn und Aber mit einbeziehen MÜSSEN. Auf der anderen Seite sind wir aber nicht nur Wissenschaftler, sondern auch Menschen. Und wie die meisten Menschen wollen wir, dass die Welt besser wird. In diesem Zusammenhang bedeutet das für unsere Arbeit, dass wir das Risiko für einen POTENZIELLEN KATASTROPHALEN KLIMAWANDEL reduzieren.

 

Um das tun zu können, brauchen wir Unterstützung auf breitet Basis; wir MÜSSEN die VORSTELLUNGSKRAFT der Öffentlichkeit fesseln. Das hat natürlich zur Folge, dass die MEDIEN sich damit befassen. Deshalb MÜSSEN wir mit BEÄNGSTIGENDEN SZENARIEN aufwarten, DRAMATISCHE AUSSAGEN machen, wobei ZWEIFEL, die wir möglicherweise hegen, KAUM ERWÄHNUNG finden. Jeder von uns MUSS entscheiden, was für ihn der richtige AUSGLEICH ZWISCHEN EFFEKTIV UND EHRLICH ist.” (Jonathan Schell, “Our Fragile Earth,” („Unsere zerbrechliche Erde”) „Discover”(Oktober 1989); Seite 44)

 

Schmelzende Eiskappen werden den Meeresspiegel anheben

 

„Our Troubled Skies” („Unsere getrübten Himmel”), einer der Texte aus der Reihe „Our Only Earth Series, A Curriculum for Global Problem Solving” („Reihe: Unsere einzige Erde – Ein Lehrplan zur Lösung globaler Probleme”) erzählt den Schülern:

 

„Die Wissenschaftler predigen, dass verschiedene Formen der Luftverschmutzung die Ursache sind für

 

  • einen globalen Temperaturanstieg
  • die Ausweitung der Ozeane
  • die Überflutungen von Küstengebieten
  • die Unterbrechung der natürlichen Nahrungskette
  • die Ausweitung von Hautkrebs bei Menschen.” (Linda MacRae-Campbell and Micki McKisson, „Our Troubled Skies” (Tuscon: Zephyr Press, 1990), Seite 6)

 

Da solch eine globale Katastrophe sicher starke Gefühle hervorruft, wird das oft und in vielfältiger Weise gelehrt. In „Rescue Mission Planet Earth”) („Rettungsmission Planet Erde”) erzählt José Luis Bayer aus Chile den Kindern dieser Welt, „dass die „Verwendung von fossilen Brennstoffen (Kohle, Öl, Gas) sauren Regen und den Treibhauseffekt zur Folge hat. Der führt wiederum zu Hurrikans, Überschwemmungen und einer Erhöhung des Meeresspiegels. Der Meeresspiegel steigt im Augenblick zehn Mal schneller als normal. Das kann dazu führen, dass ganze Länder verschwinden.”

 

Wie lauten die FAKTEN?

 

Gehen wir einmal einen Moment davon aus, dass die globale Erwärmung real sei und die Erde sich um 1°-3° erwärmt. Werden dadurch die Ozeane ansteigen und Land überfluten?

 

Der Grund, der für dieses beängstigende Szenario genannt wird, ist das große Schmelzen der Polareiskappen. Aber die Temperatur in der Antarktis schwankt für gewöhnlich um

50 °Celsius UNTER dem Gefrierpunkt. Eine Erwärmung um 5 ° Celsius würde das Eis immer noch bei frostigen -45° Celsius intakt halten. KEIN SCHMELZPUNKT!

 

Und was ist mit den Eisbergen im Norden, in der Arktis? Würden da nicht die Eisberge im Ozean schmelzen und dort das Wasservolumen vergrößern? Ein einfaches Experiment, das Sie in ihrer Familie durchführen können, wird diesen Mythos widerlegen:

 

  • – Geben Sie ein paar Eiswürfel in ein Glas Wasser.
  • – Markieren Sie den Wasserstand.
  • – Lassen Sie das Eis schmelzen.
  • – Prüfen Sie danach den Wasserstand erneut.

 

Hat er sich verändert? Natürlich NICHT, weil Eis sich ausdehnt, wenn es gefriert und zusammenzieht, wenn es schmilzt. Das Eiswasser füllt nur den Raum, den das Eis in fester Form ursprünglich eingenommen hat. Schmelzende Eisberge haben keine Auswirkung auf den Meeresspiegel.

 

Steigende Temperaturen könnten sogar den Meeresspiegel SENKEN und Meeresküsten AUSWEITEN. Denken Sie mal über Folgendes nach:

 

Erwärmung der Luft führt zu Verdunstung – und im Gegenzug bringt sie Regen, welcher

 

  • die Wasserreservoirs auffüllt,
  • den Bauern hilft
  • die Wüsten schrumpfen lässt (die trocken sind, weil sie wenig Regen abbekommen und NICHT weil sie heiß sind)

 

Es stimmt zwar, dass einige Gletscher angefangen haben zu schmelzen, aber die Zahl der Gletscher, die an Größe ZUNEHMEN ist höher. Aber weder Al Gore noch die Medien wollen, dass wir FAKTEN kennen, die im WIDERSPRUCH ZU IHRER PROPAGANDA stehen.

 

„Extreme globale Erwärmung“, sagt Dr. Krug, „…wird wahrscheinlich eine mäßige SENKUNG der Meeresspiegel herbeiführen, da mehr Wasser an Land gespeichert wird…Es werden nicht nur die größten Wüsten der Welt grünen, sondern das am Rande befindliche trockene Land wird in feuchtes Weide- und Ackerland verwandelt.” (“Climate History Invalidates Global Warming Models: Part II,” („Klimageschichte entkräftet die Beispiele von der globalen Erwärmung”) „Environment Betrayed” („Umweltverrat”) (Januar 1994); Seite 8)

 

 

Kann man das so stehen lassen oder nicht? Einige glauben, dass dieser Zustand in der Welt vor der Sündflut charakteristisch war!

 

Also, wenn die Medien Ihnen erzählen wollen, dass eine Erhöhung des Meeresspiegels ein Beweis für die globale Erwärmung sei, glauben Sie das nicht!

 

So etwas nennt man politische „erdachte Kontrolle“. Wenn es tatsächlich einen vorübergehenden MINIMALEN Anstieg des Meeresspiegels (ein paar Millimeter oder der Bruchteil von einem Inch) gäbe, käme das wahrscheinlich von der Abnahme der Verdunstung, die auf die sich abkühlenden Temperaturen oberhalb großer Wassermassen zurückzuführen ist und NICHT auf die sich erwärmenden Temperaturen.

 

Recyclingpapier

 

Nach zwei Jahrzehnten düsterer Prognosen, dass unser „zerbrechlicher” Planet dabei ist auseinander zu fallen, haben wir ein neues Problem: Die steigende Versorgung mit recycelten Waren, die weit über den Bedarf hinausgeht. Ja, da die Kosten für Gesundheits-, Bildungs- und Wohlfahrtsprogramme zunehmen, sind die Länder verpflichtet, teure, unnötige und unpraktische Recyclingprogramme durchzuführen. Mit genug relativ billigem Depotraum brauchten die Länder im Jahr 1994 nicht „mehr als 250 Millionen Dollar für die Subventionierung von Recycling zu bezahlen.” (“Curbside Recycling Comforts the Soul, But Benefits Are Scant,” Wall Street Journal, January 19, 1995)    

 

Im Gegensatz zum weit verbreiteten Glauben, rettet Recyclingpapier NICHT unsere prächtigen alten Wälder, weil „87 % unseres Papiers von Bäumen stammt, die speziell zu diesem Zweck gepflanzt wurden.” (“Recycling: Green Panacea or Municipal Nightmare?” Citizen Outlook, CFACT: Committee for a Constructive Tomorrow (March/April 1993), 2) 

 

 

Ich möchte niemandem vom Recycling abraten, wenn es hilft, die Ressourcen zu BEWAHREN und wenn dabei nicht GRÖSSERE Probleme entstehen. Aber wenn edle Absichten MEHR SCHADEN ALS NÜTZEN, sollten wir uns lieber an die TATSACHEN halten und so handeln, wie es am besten ist. Sogar „Rescue  Mission Earth Planet” („Rettungsmission Planet Erde”), das von der UNO herausgegeben wurde und welches sonst so voll mit globalistischer Propaganda ist, bringt durch Rauno Laithalainen, eine thailändische Waldarbeiterin, ein bisschen Wahrheit hervor. Ihre Warnung gilt uns allen:

 

„Recycling, das große Umweltschutzprogramm, ist NICHT so nützlich, wie es scheint. In Thailand wird alles Papier recycelt. Das Altpapier wird gewaschen, damit die Tinte verschwindet, und dieser Vorgang erzeugt Schwermetalle, die (unsere) Flüsse verunreinigen. Dieses GIFT gelangt in die Fische und in die Flusslandschaften. Das Beste ist, immer wieder neue Bäume zu pflanzen.”

 

Pestizide (Pflanzenschutzmittel) verursachen Krebs

 

„Pestizide bringen mehr Menschen um als die Pest. Sie töten die Insekten, die das Land gesund erhalten”, schreiben die Autoren von „Rescue Mission Planet Earth” („Rettungsmission Planet Erde”).

 

Wie lauten die FAKTEN?

 

„Es ergibt keinen Sinn, wenn man behauptet, dass die Pestizide, die sich AUF einer Tomate befinden, uns mehr schaden, als die natürlichen Pestizide IN der Tomate”, (Leslie Spencer, “Ban all plants–they pollute,” Forbes (Octobre 25, 1993); 104) sagt Dr. Bruce Ames, der Preisträger und skrupellos ehrliche Professor für Biochemie und Molekularbiologie an der kalifornischen Universität in Berkeley. Er versichert uns, dass „die Zahl der Krebstoten NICHT gestiegen ist” und „dass die meisten Karzinogene und anderen bekannten Gifte NICHT von Menschen gemacht sind. TATSÄCHLICH kommen 99,99 % der ‚Pestizide’, die wir konsumieren, in der Natur, in den Pflanzen vor…” Sein Lieblingsbeispiel: „Sie schlucken mehr bekannte Karzinogene, wenn Sie eine Tasse Kaffee trinken, als wenn sie sämtliche Rückstände von Schädlungsbekämpfungsmitteln zu sich nehmen würden, die sich auf Lebensmitteln befinden, die Sie in einem ganzen Jahr essen.”

 

Dr. Ames ist zutiefst besorgt darüber, wie die (staatlich geförderte) Wissenschaft Amerikas Umwelt- und Gesundheitspolitik lenkt. Immer mehr seiner Anhänger stimmen dem voll und ganz zu. Sie sehen die abnehmende Integrität unter den von der Regierung beeinflussten Wissenschaftler. Unterstützt durch die Medien und die Globalpolitik scheint diese neue Generation von Wissenschaftlern entschlossen zu sein zu beweisen, dass der MENSCH und nicht die Natur, DER SCHULDIGE ist. Dadurch kann man globale Unterstützung für die KONTROLLE MENSCHLICHEN VERHALTENS mobilisieren. Man kann nicht viel tun, um die Kräfte der Natur aufzuhalten, die sich auf das globale Klima und auf einer Apfelschale auswirken.

 

Der Kolumnist George Will nimmt da kein Blatt vor den Mund: „Wessen INTERESSEN dienen solche ÜBERTREIBUNGEN?“, fragt er 1992 in einer Kolumne über die Umweltattacken mit Pestiziden. „Die Antwort lautet oft: Den Interessen von Leuten, deren FINANZIELLE oder POLITISCHE BEDEUTUNG direkt mit dem WAHRGENOMMENEN AUSMASS des Problems variiert.” (Zum Syndikat gehörende Kolumne von George Will vom 8. Januar 1992, zitiert von Edward C. Krug, Ph.D. „A Hole in the Ozone” („Ein Ozonloch”), Tatsachenbericht, herausgegeben von CFACT, Washington D.C.)

 

Globaler Aktivismus

 

Lehrbücher über Umwelt und Lehrpläne tragen zweifellos dazu bei, dieses „wahrgenommene Ausmaß” zu erhöhen. Sie sind angefüllt mit Horrorszenarien. Und viele geben den Eltern die Schuld an den Katastrophen.

 

 

Kapitän Eco, der Superheld eines großen Bilderbuchs mit dem Titel „Captain Eco and the Fate of the Earth”) („Kapitän Eco und das Schicksal der Erde”), der ganz hoch fliegen kann, sagt demgemäß:

 

„…Eure ELTERN und GROSSELTERN haben ein CHAOS verursacht, statt auf die Erde aufzupassen. Sie mögen es zwar bestreiten, aber sie sind ein BISSCHEN SCHLIMMER ALS DIEBE. Und sie sind dabei, euch vor eurer Nase die Zukunft zu stehlen.” (Jonathan Porritt, Captain Eco and the Fate of the Earth (New York: Dorling Kindersley, Inc., 1988), 5)

 

Aber es kommt noch schlimmer:

 

Kapitän Eco nimmt zwei Kinder mit auf eine Tour rund um die beschädigte Erde. Nachdem er ihnen  alle bekannten Missstände der Welt IM SCHLIMMST MÖGLICHEN LICHT dargelegt hat – und jedem reichen, selbstsüchtigen Westler dafür die Schuld gibt -, führt der „noble” Kapitän ihnen am Ende das MEGAPROBLEM vor: „Und das seid IHR.”

 

„Wir sind doch nicht so schlimm, oder?”, fragen die Kinder.

 

„Nicht ihr persönlich, aber DIE GANZE MENSCHLICHE RASSE. Es gibt so viele von euch; es wird immer schwerer und schwerer, den Bedürfnissen aller gerecht zu werden – und schwerer für andere Lebewesen, Lebensräume zum Atmen zu finden…”

 

Die Lösung ist natürlich die globale Wohlfahrt und die INTENSIVE FAMILIENPLANUNG.

 

Zum Schluss gibt Kapitän Eco seine letzten Befehle: „Ihr Jungen MÜSST die Dinge beschleunigen: MACHT WEITERHIN DRUCK!…Ihr habt noch die Wahl: Entweder ihr macht so weiter…indem ihr Bäume abholzt und nicht daran denkt, neue zu pflanzen, den ganzen Planeten verschmutzt, andere Lebewesen rücksichtslos und respektvoll tötet…Oder ihr könnt für eine BESSERE WELT arbeiten…Heranwachsende hatten diese Wahl bisher nicht…, aber da ist jetzt auf der Welt EINE NEUE MACHT AM WERK. Die Dinge ändern sich JETZT sehr schnell, und für euch junge Erdlinge ist es JETZT an der Zeit, Frieden mit der Erde zu machen. Wollt ihr mir dabei helfen?”

 

Viele Kinder sind dazu bereit. Sie pflanzen Bäume und machen die Flussufer sauber -, was großartig ist! Sie schließen sich Organisationen an wie

 

  • – „Kids of Saving Earth” („Kinder zur Rettung der Erde”)
  • – „Kids for a Clean Environment” („Kinder für eine saubere Umwelt”)
  • – „Kids in Nature’s Defense” („Kinder für die Verteidigung der Natur”)
  • – „The K12-Network” („Das K12-Netzwerk”)

 

und anderen Organisationen aller Art, die ihnen dabei helfen, den Planeten zu retten. Die Kinder werden Vegetarier, Friedensaktivisten und „Enviro-Cops” („Umweltpolizisten”). Sie bekommen Abzeichen und MÜSSEN einen EID leisten, „Die Umwelt zu schützen und Abfälle zu beschlagnahmen”. (The Associated Press, “Earth Day Celebrations Include Kids,”(„Die Erdtagsfeier bezieht Kinder mit ein”) The Oakland Press, April 23, 1992)  Zu Tausenden schreiben die Kinder Briefe – an das Weiße Haus, an ihre Senatoren und an ihre lokalen Zeitungen. (Das ist nicht so großartig, da die meisten jungen Ökokrieger NUR die politisch gefärbten Botschaften wiedergeben können, die man ihnen eingetrichtert hat.)

 

Entschlossen, IHRE Welt zu verändern, treten sie WELTWEIT Umweltschutz-Netzwerken bei mittels globaler Computerlinks, die wiederum mit Interessengruppen wie PeaceNet und EcoNet verbunden sind. Fast 300 Schulen in 21 Ländern sind an „The International Education and Resource Netzwork” l*EARN („Das internationale Bildungs- und Hilfsquellennetzwerk”) angeschlossen, das 1991 ins Leben gerufen wurde, als die Copen Foundation  ihr New York/Moskau-Projekt ausweitete. „Es befähigt die Menschen ‚aktive Lerner’ zu werden”, (Matt Holland, “Planetary Networking for Kids,” („Planetarisches Netzwerk für Kinder”) In Context (No. 34); 43) sagt Ed Gragert, Programmmanager des Netzwerkes.

 

„Clean Sweep” („Reinemachen”), ein Umweltlehrplan, herausgegeben vom Schulamt Iowa, ist voll mit Cartoons und kreativen Übungen für die Klassen. Aber er zeigt dieselben auf Vorurteilen basierenden Informationen und politisierten Lösungen, wie sie in den anderen Umweltlehrplänen in ganz Amerika stehen. Schauen wir uns einmal so eine Lektion an:

 

Die „Lerner” sind in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe, die Menschen der Erde, sitzen  auf Stühlen in einem Kreis und repräsentieren die Erde. Die andere, die „ungeborenen” Menschen dieser Welt warten am Rande, um „geboren zu werden”. In der Mitte des Kreises haben die Kinder Dinge deponiert, wie Aluminiumdosen, Plastiktüten, Büroklammern, Glasflaschen etc.

 

Sobald die Musik zu spielen beginnt, laufen die Kinder herum und suchen nach natürlichen Ressourcen. Sobald die Musik abrupt aufhört, setzen die Kinder sich schnell hin und sammeln die Aufkleber, welche jetzt auf den Stühlen liegen und die für den Verbrauch einer bestimmten Ressource stehen. Um zu zeigen, wie die Weltbevölkerung zunimmt, werden neue Kinder „geboren” und gehen in die Gruppe, die die immer knapper werdenden Ressourcen verbrauchen. Wenn alle Sticker von einem Stuhl weggenommen worden sind, wird dieser Stuhl entfernt. Lerner, die keinen freien Stuhl zum Sitzen gefunden haben, müssen jemanden finden, der bereit ist, seinen Stuhl mit demjenigen zu teilen oder ihn auf den Schoß zu nehmen. Raten Sie mal, was nun passiert! Die Ressourcen auf der Welt gehen zur Neige.

 

So wie sie Computerbeispiele verwenden, um den angeblichen Klimawandel vorauszusagen, genauso wenig spiegelt dieses Spiel die Realität wider. Diese Übung ist dazu gedacht, das Verhalten der Kinder zu VERÄNDERN und NICHT, um ihnen das wahre Leben zu zeigen. Deshalb lernen sie dadurch weder wissenschaftliche Fakten noch Sozialstatistiken.

 

Was diese Übung bewirkt ist weitaus gefährlicher als das, was sie auslässt: Sie vermittelt den Kindern eine neue, übertriebene und alarmierende Sichtweise von einer IMAGINÄREN WIRKLICHKEIT, eine, die GESCHAFFEN wurde, um Angst und Wut zu erzeugen.

 

Die Kinder spürten die angeblichen Gefahren. Sie wollten etwas dagegen tun. Im Folgenden wird gezeigt, wie die „Fragen” solche Gefühle manipulieren:

 

  • 1. Was würde passieren, wenn das Spiel weiterginge…?
  • 2. War es manchmal schwierig, jemanden zu finden, der mit einem den Stuhl teilte oder der einen auf seinen Schoß nahm? (Haben Länder Schwierigkeiten damit, ihre Ressourcen zu teilen?)
  • 3. Wie hat sich das angefühlt, den Stuhl mit jemandem zu teilen?
  • 4. Gibt es ein ähnliches Problem auf der Erde? Verbrauchen einige Länder ihre Ressourcen schneller als andere?
  • 5. Wie könnten die Belastungen, die auf unseren natürlichen Ressourcen ruhen, gemildert werden? (Reduzierter Verbrauch von Benzin, langsamer Anstieg der globalen Bevölkerung…und natürlich Recycling, wo immer es möglich ist.) („Iowa’s Clean Sweep” („Iowas Reinemachen”), Seiten 4-5, herausgegeben 1992 vom Schulamt Des Moines)

 

Um sicher zu stellen, dass die Lerner verstehen, dass Amerika der Bösewicht der Welt ist, wird diese Variante und Frage hinzugefügt.

 

„Die USA verbrauchen über 20 % der Weltressourcen für sich. Deshalb haben sie immer die besten Chancen, einen freien Stuhl zu ergattern und brauchen ihn nicht zu teilen. Wie fühlen sich die anderen im Hinblick auf die USA in diesem Spiel?”

 

Fragen Sie sich, welche globale und wirtschaftliche Alternative das Schulamt in Iowa vertritt?

 

Widerstand gegen die Mythen des neuen Paradigma

 

Um der Klasse und dem Druck der Gleichgesinnten Widerstand leisten zu können, indem sie diese beängstigenden Szenarien und ihre globalen „Lösungen” nicht annehmen, ist es wichtig, dass Ihre Kinder die wissenschaftlichen Fakten kennen, welche die Beweise gegen diese falschen Szenarien liefern und die die WAHREN Probleme und praktischen Lösungen aufzeigen. Im Gegensatz zu den bereits genannten Öko-Mythen müssen Ihre Kinder

 

  • – wissen, dass natürlichen Ressourcen NICHT zur Neige gehen
  • – wissen, dass die Bauern noch viel mehr Nahrungsmittel produzieren KÖNNEN, als sie es heute tun
  • – wissen, dass „wir sogar nationale Überfülle an Depotkapazitäten haben” (Robert Lilienfeld and Wiliam L. Rathje, “Six Enviro-Myths” („Sechs Umweltmythen”), The New York Times, January 21, 1995) (Für mehr FAKTEN, um gegen die Öko-Mythen Widerstand leisten zu können, welche immer noch tiefe Besorgnis hervorrufen, wenden Sie sich an CFACT und ihr anerkanntes Team von Wissenschaftlern, P.O.Box 65722, Washington D.C., 20035 oder direkt an Dr. Eward Krug, P.O.Box 1161, Winona, MN 55987)
  • – einige der politischen Visionen verstehen, welche die Umweltschutzbewegung hat (Quellen von Tatsachen über den politischen Versuch, planetarisches Management in die Umweltbewegung einfließen zu lassen.)
  • – daran denken, dass die Computerbeispiele in der Klasse nicht die REALE WELT simulieren. Bestenfalls spiegeln sie die Standard-Umweltphilosophien wider. Die Programmierer bestimmen, was die Computer darstellen
  • – merken, dass die US-Regierung die Wissenschaft manipuliert, damit sie ihren politischen Zielen dienlich ist. „Executiv Order” („Gesetz”) Nr. 12498 erlaubt es der wissenschaftlichen Forschung „daneben” zu liegen, wenn es um „Konformität mit der Regierungspolitik” geht. Eins der Resultate: Forschern ist es VERBOTEN Daten über eine Reihe sensibler Themen zu sammeln.” (“Censored Science,” („Zensierte Wissenschaft”)The Observer [London] , April 24, 1994)
  • – sich den Lehrplan für den Umweltunterricht von CFACT besorgen. (Adresse siehe oben oder bei His Creation, P.O.Box 785, Arvada, CO 80001-0785)

 

Widerstand gegen das evolutionäre Weltbild

 

Den letzten Mythos, den wir betrachten wollen, müssen wir ganz genau prüfen. Obwohl die Evolution NIEMALS BEWIESEN wurde, wird sie in den Klassen als ABSOLUTE WAHRHEIT gelehrt. Da viele der Sozial- und Umweltdogmen auf den Glauben an die Evolution basieren, müssen die Kinder einige der schweren Fehler kennen, die bekannte und anerkannte säkulare Wissenschaftler gemacht haben.

 

Sir Frederick Hoyle, Astronomieprofessor an der Cambridge Universität sagte, der Glaube, dass das Leben aus Zeit, Zufall und aufgrund glücklicher Umstände entstanden sei, ist genauso absurd wie der Glaube, dass „ein Tornado, der durch einen Schrottplatz fegt, eine Boing 747 aus dem Material dort zusammenbauen kann.” (Sir Frederick Hoyle, “Hoyle on Evolution,” („Hoyle über die Evolution”) Nature (Novermber 12, 1981); 105) 

 

Schauen wir uns einmal an, was andere glaubwürdige Wissenschaftler zu diesem Thema noch zu sagen haben:

 

„Die extreme Seltenheit von Übergangsformen in den Fossilienfunden besteht weiterhin auf hartnäckige Weise und zwar als (Handels-) Geheimnis der Paleontologie. Der Evolutionsbaum, der unsere Schulbücher schmückt, hat nur Angaben an den Spitzen und Knoten seiner Zweige, der Rest ist Schlussfolgerung.” (Dr. Stephen Jay Gould, Professor für Geologie und Paläontologie an der Havard Universität)

 

„Ein Problem, dem die Biologen gegenüberstehen ist der offensichtliche Widerspruch der Evolution hinsichtlich des 2. Thermodynamischen Gesetzes (Entropy), nach welchem die Systeme entsprechend dem Zeitfluss zerfallen sollten und nicht mehr, sondern weniger Ordnung haben.” (Roger Lewin, “A downward slope to greater diversity,” („Ein Schritt zurück in die große Vielfalt”) Science (September, 1974); 1239)

 

„Der Ursprung des Lebens scheint fast ein Wunder zu sein,  so zahlreich sind die Bedingungen, die erfüllt sein müssten, um das Leben in Gang zu setzen.” (Francis Crick, Nobelpreis für die DNA-Entdeckung, „In the beginning…” („Im Anfang…”), Seite 125 erschienen in „Scientific American”, Februar 1991)

 

„Wir haben jetzt eine Viertelmillion Fossilarten, aber an der Situation hat sich nicht viel geändert…Ironischerweise haben wir sogar weniger Beispiele für evolutionäre Übergänge als zur Zeit Darwins. Ich will damit sagen, dass einige der klassischen Fälle des Darwin’schen Wandels der Fossilien, wie z. B. die Evolution des Pferdes in Nordamerika, verworfen werden mussten.” (Dr. David Raup, Kurator der Geologie, Field Museum of Natural History, Chicago) (Dr. David Raup, “Conflicts between Darwin and Paleontology,” („Konflikte zwischen Darwin und der Paläontologie” (=Wissenschaft von den ausgestorbenen Tieren und Pflanzen vergangener Erdzeitalter) Field Museum for Natural History Bulletin (January, 1979); 25) 

 

 

„Die Evolution wurde in gewissem Sinne zu einer WISSENSCHAFTLICHEN RELIGION; fast alle Wissenschaftler haben sie akzeptiert, und viele sind darauf vorbereitet worden, ihre Beobachtungen so „hinzubiegen”, dass sie dazu passen…Meiner Meinung nach passt die Theorie (der Evolution) ÜBERHAUPT NICHT auf alle.” (Dr. H. S. Lipson, britischer Physiker) (H.S. Lipson, “A Physicist Looks at Evolution,” („Ein Physiker schaut auf die Evolution”) Physics Bulletin (May 1980); 138…)

 

Der Glaube an die Evolution war wichtig für den Paradigma-Wechsel in Amerika.

 

  • 1. Er bietet eine Alternative zur biblischen Wahrheit.
  • 2. Er baute eine dringend erforderliche „wissenschaftliche” Grundlage für den heutigen Glaubenssprung in das Paradigma der Zukunft.

 

Viele der heutigen sich offen dafür aussprechenden Visionäre wie

 

  • Al Gore
  • Dr. Robert Muller
  • Marilyn Ferguson

etc.

 

gründen ihre Hoffnungen für das 21. Jahrhundert auf die spirituelle Revolution, die erstmals von dem umstrittenen katholischen Priester (JESUIT) und Wissenschaftler PIERRE TEILHARD DE CHARDIN populär gemacht wurde. Beachten Sie, wie er ALLES in Zusammenhang mit seiner kosmischen Evolution bringt:

 

„(Evolution) ist eine allgemeine SITTLICHE FORDERUNG, der sich von nun an

 

  • alle Theorien
  • alle Hypothesen
  • alle Systeme

 

BEUGEN MÜSSEN und deren Bedingungen sie folgen MÜSSEN, um als denkbar und WAHR zu gelten. Evolution ist ein Licht, das ALLE FAKTEN beleuchtet, ein WEG, dem ALLE GEDANKENLINIEN folgen MÜSSEN.” (Zitiert von Henry M. Morris and Gary E. Parker, „What is Creation Science?” („Was ist die Wissenschaft über die Schöpfung?”) (El Cajon, CA: Master Books, 1982), 21) 

 

 

Indem er Pierre Teilhard de Chardin zitiert, schreibt Al Gore:

 

„’Das Schicksal der Menschheit und das der RELIGION hängt von der Entstehung eines NEUEN GLAUBENS an die Zukunft ab.’ Mit solch einem Glauben ausgerüstet, werden wir eine Möglichkeit finden, die ERDE wieder zu HEILIGEN…” (Al Gore, „Earth in the Balance” („Erde in der Balance”)  (Boston: Houghton-Mifflin, 1992), 263) 

 

René Dubos, ein Vorstandsmitglied der futuristischen Organisation „Planetary Citizens” („Planetarische Bürger”) führt Al Gores Gedanken weiter aus. In seinem Buch „A God Within” („Ein Gott im Inneren”) (das Buch, von dem Lamar Alexander (Lamar Alexander, „Steps Along the Way: A Governor’s Scrapbook” „Schritte entlang eines Weges: Ein Sammelalbum eines Gouverneurs”) (Nashville: Thomas Nelson Publishers, 1986), 85).  sagte, „dass es sein Denken am meisten verändert habe), schrieb Dubos:

 

„Die Erde ist buchstäblich UNSERE MUTTER, nicht nur weil wir auf ihren Schutz und ihre Pflege angewiesen sind, sondern vielmehr auch, weil die menschliche Spezies in ihrer GEBÄRMUTTER DER EVOLUTION geformt worden ist…Unsere Errettung hängt von unserer Tätigkeit ab, eine NATURRELIGION ZU SCHAFFEN.” (René Dubos, „A God Within: A Positive Approach to Man’s Future as Part of the Natural World” („Ein Gott im Inneren – Eine positive Annäherung an den Menschen der Zukunft als Teil der natürlichen Welt”), (New York: Charles Scribner’s Sons, 1972), 38, 41) 

 

Dr. Thomas Sowel, Ökonom und Seniormitglied am Hoover Institut an der Stanford Universität, wäre damit nicht einverstanden. Er durchschaut die leeren Visionen der utopischen Träumer, indem er schreibt:

 

„Dogmatische Umweltschutzpolitik appelliert, genauso wie der Faschismus, der Kommunismus und Eugenik (Erbhygiene), an den frustrierten Egoismus der Intellektuellen, die gerade zu darauf brennen, „GERINGEREN” Menschen zu sagen, wie sie zu leben haben…Nichts anderes als weltliche, klare Beweisführung kann erlaubt sein, um für eine Vision, die so tief greifend ist, eine Bedrohung darzustellen. (Thomas Sowell, “Revelations for the Anointed,” („Offenbarungen für die Gesalbten”)Forbes (January 18, 1993); 65) 

 

 

Um zu vermeiden, dass Kinder sich auf einen Kompromiss mit dieser Art mythischen Denkens und der erdzentrierten Umweltschutzpolitik einlassen, welche ZERSTÖRUNG und KEINE HEILUNG bringt, sollten sie aufpassen bei

 

  • Liedern und Gedichten, die dazu ermutigen, die Erde ANZUBETEN
  • Übungen und RITUALE in der Klasse, die sie dazu „ermächtigen” mit MUTTER ERDE Kontakt aufzunehmen, ihre Stimme zu hören, ihre Weisheiten zu lernen und ihre Heilung zu visualisieren.
  • Umweltschutzprogrammen, die den Lebensstil HEIDNISCHER KULTUREN unterstützen.
  • Sprechgesängen und Gebeten, die von amerikanischen Eingeborenen stammen, bei denen der GROSSE GEIST verehrt wird.
  • Schlagworten wie VERBUNDENHEIT, die sich mehr auf die SPIRITUELLE EINHEIT beziehen als auf die biologische, gegenseitige Abhängigkeit und Ehrfurcht (die ALLEIN DEM SCHÖPFER selbst gebührt)
  • Einem TREUEVERSPRECHEN AN DIE ERDE. Da werden viele verschiedene Versionen angewendet.

 

Um Ihren Kindern die nationalen und persönlichen Konsequenzen verständlich zu machen, die die Anbetung der Natur statt der Anbetung Gottes nach sich zieht, lesen Sie bitte

 

  • Römerbrief Kapitel 1, Verse 18-32
  • 5. Buch Mose Kapitel 11, Verse 13-19
  • Jesaja Kapitel 24
  • Jeremia Kapitel 14, Vers 22

 

mit ihnen zusammen. Nehmt euch die Zeit, über jede dieser Botschaften nachzudenken. Sprecht über die Wege, wie Gott Seine Liebe zeigt, indem ER uns solche Warnungen gibt.

 

Erinnern wir uns daran, dass Gott dem Menschen geboten hat, auf Seinen schönen Planeten Acht zu geben. (68) Wir können unseren Teil dazu beitragen, indem wir dem Schöpfer unsere  ganze Aufmerksamkeit schenken und NICHT irdischen Geistern. Wenn Er die Menschen als Verwalter für Seine Schöpfung eingesetzt hat (69), hat Er gewollt, dass wir sie in Seinem Sinne lieben und uns um sie kümmern sollen und NICHT, dass wir sie missbrauchen. ER will, dass wir die Welt mit Seinen wachsamen Augen betrachten und alles Leben als wertvoll erachten, so wie Er es tut. SEIN WORT sagt uns, wie wir das machen sollen. ER warnt uns davor,

 

  • – Tiere zu misshandeln
  • – Bäume zu verschwenden
  • – Seine Ressourcen zu vergeuden

 

Bevor wir jedoch ein wachsames Auge für die Welt haben sollen, sollten wir ein Beispiel dafür abgeben, wie sehr wir Gottes Geschenke schätzen.

 

Römerbrief Kapitel 11, Vers 36

Denn aus Ihm und durch Ihn und zu Ihm hin sind alle Dinge. IHM sei die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

 

„Prächtige” neue Schulen

 

Kapitel 6

 

Dem großen Ganzen dienen

 

„Alle Schüler werden in Aktivitäten mit einbezogen, die den DIENST an der Gemeinschaft demonstrieren” („Global 2000: Educate America Act”) („Schulgesetz-Global 2000″)

 

„Die Arbeit innerhalb der Hitlerjugend ist ein ehrenvoller DIENST am deutschen Volk. ALLE jungen Leute im Alter von 10-19 Jahren werden VERPFLICHTET, in der Hitlerjugend zu DIENEN.” (8) („Nazism: A History in Documents and Eyewitness Accounts) („Nationalsozialismus- Eine Geschichte in Dokumenten und Augenzeugenberichten”)

 

„Als junge, reife Menschen MÜSSEN wir ihnen dabei helfen…einen ethischen DIENST aufzubauen, ein GLOBALES DIENSTKONZEPT, indem wir unsere Jugend zum PLANETARISCHEN DIENST erziehen und eventuell zu einer gewissen Art von WELTBÜRGERSCHAFT…Das globale Dienstkonzept beinhaltet die moralischen Einsichten…,die uns dabei helfen, mit der GEREGELTEN FREIHEIT zu leben, die wir uns eventuell selbst auferlegen MÜSSEN.” (1) (Harold G. Strane, Phi Delta Kappan)

 

„Ein wirklich effizienter totalitärer Staat wäre einer, in dem die mächtigsten politischen Führer und deren Heer von Managern eine Bevölkerung von SKLAVEN kontrollieren, die zu nichts gezwungen werden müssen, weil sie ihre KNECHTSCHAFT lieben…” („Brave New World” („Schöne neue Welt”) von Aldous Huxley)

 

Dieses Kapitel beginnt mit der Geschichte über „The Giver” („Der Geber”). Das ist ein separater Artikel. Wir schlagen vor, dass Sie den vor dem restlichen Kapitel lesen.

 

„Der Geber” – Dem großen Ganzen dienen

 

„Menschen jeden Alters, jedes Standes und diejenigen, die Fähigkeiten jeglicher Art besitzen, werden AUFGEFORDERT zu dienen. Ich werde ALLEN AMERIKANISCHEN REALSCHÜLERN und GYMNASIASTEN das Ziel vorgeben, 50 STUNDEN PRO JAHR und ALLEN STUDENDEN 100 STUNDEN PRO JAHR Dienst zu leisten…” (Obamas „Universaler” Dienst-Plan”)

 

Achten Sie, (wenn Sie zum eigentlichen Buch zurückkehren) auf die Betonung der Regierungskontrolle und die obligatorischen Aufgaben wie

 

  • kommunale Kindererziehung
  • Gemeindedienst

 

All das beginnt bereits im Alter von 8 Jahren.

 

Hier wird der Wert des menschlichen Lebens gemessen an seinem Nutzen für das „Ganze”. Nicht gesunde Babys und ältere Menschen werden einfach euthansasiert (Euthanasie = Sterbehilfe) Obwohl einige der Probleme in dem populären, mit der Newberry-Medaille  (dem bedeutendsten amerikanischen Jugendbuchpreis) ausgezeichnet Buches enthüllt werden, werden die „positiven” Visionen einer sozialistischen Gesellschaft dauerhaft in junge, leicht zu beeindruckende Köpfe eingepflanzt. Was für uns undenkbar klingt, erscheint Kindern, die niemals etwas über unseren Gott oder die Grundlagen Amerikas gelernt haben, plausibel.

 

Laura saß in ihrer 4. Klasse und hörte dem Lehrer zu, wie er aus einem Buch mit dem Titel „The Giver” („Der Geber”) (In Deutsch erschienen unter dem Titel „Hüter der Erinnerung” von Lois Lowry, 1994, Deutscher Taschenbuchverlag, dtv-pocket-Reihe, Neuauflage als ungekürzte Ausgabe in neuer Rechtschreibung, Oktober 2008, www.drvjunior.de) vorlas. Die Geschichte kam ihr in gewisser Weise seltsam und unheimlich vor, aber die meisten ihrer Klassenkameraden der Adams Grundschule in Davenport, Iowa mochten sie. Schließlich war das Buch 1994 mit der Newberry-Medaille ausgezeichnet worden (dem bedeutendsten amerikanischen Jugendbuchpreis) – und „allen Kindern gewidmet, denen wir unsere Zukunft anvertrauen”. (1) Demnach musste es ja gut sein, oder etwa nicht?

 

Das Buch erzählt von einer ganz besonderen Gemeinschaft, wo jedes Kind sich sicher fühlte, viel aß, Tabletten nahm, um jede Art von Schmerz zu beseitigen und in einer Familie lebte, die aus nicht mehr als vier Personen bestand. Überbevölkerung war kein Problem, da die Zahl der Babys auf maximal 50 pro Jahr begrenzt war. Geboren von professionellen „Gebärerinnen” statt von wirklichen Müttern, werden die Neugeborenen in Pflegezentren gesteckt, wo ältere Kinder in ihren Freiwilligendienst-Stunden mithelfen, sie zu versorgen. Damit die Menschen komfortabel und stressfrei leben können, werden behinderte Babys und Zwillinge, die untergewichtig sind, an ein geheimnisvolles „Anderswo freigegeben”.

 

Jedes Jahr im Dezember steigen alle Kinder in die nächst höhere Altersgruppe auf. Bei der Zeremonie der Einser werden die gesunden Babys, die im Laufe des Jahres geboren wurden, ausgewählten Familien zugeteilt. Jonas, einer der Elfer, erinnerte sich noch gut daran, als seine Schwester Lily ein Einser war und kam, um in seiner Familie zu leben. In diesem Dezember würde sie zu einem Achter werden und ihre erste Aufgabe im Freiwilligendienst zugewiesen bekommen. Am selben Tag würden die Neuner ihr erstes Fahrrad erhalten, und die Zehner einen besondern Haarschnitt verpasst bekommen. Die neuen Elfer würden bald ihre täglichen Pillen einnehmen müssen, um die seltsamen „Erregungen”, die mit der Pubertät kommen, zu unterdrücken.

 

Jedes Kind in der Kindergruppe – bis zu den Zwölfern – lernte den für sein Alter vorgeschriebenen Regeln Folge zu leisten, in der Schule erfolgreich zu sein, seine Aufgaben im Dienst sorgsam auszuführen und seine Träume und Gefühle mit der für bestimmten Familie zu teilen. Manchmal zog es Jonas vor, seine Gefühle zu verbergen, aber das war gegen die Regeln.

 

Als wieder einmal der Dezember nahte, sahen Jonas und die anderen „jungen Erwachsenen” ängstlich gespannt der Zeremonie für die Zwölfer entgegen. In diesem Jahr würden sie ihre ständigen Aufgaben zugeteilt bekommen – ihren Arbeitsplatz für ihre produktiven Jahre. Diese Aufgaben wurden vom Rat der Ältesten ausgesucht, der jedes Kind die ganze Zeit über genau überwacht hatte.

 

Jonas, der die intuitive Gabe besaß „über die Dinge hinaus zu schauen”, war zum „Bewahrer der Erinnerung” auserkoren worden – der Eine, der die Vergangenheit kennen würde. Der frühere Bewahrer, der jetzt zum „Geber” wurde, würde seine Hände auf Jonas Rücken legen und ihm psychisch alle vergangenen Erfahrungen und weit in der Zeit zurückliegende Erinnerungen übertragen. Eventuell würde Jonas sogar zur Quelle des weisen Rats und des geheimen Wissens der Gemeinschaft werden – wie ein Schamane eines Stammes.

 

Laura und ihre Klassenkameraden hörten zu, stellten sich die Geschichte vor, verinnerlichten sie und machten sich Gedanken darüber. Manchmal fühlte Laura sich unbehaglich – zum Beispiel da, wo Jonas in den Stunden seines Freiwilligendienstes im Haus der Alten eine alte Frau baden musste, die so schwach war, dass sie einem leicht aus der Hand glitt. Aber das Schlimmste war, als Jonas Vater, ein Mitarbeiter des Pflegezentrums für die Neugeborenen, den kleineren der beiden neugeborenen Zwillinge „freigeben” musste.

 

Während der Lehrer aus dem Buch vorlas, stellte sich Laura alles, was sie hörte, bildlich vor.

 

Jonas und der Geber beobachteten die Freigabe auf einem Überwachungsmonitor. Sie sahen einen kleinen, fensterlosen Raum mit einem Tisch und einer Waage – denselben Raum hatte Jonas schon während seines Dienstes im Pflegezentrum für Neugeborene gesehen: „Es ist ja nur ein ganz gewöhnlicher Raum”, sagte Jonas zu dem Geber. „Ich hatte gedacht, die Freigabe müsste im Auditorium stattfinden, so dass jeder die Möglichkeit hätte, sie sich anzusehen. Alle Alten gehen doch zu Freigabezeremonien. Aber ich vermute, wenn es sich bloß um Neugeborene handelt, dann nicht…”

 

Plötzlich sah Jonas seinen Vater den Raum mit einem sehr kleinen Neukind betreten. Er legte es auf die Waage und schrieb das Gewicht auf. „…Du wiegst ja nur 5 Pfund und 10 Unzen”, sagte er, „eine Garnele!”

 

Eine Garnele? Laura konnte sich mit dem Winzling identifizieren. Sie war auch ein untergewichtiges Zwillingskind gewesen. Sie fing an zu zittern, hörte jetzt aber ganz genau zu, als der Lehrer weiterlas:

 

„Sein Vater drehte sich um und öffnete den Schrank. Er holte eine Spritze und eine kleine Flasche heraus. Sehr sorgfältig fügte er die Nadel in die Flasche ein und zog die Spritze auf… (Dann setzte er) die Nadel direkt oberhalb der Stirn des Neukindes an und durchstach die Stelle, wo die dünne Haut pulsierte. Das Neugeborene wand sich und jammerte schwach.

 

‚Warum ist er…’

 

„Schscht”, sagte der Geber scharf.

 

Sein Vater schob den Kolben nur sehr langsam beim Injizieren der Flüssigkeit in die Kopfhaut bis die Spritze leer war…

 

Als Jonas weiterhin zuschaute, schrie das Neukind nicht mehr, zuckte jedoch mit seinen Armen und Beinen. Dann bewegte es sich kaum noch. Sein Kopf fiel zur Seite, seine Augen waren halb geöffnet. Dann war es still…

 

Sein Vater räumte das Zimmer auf. Dann hob er einen kleinen Karton auf, der schon auf dem Fußboden bereit stand, stellte ihn auf das Bett und legte den schlaffen Körper hinein…Er öffnete eine kleine Tür in der Wand…Es schien dieselbe Art Rutsche zu sein, auf die der Abfall in der Schule gelegt wurde.

 

Sein Vater stellte den Karton mit dem Körper auf die Rutsche und versetzte ihm einen Stoß. ‚Tschüs, kleiner Kerl’, hörte Jonas seinen Vater sagen, bevor dieser den Raum verließ. Danach war auf dem Monitor nichts mehr zu sehen.” (2)

 

Anmerkung der Übersetzung:

 

In der deutschen Ausgabe „Hüter der Erinnerung” liest sich diese Textstelle in abgeschwächter Form so:

 

„Der Geber erhob sich von seinem Stuhl und ließ den Schalter von Aus nach An schnappen.

 

Die Stimme meldete sich sofort. ‚Ja, Hüter der Erinnerungen. Womit kann ich dienen?’

 

‚Ich möchte die Abschiedsfeier des kleinen Zwillings von heute Morgen sehen.’

 

‚Einen Moment, Hüter. Vielen Dank für Eure Anweisung.’

 

Gespannt blickte Jonas auf den Bildschirm oberhalb der Schalterreihe. Die bisher leere Fläche überzog sich mit Zickzacklinien. Eine Nummer erschien und gleich darauf Datum und Uhrzeit. Jonas fand es erstaunlich und aufregend, dass ihm diese Möglichkeit offenstand, und er war überrascht, dass er da bisher nicht gewusst hatte.

 

Plötzlich sah er auf dem Bildschirm einen kleinen, fensterlosen Raum mit einem hellen Teppichboden, in dem nur ein Schrank, ein Bett und ein Tisch standen. Auf dem Tisch lagen einige Sachen, die man zur Säuglingspflege brauchte – Jonas entdeckte auch eine Waage. Diese Sachen hatte er schon gesehen, damals, als er im Säuglingszentrum einige Praktikumsstunden abgeleistet hatte. ‚Das ist ja nur ein ganz gewöhnlicher Raum’, kommentierte er enttäuscht. ‚Ich habe gedacht, die Feier würde vielleicht im Auditorium stattfinden, damit alle Interessierten kommen könnten. Bei Abschiedsfeiern im Altenzentrum nehmen alle Bewohner teil. Aber vielleicht ist es bei Neugeborenen nicht so aufwändig…’

 

‚Pst’, sagte der Geber, die Augen auf den Bildschirm geheftet.

 

Jonas’ Vater, in seine Pflegeuniform gekleidet, betrat den kleinen Raum. Er trug ein winziges Neugeborenes im Arm, das in eine weiche Decke gehüllt war. Ihm folgte eine weitere Pflegerin, die ebenfalls ein eingewickeltes Kind im Arm trug.

 

‚Das ist mein Vater.’ Jonas bemerkte, dass er flüsterte, als befürchte er, er könne die winzigen Babys wecken, wenn er laut spräche. ‚Die Pflegerin ist seine Assistentin. Sie ist noch in der Ausbildung, aber bald ist sie fertig.’

 

Die beiden Pfleger schälten die genau gleich aussehenden Winzlinge aus ihren Decken und legten sie nebeneinander auf das Bett.

 

Sie waren beide nackt. Jonas konnte sehen, dass es zwei Jungen waren.

 

Gebannt beobachtete er, wie sein Vater zuerst das eine, dann das andere Neugeborene nahm und auf die Waage legte.

 

Er hörte seinen Vater auflachen. ‚Gut’, sagte sein Vater zu seiner Assistentin. ‚Ich habe schon befürchtet, die beiden könnten eventuell genau gleich schwer sein. Das wäre kompliziert geworden! Aber dieser hier’, er händigte eines der Babys seiner Assistentin aus, nachdem er es wieder in die Decke gehüllt hatte, ‚wiegt genau sechs Pfund. Du kannst ihn also waschen, anziehen und in die Neugeborenenabteilung bringen.’

 

Die junge Frau nahm das Baby in die Arme und verließ den Raum durch die Tür, durch die sie gekommen war.

 

Jonas sah, wie sein Vater sich über den anderen sich windenden Winzling beugte. ‚Und du, mein Kleiner, wiegst nur fünf Pfund zweihundert Gramm. Du bist ein richtiger Knirps!’

 

‚In diesem Ton redet er auch mit Gabriel’, stellte Jonas schmunzelnd fest.

 

‚Sieh genau hin!’, mahnte ihn der Geber.

 

‚Jetzt wäscht und versorgt er ihn’, sagte Jonas in wissendem Ton. ‚Das hat er mir gesagt.’

 

‚Sei ruhig, Jonas’, befahl der Geber in einem seltsamen, strengen Ton. ‚Sieh genau hin!

 

Gehorsam konzentrierte sich Jonas wieder auf den Bildschirm und wartete, was als Nächstes passieren würde. Besonders auf die Zeremonie war er sehr gespannt.

 

Sein Vater wandte sich um und öffnete den Schrank. Er nahm eine Spritze und ein kleines Fläschchen heraus. Sehr sorgsam führte er die Nadel in die Flasche ein und begann, die Spritze mit der klaren Flüssigkeit zu füllen.

 

Mitfühlend zuckte Jonas zusammen. Er hatte vergessen, dass Neugeborene Spritzen bekamen. Er selbst fürchtete sich vor Spritzen, aber er wusste natürlich, dass sie unerlässlich waren.

 

Zu seiner Überraschung richtete sein Vater die Spitze der Nadel auf die Stirn des Neugeborenen, genau auf die Stelle, an der die dünne Haut pulsierte. Der Neugeborene wand sich und wimmerte kläglich.

 

‚Warum tut er…’

 

‚Pst!’, sagte der Geber scharf.

 

Jonas’ Vater redete auf das winzige Wesen ein und Jonas begriff, dass er die Antwort auf die Frage hörte, die er soeben hatte stellen wollen. Noch immer in seinem Singsang sagte er: ‚Ich weiß, ich weiß. Es tut weh, mein Kerlchen. Aber ich muss eine Vene nehmen und die Venen in deinem Ärmchen sind noch zu winne-winzig.’

 

Ganz langsam drückte er den Kolben herunter und injizierte dabei die Flüssigkeit direkt in die Stirnvene, bis die Spritze leer war.

 

‚Fertig. War doch gar nicht so schlimm, oder?’ hörte Jonas seinen Vater fröhlich sagen. Er wandte sich ab und warf die Spritze in den Abfallkorb.

 

Jetzt wird er das Neugeborene doch hoffentlich endlich waschen und füttern, dachte Jonas im Stillen, denn er hatte bemerkt, dass der Geber während der Abschiedsfeier offensichtlich nicht sprechen wollte.

 

Während er sich weiterhin auf das Geschehen auf dem Bildschirm konzentrierte, stellte er überrascht fest, dass das Baby nicht mehr schrie und sich auch nicht mehr regte. Es wurde ganz schlaff. Sein Köpfchen fiel zur Seite, die Augenlider halb geöffnet. Dann war es still.

 

Jonas’ Unterkiefer fiel herab. Diese Bewegungen, die Stellung und diesen Gesichtsausdruck hatte er doch schon einmal gesehen! Doch wo? Es fiel ihm im Moment nicht ein.

 

Jonas starrte auf den Bildschirm und hoffte, dass endlich etwas geschehen würde. Doch er hoffte vergeblich. Der kleine Zwilling lag reglos da. Sein Vater räumte die Sachen weg. Faltete die Decke zusammen. Schloss die Schranktür.

 

Doch dann, genau wie neulich auf dem Spielplatz, hatte Jonas das Gefühl, gleich ersticken zu müssen. Vor seinem geistigen Auge tauchte das Bild des blonden, blutenden jungen Soldaten auf. Der Ausdruck auf seinem Gesicht im Augenblick seines Todes! Die Erinnerung kehrte zurück.

 

‚Er hat es getötet! Mein Vater hat das Baby getötet!’, stammelte Jonas fassungslos. Er begriff das nicht. Wie versteinert starrte er auf den Bildschirm.

 

Sein Vater räumte das Zimmer auf. Dann nahm er den kleinen Karton, der auf dem Boden stand, stellte ihn auf das Bett und legte das schlaffe, leblose Körperchen hinein. Er verschloss den Karton mit einem Deckel.

 

Dann nahm er den geschlossenen Karton, trug ihn auf die andere Seite des Raums und öffnete eine kleine Tür. Jonas sah, dass es hinter dieser Tür dunkel war. Es schien sich um dieselbe Art von Müllschlucker zu handeln wie jener, in den in der Schule die Abfälle geworfen wurden.

 

Sein Vater stellte den Karton mit dem Baby auf die Klappe des Müllschluckers und gab ihm einen leichten Schubs.

 

‚Adieu, kleines Kerlchen’, hörte Jonas seinen Vater sagen, bevor er den Raum verließ. Dann wurde der Bildschirm leer und weiß.

 

Der Geber wandte Jonas den Kopf zu. Mit einer erstaunlichen Ruhe berichtete er: ‚Als der Sprecher mir mitteilte, dass Rosemary freigegeben werden wollte, wurde der Bildschirm angeschaltet, damit ich das Ganze sehen konnte. Ich sah sie da sitzen – es war mein letzter Blick auf dieses schöne Kind – und warten. Sie brachten ihr die Spritze und baten sie, den Ärmel aufzurollen. Du hast mich gefragt, ob sie vielleicht nicht tapfer genug war? Nun, ich weiß nicht, was Tapferkeit ist, was dieser Begriff bedeutet. Ich weiß nur, dass ich hier saß, vor Entsetzen wie gelähmt. Erbärmlich in meiner Hilflosigkeit und Ohnmacht. Und ich musste mit anhören, wie Rosemary zu ihnen sagte, sie würde sich die Spritze lieber selbst geben. Das tat sie dann auch. Ich habe nicht hingesehen, ich habe weggeschaut.’

 

Der Geber hob erneut den Kopf. ‚So, nun weißt du Bescheid, Jonas. Du wolltest wissen, was es mit dem Freigeben auf sich hat’, sagte er in einem bitteren Ton.

 

Jonas hatte das Gefühl, das Herz würde ihm im Leibe zerspringen. Das Entsetzen, das ihm den Atem raubte, bahnte sich einen Weg und äußerte sich in einem lauten Schrei.”

 

Wie betäubt starrte Laura ihren Lehrer an. Würden sie wirklich ein Baby umbringen, wenn es nicht genug wog? Die schreckliche Vorstellung von dem winzigen Säugling, der ermordet und wie ein Stück Müll die Rutsche hinuntergeworfen wurde, machte sie krank. Sie war selbst auch so winzig klein gewesen, als sie geboren wurde. Und sie dachte schon die ganze Zeit über den Tod nach. Erst vor ein paar Wochen war ihre Großmutter gestorben.

 

Sie rannte von der Schule heim und fiel gleich mit der Tür ins Haus. „Mama, Mama”, rief sie, „rate mal, was mein Lehrer heute vorgelesen hat!” Die ganze Geschichte sprudelte aus ihr heraus. Ihre Mutter, Elaine Rathmann, hörte ruhig zu.

 

Am nächsten Tag ging Frau Rathmann, die dem örtlichen Schulausschuss angehörte, in die Schule. Als sie sagte, dass das Buch „The Giver” („Bewahrer der Erinnerung”9 eine unangemessene Literatur für Viertklässler sei, brachte der Lehrer seinen Widerstand gegen diese Kritik dadurch zum Ausdruck, dass er sagte, dass ihr Vorwurf die „akademische Freiheit ersticke”.

 

Als Nächstes erzählte die Mutter dem Lehrer, was das Buch bei ihrer Tochter ausgelöst hatte. „Aber ich habe der Klasse nicht gesagt, was ich glaube”, antwortete er. „Ich habe sie ihre eigenen Schlüsse ziehen lassen. Meine Kinder können Dichtung von Wahrheit sehr wohl unterscheiden.”

 

„Aber darum geht es doch gar nicht”, dachte Frau Rathmann. Manchmal kann eine aufregende Geschichte schreckliche Bilder hervorrufen, und Mitteilungen über die Gesellschaft eher als eine Lektion in Geschichte.

 

Das globale Dorf im 21. Jahrhundert

 

„The Giver” („Bewahrer der Erinnerung”) passt zu der Literaturflut, die die Klassenzimmer überschwemmt und die die Kinder zwingt, sich das Unfassbare vorzustellen und die Werte, die sie zu Hause gelernt haben, zu überprüfen. Dieses Buch ist auch ein Beispiel für all die vielen Fallstricke und imaginären Projektionen einer utopischen schulzentrierten Gemeinschaft, die die nationalen und internationalen „change agents” („Innovatoren”) dabei sind einzuführen:

 

  • Staatliche Überwachung und Kontrolle von Gesundheit, Wohlstand, Lebenseinstellungen, Glaubensüberzeugungen, Werten und Verhalten
  • Staatlich kontrollierte Kinderbetreuung, Gesundheitsversorgung, Elternschule, Berufsberatung und Arbeitsaufgaben
  • Obligatorischer „Freiwilligen”-Dienst
  • Persönliche Vorteile, die von der Bereitschaft mitzumachen abhängen

 

„In vielen Teilen unseres Landes – wie in der vorgestellten Gemeinschaftersetzen Teams von professionellen „Experten” bereits die Eltern als letztendliche Entscheidungsträger im Leben der Kinder.  Wie in dem vorgestellten Slogan „Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind großzuziehen”, werden sie dafür sorgen, dass die Eltern dahin gebracht werden, den vorgeschriebenen Richtlinien für die Elternschaft Folge zu leisten. Wenn dieses neue System, wie geplant, im Jahr 2000/2001 eingeführt wird, werden ALLE ELTERN, die sich dem nicht fügen wollen, ihre Autorität an ausgebildete Pädagogen und Gemeindeleiter verlieren. (3)

 

Eine sensationelle Fantasie? Überhaupt nicht, wie Sie in Kapitel 7 noch sehen werden. Da viele der spezifischen Strategien hinter „Zuckerguss”-Förderungen und irreführen Etiketten versteckt werden, erkennen nur wenige die Gefahr. Manche lassen sich durch politisch korrekte Begriffe ruhig stellen, wobei zum Beispiel Scharfsinn als Intoleranz bezeichnet wird. Andere glauben einfach nicht, dass Amerika all diese Änderungen durchführen wird. Schließlich haben wir ja unsere Verfassung!

 

Könnten wir tatsächlich zu einer Nation teilnahmsloser Frösche werden, die blindlings in kulturelle Gewässer abdriftet, die dabei sind, sich dem Siedepunkt zu nähern? Lauras Mutter, die, wie wir wissen, dem Schulausschuss angehört, würde wahrscheinlich mit „Ja” antworten. Sie sah das blinde Abdriften bei den Klassenkameraden ihrer Tochter und bei den anderen Eltern. „The Giver” („Bewahrer der Erinnerung”) desensibilisierte die Schüler zu Gunsten der neuen Werte”, sagte sie zu mir. „Obwohl der letzte Teil die Kehrseite aufzeigt, verhalf das Buch dazu zu glauben, dass diese futuristische Gemeinschaft normal sei. Die Schlüsse, die die Schüler daraus ziehen, werden auf den voreingenommenen Informationen basieren, die sie in der Schule bekommen haben.”

 

„Haben andere Eltern Ihre Besorgnis geteilt?”, fragte ich sie.

 

„Ich denke nicht. Sie wollten nicht belästigt werden. Niemand sonst war bereit zu sagen: ‚Ich will nicht, dass Sie meinem Kind so etwas beibringen!'”

 

Kolosser Kapitel 2, Vers 8

Seht zu, dass niemand euch einfange durch die Philosophie und leeren Betrug nach der Überlieferung der Menschen, nach den Elementen der Welt und nicht Christus gemäß!

 

ANMERKUNG:

Der Schluss des Buches „The Giver” („Bewahrer der Erinnerung”9 zeigt die Schwachheit der geschilderten kontrollierten Gesellschaft auf. Aber ich glaube nicht, dass der zweideutige Schluss die Wirksamkeit der Änderung der sozialen Werte geschmälert hat. In Wahrheit verstärkt diese Zweideutigkeit noch die Wirksamkeit dieses Buches als Instrument für den Angleichungsprozess.

 

Die beiden HAUPTGEFAHREN, die ich sehe, sind:

 

1.

Die geistigen Bilder, die durch diese Geschichte hervorgerufen werden. Der Mord an dem Baby geschieht in dem Kontext, dass Euthanasie gut für die Gemeinschaft ist. Solche Suggestionen werden die meisten Kinder für den Wert des Lebens desensibilisieren, obwohl der Aufruf der Stadt, Kinder mit „niedrigem Geburtsgewicht” oder alte Menschen euthanasiert werden sollen, der Gemeinschaft keinen weiteren Nutzen bringt.

 

2.

Der Dialog, der in der Regel in der Klasse folgt. Nachdem aus dem Buch vorgelesen wurde, geben die Schüler für gewöhnlich ihre Stellungnahmen ab und diskutieren die aufkommenden Fragen. Innerhalb der Regeln des Konsens-Prozesses (= Gruppendynamik, eine Art Gehirnwäsche) MÜSSEN die Schüler nach einer GEMEINSAMEN BASIS suchen und bereit sein, KOMPROMISSE zu schließen, um weiterhin bei den Gruppenmitgliedern beliebt zu sein; und sie MÜSSEN eine Art KONSENS bilden. Selbst wenn die letztendliche Übereinkunft nicht mit den meisten Regeln der Gemeinschaft übereinstimmen, wie in „The Giver” („Bewahrer der Erinnerung”), MUSS das christliche Kind Gesichtspunkte in Betracht ziehen, respektieren und sie sich vorstellen, die mit seinem Glauben nicht vereinbar sind.

 

Einige der Fragen in dieser Diskussion, die ich gesehen habe, weisen daraufhin, dass der moderierende Lehrer die Schüler dazu bringen MUSS, alle Meinungen zu respektieren und dazu, dass sie einen Mittelweg finden, der die unvorstellbaren Kontrollen und die Euthanasie zumindest für AKZEPTABEL, wenn nicht gar als FÖRDERLICH erscheinen lässt.

 

ANMERKUNG DER ÜBERSETZERIN:

 

Zu dem Buch „Hüter der Erinnerung” gibt es ein folgendes Unterrichtsmodell:

 

Wilfried Wittstruck

Lois Lowry:

Hüter der Erinnerung (78225)

Aus dem Amerikanischen von Anne Braun

8.-10. Schuljahr

 

Jonas lebt in einer Welt der Zukunft, im Land der »Gleichheit«. Alles ist dort organisiert, alles ist vorbestimmt und überwacht: Geburt, Ausbildung, Beruf, Ehepartner, Lebensende. Vor allem aber: Es ist eine »Welt ohne Gefühle«. Mit Medikamenten und durch eine spezielle Gesprächsausbildung soll verhindert werden, dass jemand Gefühle hervorbringt. Der einzige Mensch, der weiß, was Gefühle sind, der auch weiß, wie sie sich »anfühlen«, ist der Hüter der Erinnerung, der wichtigste Älteste der »Gemeinschaft«. Der überträgt Jonas als seinem Nachfolger nach und nach alle angenehmen und schrecklichen Erinnerungen. Je reicher Jonas nun an Erinnerungen wird, desto klarer wird ihm, was es heißt, gefühlsreduziert zu leben. Um zu verhindern, dass sein kleiner Bruder Gabriel, der sich nicht so wie von der Gemeinschaft gewünscht verhält, »freigegeben« wird, begibt er sich mit ihm auf die Flucht – ein riskantes Unternehmen für die beiden Jungen, aber auch für die ganze Gemeinschaft.

Zum Text

Jonas lebt mit seinen Eltern, seiner Schwester Lily, dem Bruder Gabriel und seinen Freunden Asher und Fiona in einer Welt, in der es das nicht gibt, was in einer pluralen Welt selbstverständlich ist: eine Vielzahl von Lebensstilen, Sitten, Religionen, Kulturen, Denktraditionen. Die »Gemeinschaft« lässt Individualität nicht zu. Äußeres Zeichen dafür: Es gibt keine Hautfarben mehr: »›Es gab sogar einmal eine Zeit – du wirst es später in den Erinnerungen sehen -, in der die Menschen unterschiedliche Hautfarben hatten. Aber das war vor der Gleichheit‹«, sagt der »Geber«, der Hüter der Erinnerung, zu Jonas (S. 133). Und auch die Kleidung ist genormt; alle tragen eine identisch geschnittene Tunika. Kleidung, Pflanzen, Gegenstände, ganze Landschaften werden von den Menschen als farblos wahrgenommen. Was den Menschen im Laufe der Zeit aberzogen worden ist, hat einzig der Hüter auftragsgemäß zu bewahren und nur an einen Auserwählten weiterzugeben: Die an Erinnerungen geknüpften Bezeichnungen der Farben und damit die Farben selbst. (S. 136)

Soziale Erwartungsstrukturen, Rollenspezialisierungen, Führungsprozesse, Normensysteme, Mechanismen der sozialen Kontrolle werden nicht mehr in interpersonellen Beziehungen ausgebildet und erst nach Aushandeln und Übereinkunft gefestigt, sondern alles gilt als determiniert und unveränderbar.  Selbst der weise »Geber« kann sich mit Änderungsvorschlägen nicht durchsetzen: »›Aber Änderungen gegenüber sind sie leider grundsätzlich abgeneigt. Das Leben in der Gemeinschaft verläuft so ordnungsgemäß, so planmäßig – und so schmerzfrei.‹« (S. 145)

Jährlich im Dezember werden die Kinder von der ganzen Gemeinschaft im Auditorium in einer feierlichen Zeremonie in die nächst höhere Altersklasse aufgenommen: Das eigentliche Leben in der Gemeinschaft beginnt mit der Namensverleihung und der Übergabe des Säuglings an die Familie. Den »Neunern« wird ein neues Fahrrad geschenkt, alle »Zehner« erhalten einen neuen Haarschnitt, die Mädchen verlieren ihre Zöpfe, die Jungen ihr schulterlanges Haar, die »Elfer« bekommen neue Kleidung und den »Zwölfern« wird ihr Beruf zugeteilt. Es gibt keine selbstgewählten Funktionsrollen: »Entscheidungen wie das Zusammenbringen von Ehepartnern, die Namensgebung, die Zuteilung der Säuglinge und der zukünftigen Berufe wurden stets lange und gewissenhaft vom Komitee der Ältesten diskutiert.« (S. 70f.)

Durch wiederholtes, sich von laut zu leise oder umgekehrt veränderndes Sprechen eines Namens im Chor wird jemand aus dem Gedächtnis der Gemeinschaft getilgt, etwa wenn er »freigegeben« worden ist, oder aufgenommen so wie Jonas nach seiner Wahl zum Nachfolger des Hüters der Erinnerungen: »Mit dieser Litanei, das wusste Jonas, nahm die Gemeinschaft seine Wahl an, akzeptierte ihn in seiner neuen Rolle, verlieh ihr Leben [. . .]«. (S. 92)

Nach Schule und Praktikum, nach der Ausbildung in dem vorbestimmten Beruf wird jedem Mitglied der Gemeinschaft ein Haus zugewiesen, auf Antrag auch Ehepartner und Kinder.  Wenn die Kinder erwachsen sind, leben die Eltern mit anderen »Kinderlosen Erwachsenen« zusammen, »›solange sie noch arbeiten und ihren Beitrag zum Funktionieren der Gemeinschaft leisten können‹«. »›Und danach, wenn ihre Zeit gekommen ist, werden sie ins Altenzentrum übersiedeln.  [. . .] Und dort wird gut für sie gesorgt werden, sie werden respektiert, und wenn sie freigegeben werden, gibt es eine wunderschöne Abschiedsfeier.‹« (S. 174)

Zur Reglementierung des Alltags gehört wesentlich die Erziehung zur affektiven Neutralität. Um die Risiken der Emotionalisierung zu minimieren, werden die Menschen so erzogen, dass sie auf Erlebtes nicht mit persönlich gefärbten Affektreaktionen antworten. Basale körperliche Reaktionen werden durch Verabreichung von Medikamenten wie der morgendlich eingenommenen Pille gegen die Erregung unterdrückt. Das Familienritual, sich am Morgen die Träume zu erzählen, dient der Zivilisierung vor allem der selbst- und fremdzerstörerischen Gefühle wie Wut und Zorn.  (S. 50ff.)

Alle privaten und beruflichen Beziehungen vollziehen sich in einem restriktiven Rahmen formaler Regeln und Sozialkontrollen.  Bereits früh wird eingeübt und zum Habitus ausgeprägt, dass leben heißt zweck- und regelorientiert zu leben. So spielen die Kinder auch auf dem Spielplatz streng nach Regeln, und wenn jemand doch einmal Gefühle aufsteigen spürt, kann und soll die »allabendliche Gefühlsaussprache « (S. 12) eine mäßigende Rationalisierung des tagsüber Erlebten bewirken:

»›Ich war sehr wütend heute Nachmittag‹, begann Lily.  ›Meine Kindergruppe hatte Besuch von Siebenern einer anderen Gemeinschaft. Wir waren auf dem Spielplatz und diese anderen haben sich einfach nicht an die Regeln gehalten.  Einer von ihnen [. . .] drängelte sich an der Rutsche ständig vor, obwohl wir anderen dort warteten. Ich war sehr wütend auf ihn und habe eine Faust geballt – so!‹« (S. 12f.).  Das Ergebnis des weiteren Gesprächs mit den Eltern ist ganz im Sinne der Gemeinschaft: »›Wie fühlst du dich jetzt, Lily?‹ fragte Vater. ›Immer noch verärgert?‹ ›Ich glaube nicht‹, erklärte Lily. ›Jetzt tut er mir auch ein bisschen leid.‹ [. . .] ›Mir tut auch leid, dass ich eine Faust gemacht habe.‹« (S. 14f.)

Sobald aber jemandem wie Jonas erlaubt ist Erinnerungen zu haben, kommt die Erkenntnis, dass es tiefe Gefühle gibt, die so ganz anders sind als die Empfindungen, die die Menschen in der Gleichheit erleben:

»Aber Lily hatte gar keine Wut verspürt, wie Jonas jetzt feststellte. Eine oberflächliche Ungeduld und Entrüstung, das ja. Davon war er überzeugt, denn er wusste inzwischen, was wahre Wut war. Durch die Erinnerungen hatte er Ungerechtigkeiten und Grausamkeiten kennen gelernt, auf die er mit echter Wut reagiert hatte, die so heftig und ungestüm in ihm aufgewallt war, dass allein der Gedanke, dieses Gefühl in aller Seelenruhe beim Abendessen zu besprechen, völlig undenkbar war.« (S. 183)

Ein festes Schema von Kontroll- und Sanktionsmaßnahmen soll Anpassung erzwingen. Spontanhandlungen sind verboten. Sollten sie dennoch vorkommen, muss der Einzelne sich entschuldigen, andere müssen – auch kollektiv -diese Entschuldigung annehmen, indem sie mit einer festen Formel antworten (z. B. S. 10). Über Sprech- und Abhöranlagen kann sich das »Komitee der Ältesten« jederzeit in jedes Haus schalten und auch im Freien gibt es Überwachungskameras.  Wer die Regeln missachtet, wird sofort ermahnt, bei schwereren Vergehen auch körperlich gezüchtigt: »Kleinere Kinder wurden mit Hieben mit der Rute bestraft: einem dünnen, biegsamen Stöckchen. Damit ausgeführte Schläge konnten recht schmerzhaft sein. Die Lehrer wurden sehr sorgfältig für diese Disziplinierungsmethode ausgebildet: ein schneller Hieb über die Handfläche für ein geringfügiges Vergehen, drei stärkere Hiebe auf die nackten Beine im Wiederholungsfalle« (S. 78). Bestrafungen erfolgen immer dann, wenn die Vergehen geeignet sind den »Ordnungssinn der Gemeinschaft« zu verletzen und den »reibungslosen Tagesablauf« zu stören (S. 66). So wird streng darauf geachtet, dass von den Mahlzeiten, die täglich von Essensverteilern ausgegeben werden, nichts gehortet wird. Abends werden die Reste von Müllmännern wieder eingesammelt (S. 36/S. 220). Anschließend gilt für alle das Ausgehverbot. (S. 220)

Den Menschen als selbsttätig und selbstbestimmt Handelnden und Erlebenden, als Fühlenden, Reflektierenden, Erinnernden, in seiner Geschichte Beheimateten, den gibt es in dieser Welt der Zukunft nicht mehr. Individuation, die eben auch einen Gedanken wie »Ich möchte so sein/nicht so sein wie ein anderer« und somit Abgrenzungskompetenz voraussetzt, ist unerwünscht. »›Wir trauen uns nicht die Leute ihre eigenen Entscheidungen treffen zu lassen‹«, stellt Jonas in einem Gespräch mit dem Geber zutreffend fest (S. 138). Denn klar ist, die Stabilität der Gemeinschaft könnte gefährdet werden, wenn jemand eigenständig entscheidet. Aber eben dieser Wunsch bildet sich nun bei Jonas im Laufe seiner Ausbildung aus. »›Ich möchte morgens aufwachen und Dinge entscheiden können! Eine blaue Tunika oder eine rote?‹« (S. 136). Glückliche Erinnerungen, die ihm der Geber überträgt, bestärken ihn in seinem Wunsch, einzigartig sein zu dürfen: »Er war zu einer Geburtstagsfeier gewesen, bei der ein ganz bestimmtes Kind gefeiert wurde, und er verstand jetzt, wie beglückend und schön es war, ein Individuum zu sein, etwas Besonderes, Einzigartiges. Und wie stolz man darauf sein konnte.« (S. 169f.)

Eine folgenreiche Entscheidung für sich und die Gemeinschaft trifft Jonas, nachdem er miterlebt hat, was das »Freigeben « eines Menschen eigentlich bedeutet. Wenn jemand aus Altersgründen aus der Gemeinschaft ausscheiden muss oder weil er sich durch Verhalten und aus körperlichen Gründen als nicht mehr »passend« erweist, wird er – getötet.  Als nun Jonas erfährt, dass sein kleiner Bruder Gabriel auch »freigegeben« werden soll, flieht er mit ihm, ausgestattet mit vielen rettenden Erinnerungen, nach »Anderswo«.

Didaktische Überlegungen

Der ›Hüter der Erinnerung‹ ist ein Buch, das sich für eine am Rezipienten und an seiner Lebenswelt orientierten didaktischen Vermittlung geradezu anbietet. Attraktiv für jugendliche Leser dürfte das Buch vor allem deshalb sein, weil es an einer gleichaltrigen Hauptfigur den Weg der Individuation in Selbsttätigkeit unter gravierend einengenden gesellschaftlichen Bedingungen aufzeigt. Da viele Jugendliche subjektiv ihr Leben als ähnlich »programmiert« und fremdbestimmt, ihre Willensfreiheit als eingeschränkt erleben und da das Abwägen von Anpassung einerseits und von Verweigerung von Anpassung andererseits ein Kindern und Jugendlichen im Alltag ständig abverlangter Auftrag ist, könnte eine Identifi-kation mit dem Protagonisten leicht fallen. Jonas’ Anstrengungen, die Fesseln der Gemeinschaft abzustreifen und sich im wahrsten Wortsinn zu ent-wickeln, indem er sich zu tiefen Gefühle befähigt, dürften mit Spannung verfolgt und mit eigenen Bemühungen um Wahrnehmung und selbstorganisierter Gestaltung von (Lebens-)Welt verglichen werden. 

Der individuelle Erfahrungsvorrat, der sich als Ergebnis der mit Denken, Fühlen, Handeln, mit Leiden, Euphorien, Glück und Trauer verbundenen Aneignung und Abwehr pluraler Alltagswelten wie Familie, Schule, Technik, Religion, Musik, Kunst, Literatur, Sport darstellt, beeinflusst auch die Rezeption eines Buches. Deshalb empfiehlt es sich gerade bei der unterrichtlichen Annäherung an ein Buch zum Thema »(Alltags-)Leben in der Zukunft«, als einen wesentlichen Bezugspunkt der Interpretation die einzelne Schülerin und den Schüler als denkende, fühlende, kommunizierende, wertende und deshalb wissensaneignende Person anzusehen.  Neben dem Lebensweltbezug sollte aber auch die »Vorstellungsbildung « didaktischer Leitimpuls sein (vgl. hierzu bes. Abraham). Denn die Welt der Zukunft aus eigenen Erfahrungen heraus zu imaginieren, und zwar mit der Chance ihrer Erweiterung und Differenzierung, dahin führen Thema und Handlung fast zwangsläufig.

Im Zusammenhang der Besprechung des ›Hüter der Erinnerung‹ können folgende Erörterungsfelder und Fragengruppen gegeneinander abgegrenzt werden:

I.          Lebensprinzipien, nach denen Menschen ihre Welt »konstruieren«;

II.                     Das Verhältnis von Individuum und Gesellschaft: Anpassung vs. Verhinderung von Anpassung;

III.       Die Mitwirkung des Einzelnen an der Gestaltung der Welt der Zukunft;

IV.       Die Bedeutung von Denken, Sprache und Gefühlen für die Konstituierung der Welt.

 

zu I:

 

Individualismus und Kollektivismus, Autonomie des Individuums und Solidarität, Egoismus und Altruismus, Trennung und Verbundenheit, Selbstständigkeit und Betreuung, Selbstbestimmtheit und Abhängigkeit sind Leitbegriffe wichtiger Lebensprinzipien von Individuen, Gruppierungen und Gesellschaften. Mit jedem Begriffspaar sind zwar jeweils konträre Positionen benannt, doch können aber beide Begriffe als positive Werte gesehen werden. Im Unterrichtsgespräch kann deutlich gemacht werden, dass nicht grundsätzlich, sondern situationsbedingt einzelne Prinzipien anderen vorzuziehen sind. 

 

Fragen:

Wer vertritt in der Gesellschaft zu welchem Zweck welche Prinzipien?

In welchen Alltagssituationen sind Menschen aufgefordert sich für und gegen eines dieser Prinzipien zu entscheiden?

Wie gelingt es, im Bewusstsein das Sowohl-als-auch angemessen, d.h. wertneutral zu verankern? 

zu II:

Thema des Buches ist nicht Programmierung einer Gesellschaft schlechthin, sondern Programmierung, insofern sie den einzelnen Menschen berührt. Zu einer solchen Auseinandersetzung mit der (genetisch) perfektionierten und homogenisierten Gesellschaft, mit der Zweckbestimmung und den Folgen der Programmierung von Körper und Geist hatte bereits A. Huxley aufgefordert:Und darin [. . .] liegt das Geheimnis von Glück und Tugend: Tue gern, was du tun musst!” Unser ganzes Normungsverfahren verfolgt dieses Ziel: die Menschen ihre unentrinnbare soziale Bestimmung lieben zu lehren« lässt er in seiner ›Schönen neuen Welt‹ den Direktor der Brut- und Normzentrale sagen. Aus der Tatsache, dass nicht alle Individuen sich so steuern lassen und sich so verhalten wie geplant, sondern »fehlerhaft« und damit zerstörerisch gegen sich selbst und andere agieren können, wachsen beim Lesen des Buches von L. Lowry auch die Spannung und der Stimulus, sich mit der Logik einer Gemeinschaftsidee auseinander zu setzen, nach der das Gemeinwohl grundsätzlich über den Wünschen des Einzelnen steht: Mit Jonas widersetzt sich ein Einzelner gegen Regeln der Gemeinschaft. Sein Eigen-Sinn, der Wahrnehmung und »Erkenntnis« der Gefühle und dem damit zusammenhängenden Impuls zur Selbstfürsorge folgend, gefährdet schließlich nicht nur sein Leben. Auch die Stabilität, vielleicht sogar die Existenz der Gemeinschaft sind bedroht, da auf sie nach Jonas’ Flucht unkontrolliert und ohne dass sie jemals damit umgehen gelernt hätte, die von ihm gespeicherten Erinnerungen übergehen.  Damit ist das Buch auch ein Buch über Fremdbestimmung, das animieren kann zur Reaktion auf Fremdbestimmung.  Es appelliert an die schöpferischen Kräfte der Individuen und Gruppen, den sozialen Wandel zu schaffen, den sie wollen, weil sie ihn wollen und weil sie ihn bewältigen können, und der ihrem Handeln Sinn gibt.

Fragen:

Bis zu welchem Grad kann die Festlegung des Lebens-Weges des einzelnen Menschen durch die Gesellschaft ein akzeptiertes Mittel der Verhinderung von sozialem Chaos und der Bewirkung von sozialer Beständigkeit sein? 

Wann hat die Stabilität des Ganzen Vorrang vor der Entscheidungsfreiheit des Einzelnen?

Wann ist die Würde des einzelnen Menschen in Gefahr?

Wenn einem Individuum die Gestaltung seines Lebens zu großen Teilen aus der Hand genommen wird, welche Auswirkungen könnte das auf seine Lebenstüchtigkeit haben? (Stichworte: »gelernte Hilflosigkeit«: jemand verlässt sich auf Entscheidungen anderer;»psychische Entlastung«: Grundhaltung, Fehlentscheidungen können anderen, den »Anordnenden« zugerechnet werden). 

zu III:

 

Das Buch fördert die Imagination, weil die dargestellte Welt in Teilen als strukturell verwandt mit historischen (Nationalsozialismus; Sozialismus in Osteuropa) und auch mit der gegenwärtigen erscheint: Erziehungs- und Bildungssysteme (Verpflichtung des Besuchs von Bildungs-»Anstalten«; Erwerb eines Wissens- und Wertekanons; auch: Uniformierung der Schüler), Regulierungen im Alltag (kommunale Verwaltungsvorschriften, Umgangsformen in Bezug auf sprachliche und nonverbale Kommunikation, Etiketten, Gruppenzwänge), staatlich organisierte Geburtenkontrolle (z. B. China: Sanktionierungen für Familien mit mehr als einem Kind). Das regt zu Planspielen über die Einstellungen und Kommunikationsformen und -inhalte der zukünftigen Gesellschaft an und animiert zu einem Vergleich zwischen dem realen sozialen Leben und dem fiktiven. Was wird sein, wenn sich die Gesellschaft in der Richtung, wie sie das Buch aufzeigt, weiterentwickelt?:

Fragen:

Wie leben, wohnen, reden die Menschen in der Zukunft, wie bewegen sie sich fort, nach welchen Werten werden sie ihr Handeln ausgerichtet haben?

Inwiefern leben wir bereits jetzt fremdbestimmt?

Welche Gefühle steigen auf in der Erwartung einer solchen Zukunft?

Wer möchte warum in einer solchen Welt leben? Wodurch wird das Verhalten der Einzelnen in einer Gruppe, Klasse bestimmt?

Wo hat der Einzelne Gelegenheit, Fragen nach dem Warum und Wie von gesellschaftlich-kultureller Entwicklung zu erörtern? 

Welche politischen Möglichkeiten der Teilhabe und Mitwirkung gibt es?

An welchen aktuellen Beispielen (etwa aus dem Bereich der Medizin) lässt sich zeigen, wie mühsam eine Entscheidungsfindung und wie unbefriedigend ein Ergebnis ist? –

Wollen/sollen/dürfen wir eine solche Welt zulassen? 

zu IV:

Zu den grundlegenden menschlichen Bedürfnissen gehören soziale Eingebundenheit, Autonomie und Kompetenz.  Ihre Befriedigung bedarf eines sorgfältigen Beziehungsaufbaus durch Kommunikation, durch das Mitteilen von Absichten, Beobachtungen, Gefühlen, durch Prüfen, ob die Übertragung uneingeschränkt geglückt und der andere verstanden hat, durch Reflektieren, was verbale und affektive Reaktionen anderer wiederum in einem selbst auslösen. Für Jugendliche, die sich noch in der Phase der Erprobung von Sprache befinden und nicht selten direkte, oft auch wertende Rückäußerungen erhalten über ihre Wirkung in Familie, Schule, in Gleichaltrigen-Gruppen, ist die Erfahrung, auch auf einer Ebene »unterhalb« des gesprochenen Wortes folgenreich affektiv zu kommunizieren, von besonderer Wichtigkeit. Sie stellen fest, dass sie durch ihr So-Sein wirken, auch wenn sie es nicht beabsichtigen, und sie erhalten die Rückmeldung, dass es sich für einen Heranwachsenden nicht »gehört«, sich in dieser oder jener Weise affektiv zu äußern. Erwachsene, häufig geschulter in sprachlastiger Kommunikation, erwarten, dass ihnen die Jugendlichen präzise mitteilen, was sie bewegt, was sie fühlen, was sie wollen. Wörter, die innere Zustände bezeichnen, müssen aber erst noch gelernt werden; und gelernt werden muss die Fähigkeit, situationsangemessen Gefühle »digital« zum Ausdruck zu bringen.

 

Fragen:

Wie geschieht sich erinnern?

Wie entstehen Gefühle? 

Wie drücken sich Gefühle physisch aus?

Welche Rolle haben Denken und Sprache bei der Entwicklung von Gefühlen?

Welche Vor- und Nachteile hat sprachliche Disziplin?

Was passiert mit Menschen, wenn sie spontane Gefühlsartikulationen regelmäßig unterbinden (müssen)?

 

Methodische Anregungen

 

Das Buch fordert dazu auf, Lernsituationen zu arrangieren, in denen ein »vertikaler« Blick die Analyse von Vergangenheit (was war? – wie war das, was war?) mit der Imagination von Zukunft verknüpft (was soll sein?). Bei der Präsentation sollten narrative und nonverbale Methoden miteinander verbunden werden. Die Welt von früher könnte mit »Oral history «-Projekten anschaulich gemacht werden. Dazu können Interviews mit alten Menschen geführt, Ausstellungen (z.B.  eine lokale technikgeschichtliche Ausstellung) und Dokumentationen (Zeitungsbericht, Schulprospekt) vorbereitet und mit der Evaluation des Projekts (Entwerfen eines adressatenbezogenen Fragebogens) abgeschlossen werden.

Sinnvoll kann auch die Erinnerung an selbst erlebte Situationen sein, indem man sich zum Gegenstand der Reflexion macht. Szenische Übungen mit Bezug auf das, was potenziell möglich ist, aber noch nicht Alltagserfahrung war, fördern die Vorstellungsfähigkeit (vgl. Abraham, S. 13). 

Die Welt der Zukunft lässt sich mit dem Entwurf einer »Wunschstadt« kreativ gestalten: Dabei könnten die Bereiche Arbeiten, Wohnen, Fortbewegen, Transport von Waren, Einkaufen, Schul- und Ausbildung, Organisation und Verwaltung des Gemeinwesens berücksichtigt werden. In Zusammenarbeit mit der politischen Gemeinde könnten Raumplanungswünsche artikuliert und auf kindgerechte Veränderungen (Verkehrsführung; Landschaftsgestaltung) hingewirkt werden.

Entsprechende Frageimpulse lassen die Imagination dessen, was sein könnte, aber noch nicht ist, entwickeln helfen:

»Wie sieht unsere Welt in 20, 50, 100 Jahren aus?«

»Werden wir. . . nicht mehr haben, wird es . . . nicht mehr/endlich geben?«

Das Buch kann als »Kontaktfläche« für die verschiedenen Lebenswelten der Schülerinnen und Schüler angesehen werden.  In der Erörterung von Lebensphänomenen, die über kulturelle und soziale Grenzen hinweg Bestandteil der Erfahrungswelt aller Menschen und damit so etwas wie Lebensgrunderfahrungen sind (z.B. Geburt und Tod, Ich und der Andere im Gespräch, Liebe und Hass, Arbeit und Freizeit), könnte das Gemeinsame und das Trennende der Alltagswelten der Schülerinnen und Schüler festgestellt werden.  Vertrautes würde mit Fremdem, dem (noch) Zukünftigen, konfrontiert, auf das mit Annäherung, Aneignung oder Abkehr geantwortet werden kann.

Folgende Lebensphänomene, die auch die Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler bestimmen, könnten thematisiert werden:

Sprache

Wörter bezeichnen die Welt. Sie sind das Instrument, um sich mit dieser Welt auseinander zu setzen. Indem man hinhört, wie Menschen über ihre Welt sprechen, lernt man, in welcher Weise sie denken oder handeln.

Gefühle

Elementare Affekte gehören zum genetischen Haushalt eines Menschen, sie sind vorhanden schon vor dem Erwerb der Sprache. Sobald Affekte bewusst empfunden, sie also kognitiven Strukturierungen unterliegen und durch sprachliche Bezeichnung differenziert werden, bietet sich an, von Gefühlen zu sprechen (vgl. hierzu Levold).

Erinnerungen

Das Leben gewinnt Gestalt als Erzählung. Der Mensch erinnert sich, er erzählt Erfahrenes, Gedachtes, Gefühltes. Mithilfe von Geschichten, besonders auch in Verbindung mit der Erinnerung an Tages- und Jahreszeiten und Naturphänomenen ordnen wir Erinnerungen und geben dem Leben Zusammenhang und Sinn.

Kleidung

Kleidung hat materielle und symbolisch gebundene Funktionen.  Die materielle Funktion besteht in der Erfüllung von Bedürfnissen wie Wärme, Schicklichkeit, Wohlbefinden.  Die kulturelle Funktion dagegen bezieht sich auf Bedeutungen und Wertvorstellungen: Sie kann von Konsumenten dazu benutzt werden, um Bedeutungen des Selbst, sozialer Identität oder sozialer Beziehungen zu konstruieren und sie entspricht dem Bedürfnis, sich zu unterscheiden.

Kooperationsregeln

Phänomene des menschlichen Zusammenlebens gehören zu den komplexesten Erscheinungen unserer (Wahrnehmungs-) Welt. Gesetze, Vorschriften, Regeln mit zivilisierender und disziplinierender Funktion, Rituale (Feste, Abschiede, Spiele, Gebete) ordnen und sichern Beziehungen, die, einmal instituiert, allerdings die Dynamik der Weiterentwicklung zeigen. Menschen bewegen sich in einer Haltung der aktiven, selbsttätigen Partizipation oder der passiven, konsumierenden Partizipation permanent im Spannungsfeld von Beharrungswunsch und Wandlungsnotwendigkeit.  Ein auf Lebensweltbezug und Vorstellungsaktivierung abstellender Interpretationsplan könnte so aussehen:

1.

Impulse und Aufgabenstellungen vor Beginn der Lektüre

 

||      Mache eine Zeitreise in die Zukunft, halte an einigen »Stationen« an und entwirf mündlich, schriftlich, zeichnerisch Zukunftsbilder: Wie könnte die Welt in 20, 100, 500, 1000 Jahren aussehen?

[1] Das Buch trägt den Titel ›Hüter der Erinnerung‹. Überlege, welche Bedeutung Erinnerungen in deinem Leben und für dein Leben, auch für das Zusammenleben mit anderen Menschen, haben.

  • An welche Ereignisse in deinem Leben erinnerst du dich gerne, an welche weniger gern?
  • An welche Sinneswahrnehmungen (Töne, Erfühltes, Getastetes,

Gesehenes, Geschmecktes) möchtest du dich auch gerne weiterhin erinnern? Lege einen »Sinnesparcours « an und fordere deine Mitschüler auf, einzelne Gegenstände zu fühlen, schmecken, riechen, sehen. Bitte sie dann, die Wahrnehmungen aufzuschreiben: »Dieses fühlt sich an wie . . ., riecht wie . . .«.

  • An welche Ereignisse werden sich deiner Meinung nach wohl deine Mitschüler, Eltern, Großeltern erinnern.

Meinst du, dass es so etwas wie »gemeinsame« Erinnerungen gibt, Erinnerungen, die bei vielen ähnlich sind?

 

  • Stelle dir vor, wie ein Leben aussehen würde, wenn alle Menschen die Fähigkeit verloren hätten, sich an das, was sie erlebt haben, zu erinnern, wenn sie also stets im »Hier und Jetzt« lebten.
  • Welche Auswirkungen haben Erinnerungen auf deine Lebensgestaltung?

Ist es vorgekommen, dass du dich an etwas erinnert hast und dein Handeln danach ausgerichtet hast?

[1] Der »Hüter der Erinnerung« hat die Aufgabe, die »Erinnerungen der ganzen Welt« zu bewahren und später an einen Nachfolger weiterzugeben. Er sagt zu ihm: »›Es sind nicht meine persönlichen Erinnerungen, nicht meine Kindheitserlebnisse, die ich dir vermitteln muss. [. . .] Es sind die Erinnerungen der ganzen Welt [. . .] Vor deiner Zeit, vor meiner Zeit, vor der des vorigen Hüters und Generationen vor ihm.‹« (S. 110)

  • Versuche dir das Ausmaß aller Erinnerungen deiner Familie (einschließlich Eltern und Großeltern), deines Freundeskreises, deines Stadtteils, deiner Stadt vorzustellen.

Lies sehr sorgfältig eine Ausgabe einer Tageszeitung und fantasiere, welche Erinnerungen in welcher Intensität sich mit welcher Auswirkung in den Menschen »ablagern« könnte.

2.  Lesen und Analysieren – Impulse für unterschiedliche

Arbeitsformen

[1] Stelle eine Zeitleiste auf. Welche Lebensetappen durchläuft der Mensch in der Welt der »Gleichheit«?

  • Welche Lebensstationen, Altersetappen gibt es in deinem Leben, die du zusammen mit anderen in einer Gruppe (Familie, Klasse, Verein) erlebst? Gibt es bestimmte »Aufstiegsrituale «? Was würde dir fehlen, wenn es diese Rituale nicht gäbe?
  • Welche Rituale gibt es ansonsten in deinem Alltag? Welche möchtest du gerne bewahren, auf welche könntest du verzichten?

[1] Wie verläuft das Familienleben in der »Welt der Gleichheit «, wie die Partnerwahl, Ausbildung und Berufsfindung, wie geschieht das Altwerden?

  • Textimpuls:

Beispiel »Familienleben«:

In einem Gespräch mit dem »Geber« äußert sich Jonas so:

»›Nun, ich verstehe natürlich, dass es keine sehr praktische Lebensform war, als die alten Menschen mit anderen zusammenwohnten, die nicht dafür ausgebildet waren, fachkundig für sie zu sorgen, so wie es heute bei uns der Fall ist, wo alles bestens arrangiert ist. Aber trotzdem glaube ich, ich meine, eigentlich habe ich es deutlich gefühlt, dass es irgendwie schön war damals. Und ich wünschte, es wäre noch immer so und Ihr könntet mein Großvater sein. Die Familie in der Erinnerung schien irgendwie mehr [. . .]‹« (S. 175f.)

 

  • Stelle das »heutige« Familienleben und das Familienleben in der »Welt der Gleichheit« gegenüber. Welche ziehst du aus welchen Gründen vor? Was würde dir fehlen, wenn du lediglich – »fachkundige« – Versorger als Eltern, aber keine Eltern, Großeltern, Kinder, Enkel im eigentlichen Sinn hättest?
  • Textimpuls:

Beispiel »Partnerwahl«:

»Selbst Eheschließungen wurden als so wichtig erachtet, dass Erwachsene, die einen Antrag auf einen Ehepartner stellten, Monate und manchmal sogar Jahre warten mussten, bevor ihnen eine Person zugeteilt wurde. Alle Faktoren

  • Veranlagung, Energie und Intelligenzquotient sowie Interessengebiete – mussten perfekt zusammenpassen. Jonas’ Mutter war zum Beispiel intelligenter als sein Vater, aber dafür war er ausgeglichener und ruhiger. Sie ergänzten einander. Ihre Ehe, die – wie immer – drei volle Jahre vom Komitee der Ältesten überwacht worden war, ehe sie einen Antrag auf das erste Kind stellen durften, konnte als gelungen bezeichnet werden.« (S. 70)
  • Erörtere diese Form der Partnerzuweisung. Was hältst du von der auch heute bereits praktizierten Partnervermittlung mittels Computer?

[1] Warum werden die Kinder in der »Welt der Gleichheit« angehalten sorgfältig mit ihrer Sprache umzugehen?

  • Textimpuls:

»Von frühester Kindheit an war ihm [Jonas] eingeschärft worden, dass man nicht lügen durfte. Das war ein unerlässlicher Bestandteil der Spracherziehung. Einmal, als Vierer, hatte er kurz vor zwölf Uhr mittags in der Schule ›Ich bin am Verhungern‹ gesagt.

Sofort war er für eine kleine Nachhilfestunde in punkto Sprachgenauigkeit beiseite genommen worden. Er sei nicht am Verhungern, hatte ihm sein Lehrer erklärt, sondern er sei einfach nur hungrig. Kein Mensch in ihrer Gemeinschaft sei am Verhungern, wäre je verhungert oder würde in Zukunft verhungern. Wer sagte, er sei am Verhungern, log. Natürlich nicht absichtlich, aber trotzdem!  Der Grund für die geforderte sprachliche Präzision war es, ebensolche unabsichtlichen Lügen von vornherein auszuschalten.  « (S. 100f.)

  • Die deutsche Sprache kennt eine Vielzahl von Euphemismen (= »beschönigende, verhüllende Wörter«), z.B »einschlafen « für »sterben«. Im Roman wird der Begriff »freigeben « mehrfach benutzt. Markiere die Textstellen und stelle fest, was er konkret meint. Welche Absicht könnte eine Gemeinschaft, wie sie in der »Welt der Gleichheit« existiert, wohl mit der Verwendung eines solchen Begriffes verfolgen? Welche Assoziationen (= »gedankliche Vorstellungen«) verbindest du mit diesem Begriff? (möglicherweise: »in die Freiheit entlassen«?)
  • Der Geber überträgt Jonas im Lauf der Ausbildung verschiedene Erinnerungen, an die Gefühle gebunden sind, oder er berichtet ihm, wie er Jonas’Vorgängerin Rosemary diese Gefühle übertrug: »Liebe« (S. 175), »Einsamkeit«, »Verlust«, »Armut«, »Hunger«, Panik« (S. 197). Stelle dir nun selbst Situationen, Erlebnisse, Begegnungen vor, in denen du diese Gefühle oder andere (z.B. Freude, Trauer, Kränkung) hattest. Beschreibe nun möglichst anschaulich diese Gedankenbilder so, als ob du als »Geber« jemandem diese Erinnerungen überträgst.

 

3. Bewerten – Impulse für die Abschlussdiskussion

 

 [1] Beurteile die »Welt der Gleichheit«. Welche Chancen und Risiken siehst du für den Einzelnen und die Gemeinschaft?  Berücksichtige auch den Hinweis: »Das Leben in der Gemeinschaft war äußerst sicher und jeder Bürger fühlte sich für alle Kinder verantwortlich und beschützte sie, wenn nötig.« (S. 63f.)

  • Welche Formen von Kontrolle, Bevormundung und Fremdbestimmung, die ähnlich funktionieren wie in der »Welt der Gleichheit«, entdeckst du in deinem Alltag? Welche Regeln, Gepflogenheiten, Normen hältst du für sinnvoll?

 

Literatur

Abraham, Ulf: „Vorstellungsbildung und Literaturunterricht.” In: Neue Wege im Literaturunterricht, hrsg. von Kaspar H. Spinner, Hannover 1999, S. 10-20

Huxley, Aldous: „Schöne neue Welt”, Frankfurt/M. 1975

Levold, Tom: „Affektive Kommunikation und systemische Therapie” In: Gefühle und Systeme. Die emotionale Rahmung beraterischer und therapeutischer Prozesse, hrsg. von Bruno Hildenbrand und Rosmarie Welter-Enderlin, Heidelberg 1998, S. 18-51

Rotthaus, Wilhelm: „Wozu erziehen? Entwurf einer systemischen Erziehung”, Heidelberg 1998

 

 

 

1 „The Giver” („Bewahrer der Erinnerung”) von Lois Lowry, erschienen 1993 bei Bantam, New York und Houghton Mifflin Company, Boston. Die deutsche Ausgabe ist erstmals 1994 bei Loewe Verlag GmbH, Bindlach erschienen und wird auch vom Deutschen Taschenbuch Verlag, München herausgegeben. ISBN 978-3-423-78225-8, Preis 5,95)

 

2

Ebenda Seiten 148-149

 

3

„San Jose Mercury News”, 6. Januar 1996

 

 

Um dieses komplexe Kapitel besser zu verstehen, habe ich es in folgende Hauptpunkte unterteilt:

 

  • 1. Freiwilligendienst steht im Begriff, Teil des allgemeinen Bildungsprogramms zu werden
  • 2. Dienst klingt gut, aber es bestehen Gründe zur Besorgnis
  • 3. Der Gemeindedienst hat eine versteckte Agenda
  • 4. Der Nationaldienst wird gebraucht, um freie Menschen in die unfreiwillige Knechtschaft zu zwingen

 

1. Freiwilligendienst steht im Begriff, Teil des allgemeinen Bildungsprogramms zu werden

 

Anne Mecham liebt ihre Gemeindedienst-Klasse. „Diese Art zu lernen ist cool”, sagte die Siebtklässlerin der Stanford Realschule. „Es ist zwar eine Schulklasse, aber man steckt nicht im Klassenzimmer fest und lernt, sondern man geht tatsächlich raus und tut etwas.” (9)

 

Anne und ihre Freunde leisten an vier Tagen in der Woche Freiwilligendienst. Manchmal werden sie zu einer Kindertagesstätte, zu einem Altenwohnheim oder zu einer örtlichen Grundschule geschickt. Ihnen macht das mehr Spaß als der Unterricht im Klassenzimmer. Für die Lehrer ist das eine praktische Art, ihnen

 

  • – Mitgefühl
  • – Verantwortlichkeit
  • – Bürgerschaft
  • – Teamarbeit

 

Beizubringen. Für beschäftigte Eltern bietet der Freiwilligendienst den Kindern einen einfachen Weg Charakter bildender, positiver Erfahrungen.

 

„In Kalifornien machen wir Mut zum SERVICE LEARNING (= Dienst lernen) und sehen darin ein höchst effektives Mittel, um den Schülern die wahre Bedeutung von Bürgerschaft beizubringen und sie zu lehren, sich um ihre Gemeinde und deren Menschen zu sorgen”, sagte Linda Forsyth, eine Bildungsprogramm-Beraterin.

 

 

2. Dienst klingt gut, aber es bestehen Gründe zur Besorgnis

 

Das klingt zu schön um wahr zu sein. Kann irgendetwas an so edlen Motiven und selbstlosem Dienst falsch sein? Oh ja, wenn dieser Dienst eine versteckte Agenda unterstützt oder wenn er aufhört, freiwillig zu sein.

 

Unfreiwilliger Dienst ist mit Zwang verbunden, und Zwang kann auf unterschiedlichste Weise ausgeübt werden.

 

  • Der Druck Gleichgesinnter
  • In den Unterricht eingebaute gesellschaftliche Verpflichtungen
  • Klassenaufgaben

 

sind SUBTILE MITTEL, um Schüler zu ZWINGEN, sich ihren Studien unterzuordnen oder den Schwerpunkt ihrer Bildung zu verlagern.

 

Doch wenn der „freiwillige” Dienst

 

  • von der Regierung geplant
  • von Lehrern bestimmt
  • zwingend ist fürs Abitur oder die Zulassung zum Studium

 

grenzt das an VERLETZUNG DER VERFASSUNGSRECHTE. (11)

 

„…Der Gemeindedienst ist OBLIGATORISCHER TEIL DES LEHRPLANS in mehr als 200 öffentlichen und privaten Schulen in ganz Amerika”, schrieb Lori Aratani 1994 in einem Artikel mit der Überschrift „Out of the Classroom, Into the Community” („Raus aus dem Klassenzimmer, ab in die Gemeinde”). In Anlehnung an ihre Beobachtungen eines New Yorker Forschungsprogramms mit dem Namen „National Center for Service Learning in Early Adolescence” („Nationales Zentrum für Dienst lernen in früher Jugend”) fügte sie hinzu:

 

„Es gibt TAUSENDE von weiteren Projekten zum freiwilligen Gemeindedienst, und mache machen ihn sogar zur VORRAUSSETZUNG FÜR DEN SCHULABSCHLUSS.” (12)

 

In Woodside, Kalifornien ist der „freiwillige” Dienst bereits Voraussetzung für den Schulabschluss. Die 13-jährige Ayelt Arbuckly verbringt einige Wochenenden damit, Vorhänge zusammenzulegen und hauswirtschaftliche Arbeiten in einem Obdachlosenasyl zu erledigen. Eliott Butler, ebenfalls 13 Jahre alt, hilft beim Häuserbau für die Armen. „Manchmal ist die Arbeit schwer”, sagt Eliott. „Aber wenn sie erledigt ist, fühlt man sich wirklich prima, weil man etwas Gutes getan hat.” (13)

 

Die meisten Menschen fühlen sich gut, wenn sie anderen dienlich sein können! Als Präsident George H. Bush zum ersten Mal seine Vision von „Thousand Points of Light shining as beacons into needy neighborhoods” („Tausend Lichtpunkten, die wie Signalfeuer in der armen Nachbarschaft leuchten”)  vorstellte, fühlte sich ganz Amerika gut. Als seine „Light Points Foundation” („Lichtpunkte-Stiftung”) begann, den nationalen Dienst als Mittel gegen Hunger und Obdachlosigkeit zu planen, stiegen die Erwartungen. Aber als wir hörten, dass die Lohnliste sich bis auf 4,1 Millionen Dollar verdreifacht hatte und die Stiftung möglicherweise „Millionen vergeudete” (14), haben wir folgende ernüchternde Lektion gelernt: Eine große Regierung und große Stiftungen sind leichte Zielscheiben für menschliche Gier und große Ambitionen.

 

„Ich fordere eine neue Generation von jungen Amerikanern auf, eine gewisse Zeit Dienst zu leisten”, sagte Präsident Clinton bei seiner Amtsantrittsrede fünf Jahr später. „Es gibt so viel zu tun – genug, in der Tat, für Millionen andere, die noch zu jung im Geiste sind, um von sich aus dienen zu können.”(15)

 

Vizepräsident Al Gore wiederholte Clintons Botschaft:

 

„Das ist der Beginn des nationalen Gemeindedienstes in unserem Land”, sagte er zu 1500 jungen Erwachsenen, die ausgewählt worden waren, um den nationalen Jungenddienstkorps in Treasure Island Naval Base in Kalifornien ins Leben zu rufen. „Und ihr seid die Ersten…Ich erwarte von euch, dass ihr die WELT VERÄNDERT!(16)

 

Die Welt verändern? Rufen wir uns ins Gedächtnis, dass Freiwilligendienst nichts Neues ist. Lange bevor Jesus ihn Seinen Jüngern zeigte, haben ihn die Propheten des Alten Testaments Israel gelehrt. In jüngerer Zeit haben die Vereinigten Staaten überall den Freiwilligendienst eingeführt, um ihren Armen im eigenen Land und den auswärtigen Kriegsopfern und bei Hungersnöten und Überschwemmungen in der Welt zu helfen. Also, was bieten die „Freiwilligen”-Dienste heute anderes als die früheren? Wie können sie die Welt verändern?

 

 

3. Der Gemeindedienst hat eine versteckte Agenda

 

Die Schülerdienstbewegung nahm 1983 mit dem Bericht der „Carnegie Foundation for the Advancement of Teaching” (CFAT) („Carnegie-Stiftung zur Lernförderung”) ihren Anfang. (17) Ein Jahr später machte David Hornbeck, der Superintendant der staatlichen öffentlichen Schulen in Maryland und Mitglied des Ausschusses der Carnegie-Stiftung vor dem staatlichen Bildungsgremium in Maryland eine Aussage hinsichtlich der Notwendigkeit eines „MANDATS für den Gemeindedienst an staatlich anerkannten Stellen”. (18) Er zitierte aus dem „hoch gepriesenen” Buch „High School” des CFAT-Präsidenten, Ernest Boyer:

 

„Das Ziel des Dienstes an den Schulen ist, WERTE ZU VERMITTELN – ALLEN Schülern zu helfen zu verstehen, dass sie, um ein vollwertiger Mensch zu sein, DIENEN MÜSSEN.” (19)

 

Um den Sinn hinter Boyers Aussage zu begreifen, werfen wir einmal einen Blick auf die Geschichte und die Philosophie der Carnegie-Stiftungen. Zusammen mit der Carnegie Corporation und dem Carnegie Endowment for International Peace (Carnegie Stiftung für internationalen Frieden) hat die CFAT fast ein Jahrhundert lang futuristische und globalistische Angelegenheiten finanziert. (20) Mit ihrem gemeinsamen Vermögen haben sich diese Stiftungen erstaunliche und alarmierende politische Rechte erkauft.

 

„Alle drei Organisationen sind finanziell so gut gestellt, dass ihnen NAHEZU JEDE ART DER VERWALTUNG, sei es von den Republikanern oder den Demokraten, anvertraut wird. Sie üben FUNKTIONEN ALLER ART aus, die von der Aushandlung von außenpolitischen Verträgen mit der SOWJETUNION bis zur BILDUNGSPOLITIK reichen”, (21) schrieb Beverly Eakman in „Education for ‚The New World Order'” („Erziehung zur ‚Neuen Weltordnung'”).

 

1985 übertrug das amerikanische Staatsministerium der Carnegie Corporation die „Autorität, um mit der sowjetischen Akademie der Wissenschaften zu verhandeln, die dafür bekannt ist, eine DENKFABRIK DES KGB zu sein. Dabei ging es um die „Lehrplanentwicklung und die Umstrukturierung der Bildungssysteme in Amerika”. (22) Das Ergebnis war, dass die sowjetischen Strategien zur Organisation zentralisierter Gemeinden und Verhaltenspsychologie, welche eingesetzt wurden, um sowjetische Jugendliche auszubilden, nun auch begannen, in unsere von Steuergeldern finanzierte Bildungslaboratorien und Trainingscenter einzufließen. Jetzt sind sie ein Teil, ein sehr wichtiger Teil des gemeindeweiten Transformationssystems, welches durch „Goals 2000″ („Ziele 2000″) umgesetzt wird.

 

Warum, werden Sie sich fragen, gibt unsere Regierung den Carnegie Stiftungen so viel Autorität?

Wie kann es einer von der Steuer befreiten Organisation, die ihr Hauptaugenmerk auf einen GLOBALEN SOZIALISMUS richtet, erlaubt sein, in unserem Namen zu handeln, ohne den amerikanischen  Wählern diesbezüglich Rechenschaft ablegen zu müssen?

 

4. Der Nationaldienst wird gebraucht, um freie Menschen in die unfreiwillige Knechtschaft zu zwingen

 

Charlotte Iserbyt, ehemalige Senior-Politikberaterin im amerikanischen Bildungsministerium glaubt, dass amerikanische Eltern darauf eine Antwort verdient haben. In ihrem Exposé über diesen aufrührerischen sowjetisch-amerikanischen Austausch zitiert sie die Antwort des Carnegie-Präsidenten, Dr. David Hamburg, Chefunterhändler für den sowjetischen Austausch. Sein erstaunliches Eingeständnis gibt uns einen Einblick in die versteckte Macht hinter den Kulissen, „dass privat dotierte Stiftungen auf Regierungsebene agieren können, sollte vermieden werden.” (23)

 

Wenn CFAT-Präsident Ernest Boyer geschrieben hat, dass „das Ziel des Dienstes an den Schülern darin besteht, den Schülern WERTE BEIZUBRINGEN”, liegt die Betonung auf die VERÄNDERUNG DER WERTE der Schüler und nicht darauf, sie zum Dienst am Nächsten zu ermutigen. Die Werte, die er befürwortet, sind die Werte des neuen Paradigmas – solche, die diejenigen ersetzen sollen, die christliche Schüler zu Hause lernen. Solche Ziele sind SEIT JAHRZEHNTEN charakteristisch für die Carnegie-Stiftungen.

 

1989 gab der Carnegie Council on Adolscent Development (Carnegie-Rat für die Entwicklung bei Jugendlichen) einen Bericht mit dem Titel „Transforming the Education of Young Adolescents” („Transformation der Bildung für Heranwachsende”) heraus. Die „Reprinting from Turning Points: Preparing American Youth for  the 21st Century” („Neuauflage zu geänderten Punkten: Vorbereitung der amerikanischen Jugend auf das 21. Jahrhundert”) betont – nicht die Bedürfnisse der Bedürftigen, für die der Dienst geleistet werden soll -, sondern die NEUEN EINSTELLUNGEN, die die Schüler durch den Dienst entwickeln sollen.

 

„Jede Realschule sollte den JUGENDDIENST in ihr Lehrprogramm einbauen. Er ist eine ÜBERWACHTE AKTIVITÄT, um anderen in der Gemeinde oder in der Schule zu helfen – in seinem Kern ein INSTRUKTIONSPROGRAMM…Die Lehrer werden den Schülern die Gelegenheit geben MÜSSEN, über ihren Dienst nachzudenken und aus den Erfahrungen, die sie bei ihrem Dienst gemacht haben, zu lernen. Die Lehren MÜSSEN

 

ihnen entsprechende Aufgaben stellen

mit den SUPERVISOREN zusammenarbeiten

die Dienste der Schüler auf dem Schulgelände ÜBERWACHEN.” (24)

 

Das klingt doch eigentlich gar nicht so schlimm, oder? Vielleicht hilft uns ja ein Artikel aus dem Jahr 1994 in „Teaching Sociology” („Sozialkunde”), einen Blick hinter die harmlose Fassade zu werfen. Er trägt die Überschrift „Community Service-Learning: Promises and Problems” („Gemeindedienst lernen – Versprechungen und Probleme”) und beschreibt das Joint Education Project (JEP) (Gemeinsame Bildungsprojekt) an der Universität Südkalifornien, welches Lernexperimente anbietet, „bei denen die Studenten im freiwilligen Gemeindedienst eingesetzt werden.” (25)

 

Das „grundsätzliche Ziel” von JEP ist „die Verbesserung des akademischen Lernens”, schrieben die Autorinnen Pierrette Hondagney-Sotelo und Sally Raskoff. „Soziologische Konzepte werden mit Leben angefüllt, wenn sie durch ERFAHRUNGEN aus erster Hand und GEFÜHRTE GEDANKEN ergänzt werden.” (26)

 

Achten Sie auf die Wörter „Erfahrungen” und „geführte Gedanken”. Bei diesem Projekt sind die Studenten NICHT frei, was ihr Denken anbelangt. Die „Erfahrungen”, die die 32 000 Studenten machten und die Schlussfolgerungen, die sie aus diesem Programm zogen, waren sorgfältig von den Soziologielehrern des neuen Paradigmas geplant, die entschlossen waren, die Studenten dahin zu bringen, ihre Glaubenssätze zu übernehmen.

 

Dennoch weigerten sich einige Studenten, die Probleme in der Gemeinde aus der Perspektive des neuen Paradigmas zu sehen. Auch wollten sie die politisch korrekten Ergebnisse nicht übernehmen. Indem sie Fakten, ihre Beobachtungsgabe und ihre Vernunft einsetzten (denken wir an die Mittel des alten Paradigmas), zogen die Studenten ihre eigenen Schlüsse und lösten dadurch großes Entsetzen bei ihren Lehrern aus. Die Autorinnen teilten ihre Bestürzung:

 

„Das gravierendste und frustrierendste Problem…ist, UNVERANTWORTLICHE und oft RASSISTISCHE Schlüsse zu ziehen, die auf selektive Wahrnehmungen basieren. In diesen Fällen wurden die Beobachtungen durch das Prisma des Vorurteils und des Individualismus gemacht. Diese Tendenz spiegeln die amerikanische rassistische Ideologie und das Vermächtnis sozialer Probleme als Produkt INDIVIDUELLER CHARAKTERMÄNGEL anzusehen, wider. Solche Sehensweisen stehen den Zielen der Soziologie ENTGEGEN…(27)

 

Haben Sie verstanden, was das bedeutet? NICHT DER EINZELNE trägt die Verantwortung für sein Verhalten, sondern die GESELLSCHAFT. Menschen und Tiere werden durch ihre Lebensumstände geprägt. Diese anti-christliche Sozialphilosophie (die auf B. F. Skinners Verhaltenspsychologie basiert) ist heute die Grundlage von

 

  • Mastery Learning (Meisterschaftslernen)
  • Outcome-Based Education (auf Erfolg basierende Bildung)
  • Performance-Based Education (auf Leistung basierende Erziehung)

 

und anderen zeitgenössischen Etiketten, die allesamt für unsere internationale „Weltklasse-Bildung” stehen.

 

Für den Fall, dass Sie sich fragen, ob die oben genannten nicht konformen Studenten tatsächlich rassistisch waren, bringen wir die Kommentare der Autorinnen in Zusammenhang mit dem neuen Paradigma. Erinnern Sie sich daran, dass ich in Kapitel 3 geschrieben habe, dass nur die „richtige Denkweise” die Schüler vom alten Paradigma zum neuen bringt. Nur der Kontext des neuen Paradigmas zeigt uns den wahren Sinn hinter den Worten und Erfahrungen. Der Kontext bestimmt die Bedeutung der Worte.

 

Im alten Kontext bedeutete Rassismus, rassistische Vorurteile zu hegen und eine Verurteilung einer Person aufgrund ihrer Hautfarbe. Im neuen Paradigma bezieht sich RASSISMUS auf ALLES, was den Makel der westlichen Kultur und des christlichen Glauben trägt. Es kommt nicht darauf an, wie viele Freunde unterschiedlicher Rasse Sie haben; Sie werden als rassistisch bezeichnet, wenn Sie Amerika bzw. das Christentum für besser halten als jede andere Nation bzw. Religion.

 

Wie absurd diese Argumentation ist, können wir sehen, wenn wir „Illiberal Education” („Unliberale Erziehung”) von Dinesh D’Souza lesen. Er zitiert Donna Shalala, damalige Kanzlerin an der Universität Wisconcin, indem er sagt: „Ich würde den Rassismus und den Sexismus schuldig sprechen. Die Universität ist institutionell rassistisch. Die ganze amerikanische Gesellschaft ist rassistisch und sexistisch. Der heutige verdeckte Rassismus ist genauso schlecht wie der offene vor dreißig Jahren…” (28)

 

Sie können nicht gewinnen, ohne sich dem Marsch in das neue Paradigma anzuschließen.

 

Wenn Sie immer noch nicht überzeugt sind, schlage ich vor, dass Sie den JEP-Bericht mit den Aussagen der Betroffenen lesen; das sind aufschlussreiche Aussagen von jenen, die des Rassismus beschuldigt wurden. Sie dürften  diesen Bericht in jeder Universitätsbibliothek finden. Und dann lesen Sie doch mal „Illiberal Education” („Unliberale Erziehung”). Das hat mir die Augen geöffnet für den erstaunlichen neuen Sozialisierungsprozess an unseren politisierten Universitäten. Zum Beispiel wird die Betonung der Amerikaner auf die individuellen Rechte und Freiheiten jetzt von Ton angebenden Pädagogen als RASSISTISCHES PRINZIP angesehen:

 

„Als die Universität in Pennsylvania kürzlich ankündigte, dass JEDER STUDENT an „Rassismus-Seminaren” teilnehmen MÜSSE, erhob ein weibliches Mitglied des Universitätsplanungskomitees seine Stimme und äußerte seine Besorgnis über diese NÖTIGUNG. Sie brachte ihren „großen Respekt für den Einzelnen” zum Ausdruck und sagte: ‚Mein Wunsch ist es, dass die Freiheiten aller Mitglieder der Gesellschaft geschützt werden.’

 

Ein Universitätsadministrator schickte sie nicht weg, ohne zu dem Wort „Einzelnen”, das noch im Raum stand, einen Kommentar abzugeben. ‚Das ist heutzutage eine ROTE-FAHNE-PHRASE, die von vielen RASSISTEN hervorgebracht wird. Argumente, die den Einzelnen über die Gruppe stellen, bevorzugen nur die ‚Einzelnen’, die zur größten und dominantesten Gruppe gehören.” (29)

 

Die Beobachtungen und Schlussfolgerungen des oben beschriebenen Joint Education Projet (JEP) („Gemeinsames Bildungsprojekt”), die NICHT mit den politisch korrekten Werten der Lehrer übereinstimmten, waren INAKZEPTABEL. Um zu einer größeren Konformität mit den Werten des neuen Paradigmas  zu ermutigen, schlugen die Autorinnen vor, dass die Lehrer in Zukunft den Studenten helfen sollten, „deren Erfahrungen beim Gemeindedienstlernen in einem SOZIOLOGISCHEN RAHMEN anzupassen.”

 

Mit anderen Worten: ZUERST sollen die Lehrer den Schülern und Studenten die neue Paradigma-Soziologie beibringen (sie in den neuen Kontext einführen). Und SPÄTER sollen die Erfahrungen der Schüler im Licht jenes Kontextes oder des „soziologischen Rahmens” erklärt werden.

 

Um zu verhindern, dass ein Student in „Rassismus, kulturellen Determinismus (Auffassung, dass alles vorbestimmt ist) und in die individualistische Sichtweise abgleiten”, schrieben die Autorinnen, „schlagen wir die anfängliche ORIENTIERUNGSSITZUNG ÜBER DIE VIELFALT vor – die schon verordnet ist…und dass die Unterweiser wachsam sind…Ohne dass die Studenten schon gemäß des soziologischen Rahmenwerks sprechen und denken, setzen Sie sie in einer Gemeinde ein, wo sie mit Individuen arbeiten, die die Studenten vielleicht dazu verleiten, eher Vorurteile zu entwickeln statt diese abzubauen.”

 

Haben Sie verstanden, worum es geht? Studenten, die die Realität von der traditionellen „individualistischen” Perspektive aus betrachten, werden Schlüsse ziehen, die im Zusammenhang mit ihren alten Glaubenssätzen stehen. Diese würden aber die Strategie zum Wandel  untergraben. Lehrer können diese Falle umgehen, indem sie „den Lehrplan enger mit den Erfahrungen, die die Studenten in der Gemeinde machen, abstimmen…” (31)

 

Mit anderen Worten: Mehr INDOKTRINATION vor der Erfahrung und mehr KONTROLLE während der Erfahrung.

 

Für einen echten Freiwilligendienst braucht man kein Regierungsmandat. Praktisches Training kann hilfreich sein, aber MANIPULATION und MANDATE unterwandern die Motivation und die persönlichen Möglichkeiten. Wahrer Dienst am Nächsten kommt von Herzen und geht mit Liebe und Mitgefühl für die Bedürftigen einher. Service Learning (Dienst lernen) ist andererseits ein strategisches Mittel für die TRANSFORMATION.

 

Sie kennen ja bereits das Ziel: Weltklasse-Bürger zu erziehen, die bereit sind, einem großen Ganzen zu dienen – das kann sein

 

  • die Gemeinde
  • der Staat
  • die Erde
  • die pantheistische Union

 

Kapitalismus, Nationalismus, Individualismus und BIBLISCHE WAHRHEIT sind die Haupthindernisse bei diesem Ziel.

 

Sollen wir uns dazu einmal Huxleys programmiertes Utopia anschauen?

 

„Brave New World” („Schöne neue Welt”)

 

Die meisten Abiturienten haben Huxleys futuristische Fantasie gelesen. Für manche Schüler klingt sie so beängstigend wie George Orwells „1984″. Andere regt sie zu utopischen Visionen an, die plausibel und spaßig erscheinen. Immerhin verspricht Huxleys  revolutionäre Welt das, was die „change agents” („Innovatoren”) fordern:

 

  • Sozialistische Sicherheit
  • Sinn für Spiritualität
  • Globale Einheit
  • Umfassende Möglichkeiten für freie Sexualität und „spaßige Dinge”

 

In dieser „schönen neuen Welt”

 

  • können Eltern den sinnlichen, aufregenden Erlebnissen oder den Indoktrinationen der Regierung keine Grenzen mehr setzen
  • hat die Familie aufgehört zu existieren
  • werden Kinder in Labors geboren
  • werden Kinder täglich durch Verhaltensänderungs-Übungen programmiert und in den Zustand gebracht, dass sie sexuellen Experimenten, Gruppenübereinstimmung, ungefragten Dienst und die richtige Art zu denken genießen
  • haben Frieden, Ordnung und Konformität den Sieg davongetragen.

 

Aber dieser Kuhhandel ist schmerzvoll. Die wachsamen Augen des Staates und gleich gesinnter Informanten spüren die WENIGEN auf, die es wagen, den vorgeschriebenen Grenzen der WELTWEITEN politischen Korrektheit den Kampf anzusagen.

 

Die offizielle Förderung des SINNLICHEN GENUSSES dient einem sozialen Zweck. „Da politische und wirtschaftliche Freiheit …ABNIMMT, tendiert die sexuelle Freiheit im Ausgleich dazu ZUZUNEHMEN”, schreibt Huxley. „Und der Diktator tut gut daran, zu dieser Freiheit zu ERMUTIGEN. In Verbindung mit der Freiheit zum Tagträumen unter dem Einfluss von DROGEN, Filmen und dem Radio wird die SEXUELLE FREIHEIT dazu beitragen, dass der Diktator sein Ziel der VERSKLAVUNG durchsetzt.” (32)

 

Willfähige  Knechtschaft ist von wesentlicher Bedeutung in Huxleys Welt. In Verbindung mit einer GLOBALEN ALL-INCLUSIVE-SPIRITUALITÄT, vermarktet unter dem Banner der EINHEIT wird die Bühne bereitet für den friedlichen Übergang in die NEUE WELTORDNUNG.

 

„Ein wirklich effizienter TOTALITÄRER STAAT wäre einer, in dem die mächtigsten politischen Führer und deren Heer von Managern eine Bevölkerung von SKLAVEN kontrollieren, die zu nichts gezwungen werden müssen, weil sie ihre KNECHTSCHAFT lieben. Sie dazu zu bringen, ihre Knechtschaft zu lieben, ist die Aufgabe, die der PROPAGANDA, den ZEITUNGSVERLEGERN und den LEHRERN in der Schule AUFERLEGT WIRD…

 

Wenn VERFOLGUNG, LIQUIDATION und Symptome sozialer Reibungen vermieden werden sollen, MÜSSEN die positiven Seiten genauso effektiv propagiert werden wie die negativen.” (33) („Brave New World” („Schöne neue Welt”) von Aldous Huxley)

 

Vergleichen wir einmal Huxleys TOTALITÄRE WELT für das 20. Jahrhundert mit der Diktatur. Sowohl das Nazi- als auch das kommunistische Regime glaubten, dass die einzelnen Menschen – Jung und Alt – dem Staat gehörten. Beide

 

  • verwendeten positive Propaganda, schön klingende Begriffe wie „Dienst” und „persönliche Opfer”, um ihre totalitären KONTROLLMECHANISMEN und SADISTISCHEN GRAUSAMKEITEN zu verstecken
  • drohten mit INTENSIVER VERFOLGUNG und „LIQUIDATION”, um der negativen Seite ihrer Propaganda den Rücken zu stärken

 

Unter Hitler und Stalin, die den Begriff ursprünglich einführten, wurde das Wort „Dienst” BEDEUTUNGSLOS. Der Zweck des Jugenddienstes bestand für sie darin, eine SOZIALE TRANSFORMATION zu erreichen und nicht in der Wohltätigkeit. Sie HASSTEN die Armen und Behinderten in ihrem eigenen Land. Im Grunde ging es ihnen lediglich um KONTROLLE. Die Kinder gehörten dem Staat, nicht mehr den Eltern.

 

In ihrem Artikel „Mandatory National Service – A Tool to Indoctrinate Youth into Socialism” („Der obligatorische nationale Dienst – Ein Instrument, um die Jugend zum Sozialismus zu indoktrinieren”) zeigt Maxine Shideler auf, dass der Widerstand der Eltern bedeutungslos für Hitler war. In einer Rede im Jahr 1933 sagte der Nazi-Führer zu der gebannten Menge:

 

„Wenn zu mir ein Gegner sagt: ‚Ich werde nicht zu deiner Seite übertreten’, sage ich ganz ruhig zu ihm: ‚DEIN KIND GEHÖRT SCHON ZU UNS…Was bist du schon? Du kannst ruhig so weitermachen. Aber deine Nachkommen sind jetzt ins neue Lager übergelaufen. Innerhalb von kürzester Zeit werden sie NICHTS ANDERES mehr kennen als diese neue Gemeinschaft.” (34)

 

„Alle Totalitären, ob Nazis, Faschisten oder Kommunisten, halten den nationalen Dienst und die Verstaatlichung der Erziehung für äußerst wichtig”, schrieb Dr. Dennis Cuddy. Seine Schlussfolgerung wird durch ein interessantes Buch bestätigt, das von der Abteilung für Geschichte und Archäologie der Universität Exeter vorbereitet wurde. Es trägt den Titel „Nazism: A History in Documents and Eyewitness Accounts” („Nationalsozialismus – Eine Geschichte in Dokumenten und Augenzeugenberichten”) Damit Sie die erstaunlichen Parallelen zwischen der Outcome-based education (Auf Erfolg basierende Erziehung) und dem Nazi-Bildungssystem erkennen, lesen Sie bitte den Vergleich in Teil 2. „Service learning” („Dienst lernen”) war ein großer Teil der Nazi-Indoktrination.

 

„Der Zweck des Arbeitsdienstes war teilweise sehr praktisch – er lieferte eine Quelle billiger Arbeitskräfte – war aber hauptsächlich ideologisch. Abgesehen vom Gemeindekultus, der in der Jugendbewegung kursierte, wurde er jetzt von den Nazis für ihre eigenen Ziele manipuliert. Die Schüler wurden mit dem ‚realen Leben’ konfrontiert, wobei sie gezwungen wurden, sich mit den weniger privilegierten Teilen der Gemeinde zu vermischen, um die Schüler daran zu erinnern, dass sie alle zusammen (Kameraden des Landes) waren.” (35)

 

Hitlers okkulte Verbindungen sind kein Geheimnis, und die Konsequenzen daraus zeigten sich in seinem Leben. Seine Mischung aus verführerischen Worten und der Manipulation der Gesellschaft schuf ein politisches Monster mit einem globalen Appetit. Da die leichtgläubigen Massen auf die Verwirklichung seiner grandiosen Träume und seiner Versprechungen vertraute, trafen sie die Wahl, ihre individuelle Freiheit gegen eine nationale Knechtschaft einzutauschen.

 

Ernüchtert durch die unmenschliche Sklaverei, sah unser Kongress im Jahr 1865 die Gefahren des nationalen Dienstes. Um unsere Sicherheit vor dem Missbrauch des freiwilligen Dienstes zu gewährleisten, schrieb er in Artikel XIII unserer US-Verfassung: „Weder Sklaverei noch freiwilliger Dienst, mit Ausnahme der Bestrafung für Verbrechen, zu der die schuldige Partei ordnungsgemäß verurteilt worden ist, soll es innerhalb der Vereinigten Staaten geben…”

 

Geschichtliche Aufzeichnungen über Erfolge und Katastrophen bieten eine Schatzkammer an Weisheiten – wenn wir uns doch nur daran erinnern und sie uns zu Herzen nehmen würden! Aber wenn wir nicht unmittelbar von solchen Ereignissen betroffen sind, vergessen wir sie schnell wieder. Da ich während der Nazi-Besatzung in Norwegen geboren wurde, erinnere ich mich noch daran, wie schnell ein Land von der Freiheit zur Tyrannei gelangen kann. Ich weiß auch, dass Amerikas zwei Jahrhunderte andauernde Freiheit von Verfolgung eine Ausnahme in der Menschheitsgeschichte darstellen. Wenn Sie das nicht ernüchtert, dann lesen Sie einmal ein paar der Bibelstellen, die aufzeigen was geschieht, wenn Gott Seine schützende Hand von Ländern zurückzieht, die Seine Wahrheit ablehnen. (36)

 

So laufen auch wir, wie das damalige Israel, blind jedem falschen Gott und jedem verführerischen Rattenfänger hinterher, der uns schon im Hier und Jetzt ein bisschen Nachgemachtes von Gottes Versprechungen zu bieten scheint, die Gott erst für die Ewigkeit vorgesehen hat.

 

So wie Hitlers verlockende Reden, sind die Schriften der zeitgenössischen okkulten Führer gespickt mit täuschenden Phrasen. Positive Etikette wie

 

  • Weltdiener
  • Guter Wille
  • Lichtpunkte
  • Globale Einheit

 

sind in den Werken von Alice Ann Bailey, dem Medium des Geistführers Dwhjal Khul im Übermaß zu finden. Sie durchziehen die Bücher von Dr. Robert Muller und seinen Welt-Kernlehrplan, dessen Philosophie auf den okkulten Botschaften von Dwhjal Khul beruht. Diese verzaubern auch die Jünger des Dalai Lama, der Welt meist geliebter Botschafter des Buddhismus, welcher leere Versprechungen der Liebe, der Einheit und des Mitgefühls von sich gibt. Es sind jedoch einige unter den ihm sonst ergebenen Zuhörern bei seinen globalen Audienzen, die merken, dass der tibetische Führer eine Kultur präsentiert, die auf karmische Passivität gegründet ist, welche im Lauf der Geschichte das Leiden der Armen und Verstümmelten völlig ignoriert hat. Die buddhistischen Gemeinden geben zwar vor, reich an edlen Ansichten zu sein, in Wirklichkeit sind sie jedoch arm, was die praktische Demonstration der selbstlosen Liebe angeht.

 

Denken wir daran, dass die Wahrheit, die Fakten und die Logik an Bedeutung verlieren angesichts der Tatsache, dass Amerika in das neue Paradigma abdriftet. Aber die meisten altmodischen Amerikaner vertrauen immer noch darauf, dass diese Leute schon die Wahrheit sagen und die Fakten zur Sprache bringen. Aber das macht uns nur noch leichtgläubiger. Die edlen Worte, die mit Zuckerguss  überzogene Bildungsphilosophie und die okkulten Visionen haben die Amerikaner derart verblendet, dass sie jetzt reif für die Transformation sind.

 

Wir müssen prüfen – mit Sorgfalt und Gebet – was die Globalisten und okkulten „change agents” („Innovatoren”) wirklich meinen. Wenn die Deutschen Hitlers „Mein Kampf” gelesen hätten, bevor der Holocaust begann, hätte sich vielleicht genug Widerstand gegen seine teuflischen Ambitionen und seine Grausamkeiten entwickeln können. Erinnern wir uns daran, dass sich die Propheten des Alten und Neuen Testaments nicht scheuten, Gottes Volk vor den Täuschungen der Dämonen zu warnen.

 

Der Apostel Paulus warnte uns, dass „in späteren Zeiten einige vom Glauben abfallen und auf irreführende Geister und LEHREN VON DÄMONEN achten werden”. (1. Timotheusbrief Kapitel 4, Vers 1) Die heutigen „Lehren von Dämonen” enthüllen einige der verführerischen Pläne für diese Welt. Was für frühere Generationen undenkbar gewesen wäre, verbreiten sie jetzt über hoch technisierte Kanäle. Niemals war es so dringend wie heute, dass Gottes Volk so „klug wie die Schlange und so sanftmütig wie die Taube” ist. Wenn wir die Wahrheit nicht kennen, werden wir die Täuschung lieben. MILLIONEN TUN DAS BEREITS.

 

Viele Menschen haben noch nie von Alice Ann Bailey gehört. Es ist aber nicht wirklich von Bedeutung. Ihre Botschaft ist ÜBERALL – nicht weil die Menschen ihre Bücher lesen, sondern, weil SATAN ihnen DIESELBE BOTSCHAFT in der heutigen selbstzentrierten New Age-, neuheidnischen und mystischen Literatur einflüstert. Man findet seine populären Täuschungen in

 

  • Schulbibliotheken
  • Lehrplänen
  • Großen Buchhandlungen

 

In unserer post-christlichen Kultur sind Satans Verführungen überall. Alice Ann Bailey fasste eine der verführerischsten Lügen in ihrem Buch „Education in the New Age” („Bildung im New Age”) zusammen. Achten Sie auf die edlen Worte, die die totalitären Absichten verbergen:

 

„Durch die Bildung …MUSS das Selbstbewusstsein entfaltet werden, bis der Mensch erkennt, dass sein Bewusstsein Teil eines großen Ganzen ist, mit dem es vereinigt ist…Das Selbstinteresse wird zum Gruppeninteresse. Das sollte das Hauptziel aller wahren Erziehungsbemühungen sein. Selbstliebe (Selbstbewusstsein), Liebe für diejenigen, die um uns sind (Gruppenbewusstsein) werden eventuell zu einer Liebe des Ganzen (Gottbewusstsein). Das sind die Schritte.” (37)

 

Dass „Selbstinteresse” zum „Gruppeninteresse” führt und eventuell zu Gott, ist eine LISTIGE, DÄMONISCHE LÜGE, die an die selbstzentrierten Massen appelliert. Das Bewusstsein kann NUR Teil von einem großen Ganzen sein, wenn alle Beteiligten der derselben spirituellen Quelle folgen, wenn es an den Leib Christi appelliert. Es gibt keine ECHTE EINHEIT unter jenen, die DÄMONEN folgen.

 

Gemäß Gottes Wort und der historischen Aufzeichnungen sind

 

  • Hass
  • Spaltungen
  • Trennung
  • Unterdrückung

 

schon immer die NORM in Kulturen gewesen, die Gottes Liebe und befähigende Stärke abgelehnt haben.” (38)

 

Wir sehen gerade den Anfang davon in Amerika. Die Suche nach Gerechtigkeit und Gleichheit getrennt von Gott hat schon immer das Gegenteil hervorgebracht: Zunehmende Gewalt und Spaltung. Gottes Wort hat uns gewarnt, dass das passieren wird.

 

Neue Gruppen der Weltdiener

 

Trotz der schön klingenden Worte und Versprechungen scheinen die Elite-Pädagogen unsere Kinder zu einem Ziel zu führen, das seltsamerweise einer okkulten Philosophie ähnelt, die erstmals von Alice und Foster Bailey in ihrer Lucis Publishing Company (früher Lucifer’s Publishing Company) veröffentlich wurde und die jetzt unter

 

http://www.lucistrust.org/goodwill/ngws.shtml#new

 

zu finden ist:

 

„Die Menschen der heutigen Welt können in vier Gruppen eingeteilt werden:

 

1.

Die einheitlichen Massen…Sie sind jedoch so weit entwickelt, dass sie auf die mentalen Suggestionen und Kontrollen, die fortgeschrittene Menschen auf sie ausüben, reagieren.

 

2.

Die Mittelklassen – die höheren und niedrigeren…Weil sie lesen und diskutieren können und anfangen zu denken, stellen sie in jedem Land das mächtigste Element dar.

 

3.

Die Denker überall…Sie sind ständig dabei, Einfluss auf weltliche Angelegenheiten auszuüben – manchmal für gute, manchmal für eigennützige Ziele.

 

4.

Die ‚Neue Gruppe der Weltdiener’. Das sind die Menschen, die die NEUE WELTORDNUNG aufbauen…Sie bekennen sich zu KEINEM GLAUBEN, bewahren den GLAUBEN DER BRUDERSCHAFT, der auf dem ganzheitlichen Leben basiert. Sie erkennen KEINERLEI AUTORITÄT an, außer der ihrer eigenen Seelen.” (39)

 

Die letzte Zeile schließt den Kreis der Täuschung über „Goals 2000″ („Ziele 2000″), Blooms „Steuerung” und Outcome Based Education (auf Erfolg basierende Bildung). Dr. Bloom zeigte Pädagogen, wie sie eine Nation von Dienern entwaffnen und formen können, die so naiv und anpassungsfähig genug ist, um mit dieser Revolutionsströmung mitzuschwimmen. Wenn sie von absoluten Werten geläutert sind, „erkennen die Kinder keinerlei Autorität mehr an, außer der ihrer eigenen Seelen.”

 

Ohne feste Überzeugungen können sie den verlockenden Visionen von Frieden und Einheit aber nicht widerstehen. Die „intuitiven” Schüler werden durch Begabten-Förderprogramme zu Führern von morgen geformt. Der Rest wird darauf programmiert, sich der globalen Wirtschaft unterzuordnen – so wie die geistlose Masse menschlichen Kapitals in dem Buch „Brave New World” („Schöne neue Welt”) von Aldous Huxley.

 

In Huxleys alptraumhaften Roman werden die Menschen solange mittels Reagenzglas-Vorstellungen programmiert, bis sie nicht mehr gebraucht werden. Ihre Gespräche, Überzeugungen und Einstellungen werden aufgespürt, dokumentiert und – wenn sie vom Plan abweichen – korrigiert, manchmal mittels Verbannung in entlegene Gegenden.

 

Aber ein noch verdrehteres Kontrollsystem bedroht uns. Die Europäer verwenden schon „Smart Cards“, kleine Plastikkarten, auf denen persönliche Daten gespeichert sind.

 

 „Auf der Suche nach Komfort und Sicherheit werden die Amerikaner bald soweit sein, ein neues ID-System zu akzeptieren”, sagt Roy Hanson, Junior-Gründer von „Family Protection Ministries” („Dienst zum Schutz der Familie”) „Eine oder mehrere angezettelte Krisen könnten letztendlich den Ausschlag geben. Die Krisen könnten in den Bereichen

 

  • Gesundheitsvorsorge
  • Erziehung
  • Bankwesen
  • Finanzwesen
  • Waffenkontrolle
  • Drogenhandel
  • Pflichtvergessene Eltern

 

auftreten.

 

Ein implantierter Mikrochip mit Transponder (= ein Gerät, das Funkwellen beantwortet oder weiterleitet), damit jede Person überall und zu jeder Zeit verfolgt werden kann, klingt für viele Eltern wunderbar, die über vertauschte Babys oder vermisste Kinder besorgt sind.” (41)

 

Da Menschen Gegenstände verlieren und der Verlust einer „Smart Card” zu einer heillosen Verwirrung führen kann, wird es nicht mehr lange dauern, bis diese bio-medizinische Technik, die bereits verfügbar ist und schon angewendet wird, um Tiere aufzuspüren, zum Einsatz kommt, indem ein winzig kleiner „intelligenter” Mikrochip in die Haut jedes Einzelnen eingeführt wird. Laut der Heiligen Schrift wird so etwas in der Art eines Tages wirklich passieren. In jener Zeit wird der Dienst unfreiwillig sein – und einer Agenda dienen, die sich allem widersetzt, was das wahre Christentum ausmacht.

 

Offenbarung Kapitel 13, Verse 13, 16 und 17

 

Und es (das Tier) tut große Zeichen, dass es selbst Feuer vom Himmel vor den Menschen auf die Erde herabkommen lässt. Und es bringt alle dahin, die Kleinen und die Großen, und die Reichen und die Armen, und die Freien und die SKLAVEN, dass man ihnen ein MALZEICHEN AN IHRE RECHTE HAND ODER AN IHRE STIRN gibt; und dass niemand KAUFEN UND VERKAUFEN kann, als nur der, welcher das Malzeichen hat, den NAMEN DES TIERES oder die ZAHL SEINES NAMENS.

 

Denken wir daran: Der Dienst selbst ist gut. Gott sagt uns, dass wir mit dem ganzen Herzen dienen sollen. Keiner hat die Rolle eines Dieners perfekter vorgelebt als Jesus Christus selbst. Die eigentliche Frage ist: Wem dienen wir? Gott macht sehr deutlich, dass wir „nicht zwei Herren” gleichzeitig dienen können.

 

Matthäus Kapitel 6, Vers 24

Niemand kann zwei Herren dienen, denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird einem anhängen und den anderen verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon (Besitz, Vermögen).

 

Wir sehen diese Wahl heute ganz deutlich. Jene, die dem führenden Geist hinter der globalistischen Agenda dienen, werden Gott und Seine Anhänger hassen. Umgekehrt, wenn Kinder Gott kennen und Ihm dienen, werden sie den Betrug erkennen und der Täuschung widerstehen.

 

Als Jesus Seinen dreijährigen Dienst begann, versuchte Satan Ihn von Seinem Kurs abzubringen. Er bot Jesus „alle Königreiche dieser Welt und ihre Herrlichkeiten” an – diese ganzen Reiche wird er wahrscheinlich dem Antichristen geben – aber nur für kurze Zeit. Die Bedingung: Jesus hätte ihn dafür anbeten müssen.

 

Jahrhunderte später wird der kommende Antichrist dieses zweifelhafte Angebot annehmen – und sich dafür dem führenden, globalen Geist beugen und seine Ziele verwirklichen. Aber Jesus weigerte sich. SEINE Antwort machte dieser Versuchung ein Ende.

 

Matthäus Kapitel 4, Vers 10

Da spricht Jesus zu ihm: „Geh hinweg, Satan! Denn es steht geschrieben: ‚Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und Ihm allein dienen.'”

 

Was für eine perfekte Antwort auf die verführerischen Stimmen, die amerikanische Schüler locken, der Illusion einer globalen Einheit zu dienen – aber Gott ablehnen!

 

(1) Harold G. Shane, “America’s Next Twenty-Five Years: Some Consequences for the Education” („Amerikas nächste fünfundzwanzig Jahre: Einige Konsequenzen für die Bildung,”) Phi Delta Kappan, September 1976. Angeführt von Charlotte Iserbyt, „Back to the Basic Reform Or … OBE Skinnerian International Curriculum?” (Zurück zur grundlegenden Reform oder … zum betrügerischen internationalen Lehrplan der OBE (Outcome Based Education) (auf Erfolg basierenden Bildung)?

(2) Aldous Huxley, „Brave New World” (New York: HarperCollins, 1932), xv. („Schöne neue Welt”) Fischer Taschenbuch Verlag, ISBN 3-596-20026-1)

[3) Oregon, ein nationales Modell für die Einführung des „Certificate of Initial Mastery” (CIM) (Zertifikat für die erste Meisterschaft”), führte das CIM per Gesetz 1991 ein. Sobald es vollständig zum Tragen kommt, wird der Oregon-Code von den Schülern das CIM fordern, sonst können sie keine Zulassung für die Hochschule, die Universität oder für einen Arbeitsplatz bekommen. All jene, die erforderlichen Qualifikationen für das CIM nicht erbringen, einschließlich der Heimschüler, werden in spezifischen Trainingszentren mit globalen Glaubenssätzen und Einstellungen indoktriniert, bevor sie ihren Platz in der neuen Gesellschaft einnehmen können.

(4) Finn, „We Must Take Charge”, („Wir müssen die Last tragen”), Seite 257.

(5) The Tennessee Education Association, “Kill It,” („Töte es”) TEA News, January 1995.

(6) Ibid. Die erste Hälfte dieser Aussage war auch Teil von Lamar Alexanders Ansprache bei der Gouverneurskonferenz für Bildung 1989

(7) Lois Lowry „The Giver” („Der Geber”) Deutsche Fassung „Hüter der Erinnerung”, erschienen Deutscher Taschenbuchverlag

(8) J. Noakes and G. Pridham, Editors, „Nazism: A History in Documents and Eyewitness Accounts, 1919-1945″ („Nationalsozialismus – Eine Geschichte in Dokumenten und Augenzeugenberichten, 1919-1945″, Department of History and Archaeology, University of Exeter (New York: Schocken Books Inc., 1983), 420.

(9) Lori Aratani, “Out of the Classroom, Into the Community,” („Raus aus dem Klassenzimmer, ab in die Gemeinde”) San Jose Mercury News, March 3, 1994.

(10) Ibid.

 

(11) Die 13. Berichtigung der US-Verfassung besagt: „Weder Sklaverei noch freiwilliger Dienst, mit Ausnahme der Bestrafung für Verbrechen, zu der die schuldige Partei ordnungsgemäß verurteilt worden ist, soll es innerhalb der Vereinigten Staaten geben…”

(12) Aratani.

(13) Lori Aratani, “Service becomes requirement,” („Freiwilligen-Dienst wird zur Pflicht”) San Jose Mercury News, September 25, 1995.

(14) Glenn F. Bunting, “‘Points of Light’ Group May have Misspent Millions,” („’Lichtpunkte’-Gruppe hat Millionen vergeudet”) San Francisco Chronicle, January 9, 1995.

(15) Bob Herbert, “A Season of Service,” („Dienstzeit”) The New York Times, September 31, 1994.

(16) William Carlsen, “Gore rallies Idealists at ‘Boot Camp,'” („Gore bringt sammelt Idealisten im geheimen Lager”) San Francisco Chronicle, June 22, 1993.

(17) Aratani.

(18) Charlotte Iserbyt, Back to Basics Reform Or… OBE Skinnerian International Curriculum (Bath, ME, 1993), 14.

(19) Ernest L. Boyer, „High School” (New York: Harper & Row Publishers, Inc., 1983). Zitiert von David Hornbeck als Beweis vor dem staatlichen Ausschuss für Bildung in Maryland zur Unterstützung des obligatorischen Gemeindedienstes, 25. Januar 1984, zitiert von Carlotte Iserbyt, Seite 14

(20) Laut „The Blumenfeld Educational Letter” („Blumenfeld Erziehungsbrief”) (Februar 1994), Seite 6 „waren prominente Pädagogen unter den ersten Verwaltern der unterschiedlichen Stiftungen. Zum Beispiel: Nicholas Murray Butler, von 1901 bis 1945 Präsident der Columbia Universität, war einer der ersten Verwalter der Carnegie Foundation for The Advancement of Teaching, Verwalter der Carnegie Corporation of New York und Präsident von Carnegie Endowment for International Peace. Er war auch Präsident für die National Education Association im Jahr 1895″)

(21) Beverly Eakman, „Educating for the ‘New World Order'” („Erziehung für die ‚Neue Weltordnung'”) (Portland, OR: Halcyon House, 1991), 218-219.

(22) Charlotte T. Iserbyt, “Soviets in the Classroom: America’s Latest Educational Fad.”  („Sowjets im Klassenzimmer: Amerikas neueste Erziehungslaune”) (America’s Future Inc., 514 Main St., New Rochelle, NY 10801).

(23) Charlotte Iserbyt, “The Soviet-American Exchange,” („Der sowjetisch-amerikanische Austausch”) America’s Future, Box 1625, Milford PA 18337.

(24)”Transforming the Education of Young Adolescents, reprinted from Turning Points: Preparing American Youth for the 21st Century” („Transformation der Erziehung für junge Erwachsene – Neuauflage wegen der geänderten Punkte – Vorbereitung der amerikanischen Jugend auf das 21. Jahrhundert”) (Washington, D.C.: Carnegie Council on Adolescent Development, 1989), 51-52.

(25) Pierrette Hondagneu-Sotello and Sally Raskoff, “Community Service-Learning: Promises and Problems,” („Gemeindedienst lernen – Versprechungen und Probleme”) Teaching Sociology, (July 1994); 248.

(26) Ibid.

(27) Ibid., 250.

(28) Dinesh D’Souza, „Illiberal Education” („Unliberale Erziehung”)  (New York: Vintage Books, 1992), 16.

(29) Ibid., 9-10.

(30) Hondagneu-Sotello, 252-253.

(31) Ibid., 253.

(32) Huxley, Seite 17

(33) Huxley, Seiten 14-15

(34) Maxine Shideler, “Mandatory National Service is a Tool to Indoctrinate Youth into Socialism,” „Obligatorischer nationaler Dienst als Werkzeug zur Indoktrination der Jugend in den Sozialismus”) Colorado Christian News, October 1994; 15.

(35) J. Noakes and G. Pridham, Editors, „Nazism: A History in Documents and Eyewitness Accounts, 1919-1945″ („Nationalsozialismus – Eine Geschichte in Dokumenten und Augenzeugenberichten, 1919-1945″), Department of History and Archaeology, University of Exeter (New York: Schocken Books Inc., 1983), Seiten 440-441

(36) 1. Korinther Kapitel 10, Verse 1-12, 5. Mose Kapitel 10, Verse 10-20, Kapitel 28, Verse 1-50, 4. Mose Kapitel 14, Vers 9

(37) Alice Bailey, Education in the New Age, „Erziehung im neuen Zeitalter”) (New York: Lucis Publishing Company, 1954), 20.

(38) 2. Thessalonicher Kapitel 2, Verse 9-10; 2. Timotheus Kapitel 4, Verse 3-4; 2. Timotheus Kapitel 4, Verse 12-14)

(39) “The New Group of World Servers,” („Die neue Gruppe der Weltdiener”) bei Lucis Trust: http://www.lucistrust.org/goodwill/ngws.shtml#new

(40) Siehe Anita Hoges Bericht in Teil II

(41) Persönliches Telefoninterview mit Roy Hanson Jr.

(42) Matthäus Kapitel 4, Vers 10

 

„Prächtige” neue Schulen

 

Kapitel 7

 

Die Gegenseite ruhig stellen

 

„Versuchen Sie Widerständler zu identifizieren, bevor sie ihre Stimme erheben und in diese besondere Innovation eingebracht werden. Widerständler und Innovatoren sollten wegen ihrer jeweiligen Spitzfindigkeit und ihres Einflusses beurteilt werden. (1) (Ronald G. Havelock „The Change Agent’s Guide to Innovation in Education”) (Deutsche Ausgabe: „Schulinnovation – ein Leitfaden”), erschienen 1975 beim Verlag Paul Haupt Bern und Stuttgart)

 

„Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind großzuziehen.” Ein viel zitiertes, angeblich afrikanisches Sprichwort.

 

„Wenn Verfolgung, Liquidation und andere Zeichen für soziale Spannungen vermieden werden sollen, muss die positive Seite der Propaganda genauso effektiv gemacht werden wie die negative. Um die Revolution voranzubringen, benötigen wir unter anderem …eine deutlich verbesserte SUGGESTIONSTECHNIK IN FORM VON BEEINFLUSSUNG KLEINER KINDER und eine völlig entwickelte Wissenschaft über die menschlichen Unterschiede sowie fähige Regierungsmanager, um JEDEM EINZELNEN seinen Platz in der Gesellschaft und innerhalb der wirtschaftlichen Hierarchie zuzuweisen. Runde Pflöcke in quadratischen Löchern tendieren dazu, GEFÄHRLICHE GEDANKEN über das soziale System zu haben und andere mit ihrer Unzufriedenheit anzustecken.” (2) („Brave New World” von Aldous Huxley, (deutsche Ausgabe „Schöne neue Welt” erschienen beim  Fischer Taschenbuch Verlag)

 

„Ich mache gerade eine Hexenpuppe”, verkündigte Michelle nach der Schule ein paar Wochen vor Halloween.

 

„Was ist eine Hexenpuppe?”, fragte ihre Mutter.

 

„Sie ist wie eine Hexe.”

 

„Oh!”, sagte Grace Rhie besorgt, aber in einem ruhigen Ton. „Das möchte ich aber nicht.”

 

Michelles Lächeln erstarb. „Warum nicht?”

 

Nachdem ihre Mutter ihr erklärt hatte, dass Hexenpuppen bei heidnischen Ernte-Ritualen verwendet werden, stimmte Michelle unter Tränen zu, das Hexen-Projekt aufzugeben. Sie hasste es, anders zu sein, aber sie wollte Gott auch nicht ungehorsam sein. Michelles Lehrerin war damit einverstanden, dass das Mädchen jetzt an einem anderen Projekt teilnahm: Die Herstellung einer außerirdischen Figur. Aber sie weigerte sich, der Sechstklässlerin zu ersparen, vor der Klasse ein Referat über dieses Alternativprogramm zu halten. Trotz ihrer Bitte um die Erlaubnis, das Referat der Lehrerin privat halten oder einen Bericht darüber zu schreiben zu dürfen, wurde Michelle GEZWUNGEN, ihren Klassenkameraden aufzuzeigen, dass sie und ihre Familie völlig anders lebten als sie. Das tat weh.

 

In Schulen, welche Nichtanpassung bestrafen – in einer Welt, in der Kompromisse mehr gelten als die Wahrheit – kommt einem biblischer Gehorsam teuer zu stehen. Die „change agents” („Innovatoren”) wissen das ganz genau. Je mehr das Christentum verleumdet und lächerlich gemacht wird, umso peinlicher wird es für Kinder, wenn sie gezwungen werden zuzugeben, dass sie Christen sind. Andererseits, je mehr ERFAHRUNG Kinder mit den spaßigen Ritualen des IDEALISIERTEN HEIDENTUMS machen, umso mehr sind sie bereit, das PANTHEISTISCHE-GLOBALE PARADIGMA anzunehmen.

 

Basierend auf B. F. Skinners Verhaltenspsychologie, charakterisiert dieses manipulierende System, welches diejenigen, die mitmachen, belohnt und die Widerständler bestraft, die neue Welt-Klasse-Erziehung. Die Pädagogen gehen davon aus, dass Kinder, wie Labortiere – wenn man ihnen nur ausreichend Zeit lässt und ihnen genügend Anreize bietet, –  das akzeptieren werden, was ihnen Vergnügen bereitet und das, was ihnen Schmerzen zufügt, ablehnen werden. Natürlich werden die Kinder umso schneller die neuen Wege einschlagen, je mehr Schmerz sie mit traditionellen Loyalitäten assoziieren. Deshalb werden sie diese ablehnen.

 

Kinder, die sich weigern, sich anzupassen, werden als BEHINDERT angesehen. „Obwohl sie sich angemessen verhalten”, erklärt ein NTL-Lehrer-Handbuch (National Trainings Labs, Institute for Applied Behavioral Science) (Nationale Trainingslabors, Institut für angewandte Verhaltenswissenschaft) „und normal erscheinen, was die meisten kulturellen Standards anbelangt, brauchen sie aber tatsächlich mentale Gesundheitsmaßnahmen, die dabei helfen sollen, dass sie sich hinsichtlich der GEPLANTEN GESELLSCHAFT, in der es wegen Einstellung und Glaubensüberzeugungen keinerlei Konflikte mehr geben wird, ÄNDERN, ANPASSEN und mit ihr ÜBEREINSTIMMEN.” (3)

 

Beachten Sie, dass die Kriterien für die mentale Gesundheit den Richtlinien der Soziologie des neuen Paradigmas unterliegen und nicht den anerkannten Standards der Psychiatrie.

 

Widerständler, deren Glaubensüberzeugungen im Widerspruch zu den globalen Standards stehen, passen einfach nicht in die geplante Welt des 21. Jahrhunderts. Erinnern wir uns daran, was Dr. Chester M. Pierce der („Association for Childhood Education  International” („Gesellschaft für internationale Kindererziehung”) in seiner entscheidenden Rede 1972 gesagt hat:

 

„Jedes Kind in Amerika, das mit fünf Jahren in die Schule kommt, ist GEISTESKRANK, weil es mit Loyalitäten zu

 

  • unseren Gründungsvätern
  • seinen Eltern
  • einem Glauben an ein übernatürliches Wesen

 

in die Schule kommt…Lehrer, es ist eure Sache, diese Kranken zu kurieren, indem ihr sie zu internationalen Kindern der Zukunft gestaltet.” (4)

 

Der Entwurf für „das Gestalten des internationalen Kindes der Zukunft” wird der elterlichen Freiheit ein Ende setzen, ihren Kindern CHRISTLICHE GLAUBENSSÄTZE zu vermitteln. Aus der Sicht der Globalisten blockierte UNSERE Freiheit, UNSERE KINDER großzuziehen IHRE Freiheit, ALLE KINDER zu erziehen. Für sie gehen die Bedürfnisse des GANZEN – sowohl die der Erde als auch die ihrer Bevölkerung – vor den Rechten des EINZELNEN.

 

Kathy Collins, ehemalige Rechtsberaterin der Schulbehörde von Iowa versinnbildlicht die zunehmende Feindseligkeit gegenüber christlichen Eltern. Denken Sie einmal über ihre rätselhafte Behauptung in ihrem Artikel „Children Are Not Chattel” („Kinder sind kein Hab und Gut”) nach.

 

„Kinder… ‚gehören’ nicht ihren Eltern…Christliche Eltern, die die Freiheit haben wollen, ihre Kinder mit religiöser Erziehung zu indoktrinieren, verstehen nicht, dass dasselbe Recht, welches sie davon abhält, ihren Kindern selbst den rechtlich vorgeschriebenen Unterricht zu erteilen, auch jeden daran hindert, sie zu MISSBRAUCHEN.” (5)

 

Mit einfachen Worten gesagt: Seine Kinder in biblische Wahrheiten zu unterrichten wird mit KINDESMISSBRAUCH gleichgesetzt. Aus der Perspektive des neuen Paradigmas betrachtet, stellen die alten Glaubenssätze ein Handicap dar, das die Entwicklung der Kinder hin zu globalen Bürgern blockiert und die Mission der „nagelneuen amerikanischen Schule” behindert.” (6)

 

Um die Kinder aus den Händen unkooperativer  Eltern zu retten, haben sich die „change agents” („Innovatoren”) einen klugen Plan ausgedacht: Man gibt sie in die Hände der „örtlichen Gemeinde”. Fred Newmann, Direktor des „Center on Organization and Restructuring of Schools” („Zentrum für Organisation und Umstrukturierung von Schulen”) erklärt einen kleinen Teil dieser Strategie in seinem Artikel „School-wide Professional Community”) („Schulweite professionelle Gemeinde”). Wie, denken Sie, passen Eltern in dieses Bild?

 

„’Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind großzuziehen.’ Dieses viel zitierte afrikanische Sprichwort besagt, dass die Erziehungsarbeit nicht von einem einzelnen Lehrer getan werden kann, nicht einmal von mehreren unabhängig arbeitenden Lehrern. Stattdessen wird die kommunale Bemühung von vielen Erwachsenen gefordert, welche die unterschiedlichsten Rollen übernehmen, die ein GEMEINSAMES ZIEL verfolgen und die sich gegenseitig helfen, ihre Jugend zu unterrichten und zu SOZIALISIEREN.” (7)

 

Newmanns Artikel ignoriert völlig die Rolle der ELTERN bei der Sozialisierung ihrer Kinder. Anderen wird einfach die elterliche Verantwortung für ALLE übertragen – ganz besonders dafür TRAINIERTEN PROFESSIONELLEN. „Roots and Wings” („Wurzeln und Flügel”), einer der „Design Teams” der „New American Schools Development Corporation”) („Gesellschaft für die Entwicklung der neuen amerikanischen Schulen”) ist das vom Bund finanzierte Modell für „Outcome-based Education” („auf Erfolg gegründete Bildung”). Dort heißt es:

 

„ALLE Personen, Agenturen und Institutionen, die mit Kindern im Alter von 0-6 Jahren zu tun haben, sollen für deren Entwicklungsförderung verantwortlich gemacht werden, indem sie sie auf die Schule vorbereiten. Dies erfordert die Zusammenarbeit mit Vertretern von

 

  • Gesundheitsbehörden
  • Medizinischen Einrichtungen
  • Kinderbetreuungseinrichtungen
  • Bildungseinrichtungen

 

um sich der Tragweite des Verantwortungsbereichs und der Rechenschaftspflicht jeder Agentur, Institution oder jedes Anbieters bewusst zu sein.” (8)

 

Ein Welt-Klasse-Bildungssystem

 

Andere „change agents” erwähnen die Eltern erst gar NICHT. „The Iowa Roundtable” („Der Runde Tisch von Iowa”), ein staatlicher Zweig einer wachsenden länderweiten Partnerschaft zwischen Schulen und dem Wirtschaftssektor zeigt, wie Schulen GEZWUNGEN werden, die Verantwortung für ganze Familien zu übernehmen. Er hat „acht Grundsätze ausgearbeitet, die zur TRANSFORMATION an den heutigen Schulen in Iowa in Welt-Klasse-Schulen von morgen führen MÜSSEN.” Die ersten fünf Punkte deuten daraufhin, dass örtliche Schulen GEZWUNGEN sind, ihre Schüler zu transformieren; ansonsten werden sie BESTRAFT. Die letzten drei befassen sich mit den Eltern. Überdenken Sie die SCHOCKIERENDEN ANMASSUNGEN hinter den positiven Worten:

 

„1.

Iowas Welt-Klasse-Bildungssystem sollte auf Ergebnissen basieren. Die ERFOLGE DER SCHULEN in den neuen Schulsystemen sollten danach beurteilt werden, wie gut die Schüler ein klar definiertes, messbares Kern-Lehrprogramm meistern…” (Das ist typische Sprache der Outcome-based Education (auf Erfolg gegründete Bildung)

 

„2.

Die Leistung eines Schülers sollte mit unterschiedlichen Instrumentarien gemessen werden, die widerspiegeln, was an Lerninhalten von den Schülern erwartet wird. Angesichts der FESTGELEGTEN HOHEN ERWARTUNGEN an die Schüler, die denken, Begriffe verstehen und Probleme lösen können, wird die Gestaltung und die Anwendung gleichartiger komplexer Aufgabenstrategien gefordert.” (Bei den landesweiten Schüleraufgaben wird getestet, ob die Schulen die ihnen zugewiesene Arbeit erledigt haben.)

 

„3.

Erfolgreiche Schulen, die daran gemessen werden, inwieweit sich die Leistungen ihrer Schüler verbessert haben, sollten belohnt werden. Den Schulen, die keine Erfolge vorweisen können, sollten geholfen werden, sich zu verbessern, und schlechte Schulen sollten konsequenterweise BESTRAFT werden.” (Die Schulen und NICHT die Schüler werden für das Versagen eines Schülers zur Verantwortung gezogen.)

 

„4.

Das Personal in den einzelnen Schulen MUSS die Autorität haben, Entscheidungen bezüglich der Leistungen der Schüler treffen zu können und ist für die Ergebnisse zur Verantwortung zu ziehen… Zusätzliches Management und eine geteilte Entscheidungsfindung MÜSSEN das derzeitige autoritärere System der Schulverwaltung ersetzen.” (Privates professionelles Management wird die gewählten Schulausschüsse ersetzen. So kann man besser die Gegenseite ruhig stellen.)

 

„5.

Die Lehrer MÜSSEN die notwendige Ausbildung, die erforderlichen Kenntnisse und die Führungsqualitäten haben, um den Schülern dabei zu helfen, erfolgreich zu sein…” (Das bezieht sich auf die Lehrerfortbildung und -zertifikation.)

 

„6.

Die Schulen MÜSSEN die Verantwortung für die vollständige Miteinbeziehung der ELTERN ALS PARTNER bei der Ausbildung der Kinder …und die Miteinbeziehung der Eltern in ALLE FACETTEN DER KINDERERZIEHUNG und -ENTWICKLUNG tragen. Wenn die Eltern nicht miteinbezogen werden KÖNNEN oder WOLLEN, MÜSSEN die Schulen dem betroffenen Kind helfen, diese SCHWIERIGKEIT ZU ÜBERWINDEN.” (Was werden sie dann tun? Die Eltern bestrafen? Ihnen das Kind wegnehmen?)

 

„7.

Die Bereitschaft der Schulen ist von entscheidender Bedeutung. FRÜH im Leben eines Kindes für ein stimulierendes Umfeld zu sorgen, kann zukünftige Probleme verhindern. Die Schulen im neuen Bildungssystem MÜSSEN einen VORKINDERGARTEN anbieten.” (Die Pädagogen wollen einen FRÜHEN ZUGANG ZU DEN KÖPFEN ALLER KINDER.)

 

„8.

Die Schulen im neuen System MÜSSEN dafür verantwortlich sein, die Zusammenarbeit mit GESUNDHEITS- und SOZIALDIENSTEN zu gewährleisten, um die Hindernisse bei der Ausbildung der Schüler zu reduzieren. Kinder JEDEN ALTERS MÜSSEN körperlich, mental und emotional gesund sein, wenn sie lernen sollen…Hunger, STRESS oder Krankheit verhindern, dass die Schüler in der Schule erfolgreich sind. Die Schulen MÜSSEN dafür verantwortlich sein, diese Hindernisse zum Erfolg aus dem Weg zu räumen…” (9)

 

Der letzte Punkt fordert Partnerschaften zwischen Schulen und unterschiedlichen Gesundheitsdienstleistungen. Wörter wie „Stress” und „mentale und emotionale Gesundheit” werden definiert und gemessen an den NEUEN MENTALEN UND EMOTIONALEN IDEALEN für das „internationale Kind der Zukunft”. Später werden Sie sehen, wie Abweichungen von diesen Normen – wie z. B. die Weigerung, sich von traditionellen Einstellungen über Recht und Unrecht, Sünde und Schuld zu lösen – Kinder „in Gefahr” bringen, Anklagen wegen Kindesmissbrauch und zur Wegnahme der Kinder von ihrem Zuhause nach sich ziehen können.

 

Das klingt beängstigend, nicht wahr? So etwas hätte man nicht erwartet. Es wird jede Art von Anstrengung unternommen, um der Umstrukturierung ein positives Erscheinungsbild zu geben, sie der Allgemeinheit schmackhaft zu machen. „Die Sprache des Wandels in der Status-quo-Sprache abfassen”, schrieb Massell Smith in „Social Change” („Sozialer Wandel”), ein Newsletter des „Institute for Applied Behavioral Science” (NTL) („Institut für angewandte Verhaltenswissenschaft”). „Benutzen Sie die erklärten Ziele des Status quo. Sie sind in etwa deutlich genug, um die Innovation zu umfassen.” (10)

 

Der Mythos von der örtlichen Kontrolle

 

Da die republikanischen und demokratischen „change agents” („Innovatoren”) wissen, was amerikanische Eltern wollen, sprechen sie in flammenden Reden über die Miteinbeziehung der Eltern, hohe Standards und andere irreführende Ideale der „outcome-based education” („auf Erfolg gegründete Bildung”). Nur wenige verraten uns, was sie in Wirklichkeit damit meinen. Chester Finn, der Lamar Alexander und Präsident George Bush half „America 2000″) („Amerika 2000″) in der Öffentlichkeit zu vermarkten, versprach Anfang des Jahres 1995, dass die neue republikanische Regierung entschlossen sei, das öffentliche Schulwesen „in Ordnung zu bringen” und „den Schaden zu reparieren”, der während der Clinton-Regierung entstanden war. Er bot an, was die Eltern wollten:

 

  • „Örtliche Kontrolle”
  • „Qualitative Ergebnisse”
  • „Dezentralisierung”

 

Das Problem ist nur, dass Finns eigene Vision von „örtlicher Kontrolle” so gar nicht zu den schönen Erscheinungsbildern passt, die er aufzeichnet. In einem Artikel mit der Überschrift „Reinventing Local Control” („Die Neuerfindung der örtlichen Kontrolle”) lässt Finn darauf schließen, dass der Staat die „Ziele” (basierend auf nationalen Standards oder Leistungen) spezifizieren wird, während die örtlichen Schulen die „Lernmittel” (die Strategien in den Klassen) bestimmen. Mit anderen Worten, die örtlichen Distrikte MÜSSEN sich ausdenken, WIE die staatlichen Bestimmungen umgesetzt werden. Was jeder Schüler lernt, MUSS den vorher festgelegten Ergebnissen entsprechen, die sich in erster Linie um

 

  • die Überzeugungen
  • die geistigen Einstellungen
  • das Gruppendenken

 

drehen, also die Dinge, die angeblich für die GLOBALE BÜRGERSCHAFT und die Arbeit erforderlich sind. Wenn die Schüler versagen, müssen die Schulen mit katastrophalen Konsequenzen rechnen.

 

Mit anderen Worten: „Örtliche Kontrolle” bedeutet Kontrolle darüber, WIE gelehrt wird und nicht WAS gelehrt wird. Die Frage bleibt bestehen: WER an den örtlichen Schulen trifft die Entscheidungen?

 

Finn hat eine Antwort parat. „Wir brauchen ‚change agents’ (‚Innovatoren’) für die Schulen”, erklärt er, keine Bewahrer der etablierten Interessen und verkrusteten Verhaltensweisen…Die örtliche Kontrolle ist tot. Lang lebe die örtliche Kontrolle!(11)

 

Könnte er damit meinen OHNE Eltern und OHNE Schulausschüsse, die sich dieser Veränderung widersetzen könnten und MIT unseren professionellen „change agents” („Innovatoren”)?

 

Finn legt in seinem Buch aus dem Jahr 1991 „We Must Take Charge: Our Schools and our Future”) („Wir müssen die Verantwortung für unsere Schulen und unsere Zukunft übernehmen”) die lokale Kontrolle direkt in die Hände PROFESSIONELLER ERZIEHER. Er schreibt: „Viele KONSERVATIVE sind der ‚örtlichen Kontrolle der Schulen’ auf charmante, aber auf antiquierte Art und Weise ergeben, was aber wenig Bezug zur zeitgemäßen Wirklichkeit hat… Wenn wir revolutionäre Veränderungen bei der amerikanischen Bildung wollen, müssen wir deren Machtstruktur und verwurzelten Praktiken überarbeiten.” (12)

 

Er fährt fort:

„Obwohl die Ziele (die Ergebnisse) der Bildung im Allgemeinen in der Verantwortung der Gesellschaft im Rahmen der bekannten Prozesse der demokratischen Regierung liegen, fallen die MITTEL, durch die diese Ziele umgesetzt werden sollen, in den Zuständigkeitsbereich PROFESSIONELLER EXPERTEN… Die Schule ist der entscheidende Lieferant, und der Staat der politische Instand-Setzer, UND NICHTS DAZWISCHEN IST VON BEDEUTUNG.(13)

 

Das „Nichts dazwischen” beinhaltet die ELTERN und die GEWÄHLTEN SCHULAUSSCHÜSSE – welche die HAUPTBARRIEREN bei dieser Art des „Lernens” sind. Finn bezeichnet sie als „ÜBERFLÜSSIG” und „FUNKTIONSUNTÜCHTIG”. (14)

 

Wo in diesem neuen System gibt es die öffentliche Verantwortung für Eltern, dessen Kinder GEZWUNGEN werden, Teil dieses neuen Systems zu werden? Es stimmt, dass es lokale Partnerschaften gibt, sorgsam geplante Allianzen mit ausgewählten Eltern und Gemeindeleitern, die die neue Agenda unterstützen. Aber Eltern, die gegen die Outcom-based Education (auf Erfolg gegründete Bildung) sind, werden AUSGESCHLOSSEN.

 

Schon bilden Förderer in den örtlichen Gemeinden in ganz Amerika Gemeindekomitees aus, damit diese entsprechend der Konsensregeln handeln. Sie werden die abweichenden Stimmen erkennen. Dementsprechend repräsentieren sie aus der Perspektive des neuen Paradigmas die westliche Kultur und die christlichen Werte INTOLERANZ. Diejenigen, die diese veralteten Sichtweisen verewigen, MÜSSEN IGNORIERT oder EINGESCHÜCHTERT werden, damit sie Ruhe geben. Gen Yvette Sutton, Bildungsanalytikerin bei der „Pennsylvania Coalition for Academic Excellence” („Koalition für akademische Vortrefflichkeit Pennsylvania”) beschreibt ihre Erfahrung mit den Bemühungen in den Gemeinden, einen Konsens zu schaffen, wie folgt:

 

„Die Meinungen der Minderheit werden VÖLLIG IGNORIERT. Da ich an den Vorverhandlungen für Outcome Based Education (auf Erfolg gegründete Bildung) in diesem Staat (Pennsylvania) teilgenommen habe, kann ich Ihnen sagen, wie das abläuft. Sie können auf einer Sitzung aufstehen und etwas sagen. Sie können ANDERER Meinung sein…, aber das alles wird als Konsens protokolliert, als Übereinkunft, so dass es aussieht, als hätte es einen Konsens gegeben. Wenn das regelmäßig so gemacht wird, schickt der Staat Sekretäre, die diese Sitzungen protokollieren. Aber sie schreiben nicht einfach mit, sie protokollieren nur das, was SIE auswählen und ZENSIEREN ALLES, WAS NICHT PASST. Einige der Rektoren waren darüber zu Recht besorgt, aber diese Besorgnis wurde in den Berichten ÜBERHAUPT NICHT erwähnt. ES WAR EINE FARCE, EIN GLATTER BETRUG.”

 

Eltern als Lehrer

 

Das beliebte Sprichwort: „Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind großzuziehen” wirft die unbeantwortete Frage auf: Welche Rolle bleibt für die Eltern übrig?

 

Wenn die Globalisten ihre eigenen Wege einschlagen, haben die Eltern nur WENIG MÖGLICHKEITEN, sich außerhalb der Richtlinien zu bewegen, die für das neue auf Schule basierende „Dorf” vorgeschrieben sind.

 

Diese Idee von dem Dorf hatte sich schon vor Jahrzehnten in den Köpfen der internationalen „change agents” („Innovatoren”) zusammengebraut. 1967 wurde versuchsweise eine Kindertagesstätte an der Universität North Carolina eröffnet. Der Gründer, der Psychologe Hal Robinson, der vom Präsidenten für diese Sonderoperation beauftragt worden war, hatte die Aufgabe, Verbesserungen und Erneuerungen bei der Kleinkinderziehung vorzuschlagen und nach einer bestmöglichen Vermischung von Familie und Gesellschaft in Form einer Institution für Kindererziehung zu suchen. Das Projekt wurde von

 

  • Carnegie Coporation
  • der US-Regierung

 

finanziert und nach dem UNO-Vermittler Frank Porter Graham benannt.” (16)

 

Ein paar Jahre später sagte Kurt Waldheim, damaliger UNO-Generalsekretär, bei einem UNICEF-Ausschuss: „Bis vor kurzem lag die Verantwortung für die Entwicklung der Kinder in den meisten Gesellschaften ganz bei den Eltern…Das ist noch größtenteils der Fall, aber DAS WIRD SICH ÄNDERN…Der Entwicklungsprozess eines Kindes MUSS voll und ganz in der Obhut der Gesellschaft liegen – und zwar sowohl auf nationaler als auch auf INTERNATIONALER Ebene. Die Leiter von UNICEF haben das…von Anfang an…ganz klar verstanden…” (17)

 

1981 begannen amerikanischen Pädagogen die Visionen von UNICEF in die Tat umzusetzen. The Missouri Department of Education (Das Schuldamt in Missouri) begann mit dem ersten Regierungsprogramm, in welchem sie Eltern tatsächlich sagten, wie sie ihre Kinder zu erziehen hätten. Unter dem irreführenden Namen „Parents as Teachers” (PAT) („Eltern als Lehrer”) wurde es als freiwilliges Projekt vorgestellt, um benachteiligten Kindern zu helfen. Dass der Staat PAT 1985 für ALLE an ALLEN SCHULEN zur Pflicht machte, kann nicht überraschen.

 

Fünf Jahre später war es in 40 Staaten eingeführt und „mindestens in 8 Staaten im Ausland”, (18) laut Laura Rogers, einer Mutter, die diesen SCHRECKLICHEN BETRUG aufdeckte. Ihr Bericht „In Loco Parentis” („Eltern vor Ort”) erklärt sie, wie PAT arbeitet: Ein „Elternpädagoge” bezog sie selbst durch Hausbesuche in eine junge Familie mit ein.

 

„Wenn so eine Verbindung erst einmal zustande gekommen ist, wird den Eltern und den Kindern VORGEGAUKELT, dass ihnen durch die vielen Dienste der Schulprogramme geholfen wird. Als Erstes werden die Kinder und die Eltern unter dem Vorwand, sie während der Ausbildung zu schützen, DATENMÄSSIG erfasst; das Kind bekommt eine persönliche Computer -Codekennziffer, und alle Daten werden im Computer gespeichert, damit der Staat Missouri JEDES KIND für den REST SEINES LEBENS ÜBERWACHEN KANN.

 

Der nächste Schritt des PAT-Programms  ist, die Beziehung der Eltern zu ihren Kindern zu VERÄNDERN UND AN SICH ZU REISSEN. Der change agent, der ‚die andere wichtige Person’, wird mit den Kindern ein ‚Mentorprogramm’ durcharbeiten oder vielleicht sogar als ‚amtliche Elternpädagogin’ auftreten. Diese neue ‚amtliche Elternpädagogin’ wird kostenlose Dienste anbieten, wie

 

  • medizinische Versorgung
  • Ernährungsberatung
  • Psychiatrich-medizinische Versorgung
  • Essen

 

all diese Dinge, für die eigentlich die Eltern bisher zuständig waren.

 

Im Lauf der Zeit verbringen die Kinder mehr Zeit in der Schule als zu Hause. Die Dienste, die dort angeboten werden, werden immer zahlreicher…Die Schulen bieten zusätzlich noch kostenlos an:

 

  • Kindertagesstätten
  • Übernachtungsmöglichkeiten
  • Zeltlager
  • Bildung

 

Aber all diese kostenlosen Dienste haben dennoch ihren Preis: Manchmal einen ganz erheblichen Eingriff in das Familienleben.

 

Eine junge Mutter, Gabrielle Coup, berichtet, dass sie empört war über die ARROGANZ der ‚staatlich anerkannten Elternpädagogin’, die ihrem Mann sagte, er dürfe ihre Kinder nicht züchtigen…” (19)

 

„Die Elternpädagogin ist dem Staat verpflichtet, nicht den Eltern. Sie funktioniert als Kindesmissbrauch-Verhüterin und als Elternlehrerin und muss „verdächtigen” Missbrauch oder Vernachlässigung der Kindesmissbrauch-Hotmail melden. In Missouri wird das Ausbleiben eines solchen Berichtes mit 1 000 Dollar Geldbuße oder 1 Jahr Gefängnis bestraft.” (20)

 

Der Begriff „Kindesmissbrauch” ist sehr weit dehnbar und schließt Handlungen ein, die von vielen als völlig normal angesehen werden, wie z. B. ein aufsässiges Kind zu körperlich zu züchtigen oder „anzuschreien”. Fernsehverbot galt in Florida als Kindesmisshandlung, und die Eltern eines lernbehinderten Jungen wurden für schuldig befunden, ihrem Sohn erlaubt zu haben, eine Woche von der Schule fernzubleiben, um an einem Querfeldein-Rennen teilzunehmen. (21)

 

„The Parents as Teachers National Center” („Nationales Zentrum für Eltern als Lehrer”) hat eine Reihe von „Risikofaktoren” ausgearbeitet, um möglichen Kindesmissbrauch oder Hindernisse bei der frühen sozialen Entwicklung und dem Lernen festzustellen. Diese „Risikofaktoren” können von der Elternpädagogin oder von Sozialarbeitern frei interpretiert werden. Sie beinhalten:

 

  • „Geringes Geburtsgewicht und andere ‚Zustände von Behinderung’
  • Unfähigkeit der Eltern mit unangemessenen Verhaltensweisen des Kindes fertig zu werden
  • Gering funktionierende Eltern
  • Negatives oder feindliches Verhalten dem Kind gegenüber (was auch biblische Unterweisung beinhalten kann)
  • Übermäßiger Stress
  • Andere” (22)

 

„Andere” ist der Platzhalter für JEDES UNAUSGESPROCHENE HINDERNIS für den staatlichen Plan für unsere Kinder.

 

„PAT gilt als „freiwilliges Angebot”. Doch „wenn sich Eltern weigern, die empfohlenen Dienste in Anspruch zu nehmen, kann der Staat

 

  • ihnen das Kind wegnehmen
  • es in ein stationäres Behandlungszentrum stecken
  • die Eltern zwingen, sich für unbestimmte Zeit in psychologische Behandlung zu begeben”

 

sagt Laura Rogers.

 

Finanziert von den Stiftungen

 

  • Carnegie
  • Danforth
  • Ford
  • Rockefeller
  • New World

 

und der Bundesregierung, wurde PAT 1994 als Teil von „Goals 2000″ („Ziele 2000″) GESETZ. Obwohl viele glauben, dass PAT unter der Schirmherrschaft des US-Schulministeriums stünde, kontrolliert die Danforth-Stiftung in Abstimmung mit dem Schulamt für Haupt- und Realschulen Missouri AUSSCHLIESSLICH das „The Parents as Teachers National Center” („Nationale Zentrum für Eltern als Lehrer”).” (24)

 

Als private, von der Steuer befreite und keine Gewinn erzielende Organisation, die von mächtigen Leuten wie

 

  • Christopher Bond, US-Senator von Missouri
  • Richard Gephart, US-Kongressabgeordneter von Missouri
  • Ed Zigler, Yale-Universität, früherer Spezialist für frühkindliche Erziehung

 

finanziert wird, kann sie leicht für politische Zwecke manipuliert werden, ohne den Eltern dafür Rechenschaft ablegen zu müssen. Ziglars „ganzheitlicher Kinderbetreuungsplan” zielt auf „Ganztagsbetreuung mit vollem Service” ab, welcher Schulen zur ZENTRALSTELLE ALLER LEISTUNGEN eines von der Wiege bis zur Bahre-Sozialismus transformiert…” (25)

 

Laura Rogers stellt einige kritische Fragen, die die erstaunliche Macht, die PAT und andere privatisierte Programme, welche nicht den Eltern gegenüber verpflichtet sind, sondern den globalistischen Organisationen, wie der Carnegie- oder der Ford-Stiftung, übertragen bekommen hat, herausfordert:

 

„Wozu braucht eine Steuer befreite staatliche Behörde eine Steuer befreite, keine Gewinne erzielende private Organisation?

 

Wozu brauchen wir von Steuerzahlern kontrollierte öffentliche Schulen, wenn sie unter der Leitung einer privaten Organisation stehen, deren Direktor die Steuerzahler NICHT aus dem Amt heben können?” (26)

 

Als letztes der acht Ziele von „Goals 2000″ rangiert PAT ganz oben auf der Liste der obligatorischen MUSS bis zum Jahr 2000. Da das PAT-Projekt in positiven Werbeschriften angepriesen wird, die jede Art von Kritik entschärfen, begrüßen die meisten Eltern die ihnen versprochene Hilfe und befolgen beglückt die neuen Richtlinien der Kindererziehung. Übrigens scheinen die meisten PAT-Elternpädagogen freundlich und hilfsbereit zu sein. ABER DAS KANN SICH ÄNDERN. Laut dem Staatssekretär von Missouri, Roy Blunt, wird eine neue Art von „staatlich anerkannten Elternpädagogen” im „Danforth Foundation’s Teacher Pre-Service Institute” („Lehrer-Vordienst Institut der Danforth-Stiftung”) ausgebildet. Wenn dieses Programm voll zum Tragen kommt, werden die die derzeitigen „netten Großmütter der örtlichen Kirchen” ersetzen. (27)

 

Um öffentliche Unterstützung für PAT und die anderen zahllosen Teile des globalen Transformationspuzzles zu bekommen, haben die Pädagogen mit einer massiven landesweiten Kampagne begonnen, um

 

  • ihre Visionen zu fördern
  • Unterstützer zu gewinnen
  • die Gegenseite ruhig zu stellen

 

Nichts verdeutlicht diese Sozial-Marketing-Bemühung besser als das „Communitiy Action Toolkit” („Instrumentarium für Gemeindeaktivität”), das vom „National Education Goals Panel” („Gremium für nationale Bildungsziele”), das unter der Leitung des Bildungssekretärs Richard Riley steht, vorbereitet wurde. Es bietet örtlichen „change agents” („Innovatoren”) Transformationsstrategien an wie

 

  • andere mögliche change agents zu finden
  • ein Leiterschaftsteam zu bilden
  • ihre grundsätzliche Hilfe weiter auszubauen
  • die Medien auf ihre Seite zu bringen
  • auf Widerständler zu reagieren

 

 

Wie in den meisten heutigen Schriften über Bildung, basieren die Argumente für den „Einfluss auf die Lebenseinstellungen und das Verhalten” der Gemeindeführer und deren Anhänger auf trügerische Worten und irreführende, beschönigende Ausdrücke – aber niemals auf aktuelle Fakten.

 

Nennen Sie es „Propaganda”, wenn Sie wollen. Der Prozess weist eine alarmierende Ähnlichkeit mit der psychischen Manipulation des deutschen Volkes unter dem Nazi-Regime auf.

 

Die Macht der Propaganda

 

„Websters Wörterbuch” definiert Propaganda als „verbreitete Informationen und Meinungen  (besonders vorgefasste), um Menschen für oder gegen bestimmte Lehrsätze oder Ideen zu beeinflussen.” (29) Hitler wusste sehr genau, wie er dieses Instrument der Transformation für seine Zwecke einsetzen musste.

 

„Der deutliche Erfolg einer Revolution”, schrieb Adolf Hitler in „Mein Kampf”, „wird immer dann erzielt, wenn die NEUE LEBENSPHILOSOPHIE so weit wie möglich VON ALLEN MENSCHEN GEDACHT WIRD und wenn nötig ihnen später AUFGEZWUNGEN wird.” (30) Diese „Lebensphilosophie” wurde mittels Propaganda gelehrt – die zuerst dazu bestimmt war, „die Köpfe eines kleinen Kerns von Menschen mit dieser neuen Lehre zu erfüllen, und das Material war so vorzubereitet, dass damit die ersten Elemente einer Organisation ausgestattet werden konnten.”

 

Da sich Hitlers Plan als erfolgreich – und da sich ähnliche Strategien offensichtlich in der laufenden Transformation in amerikanischen Schulen und in der Kultur als wirksam erwiesen haben – sollten Sie einige Teile davon, die unten erwähnt werden, beachten. Betrachten Sie diese als zeitlos und zeitnah, nicht als sensationell oder irrelevant. Denken Sie daran, dass hinter den sichtbaren Kulissen der spirituelle Geist Satans lauert. Laut 1. Johannesbrief Kapitel 5, Vers 19 „…liegt die ganze Welt in dem Bösen”. Dies gilt für alle, mit Ausnahme derer, die Jesus Christus nachfolgen und empfänglich sind für Seine zeitlosen Aussagen. Die trügerischen Pläne, die in der Vergangenheit ihre Wirkung gezeigt haben, werden wahrscheinlich wieder zum Erfolg führen, weil sich weder die menschliche Natur noch Satans Hass gegenüber Gottes Volk jemals ändern wird. Wenn die Amerikaner von heute mit Gottes Wort ausgerüstet wären und ihre Lektionen aus der Geschichte gelernt hätten, könnten wir nicht so leicht getäuscht werden.

 

Vergleichen Sie das, was Hitler 1925 schrieb mit dem, was heute geschieht:

 

„Wenn eine Bewegung das Ziel verfolgt, eine Welt niederzureißen und eine andere in ihre Stelle zu setzen, muss in den Rängen ihrer eigenen Führer Klarheit in Bezug auf folgende Grundsätze herrschen:

 

Jede Bewegung muss zuerst das menschliche Material sichten und es in zwei große Gruppen einteilen: Förderer und Mitglieder.

 

Propaganda hat die Funktion, Förderer anzuziehen; die Funktion der Organisation

ist, Mitglieder zu gewinnen. Ein Förderer einer Bewegung ist jemand, der sich selbst mit deren Zielen einverstanden erklärt; ein Mitglied ist jemand, der für diese Ziele kämpft.

 

Verständnis in seiner passiven Form entspricht der Mehrheit der Menschheit, die faul und träge ist. Mitgliedschaft erfordert einen aktiven Geist, und das gilt somit nur für die Minderheit der Menschen.

 

Propaganda muss konsequenterweise danach trachten, dass eine Idee ihre Förderer gewinnt, während die Organisation die größte Sorgfalt an den Tag legen muss, die wertvollsten Elemente unter den Förderern zu Mitgliedern zu machen…

 

Die erste Aufgabe der Propaganda besteht darin, Menschen für die später folgende Organisation zu gewinnen…Die zweite Aufgabe der Propaganda ist die Unterbrechung der bestehenden Situation; während die zweite Aufgabe der Organisation darin besteht, um Macht zu kämpfen, um so den letztendlichen Erfolg dieser Lehre zu erzielen.”

 

Ebenso wie Hitler wissen die heutigen „change agents” („Innovatoren”), dass Propaganda der Schlüssel zum Erfolg ist. Erinnern wir uns daran, was der Schuldirektor von North Carolina, Dr. Jim Causby, 1994 in seiner Rede bei der „2nd Annual Model Schools Conference”) („Zweiten Jahreskonferenz für Modellschulen”) (32) in Atlanta gesagt hat: „Wir haben Ihnen gerade einen Kurs darin gegeben, wie man NICHT die Wahrheit sagt. Wie viele von Ihnen sind Administratoren? Sie hatten diesen Kurs in Öffentlichkeitsarbeit, woe Sie gelernt haben, wie Sie die DINGE AM BESTEN VERDREHEN.” (33)

 

Sie haben in Kapitel 4 gesehen, wie Begriffe neu definiert werden. Sie müssen

 

  • – an die Allgemeinheit appellieren
  • – das widerspiegeln, was Eltern hören wollen
  • – ihre wahre Bedeutung verschleiern

 

Ohne die entsprechenden Fakten und Wahrheiten lassen sich die meisten Menschen mittels Propaganda täuschen. Sie werden den Worten und Phrasen glauben, die lediglich das System beschreiben, das aber nur entwickelt wurde, um Kontrolle auszuüben, nicht nur über die Erziehung unserer Kinder, sondern über deren ganzes Leben.

 

Wachstum von Partnerschaften

 

Um Basisförderer in jeder Gemeinde zu gewinnen, hat das US-Bildungsministerium einen Bericht mit der Überschrift „Organizing Your Community To Reach the National Education Goals” („Organisierung Ihrer Gemeinde zur Erreichung der nationalen Bildungsziele”) verfasst. Er passt zu der vorher genannten Definition von Propaganda. Der Bericht beginnt mit einer Erinnerung: „Es gibt viel Grund zu legen, und das Jahr 2000 steht unmittelbar vor der Tür. ‚Goals 2000′ (‚Ziele 2000′) erfordert Partnerschaften auf lokaler, staatlicher und bundesstaatlicher Ebene – Partnerschaften zur Sammlung von Unterstützern, um den Gemeinden und örtlichen Schulen dabei zu helfen, was sie nur zusammen bewerkstelligen können…” (34)

 

Sie haben gesehen, dass das Thema „Bildung” den Graben zwischen den Republikanern und den Demokraten überbrückt hat. Beide Parteien sind sich einig, dass die ultimativen Ziele -, die die Gemeinden zur Vollendung bringen MÜSSEN, von den nationalen und internationalen Zielen bestimmt werden. Um diese Ziele zu erreichen, „wird ein staatlicher Ausschuss von

 

  • Lehrern
  • Rektoren
  • Eltern

 

und anderen, einschließlich des Gouverneurs und des staatlichen Schulamtleiters gebildet werden, um einen auf Standards bezogenen Reformplan” zu entwickeln, der in Zusammenhang mit JEDER ÖRTLICHEN GEMEINDE stehen wird. „Danach”, so erklärt der Bericht, „wird es keinen Sinn mehr machen, wenn Gemeinden sich verschlechtern und von Anfang an ihre eigenen Standards festlegen, besonders wenn es sich bei den neuen Standards um internationale wettbewerbsfähige Standards handeln wird…” (35)

 

Laut Chester Finn erwähnt hat, bleibt für die örtlichen Schulen NUR die letztendliche praktische Umsetzung übrig. Sie können ihren eigenen Einfallsreichtum darauf verwenden, nach kreativen Wegen zu suchen, die Inhalte des nationalen Lehrplans zu unterrichten, so wie es von  „The National Education Standards and Improvement Council” (NESIC) (dem „Rat für nationale Bildungsstandards und deren Verbesserung”) gefordert wird. Die örtlichen Schulen können sogar ihre eigenen Lehrpläne und -programme entwickeln, aber wenn diese NICHT dem geforderten WANDEL bei den Schülern herbeiführen, werden die betreffenden Schulen BESTRAFT. Da das eigentliche Ziel darin besteht, einen neuen Typ von Schüler mit einer Reihe neuer Lebenseinstellungen und Verhaltensweisen zu schaffen, wird bei dieser Transformation unserer Kinder die GANZE GEMEINDE beteiligt sein. Und da JEDES KIND mittels nationaler schriftlicher Aufgabenstellungen getestet wird, kann man sich der Gruppenübereinstimmung ÜBERHAUPT NICHT MEHR entziehen. (Siehe Anita Hoges Bericht in Teil 2)

 

Um jeder Gemeinde zu helfen, ihren Teil beizutragen, beschrieb Rileys Bericht verschiedene Modell-Gemeinden. Jede hatte ihre eigenen Programme und Kommunikationsverbindungen geplant und „fast alle haben es für nötig befunden, nach ‚Schlüsselpersonen’ innerhalb der Gemeinde zu suchen oder welche für die Gemeinde zu organisieren.” (36) Diese lebendigen „Partnerschaften” wurden auch ganz besonders auf einer Warnliste betont. Diese sollte die örtlichen Schulplaner dazu ermutigen, „Schlüsselpersonen mit einzubeziehen, die sonst leicht das blockieren könnten, was die Gemeinschaft sich von der Arbeit erhofft. Versuchen Sie sich, wo immer es möglich ist, gegen die Gegner zu verbünden!”

 

Um sich „gegen die Gegner zu verbünden” hat die Bildungseinrichtung einige überraschende Partnerschaften geschlossen, welche die ideologische Kluft, die nur selten unsere Kultur der Trennung von Kirche und Staat durchkreuzt, zu überbrücken. Sie werden unten gleich sehen, wie eine dieser Überbrückungen örtliche Schulen mit Gemeindekirchen verbindet. In Anbetracht der zunehmenden Feindlichkeit gegenüber der biblischen Wahrheit macht das wenig Sinn. Doch es ist ein Teil des Plans.

 

Um den Gemeinden zu helfen, ihre Fortschritte zu überprüfen, haben Riley und die Kongressleute, die auch das „Community Action Toolkit” („Instrumentarium für Gemeindeaktivität”) vorbereitet haben, Fragen zusammengestellt, die sie sich selbst stellen können.

 

„Sind wir dabei, eine vollständige Gemeinde-Partnerschaft aufzubauen, um den Unterricht und das Lernen zu verbessern?

 

Sind wir dabei, Partner in der Gemeinde zu finden, wie

 

  • Kirchen
  • Medien
  • Dienstleistungsunternehmen
  • Strafverfolgungsbehörden

 

und andere?” (37)

 

Denken Sie daran, dass die soziale Transformation ohne allgemeine Zustimmung der Öffentlichkeit NICHT gelingen kann – doch wenn die Öffentlichkeit NICHT RICHTIG informiert wird, kann die Zustimmung durchaus erfolgen. Und was für eine andere Strategie könnte mehr Unterstützung bei der Gegenseite finden als eine freundliche Einladung mitzuwirken und nach einer „gemeinsamen Basis” zu suchen.

 

Und das funktioniert, weil nur wenige es jemals wagen würden, das anzuzweifeln, was die „change agents” („Innovatoren”) planen, für die Eltern zu tun. Stolz oder Propaganda verlocken die führenden Persönlichkeiten in allen Gesellschaftsbereichen diese Einladung anzunehmen, einer Art Betrug die Hand zu reichen, dessen Auswirkungen sich nur wenige vorstellen können. Viele christliche Leiter, die eigentlich in erster Linie die Eltern verteidigen sollten, sind Teil dieses SCHRECKLICHEN VERRATS. Unzählige christliche Eltern werden im Stich gelassen, weil sie in der Kirche keine Unterstützung finden, wenn sie versuchen, ihre Kinder nach Gottes Wegen zu Gotteskindern großzuziehen.

 

Vor einigen Jahren sagte US-Senator Christopher Bond, einer der Leiter von „Parents as Teachers” („Eltern als Lehrer”) in Missouri zu Laura Rogers, dass er gerade dabei sei, die Kirchen um Unterstützung beim PAT-Programm zu bitten. Am 16. Dezember 1994 wurde sein Traum Wirklichkeit. Das US-Bildungsministerium gab das amtliche Dokument „Statement of Common Purpose of Religious Leaders” („Erklärung zum gemeinsamen Ziel der religiösen Führer” heraus. Bildungsminister Riley machte folgende Ankündigung: „Die religiösen Vereinigungen und ich sind einer Meinung, und wir vertreten 75 % aller Amerikaner, die einer religiösen Gemeinschaft angehören…Unsere Sitzungen haben zu der klaren Erkenntnis geführt, dass unsere religiöse Gemeinschaft im Land eine aktivere und positive Rolle spielen kann, um Eltern bei der Erziehung ihrer Kinder zu helfen.” (38)

 

Das klingt wie die Versprechen von „Parents as Teachers” („Eltern als Lehrer”), nicht wahr? Wollen Sie wissen, wer alles diese Erklärung unterschrieben hat? Folgende „religiöse Vereinigungen unterstützen diese Erklärung”:

 

  • The Assemblies of God (Versammlung Gottes)
  • Association of Christian Schools International (Internationale Vereinigung christlicher Schulen)
  • Council of Jewish Ferderation (Rat der jüdischen Verbände)
  • Evangelical Lutheran Church in America (Evangelisch-Lutherische Kirche in Amerika)
  • Lutherian Church (Missouri Synod (Lutherische Kirche – Missouri Synode)
  • National Council of Churches (Nationaler Kirchenrat)
  • National Association of Evangelicals (Nationale Vereinigung der Evangelikalen)
  • National Baptist Convention (Nationaler Baptistenbund)
  • National Church of God (Nationale Kirche Gottes)
  • Presbyterian Church U.S.A. (Presbyterianische Kirche USA)
  • United Methodist Church (Vereinigte Methodistenkirche)
  • US-Catholic Conference (US-Katholikenkonferenz)
  • United Synagogue of Conservative Judaism (Vereinigte Synagogen des konservativen Judentums)
  • Church of Jesus Christ of Latter-Day Saints (Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage)

 

und viele andere.

 

Wenn Sie sich jetzt fragen, wer noch Ihre Besorgnis teilt, sind Sie damit nicht allein. Christlichen Eltern in ganz Amerika, die in ihren Kirchen nach Hilfe gesucht haben, wurde lediglich gesagt, sich KEINE SORGEN zu machen oder dass sie DAS GANZE NICHT INS WANKEN BRINGEN sollten. „Aber ich kann mein Kind doch nicht an indianischen Ritualen teilnehmen lassen oder ihm erlauben, diese OKKULTEN Medizinmann-Schilde anzufertigen”, klagte eine Mutter in Ohio ihr Herzeleid. Ihr Pastor und ihre Freunde aus der Kirche konnten einfach nicht verstehen, warum dies nicht möglich sein sollte. Sie hatten bereits die populäre Vision von der vereinigten Familie, die sich auf der GANZEN WELT an den Händen hält, übernommen – eine Vision, die das Evangelium VERHÖHNT, jedoch ALLE „ANDEREN GÖTTER” GUTHEISST.

 

In „The Statement of Common Purpose” (der „Erklärung zum gemeinsamen Ziel”) wird Gott ÜBERHAUPT NICHT erwähnt. Sie ignoriert Seine Warnungen vor spirituellen Kompromissen. Schauen wir mal, was sie beinhaltet:

 

„Es ist ZWINGEND notwendig, dass sich religiöse Gemeinschaften mit

 

  • Regierungen
  • Gemeindeorganisationen
  • Wirtschaftsunternehmen
  • Öffentlichen Schulen
  • Privaten Schulen

 

verbünden in dem Bestreben,

 

  • Familien
  • Eltern
  • Großeltern
  • Pflegeeltern
  • Vormunden

 

oder anderen Familienmitgliedern

 

  • Informationen
  • Fähigkeiten
  • Instrumentarien
  • Möglichkeiten

 

zu bieten, welche ihre Beteiligung  an der ganzheitlichen Bildung ihrer Kinder fördern, einschließlich der CHARAKTERBILDUNG. Wir sind dazu verpflichtet zusammenzuarbeiten und somit das Lernen der Kinder mittels Einbindung der Familie in Partnerschaften zu verbessern.

 

Wir rufen ALLE

 

  • Bürgerinnen und Bürger
  • religiöse Vereinigungen
  • Gemeindeorganisationen

 

auf, ihren Teil beizutragen. Wir DRÄNGEN darauf, dass

 

  • die Familienmitglieder sich aktiv in die Erziehung ihrer Kinder einbringen
  • religiösen Gemeinschaften für eine bessere Verständigung sorgen und den Anforderungen, welche die Erziehung und die Familie mit sich bringen, gerecht werden (Fragen Sie sich, wer sie unterrichtet?)
  • die Gemeindeorganisationen sinnvolle Aktivitäten für die Jugend fördern, welche auch Familien orientiert sind
  • die Wirtschaftsunternehmen sich eine familienfreundliche Politik am Arbeitsplatz zu Eigen machen.” (39)

 

Vielleicht ist es so, wie Jesus es am Kreuz sagte, dass „sie nicht wissen, was sie tun” ?

 

Vielleicht glauben die religiösen Führer einfach nur der Propaganda und haben sich einer Bewegung angeschlossen, die sie nicht verstehen – so wie es bei den deutschen Kirchen der Fall war, als die Nazis zur Macht aufstiegen?

 

Vielleicht glauben sie wirklich, dass diese Bildungseinrichtung christliche Eltern unterstützt und nicht kontrolliert?

 

Die Vision erscheint verlockend – solange bis sich die irreführenden Forderungen zu Katastrophen entwickeln, die dann nicht mehr geleugnet werden können.

 

Umgang mit „Widerständlern”

 

Zusätzlich zu den „Mitgliedern” und „Förderern”, die Hitler mittels Propaganda sammelte, zählte er noch zwei andere Gruppen von Menschen auf:

 

  • – Die ignoranten Massen
  • – Die hartnäckigen Widerständler

 

Die erste Gruppe bezeichnete er als zu „faul und träge”, um einen festen Standpunkt einzunehmen. Die zweite sah er als Feinde des Guten an, die keine Gnade verdienen.

 

Jetzt, wie damals, werden Widerständler, die dieser Revolution den Kampf ansagen, als Feinde des Fortschritts betrachtet. „In ganz Amerika führen RELIGIÖSE RECHTE GRUPPEN und deren örtliche Partner eine unerbittliche Kampagne der Belästigung und Einschüchterung gegen die öffentliche Bildung”, (40) schrieb Dr. Richard Manatt, Professor für Pädagogik an der staatlichen Universität Iowa in einem Buch voller Strategien zur Bekämpfung der „Fundamentalisten”.

 

Solche Etiketten helfen, die Gegenseite in Misskredit zu bringen. Viele von uns haben sie schon gesehen:

 

  • Die radikalten Rechten
  • Die christlichen Fundamentalisten
  • Die Bücherverbrenner

 

Das Flyer unten zeigt, wie solche feindlichen Etiketten gebraucht werden, um ein allgemeines Feindbild („die radikalen Rechten”) zu identifizieren und um Gemeinde-„Parnter” zu vereinen, um gemeinsam gegen diese Widerständler vorzugehen. Beachten Sie die strategische Mischung der Beteiligten:

 

  • Politiker beider Parteien
  • Rechtsanwälte
  • Ein Pastor
  • Ein Schreiber
  • The Planned Parenthood (Geplante Elternschaft)

 

und andere nicht staatliche Organisationen…

 

Wo sehen Sie da die TOLERANZ, die sie allgemein verkünden?

 

Flyer:

 

WER SIND DIE RADIKALEN RECHTEN UND WAS HABEN SIE MIT IHNEN VOR?

 

Die Befürworter der Santa Clara County Planned Parenthood (Geplante Elternschaft im Bezirk Santa Clara)

 

präsentiert ein wichtiges, informatives Gemeindeforum über

 

DIE BEDROHUNG DURCH DIE RADIKALEN RECHTEN

 

mit Senator Tom Campbell

 

dem Senator vom Staat Kalifornien und Mitgründer der Republikanischen Mehrheitskoalition

 

Tom Conry, Präsident von der Vista Teachers Association (Vista-Lehrervereinigung) (Vista war der erste Schulausschuss in Kalifonien, der von den radikalen Rechten übernommen wurde.)

 

Dr. Ignacio Castuera, Minister und Ausschussmitglied von People for the American Way (Menschen für den amerikanischen Weg)

 

Ken Yager, Ph.D., erster offen gewählter homosexueller Beamter im Bezirk Santa Clara

 

Janis Schechter, Vorsitzender vom Intellectual Freedom Commitee of the  California Library Association (Komitee der geistigen Freiheit des kalifornischen Bibliotheken-Verbandes)

 

Tracey Labbe-Renault, Autorin von „Without Justice for All: A Report on the Christian Right in Sacramento and Beyond” („Ohne Gerechtigkeit für alle: Ein Bericht über die christlichen Rechten in und außerhalb von Sacramento”)

 

Co-Sponsoren des Forums: National Organization for Women (Nationale Organisation für Frauen), Santa Clara Valley

Nationale Rechtsanwaltsgilde: AAUW, Pennisula P-FLAG, Santa Clara County

Demokratische Partei, Democratic Activists for Women Now (Demokratische Aktivisten für Frauen von heute) (DAWN)

 

Freitag, den 14. Oktober von 13-17 Uhr

 

Silicon Valley Conference Center, 985 Stewart Drive, Sunnyvale”

 

Ähnliche Kampfsitzungen schießen überall wie Pilze aus dem Boden. 1993 wurden eine Reihe von Sieben-Tage-Konferenzen geplant und in ganz Amerika veranstaltet. Eine fand im Dezember in Greensboro, Nordkalifornien statt. Unter dem Motto „Responding Demicratically to Opposition Group” („Oppositionellen Gruppen demokratisch begegnen”) wurden dort Förderer darüber belehrt, wie sie oppositionelle Gruppen ausfindig machen können, und sie lernten deren Argumente und Taktiken kennen und wie die Förderer Pläne schmieden können, um deren Bemühungen zu vereiteln. (41)

 

Quelle: CTA Human Rights Department and CTA Division of Governmental Relations (CTA Abteilung für Menschenrechte und CTA-Abteilung für Regierungsverbindungen) „Primer on the Extremist Attacks on Public Education” („Fibel zu den extremistischen Attacken auf die öffentliche Bildung”), Juni 1994, Seite 13

 

In „The Change Agent’s Guide to Innovation in Education” (Deutsche Ausgabe: „Schulinnovation – Ein Leitfaden”) wird solch ein Plan vorgestellt:

„Versuchen Sie Widerständler zu identifizieren, bevor sie ihre Stimme erheben und in diese besondere Innovation eingebracht werden. Widerständler und Innovatoren sollten wegen ihrer jeweiligen Spitzfindigkeit und ihres Einflusses beurteilt werden.  (Ronald G. Havelock „The Change Agent’s Guide to Innovation in Education”) (Deutsche Ausgabe: „Schulinnovation – ein Leitfaden”), erschienen 1975 beim Verlag Paul Haupt Bern und Stuttgart) (42)

 

Laut „Primer on the Extremist Attacks on Public Education” („Fibel zu den extremistischen Attacken auf die öffentliche Bildung”) haben ausgewählte Pädagogen in Mountain View, Kalifornien gelernt, genau das zu tun – und mehr. Diese Fibel wurde ausgearbeitet, um Lehrer darauf vorzubereiten, auf Beschwerden von radikalen Rechten zu reagieren. Sie listet alle Fragen und Schlagworte auf, die von den „Extremisten gebraucht werden” sowie die Namen der aktiven „extremen rechten Gruppierungen” und deren Anführer wie Robert Simonds, Phyllis Schlafly, usw.

 

Eine Überprüfung der Möglichkeiten zur Bekämpfung extremistischer Attacken ist auch enthalten:

 

  • Beinhaltet Ihr Vertrag (mit Ihrer Schule) eine akademische Freiheitsklausel?
  • Berichtet Ihre Vereinigung dem primären Kontaktpersonal, dem Regionalorganisator, dem politischen Aktionsberater oder der Abteilung für Menschenrechte über die Aktivitäten der extremen Rechten?
  • Plant oder hat Ihre Vereinigung ein Bewusstseins-Programm für Mitglieder über die Zensurziele, die Strategien und Aktivitäten der extremen Rechten?” (43)

 

Die Fibel, die von der „California Teachers’ Association” („Kalifornische Lehrervereinigung”) ausgearbeitet worden ist, enthält „Watchdog Guidelines” („Wachhund-Richtlinien”) und Fragen, die Schulausschusskandidaten gestellt werden sollen. „Das Ziel der Wachhund-Schulausschüsse”, erklärt die Fibel, „besteht darin, die ‚Hauptströmung der Gemeinde’ vor den ‚Einflüssen der extremen Radikalen’ zu warnen, so dass  ‚die moderaten, inklusiveren Werte der Mehrheit gefördert und geschützt werden…” (44)

 

Die Tatsache VÖLLIG IGNORIEREND, dass die meisten dieser gefürchteten „Extremisten” in Wirklichkeit Eltern ihrer Schüler sind, „verurteilt CTA die Philosophie und die Praktiken der extremistischen Gruppen und deren Bemühungen, Schüler UNSERER Schulen auf ihre Seite zu ziehen und …den Lehrplan zu zensieren.” Was denken diese Leute eigentlich, wem die Kinder gehören?

 

Sie kennen ein paar der Antworten bereits:

 

Die Kinder gehören

 

  • der Gemeinde
  • der Welt
  • den Professionellen, die geschult wurden, um aus ihnen globale Arbeitskräfte für das 21. Jahrhundert zu machen

 

Viele dieser Professionellen haben Gottes zeitlose Richtlinien für Familien VERZERRT, damit sie in die NEUE WELTORDNUNG passen, bei der „gut” ein Synonym für „global” ist, und „Sünde” die Verweigerung, sie dem Marsch zur PLANETARISCHEN EINHEIT anzuschließen, bedeutet.

 

Verführung der Kinder

 

Eine der ZERSTÖRERISCHSTEN TAKTIKEN DES WANDELS stachelt die Kinder dazu an, sich gegen ihre Eltern zu stellen. Sie haben Beispiele dafür gesehen, wie die Erziehung zur Multikultur und Umwelt als Vehikel zum Wandel benutzt wird. Die verschiedenen Strategien der Sexual- und AIDS-Aufklärung sind erst recht effektiv, die Werte eines Kindes zu verwirren und Rebellion gegen traditionelle Autoritäten einzuflößen.

 

Als Kim Shaw eine Einwilligung unterschrieb, ihre Tochter an einem AIDS-BEWUSSTSEINSSEMINAR an der Hale Middle School teilnehmen zu lassen, ahnte sie nicht, dass ihre Zwölfjährige Beschreibungen von Geschlechtsakten ohne Tabus ausgesetzt sein würde. Wenn sie gewusst hätte, dass die Siebt- und Achtklässler praktische Wege lernen würden, wie man Kondome benutzt, um OHNE KONSEQUENZEN vorehelichen Sex genießen zu können, hätte sie niemals unterschrieben. Das Schlimmste von allem ist, dass die Siebst- und Achtklässler angewiesen werden, ihre sexuelle Identität vor ihren Eltern zu verbergen und die Werte abzulehnen, die sie zu Hause gelernt haben.

 

„Ich fühlte, dass sie zu weit gingen, als sie ihnen graphische Details gaben”, sagte Kim Shaw, „aber am meisten habe ich mich darüber aufgeregt, wie sie ihnen beigebracht haben, ihre Eltern zu betrügen und zu belügen. Sie haben ihnen gesagt, wie sie ihre Kondome und deren Hüllen verstecken sollen, wenn sie fertig sind. Sie sagten: ‚Ihr müsst sicher stellen, dass eure Eltern sie nicht finden.’

 

Man gab den Kindern zwei Broschüren in die Hand. Eine zeigte, wie man Kondome benutzt. Die andere trug den Titel ‚100 Ways to Make Love Without Doing It” (‚100 Arten Liebe zu machen, ohne es zu tun’)”

 

Das spezielle Seminar, das überall in dem ganzen riesigen Schulbezirk von Los Angeles abgehalten wurde, führten Gesundheitsarbeiter einer Klinik des Bezirks durch. Ähnliche Programme wurden in ganz Amerika durchgezogen, wie Phyllis Schlafly in ihrer ausgezeichneten Erklärung „Child Abuse in the Classroom” („Kindesmissbrauch im Klassenzimmer”) dokumtentiert.

 

Diese voreheliche sexuelle Freiheit als Teil der Bildung im Hinblick auf das neue Paradigma kommt nicht überraschend. Wie ich in meinem Artikel „Unter the Spell of Mother Earth”) („Unter dem Bann von Mutter Erde”) dokumentiert habe, spielen sexuelle Aktivitäten eine wichtige Rolle bei den „heiligen” Fruchtbarkeitsritualen der erdzentrierten Kulturen auf der ganzen Welt. Während viele „change agents” („Innvatoren”) Sexualpädagogik für ein wertvolles Instrument halten, um die Bande zum Elternhaus zu zerreißen, sehen viele freien Sex als notwendiges Vehikel für das wachsende Bewusstsein der Menschen für ihre spirituelle Verbundenheit.

 

„Sexualität ist ein SAKRAMENT”, schreibt Starhawk, Gründerin und Priesterin des „Covenant of the Goddess” („Bund der Göttin”) in ihrem Wicca-Hexerei-Handbuch „The Spiritual Dance” („Der spirituelle Tanz”). „Religion ist eine Frage der Neuverbindung mit der GÖTTIN in unserem Inneren und mit ihren Manifestationen in der Außenwelt…” (45)

 

Die Sünde der Absonderung

 

Wir sollten über den Erfolg der heutigen kulturellen Revolution nicht überrascht sein. Die Botschaft vom neuen Paradigma begann bald, nachdem das Gebet und das Bibellesen in den frühen 60er Jahren in unseren Schulen GEÄCHTET wurden. Dieselben Jugendlichen, die die Gegenkultur gebildet hatten, wurden in den 70er und 80er Jahren die Tonangebenden. Sie wurden die Professoren und Mentoren für die jungen Lehrer von heute, während andere die Bücher und die Musikstücke schrieben, die dazu verhalfen, die neuen Werte zu etablieren.

 

Sowohl Politiker als auch Medienchefs haben sich dem Marsch angeschlossen. Al Gore hat ihre sich immer weiter verbreitende Vision gut zusammengefasst: „Uns selbst als separat zu sehen, ist das ZENTRALE PROBLEM unseres politischen Denkens” (46), sagte er seinen Zuhörern 1991 auf der „Communitarian Conference” („KOMMUNITARIER Konferenz”) in Washington D.C. Ein Newsletter von „Good Will” („Guter Wille”) brachte sie auf andere Art auf den Punkt:

 

„Der Tag bricht an, wenn ALLE RELIGIONEN als von einer größeren spirituellen Quelle ausgehend betrachtet werden; sie ALLE  werden als vereinigte Ernährer der neuen Wurzel angesehen, aus welcher die UNIVERSALE WELTRELIGION unweigerlich entstehen wird. Sie ALLE werden vereint danach streben, mit dem GÖTTLICHEN PLAN ZU KOOPERIEREN…” (47)

 

Diejenigen, die Gott angehören, können weder diese GEFÄHRLICHE ILLUSION DER EINHEIT noch die Religionen dulden, die diese Einheit unterstützen.

 

2.Korinther Kapitel 6, Verse 15-17

Und welche Übereinstimmung hat Christus mit Belial? (Das hebräische Wort Belial bedeutet „Ruchloser”, womit der Satan bezeichnet wurde.) Oder was hat ein Gläubiger mit einem Ungläubigen gemeinsam? Und welcher Zusammenhang besteht zwischen dem Tempel Gottes und den Götzenbildern? Denn wir sind der Tempel des lebendigen Gottes, wie Gott gesagt hat: „ICH will unter ihnen wohnen und wandeln, und ICH werde ihr Gott sein, und sie werden Mein Volk sein.”

 

Solch eine Einstellung der Absonderung ist in amerikanischen Klassenzimmern NICHT MEHR ZULÄSSIG. Schüler, die Gott lieben, werden sich zunehmender VERFOLGUNG ausgesetzt sehen. NEA, die gut organisierte Opposition zu den CHRISTLICHEN STÖRUNGEN zeigt den wachsenden HASS auf all diejenigen, die gegenteiliger Meinung sind:

 

  • Jede Art von Kritik muss ZENSIERT werden
  • ALLE Kritiker müssen VERTRIEBEN oder solange EINGESCHÜCHTERT werden, bis sie sich auf einen KONSENS einlassen

 

Denn wenn EINHEIT das vorrangige Ziel ist, wird SACHLICHE KRITIK zu einer INTOLERANTEN ATTACKE.

 

Amara Essy, Präsidentin der UNO-Generalversammlung, formuliert diesen doppeldeutigen Standard gut: „Lassen Sie uns geloben, INTOLERANZ und DISKRIMINIERUNG zu ATTACKIEREN, wo immer sie in Erscheinung treten. INTOLERANZ IST INAKZEPTABEL!” (48)

 

Essys Aufruf, all diejenigen zu bekämpfen, die gegen die globale und spirituelle EINHEIT sind, könnte man auch so formulieren: „Wir, die wir für das neue Paradigma sind, werden INTOLERANZ in Bezug auf unsere Ansichten NICHT TOLERIEREN. Diejenigen, die sich noch an die alten Sichtweisen klammern, haben KEIN RECHT dazu, mit  uns nicht einverstanden oder gegen uns zu sein. Wir haben Recht, und die anderen haben Unrecht. Wir werden deren Ansichten nicht tolerieren.”

 

Moderne totalitäre Herrscher haben stark auf EINSCHÜCHTERUNG und VERFOLGUNG vertraut. Die Geschichte zeigt, dass Verfolgung eine grausame Wendung in heidnischen Kulturen dort herbeigeführt hat, wo der menschlichen Natur – animiert von OKKULTEN GEISTERN – freien Lauf gelassen wurde. Bei der heutigen Explosion OKKULTER LEHREN und HEIDNISCHER RITUALE in der GESAMTEN WESTLICHEN WELT, können wir da etwas Geringeres erwarten?

 

Dennoch ist es für uns nicht an der Zeit, abseits zu stehen oder Angst zu haben. Als Gottes Volk kämpfen wir auf der Siegerseite. Jesus sagte zu Seinen Jüngern:

 

Johannes Kapitel 9, Vers 4

Wir müssen die Werke dessen wirken, der Mich gesandt hat, solange es Tag ist; es kommt die Nacht, da niemand wirken kann.

 

In erster Linie und vor allen Dingen müssen wir Ihm erlauben, Sein Leben durch uns zu leben, so dass Seine transformierende Weisheit und Liebe all die vielen anrührt, die gerade getäuscht werden.

 

Denken wir an

 

Apostelgeschichte Kapitel 4, Vers 12

Und es ist in keinem anderen Heil (Rettung), denn auch kein anderer Name ist den Menschen unter dem Himmel gegeben, in dem wir gerettet werden müssen.

 

Sind Sie immer noch schockiert wegen der UNERMESSLICHKEIT DIESES KAMPFES? Entmutigt? Dann hören Sie an dieser Stelle NICHT auf zu lesen! Das nächste Kapitel wird Ihnen helfen und Mut machen. Wie ein lieber Freund mir immer wieder sagt: „Nichts ist hoffnungslos, solange Gott nicht auf Seinen Thron verzichtet. UND DAS WIRD ER NIEMALS TUN!” Was Er Seinem Volk vor langer Zeit durch Moses versprochen hat, gilt auch heute für Seine Anhänger:

 

5.Mose Kapitel 31, Vers 6

Seid stark und mutig, fürchtet euch nicht und erschreckt nicht vor ihnen! Denn der Herr, dein Gott, Er ist es, der mit dir  geht; Er wird dich nicht aufgeben und dich nicht verlassen.

 

(1) Ronald G. Havelock, „The Change Agent’s Guide to Innovation in Education” (Deutsche Ausgabe: „Schulinnovation – Ein Leitfaden”, erschienen 1976 beim Paul Haupt Verlag Bern) (Englewood Cliffs, NJ: Educational Technology Publications, 1973);122.

(2)Aldous Huxley, „Brave New World” (Deutsche Ausgabe: „Schöne neue Welt” , erschienen 1953, revidierte Übersetzung 1981 beim Fischer Taschenbuch Verlag) (New York: Harper Collins, 1932), xvii.

(3)„B-Step, Teacher Training Manual” („Stufe B – Lehrerhandbuch”), National Training Institute for Applied Behavioral Science, (Nationales Bildungsinstitut für angewandte Verhaltenswissenschaft”) 1240 North Pitt, Suite 100, Alexandria, VA 22314 (800-777-5227). (Was in Bethel, ME) zitiert von Cherrilyn Gulbrandson, 183.

(4) From keynote address to the Association for Childhood Education International (Denver, April 1972) by Dr. Chester M. Pierce, Professor of Education and Psychiatry in the Faculty of Medicine at Harvard University.

(5) Kathy Collins, “Children are not Chattel, („Kinder sind kein Hab und Gut”) “Free Inquiry”, („Freie Forschung”) eine Veröffentlichung von CODESH (Council for Democratic and Secular Humanism), (Rat für Demokratie und Säkularen Humanismus) (Fall 1987), 11.

(6) Ein Ausspruch von Lamar Alexander auf der Gouverneurskonferenz in Kansas 1989)

(7) Fred M. Newmann, “School-wide Professional Community,” Issues in Restructuring Schools („Professionelle Gemeinde schulweit – Fragen zum Thema Schulumstrukturierung) ,  (Center on Organization and Restructuring of Schools (Zentrum für Organisation und Schulumstrukturierung), Frühjahr 1994); 1.

(8) “Goals 2000–Details You Can Use,” („Ziele 2000 – Details, die Sie nutzen können”) Self-Evident, (March 1995); 3.

(9) „The Iowa Initiative for World-Class Schools, Final Report”, prepared by the Iowa Business and Education Roundtable (Dezember 1990) (Abschlussbericht der Initiative Welt-Klasse-Schulen Iowa) erstellt vom Runden Tisch für Wirtschaft und Bildung Iowa) 11-12.

(10) Massell Smith, „Social Change” („Sozialer Wandel”) (Vol. 7, no 2, 1977). Zitiert von Cuddy in „Chronology of Education” („Bildungschronologie”), 61.   

(11) Chester Finn, Jr., “Reinventing Local Control,” („Neuerfindung der örtlichen Kontrolle”) „Education Week” „Bildungswoche”, 23. Januar 1991)

(12) Chester Finn, Jr., „We Must Take Charge: Our Schools and Our Future” („Wir müssen die Verantwortung übernehmen: Für unsere Schulen und für unsere Zukunft”) (New York: The Free Press, 1991), 233.

(13) Ibid., 246.

(14) Finn, “Reinventing Local Control” („Neuerfindung der örtlichen Kontrolle”)

(15) Gen Yvette Suttons Kommentare bei einem persönlichen Telefonat

(16) Dennis Laurence Cuddy, Ph.D., „Chronology of Education”  („Bildungschronologie”) (1994, Pro Family Forum (Pro Famila Forum), Box 1059, Highland City, FL 33846), 39. Es lohnt sich Dr. Cuddys ganze Erklärung zu lesen.  

(17) Kurt Waldheim, UNO-Generalsekretär beim UNICEF-Ausschuss im April 1972, zitiert von Cuddy, „Chronology of Education”, („Bildungschronologie”), 51

(18) Laura Rogers, “In Loco Parentis I,” „Eltern vor Ort”) „Chronicles Magazine”, („Chronik-Magazin”) eine Veröffentlichung des Rockford Instituts, 19. Februar 1991, 42.

(19) Ibid., 43-43.

(20) Ibid., 43.

(21) Dana Mack, “Child-abuse bureaucracy a new parent trap,” („Bürokratischer Kindesmissbrauch als neue Elternfalle”) The Sacramento Bee, 20. Februar 1994

(22) Missouri Department of Elementary and Secondary Education, Parents As Teachers National Center, Missouri (Missouri Schulbehörde für Grundschul- und Realbildung, Nationales Zentrum für Eltern als Lehrer)

(23) Laura Rogers, 43.

(24) Ibid.

(25) Laura Rogers, “In Loco Parentis II,” („Eltern vor Ort II” „Chronik-Magazin” eine Veröffentlichung des Rockford Instituts, September 1992, 47.

(26)Ibid

(27) Rogers, “In Loco Parentis I”, („Eltern vor Ort I”) 44.

(28) “Guide to Getting Out Your Message,” National Education Goals Panel Community Action Toolkit: A Do-It-Yourself Kit for Education Renewal („Leitfaden zur Verbreitung Ihrer Botschaft”, Instrumentarium zur Gemeindeaktivität für Bildungserneuerung vom Gremium für nationale Bildungsziele, September 1994, 6

(29) Das neue Lexikon WEBSTER’S DICTIONARY of the English Language („Websters Wörterbuch der englischen Sprache”) (New York: Lexicon Publications, Inc., 1989), 801.

(30) Adolf Hitler, „Mein Kampf” (Cambridge: Houghton-Mifflin Company, 1943), 582.

(31) Ibid., 581-582.

(32) Gesponsert vom Internationalen Zentrum für Leiterschaft in Bildung. Für mehr Informationen siehe 26-29. Juni 1994 „Chronology of Events” („Chronologie der Ereignisse” in Teil 2

(33) Cynthia Weatherly, “The 2nd Annual Model School Conference,” „Die zweite Jahreskonferenz für Modellschulen” „The Christian Conscience” („Das christliche Bewusstsein”, Januar 1995; 36

(34) “Organizing Your Community To Reach the National Education Goals,” („Organisierung Ihrer Gemeinde zu Erreichung der nationalen Ziele” Goals 2000: Educate America (Ziele 2000 – Bildung in Amerika), 18. Mai 1993; 2

(35) Ibid.

(36) Ibid., 14.

(37) “Community Organizing Guide,” („Leitfaden zur Gemeindeorganisation”) National Education Goals Panel Community Action Toolkit (September 1994), 36.

(38) Richard Riley, “Statement of Common Purpose of Religious Leaders,” („Erklärung der religiösen Führer zum gemeinsamen Ziel”) The U.S. Department of Education, (US-Bildungsministerium, 16. Dezember 1994

(39) Aus einer Kopie von “Statement of  Common Purpose of Religious Leaders,” („Erklärung der religiösen Führer zum gemeinsamen Ziel”) herausgegeben von Richard W. Riley, US-Sekretär für Bildung, Bildungsministerim, Abteilung für Erziehung und öffentliche Angelegenheiten, 16. Dezember 1994

(40) Richard P. Manatt, „When Right is Wrong” („Wenn richtig falsch ist”) (Lancaster: Technomic Publishing Co., Inc.,), 2.

(41) Joy Perry, “Workshop: “Responding Democratically to Opposition Groups,” („Workshop: Demokratisch auf oppositionelle Gruppen reagieren”) Wisconsin Report, 16. Dezember 1993;1

(42) Ronald G. Havelock, „The Change Agent’s Guide to Innovation in Education” (Deutsche Ausgabe: „Schulinnovation – Ein Leitfaden”, erschienen 1976 beim Paul Haupt Verlag Bern)  (Englewood Cliffs, NJ: Educational Technology Publications, 1973);122.

(43) CTA Human Rights Department and CTA Division of Governmental Relations, (CTA Abteilung für Menschenrechte und CTA-Abteilung für Regierungsverbindungen) “Primer on the Extremist Attacks on Public Education,” („Fibel zu den extremistischen Attacken auf die öffentliche Bildung”), Juni 1994, Seite 13

(44) Ibid., 19.

(45) Starhawk, „The Spiral Dance” („Der spirituelle Tanz”)(San Francisco: Harper & Row Publishers, 1979), 23.

(46) Corinne and Gordon Davidson, „Spiritual Politics” („Spirituelle Politik”)  (New York: Ballantine Books, 1994),147.

(47) World Goodwill Newsletter (1993, No. 4); 2.

(48) Titelstory von „Parade”, 25. Dezember 1994

 

„Prächtige” neue Schulen

 

Kapitel 8

 

Was können Eltern tun?

 

„Nirgendwo in der Bibel werden Sie eine Textstelle finden, dass Gott einer zivilen Regierung irgendeine Autorität gibt, sich in die Kindererziehung einzumischen oder gar sie zu dirigieren.” (1)

 

„Wir müssen wissen, wie wir uns der Gehirnwäsche widersetzen. Gehirnwäsche gibt es auch in der freien Welt. Die Kommunisten haben die Gehirnwäsche zu spät für sich entdeckt! Jesus Christus hatte nämlich schon längst das GEGENMITTEL ZUR GEHIRNWÄSCHE gefunden – DIE HERZWÄSCHE. ER hat gesagt: ‚Selig sind die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen.'” (3) (Rumänischer Pastor Richard Wurmbrand)

 

Sprüche 22, Vers 6

Erziehe den Knaben seinem Weg gemäß; er wird nicht davon weichen, auch wenn er älter wird.

 

Elizabeth Franklin hörte in aller Ruhe zu, als ihre Klassenkameraden der Mountain View High School über das Buch „The Crucible” („Die Feuerprobe”) diskutierten, einer Pflichtlektüre über die Salem Hexenprozesse. Beim Lesen fühlte sie sich unbehaglich. Die Geschichte über die schrecklichen Vorwürfe und Verleumdungen ließen die Christen in einem schlechten Licht erscheinen. Sicherlich hatten die Puritaner damals so manche grausame und irrationale Entscheidung getroffen. Aber nicht alle Puritaner waren so, oder? Sie fand es überhaupt nicht fair, dass ihr Englischlehrer dieses schreckliche Ereignis dazu verwendete, um das Christentum nieder zu machen.

 

Die Diskussion endete, und der Lehrer forderte einen Schüler auf, die Tür zu schließen. Dann lud er alle ein, sich um das Lehrerpult zu versammeln. Er zeigte ihnen ein Tarot-Kartenset, hob eine Karte hoch und sagte: „Fokussiert eure Energie auf diese Karte!”

 

Elizabeth weigerte sich, dies zu tun. Sie wich zurück, suchte sich einen Platz im hintersten Winkel des Klassenzimmers und setzte sich, um das Ganze abzuwarten und zu beten. Sich durch jahrelanges Bibellesen und Warnungen der Eltern der okkulten Gefahren bewusst, weigerte sie sich, an diesem Unterricht in Hexerei teilzunehmen.

 

Wayne und Jan Franklin waren über Elizabeths Erfahrung nicht überrascht. Sie hatten den aufsteigenden Okkultismus beobachtet, und sie hatten ihre beiden Töchter darauf vorbereitet. Da sie sich genauso um die spirituelle Sicherheit der anderen Schüler Sorgen machten, begannen sie, Nachbarfamilien einzuladen, um mit ihnen zusammen zu beten. Schließlich gründete Jan eine örtliche Gruppe für betroffene Mütter „Mom’s in Touch’. (4) Jede Woche traf sie sich für eine Stunde mit anderen Müttern, um mit ihnen für ihre Kinder und ihre Schulen zu beten. Monat für Monat … und Gottes Antworten darauf ermutigten sie, weiter auf Ihn zu vertrauen.

 

Diese betenden Mütter kämpfen für die spirituelle Sicherheit ihrer Kinder. Sie wissen, dass das nationale/internationale Lehrprogramm des neuen Paradigmas und das Von-der-Wiege-bis-zur-Bahre-Überwachungssystem jede amerikanische Familie betreffen wird, egal ob die Kinder an öffentliche oder private Schulen unterrichtet werden oder zu Hause.

 

Laura Rogers, die mutige Mutter aus Missouri, die als Erste die aufdringlichen Pläne von „Parents as Teachers” („Eltern als Lehrer”) entlarvt hat, erklärt Gottes Beispiele für eine gesunde Gesellschaft: „In Seiner unendlichen Weisheit”, schreibt sie, „hat Gott drei Hauptstrukturen für die Gesellschaft eingerichtet:

 

  • Das Heim/Die Familie
  • Die Kirche
  • Eine zivile Regierung” (5)

 

Zu jeder hat Er eine besondere Reihe von Aufgaben und zuständige Instanzen gegeben:

 

1. Heim und Familie

 

Ihre Aufgabe: Das Großziehen bzw. die Erziehung von Kindern

 

ER hat beiden Elternteilen die Verantwortung und Autorität übertragen, ihre Kinder zu erziehen und (unter der Autorität des Herrn) zu ermahnen.

 

2. Die Kirche

 

Ihre Aufgabe: Spirituelle Führung innerhalb der Gemeinde

Die Kirche hat nur     EINGESCHRÄNKTE Verantwortung, was die Erziehung der Kinder anbelangt. Es ist Sache der Eltern

 

  • Scharfsichtig zu sein,
  • Gottes Führung zu folgen
  • Weise Entscheidungen für ihre Kinder zu treffen

 

3. Zivile Regierung

 

Ihre Aufgabe: Gesetze zu erlassen, für deren Einhaltung zu sorgen und den Frieden zu erhalten

 

Die zivile Regierung hat KEIN von Gott gegebenes Recht, Familien zu zwingen, sich nicht-biblischen Lehren zu unterwerfen. Wenn die Regierung die elterliche Autorität an sich reißt, oder wenn Eltern ihre Autorität an die Regierung abgibt, begehen sie einen VERSTOSS GEGEN DIE GÖTTLICHE ORDNUNG. Dieser Ordnungsverstoß führt zu

 

  • ungezügelter Unmoral
  • sozialen Störungen
  • totalitären Kontrollen” (6)

 

Wenn die Regierung sich gegen das Recht der Eltern stellt, dass sie ihre Kinder lehren dürfen, Gott nachzufolgen, MÜSSEN sich christliche Eltern dasselbe sagen wie Petrus und die anderen Apostel:

 

Apostelgeschichte Kapitel 5, Vers 29

„Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.”

 

Wenn die Regierung die Kinder kontrolliert, wird KEINER mehr frei sein. Wenn erdzentrierte Glaubenssätze und globale Werte Standards werden für Graduation Certification (Graduierungszertifikate) (CIM), werden christliche Kinder zu AUSGESTOSSENEN.

 

Sich dieser Gefahr schmerzlich bewusst, gründeten die Franklins die „Citizens Alert Connection” („Vereinigung zur Warnung der Bürger”), ein Gemeindeforum, um Eltern Mut zu machen und sie zu informieren. Durch ihre Verbindungen zu Leuten in ganz Amerika, die in dieser Sache recherchieren, kennen sie die Pläne für Amerika und die Strategien für die Gemeinde. Von zu Hause aus ermutigen sie die Familien, gegen die Kräfte des Paradigmawechsels zusammenzuhalten. Nicht mehr länger kann ein örtlicher Rektor die besorgten Eltern mit der Standard-Antwort abspeisen: „Sie sind die Einzigen, die sich JEMALS darüber beschwert haben.”

 

Das Beispiel der Franklins ist eine christliche Reaktion, die zum Erfolg führt. Sie mag das Ganze zwar nicht mehr aufhalten, aber sie zeigt einen praktischen Weg, wie man

 

  • Familien zusammenbringt
  • Für das kämpft, woran sie glauben
  • Mit Fakten umgeht
  • Die Art von Liebe zeigt, die mit nur denen möglich ist, die Gott nachfolgen

 

Ihr Aktionsplan beinhaltet fünf wichtige Schritte:

 

1. Gebet

 

Jesus sagte:

 

Johannes Kapitel 15, Vers 5

ICH bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in Mir bleibt und ICH in ihm, der bringt viel Frucht, denn getrennt von Mir könnt ihr nichts tun.

 

2. Sich vorbereiten

 

Bevor Sie Ihre Kinder mit der geistigen Waffenrüstung ausstatten, sollen Sie alles kennen und anwenden, was Gott zum geistigen Sieg bietet.

 

3. Bereiten Sie Ihre Kinder vor

 

Informieren Sie Ihre Kinder darüber, dass sie sich einer zunehmend feindlichen Welt gegenüber sehen und rüsten Sie sie mit Gottes Stärke aus.

 

4. Spielen

 

Die Zeit, in der Sie mit Ihren Kindern Spaß beim Spielen haben, öffnet auch die Türe für erste Gespräche.

 

5. Machen Sie sich gegenseitig Mut

 

Arbeiten Sie mit anderen christlichen Familien zusammen, unterstützen und informieren Sie sich gegenseitig.

 

6. Überzeugen

 

Informieren Sie ihre Gemeinde.

 

1.Thessalonicher Kapitel 5, Verse 17-18

Betet unablässig! Sagt in allem Dank! Denn dies ist der Wille Gottes in Jesus Christus für euch.

 

BETEN SIE!

Sie haben den Plan zur GLOBALEN EINHEIT gesehen. Ohne dass Gott das Blatt wendet und die Ausbreitung des Bösen verhindert, werden die Christen zu VERFOLGTEN AUSGESTOSSENEN einer TOTALITÄREN GLOBALEN GESELLSCHAFT. Da die aufgebotenen Kräfte stärker sind als unsere begrenzten, können wir OHNE GEBET NICHT IN DIESEN KAMPF ZIEHEN. Deshalb – beten Sie, dass Sie und Ihre Kinder

 

  • die Einsicht haben, die Täuschung zu erkennen
  • die Stärke, der Wahrheit zu folgen
  • den Glauben, dass Sie in jeder Art von Widerstand bewahrt bleiben

 

Beten Sie

 

  • für Ihre Hingabe zu Gott, die jeder Art von Druck standhält, sich einer Welt anzupassen zu müssen, die von der Wahrheit zum Mythos übergegangen ist
  • dass Gott diejenigen zusammenbringt, die Ihn lieben und Sein Bestes für ihre Kinder wollen
  • dass Gott die Augen der Pädagogen, die darauf geschult wurden, diese Täuschungen zu lehren, öffnet

 

Loben Sie Gott für den SIEG, den Er denen verspricht, die Ihm nachfolgen. ER sagte:

 

Matthäus Kapitel 10, Vers 16

Siehe, ICH sende euch wie Schafe mitten unter Wölfe; so seid nun klug wie die Schlangen und einfältig wie die Tauben.

 

Wenn wir nach Seiner Weisheit suchen, auf Seine Weise Seine Kämpfe auszufechten, werden wir zu Seiner Zeit Seinen Sieg erringen.

 

Epheser Kapitel 3, Verse 16-19

ER gebe euch nach dem Reichtum Seiner Herrlichkeit, mit Kraft gestärkt zu werden durch Seinen Geist an dem inneren Menschen; dass der Christus durch den Glauben in euren Herzen wohne und ihr in Liebe gewurzelt und gegründet seid, damit ihr imstande seid, mit allen Heiligen völlig zu erfassen, was die Breite und Länge und Höhe und Tiefe ist und zu erkennen, die die Erkenntnis übersteigende Liebe des Christus, damit ihr erfüllt werdet zur ganzen Fülle Gottes.

 

Bereiten Sie sich vor

 

Wir können die Armeen nicht sehen, die Gottes Volk angreifen, aber wir befinden uns alle in einem spirituellen Krieg. Dieser Krieg nimmt jedes Jahr an Intensität zu, da sich Amerika immer weiter von den biblischen Grundsätzen entfernt. Viele sind BLIND für die derzeitigen Kämpfe.

 

Epheser Kapitel 6, Vers 12

Denn unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Gewalten, gegen die Mächte, gegen die Weltherrscher dieser Finsternis, gegen die geistigen Mächte der Bosheit in der Himmelswelt.

 

Es gibt KEINE Möglichkeit, mit unserer rein menschlichen Kraft diesen MÄCHTEN zu begegnen.

 

David, Gottes gläubiger Hirten-König kannte das Geheimnis, wie man schwere Schlachten gewinnt: Vertrau auf Gottes Stärke, NICHT auf deine eigene.

 

Psalm 18, Verse 2-3

Ich liebe dich, Herr, meine Stärke! Der Herr ist mein Fels und meine Burg und mein Erretter, mein Gott ist mein Hort, bei dem ich mich berge, mein Schild und das Horn meines Heils, meine hohe Feste.

 

Wir können auch darauf vertrauen, dass Gott unsere Stärke und unser Erlöser ist. Ausgestattet mit der Rüstung eines Soldaten, zeigt Epheser Kapitel 6, Verse 10-17 die wichtigsten Schritte auf, wie wir unsere Feinde besiegen können. Da geht es nicht nur um die dämonischen Mächte, die uns von außen angreifen, sondern auch um unsere INNEREN FEINDE wie

 

  • Schwachheit
  • Angst
  • Mutlosigkeit
  • Wut,

 

die Satan für seine zerstörerischen Pläne manipuliert.

 

Folgendes können Sie tun, um JEDE SCHLACHT zu gewinnen:

 

Seien Sie stark im Herrn und in Seiner gewaltigen Macht!

Legen Sie die vollständige Rüstung Gottes an, so dass Sie den teuflischen Plänen entgegenwirken können!

 

Denn wir kämpfen nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen

 

  • Herrscher
  • Autoritäten
  • Die dunklen Mächte dieser Welt
  • Die Spirituellen Kräfte des Bösen in den himmlischen Gefilden

 

Deshalb legen sie die VOLLSTÄNDIGE RÜSTUNG Gottes an, so dass Sie, wenn der Tag des Bösen kommt, in der Lage sind, auf festem Grund zu stehen, nachdem Sie ALLES dafür getan haben, standhaft zu bleiben. Dann stehen Sie gerüstet da

 

  • mit dem Gürtel der WAHRHEIT um Ihre Taille
  • angetan mit dem Brustpanzer der GERECHTIGKEIT
  • mit Füßen, die in BEREITSCHAFT stehen

 

Das alles kommt vom Evangelium des Friedens. Darüber hinaus nehmen Sie den SCHILD DES GLAUBENS auf, mit dem Sie die brennenden Pfeile des bösen Einen zum Erlöschen bringen können Setzen Sie den HELM DES HEILS auf, und heben Sie das SCHWERT DES GEISTES auf, welches DAS WORT GOTTES ist!

 

Diese Rüstung Gottes bringt den SIEG, denn sie ist weit mehr als ein schützender Panzer. Sie ist das wahrhaftige Leben von Jesus Christus selbst. „Legt die Rüstung des Lichts an”, schrieb Paulus in seinem Brief an die Römer.

 

Römer Kapitel 13, Verse 12 und 14

Die Nacht ist weit vorgerückt, und der Tag ist nahe. Lasst uns nun die Werke der Finsternis ablegen und die Waffen des Lichts anziehen! …Zieht den Herrn Jesus Christus an und treibt nicht Vorsorge für das Fleisch, dass Begierden wach werden!

 

Wenn Sie das tun, wird Er zu Ihrem Zufluchtsort und Schutz vor dem Sturm – so wie es bei David der Fall war.

 

Verstecken Sie sich in Ihm! Sie können auf Seinen Sieg zählen. ER schützt sie nicht nur wie ein Schild, sondern Er erfüllt Sie auch mit Seinem Leben.

 

Johannes Kapitel 15, Vers 5

ICH bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in Mir bleibt und ICH in ihm, der bringt viel Frucht, denn getrennt von Mir könnt ihr nichts tun.

 

Da in der Sicherheit dieser Rüstung zu leben, EINSSEIN MIT JESUS bedeutet, können wir erwarten, dass wir an Seinem Kampf genauso teilnehmen, wie wir an Seinem Frieden teilhaftig werden dürfen. Denken Sie daran, dass Gott uns zwar den Sieg mitten in der Versuchung versprochen hat, aber NICHT, dass wir gegen Schmerzen immun sind.

 

1.Petrusbrief Kapitel 4, Verse 12-13

Geliebte, lasst euch durch das Feuer der Verfolgung unter euch, das euch zur Prüfung geschieht, nicht befremden, als begegne euch etwas Fremdes, sondern freut euch, auch insoweit ihr der Leiden des Christus teilhaftig seid, damit ihr euch auch in der Offenbarung Seiner Herrlichkeit jubelnd freut!

 

Christliche Helden, die wegen ihres Glaubens gefoltert wurden, gaben mit einer übernatürlichen Kraft noch Zeugnis – ja sogar mit einer Freude, die sie dazu befähigte, UNVORSTELLBARE SCHMERZEN zu ertragen. Sie bekräftigen mit Paulus:

 

Römerbrief Kapitel 8, Verse 37-39

Aber in diesem allem sind wir mehr als Überwinder durch den, der uns geliebt hat. Denn ich bin überzeugt, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch Mächte, weder Höhe noch Tiefe, noch irgendein anderes Geschöpf uns wird scheiden können von der Liebe Gottes, die in Jesus Christus ist, unserem Herrn.

 

Dieses Leben in Christus beginnt damit JEDEN TEIL der Rüstung zu erlernen, zu verinnerlichen und darauf zu vertrauen. Der erste Teil ist die WAHRHEIT – Gottes Offenbarung von allem,

 

  • – was Er für uns ist
  • – was Er für uns getan hat
  • – was Er in den kommen Tagen für uns tun wird

 

Diese beständige Wahrheit

 

  • – steht in der Bibel geschrieben,
  • – wurde vom heiligen Geist enthüllt und
  • – durch Jesus Christus verwirklicht

 

Sie durchschneidet alle weltlichen Verzerrungen, Täuschungen und Kompromisse. Wenn Sie diese Wahrheit lernen, danach leben und ihr folgen, werden Sie dazu befähigt, die Welt von Gottes hohem Aussichtspunkt aus zu betrachten. Den ersten Teil der Rüstung anzulegen bedeutet Sättigung mit der Wahrheit durch tägliches Bibellesen und diese Wahrheit zu einem Teil von uns selbst zu machen.

 

Teile der Rüstung Kenntnis der Wahrheit über … Kenntnis und Verinnerlichung folgender Schlüsselverse
Gürtel der Wahrheit Gott 5.Mose 4, 39; Psalm 23,1;18, 1-3
Brustpanzer der Gerechtigkeit Ihre persönliche Rechtschaffenheit Psalm 100,3; Römer 3, 23-24;6,23; Galater 2, 20-21; Philipper 3,8-10
Sandalen des Friedens Inneren Frieden und Bereitschaft Römer 5, 1; Epheser 2, 14; Johannes 14, 27; 16,33; 20,21
Schild des Glaubens das Glaubensleben Römer 4, 18-21; Hebräer 11,1; 1. Petrusbrief 1, 6-7
Helm der Erlösung die Erlösung durch Christus heute und für immer Jeden Tag: Psalm 16, 23; Hebräer 1, 3-6;

Für ewig: 2. Korinther 4, 16-18; 1. Thessalonicher 4, 17; 1. Johannesbrief 3, 1-3

Schwert des Geistes, Gottes Wort die Bekämpfung der spirituellen Täuschung und Anschuldigungen Hebräer 4, 12; Matthäus 4, 2-11; 1. Petrusbrief 3, 15; Psalm 119, 110-112

 

Legen Sie die „vollständige Rüstung” an und genießen Sie täglich die ewige Liebesbeziehung mit Jesus Christus.

 

Danken Sie Ihm dafür, was Er Ihnen in Seinem Wort gezeigt hat.

 

Nehmen Sie die heilige Schrift als Grundlage für Ihre Gebete, so dass Ihre Worte und Ihr Glaube auf die Autorität der Bibel gegründet sind. (Einige der Verse stehen in der obigen Tabelle.) Dann beten Sie die folgenden Gebete Stück für Stück durch.

 

Der Gürtel der Weisheit

 

Ich danke dir, Herr, dass du mir die Wahrheit über dich gezeigt hast.

Ich danke dir, dass du mich daran erinnert hast, dass du der einzige Gott bist, der Schöpfer des Himmels und der Erde, der König des Universums, mein Vater, der mich liebt und mein Hirte, der mich leitet.

Du bist meine Wahrheit, mein Berater, meine Hoffnung und meine Stärke.

Du bist alles, was ich für jeden Tag brauche.

 

Der Brustpanzer der Gerechtigkeit

 

Ich danke dir, dass du mir die Wahrheit über mich zeigst -, dass ich selbst niemals gut genug sein kann, um in deiner Gegenwart zu leben.

Ich danke dir, dass du meine Sünden mit auf das Kreuz genommen hast und dass du mir ein Leben in Gerechtigkeit anbietest.

Herr, mach mich auf jede Sünde aufmerksam, zu der ich mich jetzt bekennen soll, damit nichts mich daran hindert, mit deinem Geist erfüllt zu werden. (Nehmen Sie sich Zeit zum Sündenbekenntnis.)

Ich danke dir, dass du mir vergeben und mich mit deinem gerechten Leben erfüllt hast.

 

Die Sandalen des Friedens

 

Ich danke dir für den Frieden, den du mir schenkst, wenn ich dir vertraue und dir nachfolge.

Zeige mir, wie ich anderen dazu verhelfen kann, diesen Frieden zu finden.

 

Der Schild des Glaubens

 

Ich danke dir, dass du mir dabei geholfen hast, den Glauben an dich zu finden.

Ich zähle jetzt alles auf, was du mir über dich gezeigt hast und alles, was du mir in deinem Wort versprochen hast.

 

Der Helm der Erlösung

 

Ich danke dir, dass du versprochen hast, mich aus den heutigen Kämpfen zu erretten und mich für alle Ewigkeit zu erlösen.

 

Das Schwert des Geistes, das Wort Gottes

 

Ich danke dir für die Schriften, die du mir zum Studium gegeben hast.

Bitte zeige mir, welche davon ich nehmen soll, um die Täuschungen zu zerschneiden und deinen Sieg bei jedem heutigen Kampf, dem ich ausgesetzt bin, davonzutragen.

 

Erfüllt mit Seinem Leben sind Sie bereit, Ihr Kind zuzurüsten. Jetzt können Sie täglich jede Gelegenheit nutzen, im Geist Ihres Kindes einen spirituellen Rahmen oder eine Weltsicht zu schaffen, basierend auf der biblischen Wahrheit. Wenn Sie Gottes Wort kennen und diese Ihren Kindern beibringen, die Wirklichkeit aus Gottes Perspektive zu sehen, werden auch Ihre Kinder die Täuschung erkennen und ihr widerstehen.

 

Sprüche 22, Vers 6

Erziehe den Knaben seinem Weg gemäß; er wird nicht davon weichen, auch wenn er älter wird.

 

Bereiten Sie Ihre Kinder vor!

 

Das Bildungsnetz ist über die GANZE WELT gespannt, um ALLE KINDER zu verführen – einschließlich derer, die zu Hause unterrichtet werden. Der einzig sichere Ort ist in den Armen des Hirten; deshalb bilden Sie Ihre Kinder „so aus, wie Sie es tun sollten…”

 

Beachten Sie diese praktischen Vorschläge:

 

1.

Sorgen Sie dafür, dass Ihre Gespräche in Ihrer Familie Ihr Vertrauen auf Gott widerspiegeln!

 

5.Mose Kapitel 6, Verse 6-7 erinnert uns daran, über Gott und Seine Wege zu sprechen, wenn wir sitzen, gehen, uns hinlegen und aufstehen. Wenn Ihre täglichen Gespräche Ihr Vertrauen auf Gottes Treue und Ihre Liebe zu Seinem Wort demonstrieren, beginnen Ihre Kinder, die Realität durch den Filter der biblischen Wahrheit zu sehen. Wenn Sie Ihre Dankbarkeit für die Antworten auf Ihre Gebete und Seine ständige Fürsorge zeigen, lernen Ihre Kinder, dass Gott realer ist als die heutigen endlosen Zurschaustellungen von Fälschungen. Beginnen Sie damit früh! Wenn die christliche Weltsicht in den Köpfen Ihrer Kinder Gestalt annimmt, dann werden Sie die New-Age-Praktiken aus Gottes Perspektive sehen. Aber wenn Spiele und Cartoons mit okkulten Inhalten das Weltbild Ihrer Kinder formt, dann werden sie die Wahrheit ablehnen. Gottes Wahrheit wird nicht zu ihrer Wahrnehmung des Übernatürlichen passen.

 

2. Helfen Sie Ihren Kindern, die „Rüstung Gottes” anzulegen!

 

Lesen Sie mit Ihren Kindern zusammen Ephesus Kapitel 6, Verse 10-18

 

Danach schauen Sie sich noch einmal gemeinsam die Tabelle am Ende des Kapitels 4 an. Die Tabelle zeigt, warum die Teile der Rüstung Gottes all die großen Lügen und neu-heidnischen Religionen entlarven und widerlegen.

 

Studieren Sie die Schriften, die die Wahrheit über Gott und Seine Gerechtigkeit, Seinen Frieden, Seine Treue und Seine Erlösung zeigen.

 

Erklären Sie Ihren Kindern, dass diese Bibelverse wie Schwerter wirken, die die großen Lügen des Feindes zerschneiden.

 

Denken Sie daran, wenn Ihre Kinder die Wahrheit über Gott kennen, werden sie den populären Fälschungen nicht trauen. Wenn sie die Quelle der Gerechtigkeit kennen, werden sie einer Heiligung ohne Kreuz nicht glauben. Wenn sie Gottes Weg zum Frieden und zur Erlösung kennen, werden sie die okkulten Wege NICHT einschlagen.

 

Machen Sie Ihre Kinder darauf aufmerksam, dass die Rüstung Gottes NICHT wie ein magischer Schild ist, den man gelegentlich beiseite legen kann, um irgendwo anders hinzugehen und dabei zu glauben, man sei dennoch ÜBERALL geschützt.

 

Eines Tages fragte mich mein jüngster Sohn, ob er sich einen populären Film bei Freunden anschauen dürfe.

 

„Mir wäre es lieber, du würdest das nicht tun”, sagte ich zu ihm.

 

„Warum denn nicht?”, fragte er.

 

„Weil dieser Film den Okkultismus als gut und unterhaltsam darstellt. Selbst wenn deine Freunde wissen, dass sie er nur Fiktion ist, hinterlässt die Geschichte mit ihren Bildern Eindrücke, die euch im normalen Leben dazu bringen können zu glauben, dass man durch okkulte Rituale zu übernatürlichen Kräften gelangt. Die Bibel sagt nicht nur, dass der Okkultismus etwas Böses ist, sondern beschreibt auch, wie er Menschen zerstört.” Ich schlug 5.Mose Kapitel 18, Verse 9-13 auf.

 

„Dann werde ich eben die Rüstung Gottes anlegen”, meinte mein Sohn.

 

„Das wird dir aber nicht helfen. Wenn du irgendwo hingehst, wo du nicht hin sollst, bist du Gott ungehorsam und verlierst den Brustpanzer der Rechtschaffenheit. Du bist NIEMALS sicher, wenn du irgendwohin gehst, wo Jesus dich nicht haben will.”

 

David verstand die Botschaft und blieb zu Hause. Er wusste, dass er ALLEIN nichts gegen okkulte Kräfte ausrichten konnte. Er wusste aber auch, dass er MIT GOTT auf der Gewinnerseite war.

 

Um Ihren Kindern zu helfen, legen Sie die Rüstung an, folgen Sie den Schriften und den oben genannten Richtlinien. Sehen Sie zu, dass Ihre Kinder die Bibel als Basis für ihre Gebete nehmen, so dass ihre Worte auf Gottes Worte beruhen. Dann beten Sie mit Ihren Kindern die Rüstung Gottes durch und passen Sie jeden Teil von ihr dem Alter des Kindes entsprechend an.

 

3. Bringen Sie Ihren Kindern bei, die heutige Kultur im Licht von Gottes Wort zu prüfen!

 

Lesen Sie mit Ihrer Familie Jesaja Kapitel 5, Vers 20 und vergleichen Sie diesen Vers mit den Werten von heute.

 

Diskutieren Sie über 5. Mose Kapitel 18, Verse 9-13 und schauen Sie sich die okkulten Praktiken an, die dort aufgelistet sind.

 

Sprechen Sie über die Probleme, die in 2. Timotheus Kapitel 3, Verse 1-13 und in 2. Timotheus Kapitel 4, Verse 2-5 genannt werden.

 

Folgen Sie den Richtlinien von Epheser Kapitel 5, Verse 1-21.

 

Danken Sie Gott für die zeitlose Bedeutung der GANZEN Bibel.

 

4. Diskutieren Sie mit Ihren Kindern über die verführerische Vision von der GLOBALEN EINHEIT!

 

Outcome-based education (OBE) (auf Erfolg gegründete Bildung) bedeutet, dass die örtlichen Schulen in den meisten Staaten den Schülern beibringen sollen, die nationalen und internationalen Standards zu übernehmen. (Darin besteht der EIGENTLICHE ERFOLG dieses Bildungssystems), – die Standards, die für ALLE STAATEN OBLIGAROTISCH sind, deren öffentliche Schulen von dem Geld der Steuerzahler finanziert werden.

 

Die Kinder werden auf ihre TAUGLICHKEIT ZUR GLOBALEN BÜRGERSCHAFT hin getestet und müssen schriftliche Aufgaben abliefern, um zu zeigen, inwieweit sie ALLE LEBENSSTILE respektieren und offen sind für die GLAUBENSSÄTZE DES NEW AGE, die angeblich EINHEIT versprechen.

 

Helfen Sie Ihren Kindern, die GEFAHR hinter dieser verlockenden Illusion zu erkennen.

 

Folgende Fragen können Ihnen dabei helfen, den Anfang zu machen:

 

  • Wie passt diese Vision zu Gottes Wort? (Siehe Johannes Kapitel 17, Verse 14-16 und 2. Korinther Kapitel 6, Verse 14-18)
  • Was geschah in den Tagen des Alten Testaments, als Gottes Volk seine heidnischen Nachbarn imitierte? (Siehe 5.Mose Kapitel 8, Verse 7-20 und Psalm 106)
  • Was wird mit uns geschehen, wenn wir die Glaubenssätze der Welt übernehmen? (Siehe Römer Kapitel 1, Verse 18-32 und 1. Korinther Kapitel 10, Verse 6-12 sowie 2. Könige Kapitel 17, Verse 7-22)
  • Wie können wir unter Heiden leben und Gott ohne Kompromisse folgen? (Siehe Galater Kapitel 2, Vers 20 und Römer Kapitel 12, Verse 1-3 sowie 2. Korinther Kapitel 12, Verse 9-10)

 

Die ganze Bibel hindurch verspricht Gott für Sein Volk zu sorgen – für all jene, die auf Ihn vertrauen und Ihm nachfolgen. In den Tagen des Alten Testaments hat Er Seinem Volk gesagt, dass es anders ist und etwas Besonderes – abgesondert von allen anderen Völkern. Aber die gesonderte Bevorzugung hörte auf, als die Israeliten Gottes Wort nicht mehr lasen und befolgten. Stolz auf die Macht und den Wohlstand, die Gott ihnen gegeben hatte, ignorierten sie den Geber und verspotteten Seine Wahrheit. Wie ihre heidnischen Nachbarn, wandten sie sich „anderen Göttern” zu – und verloren ihre Einzigartigkeit. Schließlich erlaubte Gott starken Feinden, in das Land einzufallen und Sein Volk zu versklaven. Die alten jüdischen Historiker, die sowohl alles Gute als auch alles Böse sorgfältig aufgezeichnet haben, erklärten:

 

2. Könige Kapitel 17, Verse 7-20

Und das geschah, weil die Söhne Israel gesündigt hatten gegen den Herrn, ihren Gott, der sie aus dem Land Ägypten hatte heraufkommen lassen aus der Hand des Pharao, des Königs von Ägypten und weil sie andere Götter fürchteten und in den Ordnungen der Nationen lebten, die der Herr vor den Söhnen Israel vertrieben hatte und in den Ordnungen der Könige von Israel, die diese eingeführt hatten. Und die Söhne Israel ersannen gegen den Herrn, ihren Gott, Dinge, die nicht recht waren, und sie bauten sich Höhen in all ihren Städten, vom Wachturm bis zur befestigten Stadt. Und sie errichteten sich Gedenksteine und Bilder der Göttin Aschera auf jedem hohen Hügel und unter jedem grünen Baum, und sie brachten auf allen Höhen Rauchopfer dar wie die Nationen, die der Herr vor ihnen gefangen weggeführt hatte. Und sie taten böse Dinge, um den Herrn zum Zorn zu reizen. Und sie dienten den Götzen, von denen der Herr ihnen gesagt hatte: „So etwas sollt ihr nicht tun!” Und der Herr hatte Israel und Juda durch alle Propheten und jeden Seher gewarnt und hatte gesagt: „Kehrt um von euren bösen Wegen und bewahrt Meine Gebote, Meine Ordnungen, dem ganzen Gesetz gemäß, das ICH euren Vätern geboten und das ICH euch durch Meine Knechte, die Propheten, gesandt habe!” Aber sie hörten nicht, sondern verhärteten ihren Nacken gleich dem Nacken ihrer Väter, die dem Herrn, ihrem Gott, nicht geglaubt hatten. Und sie verwarfen Seine Ordnungen und Seinen Bund, den Er mit ihren Vätern geschlossen und Seine Warnungen, mit denen Er sie gewarnt hatte und liefen der Nichtigkeit hinterher – und wurden selber nichtig – und liefen den Nationen nach, die rings um sie her waren, von denen der Herr ihnen geboten hatte, nicht wie sie zu tun. Und sie verließen alle Gebote des Herrn, ihres Gottes, machten sich ein Gussbild, zwei Kälber und machten eine Aschera-Statue und warfen sich vor dem ganzen Heer des Himmels nieder und dienten dem Baal. Sie ließen ihre Söhne und ihre Töchter durchs Feuer gehen und trieben Wahrsagerei und Zauberei und verkauften sich, zu tun, was böse war in den Augen des Herrn, um Ihn zum Zorn zu reizen. Da wurde der Herr sehr zornig über Israel und schaffte sie fort von Seinem Angesicht. Nichts blieb übrig als allein der Stamm Juda. Aber auch Juda beachtete nicht die Gebote des Herrn, seines Gottes, sondern sie lebten in den Ordnungen Israels, die sie selbst eingeführt hatten. Da verwarf der Herr die ganze Nachkommenschaft Israels, und Er demütigte sie und gab sie in die Hand von Plünderern, bis Er sie von Seinem Angesicht verstoßen hatte.

 

5. Bringen Sie Ihren Kindern Schriftstellen bei, damit sie auf Anschuldigungen reagieren können!

 

Gott sagt uns, dass wir uns schädlichen Einflüssen entziehen sollen, was sehr schwierig ist, wenn man schriftliche Aufgaben in einer Klasse abliefern muss, die neuheidnisch und auf das New Age ausgerichtet ist. Ihre Kinder müssen beruhigende Schriftstellen kennen, wenn sie verletzenden Anschuldigungen, die die „neuen” sozialen Standards mit sich bringen, ausgesetzt sind. Verwenden Sie die folgende Tabelle aus „Under the Spell of Mother Earth” („Unter dem Bann von Mutter Erde”) an:

 

Anschuldigung Wenn die Leute sagen: Sich Gottes Wahrheit ins Gedächtnis rufen
Intolerant „Du solltest anderen Glaubenssätzen und Lebensstilen gegenüber toleranter sein!” Epheser Kapitel 5, Verse 3-11 und Epheser Kapitel 5, Verse 15-17

„Habt nichts gemein mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis!”

Verurteilend „Du hältst uns wohl für Sünder, nur weil wir deinen Gott nicht wollen!” Römer Kapitel 3, Vers 23 und Jesaja Kapitel 53, Vers 6

„Denn alle haben gesündigt und erlangen nicht die Herrlichkeit Gottes.”

Arrogant „Du glaubst wohl, dass deine Religion besser ist als unsere!” Johannes Kapitel 14, Vers 6

Jesus sagt: „Niemand kommt zum Vater außer durch Mich.”

Engstirnig „Du bist nicht offen für andere spirituelle Traditionen!” 5. Mose Kapitel 4, Vers 39

„…dass der Herr der alleinige Gott ist im Himmel und auf der Erde unten, keiner sonst.”

Ignorant „Du willst die neuen Wege der Erleuchtung nicht verstehen!” 2. Timotheus Kapitel 4, Verse 3-4

„Sie werden die Ohren von der Wahrheit abkehren und sich Fabeln (Mythen) zuwenden.”

Altmodisch „Deine Religion funktioniert nicht mehr!” Hebräer Kapitel 13, Vers 8

„Jesus Christus ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit.”

 

6. Keine Kompromisse eingehen!

 

Psalm 1, Vers 1 zeigt eine rückläufige Entwicklung, auf die heute viele Kinder hereinfallen.

 

Psalm 1, Vers 1

Glücklich der Mann, der nicht folgt dem Rat der Gottlosen, den Weg der Sünder nicht betritt und nicht im Kreis der Spötter sitzt.

 

Vergleichen Sie die folgenden Schritte mit den obigen Schriftstellen:

 

Die ÜBERWIEGENDE MEHRHEIT der Schüler lernt

 

  • DEM RAT und den Ratschlägen der Lehrer und denen der Verfechter der gegenteiligen Werte FOLGE ZU LEISTEN
  • die Glaubenssätze zu DULDEN und das Verhalten der Masse zu IMITIEREN
  • sich denen ANZUSCHLIESSEN, die Gott und Seine Wahrheit VERSPOTTEN

 

 

Psalm 1, Verse 1-4 und Vers 6

 

„Selig ist jeder, der NICHT

 

  • dem Rat der Gottlosen folgt
  • den Weg der Sünder betritt
  • bei den Spöttern sitzt,

 

sondern seine Lust hat am Gesetz des Herrn und über Sein Gesetz sinnt Tag und Nacht. Er ist wie ein Baum gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit und dessen Laub nicht verwelkt; alles was er tut, gelingt ihm. Nicht so die Gottlosen; sondern sie sind wie Spreu, die der Wind verweht. Denn der Herr kennt den Weg der Gerechten, aber der Gottlosen Weg vergeht.

 

7. Bereiten Sie Ihre Kinder auf die Verfolgung vor!

 

Fast in der ganzen Kirchengeschichte erleben wir, dass Verfolgung Teil des normalen christlichen Lebens war. Jesus sagte zu Seinen Jüngern:

 

Johannes Kapitel 15, Vers 20

Gedenkt des Wortes, das ICH zu euch gesagt habe: Ein Sklave ist nicht größer als sein Herr. Wenn sie Mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen; wenn sie Mein Wort gehalten haben, werden sie auch das eure halten.

 

Die 200 Jahre religiöser Freiheit in Amerika sind eine Ausnahme in der Menschheitsgeschichte – und sie wird wohl bald aufhören! Wenn die Nationen sich von der Wahrheit ab- und den Mythen zuwenden, dann ersetzt Verfolgung derer, die nicht mitmachen wollen, die Gerechtigkeit. Die Bibel erklärt, warum das so ist.

 

1. Johannesbrief Kapitel 5, Vers 19

Wir wissen, dass wir aus Gott sind, und die ganze Welt liegt in dem Bösen.

 

Satan und seine dämonischen Mächte hassten Gottes Volk: Die ganze Welt ist unter der Kontrolle des bösen Einen! Aber für all jene, die sich weigern, die weltlichen Werte anzunehmen, wird Gott mehr tun, als nur den Schmerz auszugleichen.

 

Verfolgung erscheint den meisten Kindern als etwas sehr weit Entferntes. Wenn sie damit in der Schule konfrontiert werden, sind viele völlig verwirrt, verletzt und verärgert. Um ihnen zu helfen zu verstehen, wie Gott das Leiden benutzt, um ihren Glauben zu stärken, diskutieren Sie mit ihnen über

 

  • 2. Korinther Kapitel 1, Verse 3-9
  • 1. Petrusbrief Kapitel 1, Verse 6-7
  • 1. Petrusbrief Kapitel 4, Verse 12-15

 

Erinnern Sie sie daran:

 

Philipper Kapitel 1, Vers 29

Denn euch ist es im Blick auf Christus geschenkt worden, nicht allein an Ihn zu glauben, sondern auch für Ihn zu leiden.

 

Damit Ihre Kinder den Mut, die Treue und die göttliche Vision all derer schätzen lernen, die ihres Glaubens wegen verfolgt wurden, können Sie mit ihnen zusammen ein paar Bücher und Geschichten lesen. Jeder von uns wird bereichert und gestärkt, wenn er einen tiefen Einblick in das Leben biblischer Männer und Frauen bekommt, die eher bereit waren, ihr Leben hinzugeben, als ihren Gott zu verraten oder Ihm Schande zu machen, den sie liebten:

 

  • Josef
  • Daniel
  • Esther
  • Ruth
  • Paulus
  • Stephanus

 

Viele dieser Geschichten gingen noch auf der Erde gut aus, aber viele dieser Heldinnen und Helden in Gottes Ruhmeshalle starben für den Einen, den sie liebten. (Schauen Sie sich gemeinsam Hebräer Kapitel 11 an, ganz besondern die letzen beiden Verse!) Sie und andere Glaubensgrößen haben im Lauf der Geschichte ein Beispiel für die ewige Perspektive gegeben, die mehr Wert darauf legt, mit Jesus in Ewigkeit zusammenzuleben als auf vorübergehende Reichtümer hier auf der Erde.

 

Matthäus Kapitel 5, Vers 11

Glücklich seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und alles Böse lügnerisch gegen euch reden werden um Meinetwillen.

 

Sind Sie bereit, mit Jesus die schweren Wege hier auf Erden zu gehen, so dass Sie anschließend mit Ihm zusammen bis in alle Ewigkeit Seine Herrlichkeit genießen zu können?

 

Cathy Warncke, ein Teenager aus Oregon, stellte sich selbst diese Frage. Sie bekannte sich zu einem klaren „Ja”, indem sie sagte:

 

„Wenn ich die Möglichkeit in Betracht ziehe, dass Christen in dieser Generation verfolgt werden können, bekomme ich schon ein wenig Angst. Aber andererseits wäre das auch aufregend und abenteuerlich. Immer wenn ich Angst bekomme, erinnert mich der Herr daran, dass Er alles unter Kontrolle hat. ER hat alles von Anfang an geplant. ER hat bestimmt, dass ich in diesem Zeitalter geboren werde und lebe. ER hat mich zum Gotteskind erkoren, bevor diese Welt von Ihm erschaffen wurde. Und Jesus lebt in mir, damit Sein Plan, den Er für mich hat, sich in meinem Leben erfüllt. Ich kann warten und auf Ihn vertrauen, mich auf den Tag freuen, wenn Sein Werk auf Erden beendet ist und ich dann vollendet und rein vor Ihm stehe und dazu in der Lage bin, Ihn richtig kennen zu lernen, Ihn zu lieben und Ihn für immer und ewig anzubeten.” (9)

 

8. Teilen Sie Gottes Liebe mit allen!

 

Jesus zeigte den einzigen Weg zur EINHEIT über alle Kultur- und Rassenbarrieren hinweg: Das Kreuz. Beten Sie mit Ihren Kindern, dass Sein Leben in ihnen die Herzen der Bedürftigen in ihrer Schule anrühren wird! Wenn die Kinder zu Seinen besonderen Missionaren werden, werden sie keinesfalls zu einem Missionsfeld für das New Age.

 

Hebräer Kapitel 10, Verse 23-25

Lasst uns das Bekenntnis der Hoffnung unwandelbar festhalten – denn treu ist Er, der die Verheißung gegeben hat und lasst uns auf einander Acht haben, um uns zur Liebe und zu guten Werken anzureizen, indem wir unser Zusammenkommen nicht versäumen, wie es bei einigen Sitte ist, sondern einander ermuntern und das umso mehr, je mehr ihr den Tag herannahen seht.

 

Spielen Sie mit Ihren Kindern!

 

Zeigen Sie, wie aufregend es ist, dass sie allesamt als Gotteskinder zusammen sind! Sicher, der Krieg geht weiter. Das ist ein weiterer Grund, dass Sie sich viel Zeit nehmen für Familienspiele, Sport, Lesen und andere Aktivitäten, die Spaß machen. Zum Beispiel sind Wandern und Angeln gut dafür geeignet, um in entspannter Atmosphäre Herz-zu-Herz-Gespräche zu führen. Aber wenn diese Möglichkeiten nicht gegeben sind, tut es auch ein gemeinsames Essen nach der Schule oder ein gemütlicher Nachmittag bei frisch gebackenen Keksen. Das ist genauso gut.

 

Machen Sie sich gegenseitig Mut!

 

Je mehr wir uns dem Feind gegenüber sehen, umso wichtiger ist es, dass man zusammenhält, sich gegenseitig ermutigt und sich Gottes Weisheit und Liebe zeigt. Das griechische Wort für beides ist „koinonia” (Gemeinschaft). Wann immer es sich auf Gemeinschaft, Gemeinde und persönliche Beziehungen bezieht, heißt es Gemeinschaft. Schauen Sie sich den Begriff „koinonia” in Gottes Kontext an:

 

  • 1. Korinther Kapitel 1, Vers 9
  • 2. Korinther Kapitel 6, Vers 14
  • 2. Korinther Kapitel 13, Vers 14
  • Philipper Kapitel 2, Verse 1-4
  • Philipper Kapitel 3, Vers 10
  • 1. Johannesbrief Kapitel 1, Verse 3-7

 

Philipper Kapitel 1, Verse 3-6

Ich danke meinem Gott bei jeder Erinnerung an euch allezeit in jedem meiner Gebete und bete für euch alle mit Freuden wegen eurer Teilnahme am Evangelium vom ersten Tag an bis jetzt. Ich bin ebenso in guter Zuversicht, dass der, der ein gutes Werk in euch angefangen hat, es vollenden wird. bis auf den Tag Jesu Christi.

 

Gemeinschaft bedeutet für Christen mehr als für andere.

 

Als Erstes sollten wir uns daran erinnern, dass wir Gemeinschaft in erster Linie mit Jesus Christus haben sollen (10), mit unserem Herrn selbst, der all unsere Probleme weit aus besser versteht als wir selbst. Zweitens bedeutet es Gemeinschaft mit anderen Gläubigen, die Ihn kennen und Seiner Sache dienen. Beten Sie, dass Gott Sie mit diesen Menschen zusammenbringt. Wenn wir

 

  • – in BIBLISCHER EINHEIT verbunden sind, die auf Sein Wort gegründet ist,
  • – durch Seine Liebe inspiriert sind,
  • – gestärkt sind durch Seine Kraft,

 

sind wir bereit, in unseren Schulen und in der Gemeinde etwas zu bewirken.

 

2. Timotheus Kapitel 4, Verse 2-6

Predige das Wort, stehe bereit zu gelegener und ungelegener Zeit; überführe, weise zurecht, ermahne mit aller Langmut und Lehre! Denn es wird eine Zeit sein, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern nach ihren eigenen Begierden sich selbst Lehrer aufhäufen werden, weil es ihnen in den Ohren kitzelt; und sie werden die Ohren von der Wahrheit abkehren und sich zu den Fabeln (Mythen) hinwenden. Du aber sei nüchtern in allem, ertrage Leid, tu das Werk eines Evangelisten, vollbringe deinen Dienst! Denn ich werde schon als Trankopfer gesprengt, und die Zeit meines Abscheidens steht bevor.

 

Überzeugen Sie!

 

Helfen Sie der Gemeinde zu verstehen, indem Sie

 

  • Eltern
  • der örtlichen Presse
  • Lehrern
  • Pastoren
  • Geschäftsführern

 

und jedem anderen, den Gott Ihnen zuführt, Informationen geben. Diese Fakten öffnen Türen dahingehend, dass wir unsere reale Hoffnung auf Frieden und Sicherheit, Jesus Christus, mitteilen können. ER sagte:

 

Johannes Kapitel 9, Vers 4

„Wir müssen die Werke dessen wirken, der Mich gesandt hat, solange es Tag ist; es kommt die Nacht, da niemand wirken kann.”

 

Viele Pädagogen werden Sie dafür hassen, dass Sie ihre Pläne für Ihre Kinder durchkreuzen. Da die christliche Höflichkeit und Anständigkeit angesichts der neuen moralischen Standards verblasst, erwarten Sie keine sanfte Kritik und höfliche Diskussion. Heute, wie zu allen Zeiten, herrscht die menschliche Natur ohne disziplinierte Zurückhaltung vor; deshalb stellen Sie sich ein auf

 

  • Verleumdung
  • Böswilligen Vandalismus
  • Offenkundigen Hass
  • Verfolgung

 

Einige werden Sie ignorieren, einige werden Sie hassen, aber ein paar werden Ihnen glauben und Sie unterstützen. Gemeinsam mit Ihm, werden wir vielleicht in der Lage sein, die Geschwindigkeit der sich ausbreitenden Flut totalitärer Kontrollen zu drosseln und unsere Zeit der Freiheit zu verlängern – so Gott will.

 

Beachten Sie die folgenden praktischen Schritte!

 

1. Lernen Sie die Fakten kennen!

Die Organisationen und Newsletters, die zu der Zeit wirksam waren, als dieses Buch geschrieben wurde, mögen in der Zwischenzeit durch andere ersetzt worden sein. Mit dieser Warnung vor Augen, versuchen Sie, sich mittels folgender Informationsquellen auf dem Laufenden zu halten:

 

  • Kultusministerium und staatliches Schulamt

Es gibt aktuelle Rahmenbedingungen für Bildung und Lehrpläne, die Eltern auf Anfrage zur Verfügung stehen. Es gibt ein kostenloses „update” über „Goals 2000″ („Ziele 2000″), das vom US-Bildungsministerium herausgegeben wird. Dies können Sie unter der Telefonnummer 1-800-USA-LEBEN anfordern.

  • Andere betroffene Eltern und Leute, die in dieser Angelegenheit recherchieren

Tauschen Sie Informationen mit Menschen im ganzen Land aus. Da einige Bundesstaaten schon vor allen anderen bestimmte Teile des neuen Systems eingeführt haben, ist es erforderlich, Informationen im ganzen Land auszutauschen. (Um mit Leuten in Kontakt zu kommen, die der Sache nachgehen und weit entfernt von Ihnen wohnen, schreiben Sie an The Iowa Research Group Inc., P.O. Box 17346, Des Moines, IA.) Um die monatlichen Veränderungen in Amerika mitzubekommen, abonnieren Sie das Monatsmagazin „Christian Conscience” („Christliches Bewusstsein”) unter derselben Anschrift.

 

2. Bringen Sie sich in die Schulen Ihrer Kinder ein!

Egal ob Ihre Kinder öffentliche oder private Schulen besuchen, tun Sie Ihr Bestes, um in Erfahrung zu bringen, was in ihren Klassenzimmern geschieht. Wenn möglich, helfen Sie den Lehrern auf regulärer Basis. Sie werden auch dann noch genug in Erfahrung bringen, wenn die neue Computertechnologie und die Lernprogramme für die einzelnen Schüler in der Klasse viele der Unterrichtsstrategien verbergen. Schließlich und endlich werden ihre eigenen Kinder und deren Klassenkameraden die Hauptinformationsquelle darstellen. Deshalb nehmen Sie sich viel Zeit für Gespräche, wenn Ihre Kinder aus der Schule kommen. (Ein gutes Essen hilft da für gewöhnlich.)

 

Denken Sie daran, dass die Lehrer heutzutage darauf geschult werden, die Eltern zu ersetzen. Sie kennen die Strategien, wie man Klassendiskussionen intimer und tabuloser durchführt als das bei Gesprächen der Kinder mit den meisten Eltern der Fall ist. Viele dieser Gruppensitzungen innerhalb der Klasse enden mit der Ermahnung: „Erzählt davon nichts euren Eltern!”

 

Je nachdem, wie reif Ihre Kinder sind, warnen Sie sie davor, dass so etwas passieren könnte.

 

Erklären Sie ihnen die neuen Bildungsziele mit so einfachen Worten wie möglich.

 

Helfen Sie ihnen dabei, einige der irreführenden Taktiken und falschen Versprechungen zu verstehen. Denn wenn so etwas geschieht, werden sie diese durchschauen und sich gegen die Strategien in der Klasse zur Wehr setzen. Sie können diese Täuschungen mit den falschen Versprechen vergleichen, die man Pinnochio und seinen Freunden gemacht hat: „Kommt mit auf die Vergnügungsinsel! Dort könnt ihr den ganzen Tag spielen. Da werdet ihr keinen Schulstress mehr haben und keine Hausaufgaben mehr machen müssen. Und ihr könnt so viel Kuchen und Eis essen, wie ihr wollt!”

 

Und was passierte wirklich? Die Jungen wurden in Esel verwandelt – genau wie die anderen törichten Kinder, die sich auf die Vergnügungsinsel hatten locken lassen. Sie waren zu völlig verängstigten Sklaven unter der tyrannischen Herrschaft des Meisters geworden. Pinnochio, dem graue, lange Eselsohren wuchsen und ein peinlicher Schwanz, kam gerade noch einmal mit dem Leben davon.

 

Seien Sie vorsichtig, dass Sie sich nicht auf die neue irreführende Terminologie einlassen, die dazu benutzt wird, um Eltern in geplante Gemeindepartnerschaften zu bringen!

 

Vergessen Sie nicht, dass die Versprechungen, die diese Bildungsplaner Ihrer Gemeinde machen, darauf abzielen, Förderer zu gewinnen und nicht der Wahrheit entsprechen.

 

3. Finden Sie heraus, wer in Ihrem örtlichen Schulsausschuss sitzt!

– sofern Sie einen Schulausschuss haben. Bringen Sie sich auf dem Laufenden, wie der Stand der Dinge über aktuelle Fragen ist und bereiten Sie sich darauf vor, den Schulausschuss offen mit Fakten zu konfrontieren.

 

4. Setzen Sie sich mit den örtlichen Komitees auseinander!

Wenn Sie das nicht als Gottes Berufung für sich selbst sehen, kann sich vielleicht jemand anders mit folgenden Instanzen in Verbindung setzen

 

  • Lehrplan-Komitee
  • Schulausschuss
  • Andere Komitees
  • Neue Gemeindepartnerschaften

 

Aber wie Sie in Kapitel 7 gesehen haben, werden solche Komitees für gewöhnlich von einem ausgebildeten Moderator geleitet, der gegensätzliche Stimmen ignoriert, um Konsens zu demonstrieren. Deshalb seien Sie klug und vorsichtig!

 

5. Vermeiden Sie erniedrigende Titulierungen und emotionale Appelle!

Da solche unredlichen und irrationalen Taktiken oft in der Bildungspropaganda angewendet werden, sollten unsere Argumente auf Fakten basieren.

 

6. Denken Sie an den Feind hinter den Kulissen!

Wir kämpfen NICHT  gegen

 

  • Lehrer
  • Rektoren
  • Schulleiter
  • die Bildungseinrichtungen im Land

 

Der eigentliche Kampf findet auf spiritueller Ebene statt.

 

Epheser Kapitel 6, Vers 12

Denn unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Gewalten, gegen die Mächte, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die geistigen Mächte der Bosheit in der Himmelswelt.

 

Nur wenige „change agents” („Innovatoren”) wissen, welchem eigentlichen Ziel sie dienen.

 

Lukas Kapitel 23, Vers 34

Jesus aber sprach: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!

 

Gott sagt uns in

 

Timotheus Kapitel 1, Verse 18-19

Dieses Gebot vertraue ich dir an, mein Kind Timotheus, nach den vorangegangenen Weissagungen über dich, damit du durch sie den guten Kampf kämpfst, indem du den Glauben bewahrst und ein gutes Gewissen, das einige von sich gestoßen und so im Hinblick auf den Glauben Schiffbruch erlitten haben.

 

Unsere Hauptwaffen sind

 

  • Wahrheit
  • Glaube
  • Liebe
  • Gebet

 

Vielleicht möchten Sie sich ja einer landesweiten Armee von christlichen Eltern und Lehrern anschließen, die beten – wobei sie auf Gottes Verheißungen zählen. Sie beten jeden Freitag für

 

  • ihre Kinder
  • ihre Schulen
  • ihre Regierung
  • ihr Land

 

Viele fasten sogar an diesem Tag bis 15 Uhr und haben diesen besonderen Tag in der Woche zum legendären Fasten-Freitag erklärt.

 

7. Halten Sie an Gottes Siegesverheißungen fest!

Denken Sie daran, dass unsere Welt in zunehmendem Maße Gott und Seiner Wahrheit gegenüber immer feindseliger wird; unser einziger sicherer Zufluchtsort ist in Christus. ER hat NICHT versprochen, dass wir es auf der Erde leichter haben als Er, aber Er wird aus uns „mehr machen als Eroberer”, wenn wir uns dazu entschließen, Seinen Weg einzuschlagen. Um mitten in den kommenden Stürmen Frieden zu finden, rufen Sie sich ermutigende Schriftstellen ins Gedächtnis, wie die drei unten stehenden. Stellen Sie sicher, dass Sie und Ihre Kinder sich daran festhalten als „die Schwerter des Geistes”, wenn der Kampf hart wird. Denken Sie daran, mit Gott sind Sie auf der Gewinnerseite!

 

Galater Kapitel 2, Vers 20

Und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir; was ich aber jetzt im Fleisch lebe, lebe ich im Glauben und zwar im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat.

 

Römer Kapitel 8, Vers 37

Aber in diesem allen sind wir mehr als Überwinder durch den, der uns geliebt hat.

 

Josua Kapitel 1, Vers 9

Habe ICH dir nicht geboten: Sei stark und mutig? Erschrick nicht und fürchte dich nicht! Denn mit dir ist der Herr, dein Gott, wo immer du gehst.

 

(1) Laura Rogers „Societal Structures vs. Restructuring” („Soziale Strukturen gegen Neustrukturierung), wurde mir direkt von der Autorin zugeschickt.

(2) Dietrich Bonhoeffer „The Cost of Discipleship” („Der Preis der Jüngerschaft”), Seite 22, The Macmillan Company, New York

(3) Richard Wurmbrand „Preparing for the Underground Church” („Vorbereitung auf die Untergrundkirche”) The Voice of the Maryrs Inc. (Die Stimme der Märtyrer), Seite 13, (918-337-8015)

(4) Mom’s in Touch (Betroffene Mütter)

(5) Laura Rogers

(6) Römer Kapitel 1, Vers 18; 5. Mose Kapitel 8, Kapitel 11 und Kapitel 28

(7) Epheser Kapitel 6, Vers 12

(8) Römer Kapitel 13, Verse 12 und 14

(9) Aus einem persönlichen Brief von Catherine Elizabeth Warncke

(10) 1. Korinther Kapitel 1, Vers 9

 

 

CHRONOLOGIE

 

der Ereignisse, die zum globalen Bildungsprogramm der UNESCO geführt haben

 

Wenn Sie die letzten Kapitel gelesen haben, werden Sie die drei Themen erkannt haben, die auf den folgenden Seiten behandelt werden:

 

  • Beseitigung der Glaubenssätze, Werte, des Individualismus, der Unabhängigkeit und des freien Unternehmungsgeistes, all das, was Amerika so einzigartig gemacht hat.
  • Förderung globaler Überzeugungen von gegenseitiger Abhängigkeit, von universellen Werten, einer Wirtschaftsverwaltung und einer Kontrolle des menschlichen Kapitals – sogar auf Kosten durch die Verfassung geschützten Rechte und der persönlichen Freiheit.
  • Umsetzung der psycho-sozialen Strategien des Mastery Learning (Meisterschaftslernen), um Glaubenssätze und das Verhalten dahingehend umzuformen, dass sie zu den Anforderungen einer globalen Wirtschaftsordnung passen.

 

Die massiven Bemühungen dieser drei Ziele mittels öffentlicher Bildung umzusetzen, hat einen großen Unterschied ausgemacht. Amerika hat sich dadurch verändert. Wir waren „eine Nation unter Gott, unteilbar, mit Freiheit und Gerechtigkeit für alle.” Wir sind jetzt zu einer geteilten Nation geworden mit vielen GÖTTERN, die die Freiheiten auffrisst für alle jene, die sich dieser Reform widersetzen. Die Saat für diese Transformation ist vor langer Zeit gelegt worden, aber einige Wenige haben die alarmierenden Zeichen erkannt. Jetzt, da die Beweise so zahlreich sind, dass sie nicht mehr geleugnet werden können, ist es vielleicht schon zu spät, diesen Prozess aufzuhalten. Ich hoffe nicht. Vielleicht hilft Ihnen diese Chronologie dabei, andere zu überzeugen, nach der Wahrheit und der Freiheit zu suchen, statt Mythen und Illusionen zu folgen.

 

Wenn Sie sie lesen, achten Sie darauf, was für mächtige Leute, Organisationen und Stiftungen dahinter stehen, die sich diese Transformation ausgedacht, geplant und finanziert haben und es noch tun. Schauen Sie sich die Namen an und verfolgend Sie deren Verbindungen zu anderen Gruppierungen. Wenn Sie zu den 80er Jahren kommen, werden Ihnen die Namen bekannter vorkommen, wie z. B.

 

  • Präsident George H. Bush
  • Lamar Alexander
  • Präsident Bill Clinton
  • Ted Turner

 

Viele der Namen sind fett gedruckt, damit Sie deren Schritte und Einfluss über die Jahre hinweg verfolgen können. Wesentliche Aussagen sind kursiv gedruckt.

 

Ich möchte Dennis Laurence Cuddy, Ph. D., dem ehemaligen Seniormitglied im US-Bildungsministerium dafür danken, dass er mir die meisten Zitate aus seiner umfangreichen „Chronology of Education” („Bildungschronologie”) geliefert hat. (1) Ich danke auch Charlotte Iserbyt, ehemalige Beamtin im US-Bildungsministerium für ihre zahlreichen Beiträge und ihre abschließende Zusammenfassung. Diese beiden anerkannten Pädagogen bemerkten den Trend in Richtung Internationalismus  lange bevor die meisten von uns die Gefahr spürten.

 

1905

Die Carnegie-Foundation for the Advancement of Teaching (CFAT) (Carnegie-Stiftung für Bildungsförderung) wurde gegründet. Zusammen mit anderen Carnegie-Stiftungen war sie der wichtigste Förderer und Geldgeber für die sozialistischen, globalen Bildungsprojekte.

 

1919

Das Institute of International Education (IEE) (Institut für internationale Bildung) wurde mit einem Zuschuss von Carnegie Endowment for International Peace (Carnegie-Stiftung für internationalen Frieden) ins Leben gerufen. Edward  P. Murrow wurde Vize-Direktor bei IEE und John Dewey diente der IEE mit seinem National Advisory Council (Nationalem Beratergremium). (2)

 

1933

John Dewey, „Vater der fortschrittlichen Bildung” und Ehrenvorsitzender von National Education Association (NEA) (Nationale Bildungsvereinigung) war Co-Autor des Humanistischen Manifests I. In der Einführung wird davor gewarnt, dass eine bestimmte „Religion” mit ihren bestehenden Lehren „machtlos ist, die Probleme der Menschen im 21. Jahrhundert zu lösen…Jede Religion, die hofft, eine künstliche und dynamische Kraft an den Tag legen zu können, muss den Anforderungen dieses Zeitalters angepasst werden.” (3)

 

  • (1) Sie können die ganze Chronik bei Pro Family Forum, Inc., P.O. Box 1059, Highland City, FL 33846 bestellen.
  • (2) Cuddy Seite 18

 

1934

National Education Association (NEA) (Nationale Bildungsvereinigung)

Der ehemalige Sekretär des Präsidenten, Willard Givens warnte: „Wir alle, einschließlich der ‚Eigentümer’ müssen uns in größerem Umfang einer sozialen Kontrolle unterziehen…Eine gerechte Verteilung des Einkommens ist erforderlich…Die Hauptfunktion der Schule ist die soziale Orientierung des Einzelnen. Man muss ihm ein Verständnis für den Übergang zur neuen Gesellschaftsordnung vermitteln.” (4)

 

1934

Die Carnegie Corporation (Carnegie AG) finanzierte den Report of the Commission on the Social Studies (Kommissionsbericht über soziale Studien) Wie die meisten Sozialstudienlehrpläne von heute, forderte auch dieser Bericht schon einen Wandel vom freien Unternehmungsgeist hin zum Kollektivismus:

 

„…das Zeitalter des Individualismus und des Laissez faire in der Wirtschaft und in der Regierung geht zu Ende und …ein neues Zeitalter des Kollektivismus bricht an…Es schließt die Begrenzung und Verdrängung von Privateigentum durch öffentliches Eigentum mit ein oder wird vielleicht die Verwahrung von Privateigentum zur Folge haben, damit es auf die Massen ausgedehnt und unter ihnen verteilt wird…Mit Sicherheit wird es zu Zwangsmaßnahmen und auch zur freiwilligen Zusammenarbeit der Bürger kommen im Hinblick auf die komplexe Wirtschaft  im Land, einer entsprechenden Ausweitung der Regierungsfunktionen und eines gesteigerten Eingriffs in grundlegende Wirtschaftsbereiche, die  zuvor der individuellen Diskretion und Initiative überlassen waren…” (5)

 

1942

Der Herausgeber des NEA-Journals, J. Elmer Morgan schrieb einen Leitartikel mit der Überschrift „The  United Peoples of the World”) („Die vereinten Völker der Welt”). Darin erklärte er, dass eine Weltregierung einen Bildungszweig, ein Weltwährungs und -kredit-System, eine Weltpolizei, „ein Weltgesetz für Recht und Pflichten” erfordert.” (6)

 

1946

In seinem NEA-Leitartikel mit der Überschrift „The teacher and World Government” („Der Lehrer und die Weltregierung”) schrieb J. Elmer Morgan: „Im Kampf, eine angemessene Weltregierung zu errichten, kann…der Lehrer viel tun, um die Herzen und den Geist der Kinder darauf vorzubereiten…An erster Stelle aller Instanzen, die die kommende Weltregierung gewährleisten, muss die Schule stehen, der Lehrer und der organisierte Beruf.” (7)

 

1946 (Februar)

In diesem Jahr förderte der kanadische Psychiater und General im 2. Weltkrieg, Brock Chisholm M. D, Vorsitzender der World Health Organisation (WHO) (Weltgesundheitsbehörde) den Verhaltensänderungsprozess, der jetzt durch „Goals 2000″ („Ziele 2000″) obligatorisch ist. Vergleichen Sie seine Vision mit dem heutigen Mastery Learning (Meisterschaftslernen) (Kapitel 3) und der geplanten Kontrolle der Familie (Kapitel 7):

 

„Wir haben alle Arten von giftigen Gewissheiten geschluckt, mit denen wir von unseren Eltern, unseren Sonntagsschullehrern und den Lehrern in der Schule gefüttert worden sind…Die Folgen davon sind Frustration, Minderwertigkeitsgefühl, Neurosen und die Unfähigkeit…die Welt so zu machen, dass man darin leben kann.

 

Die Neuinterpretation und eventuelle Beseitigung des Konzeptes von Richtig und Falsch, das bis jetzt die Basis der Kindererziehung war…, das sind die verspäteten Ziele der praktischen und effektivsten Psychotherapie…

 

Psychologie und Soziologie…die Wissenschaften des Lebens…sollten allen Kindern in der Haupt- und Realschule gelehrt werden, während das Studium solcher Dinge wie Trigonometrie, Latein, Religion und andere Spezialitäten den Universitäten überlassen werden sollten. Nur so … können wir unseren Kindern helfen, ihre Verantwortung als Weltbürger zu tragen…

 

  • (3) Das Humanistische Manifest I (1933) war die erste öffentliche Erklärung über die Ansichten und Ziele des Humanismus. Es verletzte Gott und Seine Werte, bejahte aber den humanistischen Glauben an die Macht und die Evolution des Menschen. Das Humanistische Manifest II (1973) bejahte dieses auf den Menschen zentrierte, relativistische und utopische Glaubenssystem ebenfalls und weitete es aus.
  • (4) Willard Givens stellte den Bericht „Education for the New America” („Bildung für das neue Amerika”) auf dem 72. Jahrestreffen der NEA vor, das im Juli 1934 in Washington D. C. stattfand. Zitiert von Cuddy, Seiten 4-5
  • (5) „Report of the Commission on the Social Studies” („Bericht der Kommission für soziale Studien”, The American Historical Association (Die Vereinigung für amerikanische Geschichte”) (1934), Seiten 16-17, zitiert von Charlotte Iserbyt
  • (6) Joy Elmer Morgan „The United Peoples of the World” („Die vereinten Völker der Welt”), The NEA Journal (Dezember 1942), Seite 261
  • (7) J. Elmer Morgan „The Teacher and World Government” („Der Lehrer und die Weltregierung”), The NEA Journal (Januar 1946), Seite 1

 

…Es ist lange Zeit allgemein akzeptiert worden, dass Eltern das absolute Recht haben, ihren  Kindern jede Art von Ansichten, Lügen, Aberglauben, Vorurteilen, Hass oder Glauben aufzudrängen. Es ist jedoch seit kurzem wissenschaftlich erwiesen, dass solche Dinge Neurosen verursachen.

 

Sicher sollte die Ausbildung der Kinder zu Hause und in den Schulen zumindest von so großem öffentlichen Interesse sein wie die Impfungen der Kinder…zu ihrem eigenen Schutz und dem Schutz der anderen Menschen…Individuen mit Schuldgefühlen, Ängsten, Minderwertigkeitskomplexen übertragen ihren Hass ganz sicher auf andere…Jede dieser Reaktionen wird jetzt zu einer gefährlichen Bedrohung für die ganze Welt. Für das Überleben der menschlichen Rasse sind Weltverständnis, Toleranz und Geduld absolut wichtig geworden. Wir müssen dazu bereit sein, viele Opfer zu bringen…Koste es, was es wolle: Wir müssen lernen in Freundlichkeit und Frieden zu leben…wir müssen die falschen, alten Wege unserer Älteren links liegen lassen, sofern das möglich ist. Wenn das nicht auf die sanfte Art erreicht werden kann, muss es auf grobe Art  oder sogar mit Gewalt geschehen…” (8)

 

1948

Die NEA (Nationale Bildungsvereinigung), finanziert von der Carnegie Corporation, gab eine Reihe von Richtlinien „Education for International Understanding in American Schools – Suggestions and Recommendations” („Erziehung zur internationalen Verständigung an amerikanischen Schulen – Vorschläge und Empfehlungen”)  heraus. Sie enthielten folgende Aussage:

 

Die Idee wurde umgesetzt, da die Erhaltung des internationalen Friedens und der Ordnung erforderlich macht, dass Kräfte eingesetzt werden, um ein Land zu zwingen, seine Angelegenheiten innerhalb des Rahmens eines etablierten Weltsystems zu verwalten. Der moderne Ausdruck dieser Doktrin zur kollektiven Sicherheit ist die UNO-Charta… Viele Menschen glauben, dass ein dauerhafter Frieden solange nicht erreicht werden kann, bis das Staatssystem der Länder nicht geändert wird. Es ist ein System der internationalen Anarchie.” (9)

 

1962

Ein Leitartikel in The Chicago Sun Times gab einen aufschlussreichen Einblick in den Plan und in die Macht der NEA: „Es geht um Kontrolle, wirkliche Kontrolle der Kinder im Land, die sehr rasch von der NEA durchgeführt wird. Diese Organisation hat komplett die Aufgabe übernommen, die öffentliche Schulbildung unter ihr Kartell zu nehmen…Diese Kontrolle weitet sich jetzt auch auf die Hochschulen und die Universitäten aus. Der Plan der NEA folgt einem einfachen Muster: Sie übernimmt die Kontrolle über alle Dinge, die von Washington finanziert werden.” (10)

 

1965

Der US-Kongress verabschiedete das Elementary and Secondary Education Act (ESEA) (Gesetz für Haupt- und Realschulbildung. Monate später entschied er „Citizens for the 21st Century” („Bürger für das 21. Jahrhundert”) zu finanzieren, ein Buch von UCLA-Professor John Goodlad, der schrieb:

 

„Obwohl die Verwaltung der Bildung und besonders die Klientel sich geändert haben, muss der Schule mehr Beachtung geschenkt werden als zuvor. Bisher war die Schule eine gesonderte Abteilung, in die Jungen und Mädchen kommen, um dort sechs Stunden pro Tag still zu sitzen, um sich Fragmente von ‚Wissen’ anzuhören, die dazu gedacht sind, die Wurzeln ihrer ‚Kultur’ widerzuspiegeln. Dieses Bild muss zerschlagen werden, wenn nötig mit Gewalt – und für immer. Die Zukunft der Menschheit könnte davon abhängen. (11)

 

1968

Professor John Goodlad berichtete, dass Professor Benjamin Bloom (der auch der „Vater von OBE” genannt wird) 1968 zur UNESCO eingeladen wurde, „einen Vorschlag für ein 6-9 Wochen Trainingsprogramm vorzulegen, das teilweise die Empfehlungen erfüllen sollte, welche bei dem UNESCO-Treffen mit den nationalen Zentren für Lehrplan-Entwicklung und -Forschung ausgehandelt worden waren…” Blooms Programm wurde schließlich bei der UNESCO-Generalkonferenz gebilligt…” (12)

 

1970

Die Asscociation for Supervision and Curriculum Development (ASCD) Vereinigung für Supervision und Lehrplanentwicklung), der Lehrplanzweig der NEA, veröffentlichte „To Nurture Humaneness: Commentment for the 70s” („Menschlichkeit fördern – Engagement für die 70er Jahre”). Die visionären Aussagen der Autoren erfüllen sich in unseren Tagen. „Die alte Ordnung ist vorbei…Die Kontrollen der Vergangenheit waren heilig…Soziale Kontrollen dürfen nicht einem blinden Zufall und unplanmäßigen Veränderungen überlassen bleiben – und wie gewöhnlich Gott zugeteilt werden. Die Menschen müssen neue Formen für soziale Organisationen schaffen…Hier muss die Bildung eine zentrale Rolle spielen.” (13) (Dan W. Dodson, Professor für Bildungssoziologie an der Universität New York)

 

  • (8) G. B. Chisholm „The Re-establishment of Peacetime Society” („Die Wiedereinsetzung der Friedenszeitgesellschaft”), Psychiatry (Februar 1946, Seiten 7, 9-10, 16 und 18
  • (9) Dennis Cuddy, Ph.D. „The Grab of the Power: A Chronology of the NEA” („Der Griff nach der Macht: Eine Chronologie der NEA”), Seite 8, erschienen 1993 bei Plymouth Rock Foundation, Marlborough NH
  • (10) Chicago Sun-Times, Oktober 1962, zitiert von Cuddy, Seiten 9-10
  • (11) John I. Goodlad „Citizens for the 21st Century” („Bürger für das 21. Jahrhundert”), Seiten 461-462, herausgegeben 1969 vom Staatskomitee für öffentliche Bildung
  • (12) John I. Goodlad & Associates, „Curriculum Inquiry-the Study of Curriculum Practice” („Lehrplanuntersuchung – Studie für die Lehrplanpraxis”), Seite 261, erschienen bei McGraw Hill, New York, zitiert von Iserbyt auf Seite 25

 

 

„Die Schule muss durch Nachbarschafts-Familienzentren ergänzt werden, die für Kleinstkinderbetreuung und Entwicklungssaktivitäten sorgen…Bildung kann schon gut von Geburt an in zusammenarbeitenden Familienzentren beginnen.” (14) (Francis Chase, Professorin Emeritus an der Universität Chicago)

 

„Viele tägliche Entscheidungen und Werturteile, die jetzt vom Einzelnen getroffen werden, werden bald für ihn getroffen…Teileweise wird ihm der Bildungsplan für seine Kinder aus der Hand genommen werden.” (15) (John Loughary, Professor für Bildung an der Universität Oregon)

 

„Wichtige Fragen über Werte, Glaubensüberzeugungen, Gefühle, Emotionen und zwischenmenschliche Beziehungen jeder Art müssen in den Lehrplan eingebaut werden.” (16) (Arthur Combs, Professor für Bildung an der Universität Florida)

 

1973

Die Global Education Asscociates (Globale Bildungsvereinigung) wurde gegründet. Eine veröffentlichte Broschüre über die Konferenz in der Wichita State University im Jahr 1989 beschreibt sie als „ein internationales Netzwerk von Männern und Frauen in über 70 Ländern, die an gemeinsamen Forschungs- und Bildungsprogrammen arbeiten, welche auf Förderung des Weltfriedens und der Weltsicherheit, der gemeinsamen Wirtschaftsentwicklung, der Menschenrechte und der ökologischen Nachhaltigkeit abzielen.”

 

Das mag zwar gut klingen, aber das Buch „Toward a Human World Order” („In Richtung einer humanen Weltordnung”, das ein paar Jahre später von den GEA-Gründern Gerald und Patricia Mische verfasst wurde, bringt deren edle Absichten in Zusammenhang mit dem neuen Paradigma einer Weltregierung und eines globalen Sozialismus. „Die Global Education Associates prüft, inwieweit sie dem derzeitigen staatlichen System im Land eine Zwangsjacke verpassen kann und untersucht inwieweit die neue Weltordnung schon zum Tragen kommen kann…” (17)

 

1974

Alvin Toffler (Mentor von Newt Gingrich), Willard Wirtz und andere Futuristen schrieben einen Bericht, der vom Institute for Chief State School Officers (CSSO) (Institut für Beamte an hauptstaatlichen Schulen) herausgegeben wurde mit dem Titel „Man, Education and Society in the Year 2000″) („Der Mensch, die Bildung und die Gesellschaft im Jahr 2000″). Andere CSSO-Mitglieder waren George H. Bush, James Baker und Edmund Rothschild. Finanziert vom HEW’s Office of Education (HEWs Amt für Bildung), schließt der Bericht mit folgenden Worten:

 

„Die 50 Bundesstaaten sollten eine Kommission bilden, um die Werte festzulegen, die wichtig sind angesichts der erheblichen Probleme (z. B. Bevölkerung), denen wir uns zukünftig gegenüber sehen.” In der Zusammenfassung wird erklärt:

 

„Das Zuhause, die Kirche und die Schule können KEINE effektiven Versorger (der Gesellschaft) sein, da die Zukunft nicht vorhergesagt werden kann. Die traditionelle Anhäufung von Wissen, Fähigkeiten, Werten und Konzepten wird unserer jungen Sichtweise über die Zukunft in Bezug auf das Privatleben der internationalen Situation nicht helfen…Vielleicht ist eine Klärung der neuen Werte nötig, um die zukünftigen Probleme zu lösen.” (18)

 

1976

Phi Delta Kappan druckte „America’s Next 25 Years: Some implications for Education” („Amerikas nächste 25 Jahre – Einige Konsequenzen für die Bildung”) von Harold Shane, Projektdirektor für das NEA Bicentennial Comitee (200-Jahreskomitee der NEA). Achten Sie darauf, dass Shane dabei dieselben Schlagworte gebraucht, die für die heutige OBE-Bildung (auf Erfolg basierende Bildung) charakteristisch sind:

 

„Statt meine Stimme gegen jene zu erheben, die fordern, dass wir ‚zu der Basis zurückkehren’ sollen, würde ich lieber dafür argumentieren, dass wir uns auf eine neue Basis hin bewegen…Sicher sind das Verständnis und das Einfühlungsvermögen der Kreuz-Kultur fundamentale Fähigkeiten bei menschlichen Beziehungen und interkulturellen Kontakten geworden…Die Kunst des Kompromisses und der Versöhnung, der Konsensbildung und der Planung von gegenseitiger Abhängigkeit, die Beherrschung all dieser Talente, das wird die ‚Basis’ sein… Da junge Menschen rufen, müssen wir ihnen dabei helfen, sich zu entwickeln, ein ethischer Dienst, der sich an der realen Welt orientiert…, das Konzept des globalen Dieners, in dem wir unsere Jugend zum planetarischen Dienst erziehen und eventuell zu einer gewissen Art von Weltbürgerschaft.” (19)

 

  • (13) „To Nurture Humaneness: Commentment for the 70s” („Menschlichkeit fördern – Engagement für die 70er Jahre”), Seiten 50-51, herausgegeben 1970 von Association for Supervision and Curriculum Development, NEA (Vereinigung für Supervision und Lehrplanentwicklung, NEA
  • (14) ebenda, Seiten 106-107
  • (15) ebenda, Seite 79
  • (16) ebenda, Seite 181
  • (17) Werbebroschüre „An Invitation to Collaboration with GLOBAL EDUCATION ASSOCIATES in Building a More Human World Order” („Eine Einladung zur Zusammenarbeit mit der VEREINIGUNG FÜR GLOBALE BILDUNG um eine humanere Weltordnung zu errichten”), 552 Park Avenue, East Orange, NJ 07017
  • (18) „Man, Education and Society in the Year 2000″ („Der Mensch, die Bildung und die Gesellschaft im Jahr 2000″), ein Bericht herausgegeben 1974 vom Institute for Chief State School Officers (CSSO) (Institut für Beamte an hauptstaatlichen Schulen). Zusammengefasst von Dr. Grant Venn, Direktor des CSSO-Instituts, Cuddy, Seiten 55-56

 

1976

Das russische Buch „The Scientific and Technological Revolution and the Revolution in Education” („Die wissenschaftliche und technologische Revolution und die Bidlungsrevolution”), welches übersetzt und in die USA eingeführt wurde, verhalf zur Grundlegung der Philosophie hinter der OBE-Bildung (auf Erfolg basierende Bildung). Schon im Einband steht geschrieben:

 

„Dieses Buch erklärt die fundamentalen Richtungen, die die Bildungsrevolution einschlagen wird: Die Einführung von Lehrmaschinen, die Unterweisung der jungen Generation, weiterführende Unterweisung im Hinblick auf produktive Arbeit, weiterführende Bildung…Unter dem Sozialismus wurde die Bildung nicht nur eine persönliche Angelegenheit jedes Einzelnen, sondern auch zum Anliegen der Gesellschaft als Ganzes.

 

In diesem Buch schrieb Vladimir Turchenko:

 

„Heute ist eine der wichtigsten Funktionen der Bildung die Vorbereitung von fähigen Arbeitskräften für die Wirtschaft im Land…Die zweitwichtigste Aufgabe ist…die Sozialisation der jüngeren Generation zu sichern…Aber ein Kind ist von der Minute der Geburt an ein biologischer Organismus, der sich zu einer Person entwickelt…durch Sozialisation. Die Aktualisierung (der Bildung) beinhaltet eine Neuausrichtung des Unterrichts vom Auswendiglernen zum Unterricht dahin gehend, wie man Denken lernt…In vielen Ländern werden praktische Schritte unternommen, um mit der Bildung in frühester Kindheit zu beginnen…Die Erziehung der jüngeren Generation wird zur wichtigsten Angelegenheit überhaupt werden.” (20)

 

 

1978

Laut „Project Global 2000: Planning for a New Century” (Globales Projekt 2000 – Plan für ein neues Jahrhundert”) forderten Robert Muller und Margaret Mead die Menschen auf, „sich durch einen weltweiten gemeinsamen Prozess des einzigartigen Denkens, der Bildung und Planung für eine gerechte und nachhaltige humane Weltordnung auf das Jahr 2000 vorzubereiten.” (21)

 

1981

Die UNESCO, die Weltbank und das Office of Economic Corporation and Development (OECD) (Amt für wirtschaftliche Zusammenarbeit) erforschten die „Critical Thinking Skills” („Fähigkeiten des kritischen Denkens”). (Sie sollten nachprüfen, was „kritisches Denken” in Wahrheit bedeutet.) Die Weltbank plante „die Bereitstellung der Gelder für die allgemeine und berufliche Bildung auf etwa 900 Millionen Dollar pro Jahr zu erhöhen.” (22)

 

1981

Professor Benjamin Bloom erklärte, dass die International Association for Evaluation of Educational Achievement (IAEEA) (Internationaler Verband für die Auswertung erzieherischer Leistung) eine Organisation von 22 nationalen Forschungszentren ist, die sich mit dem Studium der Bildung befasst. Diese Gruppe hat sich mit dem Gebrauch von internationalen Tests befasst…Diese Bewertungsinstrumentarien repräsentieren den internationalen Konsens darüber, welches „Wissen und welche Dinge vorwiegend gelehrt werden sollen.

 

1983

Das Institute for 21st Century Studies (Institut für Studien im Hinblick auf das 21. Jahrhundert) wurde von Dr. Gerald O. Barney, Ex-Direktor des Projekts der US-Regierung „The Global 2000 Report” („Bericht über die globalen Ziele 2000″) (von Präsident Carter 1980 ausgearbeitet) gegründet und von den Rockefellers, der Weltbank und der UNESCO finanziert. Seine Aufgabe ist: „Das wachsende Netzwerk der Teams der Studien für das 21. Jahrhundert zu unterstützen” und „sich für die Beteiligung der Bildungseinrichtungen und andere zu engagieren…die Entwicklung der alternativen Zukunft zu untersuchen…die Bildung und andere wesentliche Bereiche zu überprüfen…die globale Perspektive anzunehmen.” (24)

 

  • (19) Harold Shane „America’s Next 25 Years: Some Implications for Education” „Amerikas nächste 25 Jahre – Einige Konsequenzen für die Bildung”), Phi Delta Kappan, September 1976, Cuddy Seite 59
  • (20) Vldadimir Turchenko „The Scientific and Technological Revolution and the Revolution in Education” „Die wissenschaftliche und technologische Revolution und die Bildungsrevolution”, 1976, Cuddy Seite 60
  • (21) „Project Global 2000: Planning for a New Century” („Projekt Ziel 2000 – Planung für ein neues Jahrhundert), Seite 2, erschienen bei Global Education Associates (Vereinigung für globale Bildung), 1991
  • (22) „Human Intelligence International Newsletter” („Internationaler Newsletter über die menschlichen Intelligenz”, P. O. Box 1163, Birmingham, MI 48012 (März/April 1981; Seite 1, zitiert von Charlotte Iserbyt in ihrem Buch „Back to Basics Reform…OR” „Zurück zur Basisreform…ODER”, Seite 16
  • (23) Benjamin Bloom „All Our Children Learning” („Was all unsere Kinder lernen”, Seiten 33 und 35, erschienen 1981 bei McGraw Hill Paperbacks, New York, zitiert von Iserbyt, Seite 25
  • (24) Ausschussmitglieder einschließlich Lester Brown, Präsident von Worldwatch Institute und Repräsentanten der Weltbank und The Council for a Parliament of the World’s Religions (dem Rat für ein Parlament der Weltreligionen)

 

 

 

1984

Die Robert-Muller-Schule in Texas, die den Welt-Kernlehrplan von Muller anwendet, wurde von der Southern Association of Colleges (Südliche Vereinigung der Akademien) anerkannt, obwohl Muller bestätigt hat, dass seine Philosophie auf „den Lehren von Alice Ann Bailey, deren Geistführer der tibetanische Lehrer Djwhal Khul war, basieren.” Das Prüfungsteam „war so beeindruckt von der Robert-Muller-Schule, dass sie dachten, dass dieser Bildungsprozess und dieser allgemeine Lehrplan äußerst wertvoll als Modell für die Lehrerausbildung sein würde…Das Komitee hat empfohlen, dass die Informationen dieser Schule über die Bildungsprozesse so weit wie möglich überall mit Lehrern geteilt werden sollten.” (25)

 

1985

Das New Age/globalistische Buch „New Genesis – Shaping a Global Spirituality” („Neue Schöpfung – Die Entstehung einer globalen Spiritualität” von Robert Muller, der den mächtigen US-Economic and Social Council  (US-Rat für Wirtschaft und Soziales) leitete, wurde veröffentlicht. Innerhalb eines Jahres wurden viele leitende Pädagogen auf der ganzen Welt davon beeinflusst. (Kapitel 2)

 

1985

Das US-Außenministerium übertrug der Carnegie Corporation (Carnegie AG) die „Autorität, mit der Sowjetischen Akademie für Wissenschaften zu verhandeln, die dafür bekannt ist, eine Denkfabrik des KGB zu sein, bezüglich der ‚Lehrplanentwicklung und der Umstrukturierung der amerikanischen Bildung'” (26) (Schauen Sie sich den vollständigen Bericht von Charlotte Iserbyt an.)

 

1985 (November)

Auf dem internationalen 12-Länder-Lehrplan-Symposium, das in den Niederlanden stattfand, drängte Dr. Gordon Cawelti, Präsident der Association for Supervision and Curriculum Development (ASCD) (Verband für Überwachung und Lehrplanentwicklung), der Lehrplan-Zweig der mächtigen NEA die Repräsentanten von 10 anderen westlichen Ländern und Japan, einen „Welt-Kernlehrplan” zu entwickeln, der auf Kenntnisse aufbaut, die eine „friedliche und gemeinsame Existenz der menschlichen Spezies auf diesem Planeten” sichern stellt. Er sollte auf den „Vorschlägen von Robert Muller, dem stellvertretenden Generalsekretär der UNO basieren, die er in seinem neuen Buch „New Genesis: Shaping a Global Spirituality” („Neue Schöpfung – Die Entstehung einer globalen Spiritualität”) niedergeschrieben hat.” (27)

 

1987 (21.-24. März)

Robert Muller war einer der „hervorragendsten Dozenten” auf der 42. Jahreskonferenz und Ausstellung „COLLABORATION” („ZUSAMMENARBEIT”) bei der ASCD. Mullers Thema war „Die Regierung und die globalen Einflüsse auf die Bildungspolitik”. (28)

 

1987

In einem Artikel der „Washington Post” mit der Überschrift „Experts Say Too Much is Read Into Illiteracy Crisis” („Experten sagen: Es wird zu viel während der Krise des Analphabetentums gelesen”) schrieben Willis Harman und Thomas Sticht (langjährige Wissenschaftler bei Applied Behavioral and Cognitive Sciences Inc. (Eingetragener Verein für angewandte Verhaltens- und kognitive (auf Erkenntnis beruhende) Wissenschaften) San Diego und Mitglied von SCANS Secretary’s Commission on Achieving Necessary Skills (Sekretariatskommission für die Erzielung notwendiger Qualifikationen):

 

„Viele Firmen haben ihren Standort dorthin verlegt, wo es billige, realitv schlecht ausgebildete Arbeitskräfte gibt. Was von entscheidender Bedeutung ist, sagen sie, ist die Zuverlässigkeit der Arbeiter und inwieweit sie gelenkt und geschult werden können – und nicht ihr allgemeines Bildungsniveau, obwohl eine kleine Gruppe gebildeter, kreativer Menschen für die Erneuerung und das Wachstum wichtig ist. Für Familien mit niedrigem Einkommen bis hin zur Mittelschicht sind die Beendigung der Diskriminierung und die Veränderung der Werte wahrscheinlich wichtiger als lesen zu können.” (29)

 

 

 

  • (25) Vorsitzender des anerkannten Teams der Southern Association of Colleges and Schools (Südliche Vereinigung der Akademien und Schulen), Dr. Eileen Lynch, Professorin für politische Wissenschaft, Brookhaven College, Oktober 1984. Zitiert aus einer Kopie des anerkannten Berichtes, der zum Anhang des „Robert Muller World Core Curriculum Manual” („Welt-Kernlehrplan-Handbuchs von Robert Muller”) gehörte
  • (26) Charlotte I. Iserbyt „Soviets in the Classroom: America’s Latest Educational Fad” („Sowjets im Klassenzimmer – Amerikas neuestes Steckenpferd: Die Bildung”), erschienen bei America’s Future Inc. 514 Main Str., New Rochelle, NY 10801)
  • (27) Susan Hooper „Educator Proposes a Global Core Curriculum” („Pädagoge schlägt einen globalen Welt-Kernlehrplan vor”, erschienen in Education Week (Bildungswoche) 27. November 1985, Seite 8
  • (28) Aus der ASCD-Broschüre, die die Konferenz ankündigt
  • (29) Thomas Sticht und Willis Harman „Experts Say Too Much is Read in the Illiteracy Crisis” („Experten sagen: Es wird zu viel während der Krise des Analphabetentums gelesen”) The Washington Post, 1. August 1987

 

 

 

1987

Unter den bemerkenswerten Mitgliedern der Study Commission on Global Education (Studienkommission für globale Erziehung) waren dann Bill Clinton, AFT-Präsident Albert Shanker, Professor John Goodlad, die CFAT (Carnegie Foundation for the Advancement of Teaching (Carnegie-Stiftung für Bildungsförderung), Präsident Ernest Boyer und Frank Newman, Präsident der Education Commission of the States (Bildungskommission der Staaten). (1995 spielte Newmans Kommission eine zentrale Rolle bei der Einführung der OBE-Bildung (auf Erfolg basierende Bildung). Gemeinsam bereiteten sie einen Bericht mit der Überschrift „The United States Prepares for its Future: Global Perspectives in Education” („Die USA bereiten sich auf ihre globale Zukunft vor – Globale Perspektiven für die Bildung”). In dem Vorwort dieses Berichts schrieb der New-Age-Netzwerkarbeiter Harlan Cleveland, der Autor von „The Third Try at World Order” („Der dritte Versuch zur Weltordnung”):

 

„Vor etlichen Jahren…war das Leben und Lernen ‚innerhalb der globalen Perspektive’ noch eine exotische Lehre, die die Orthodoxien all jener bedrohte, die von der amerikanischen Staatsbürgerschaft gedacht haben, dass sie eine Mischung sei aus amerikanischer Geschichte, amerikanischer Geographie, amerikanischer Lebensstile und amerikanischer Ideen…Es scheint jetzt schon fast zur Gepflogenheit geworden zu sein, die amerikanische Staatsbürgerschaft  im selben Atemzug mit der internationalen gegenseitigen Abhängigkeit und der planetarischen Umwelt zu nennen.” (30)

 

1988 (1.-5. Februar)

Auf einem sowjetisch-amerikanischen Bürgergipfel hat die Bildungskommission empfohlen, dass die NEAein globales Computerprogramm” leiten soll. Die New Agerin Barbara Marx Hubbard war eine der Organisatorinnen dieses Gipfels. (31)

 

1988 (21. April)

Ted Turner und Robert Muller hatten eine gemeinsame Plattform bei der Peace Through Education Conference (Frieden durch Bildung-Konferenz) in Arlington, Texas, finanziert von der UNO-Friedenskonferenz und der Robert-Muller-Schule. (32)

 

1989 (10.-14. März)

Robert Muller hat auf der 44. Jahreskonferenz der ASCD in Florida zu dem Thema: „Education the Global Citizen: Illuminating the Issues” („Erziehung zum globalen Bürger – Beleuchtung der Fragen”) eine Ansprache gehalten. (33)

 

1989 (Juli)

Der Schulbezirk 4J in Eugene in Oregon veröffentlichte seinen „Integrated Curriculum K-5″ („Integrierter Lehrplan vom Kindergarten bis zur Klasse 5″). Auf der Seite 11 dieses staatlichen Lehrplans wird Folgendes anerkannt: „Die drei Lehrplanbereiche sind an den Welt-Kernlehrplan von Robert Muller angepasst…”

 

1989 (August)

Robert Muller wurde mit dem UNESCO-Friedenspreis für Bildung ausgezeichnet.

 

1989 (November)

Präsident George H. Bush rief alle Gouverneure des Landes zusammen. Der Bildungssekretär Lamar Alexander plante zusammen mit den Gouverneuren Bill Clinton, Richard Riley und anderen die 6 Ziele für „America 2000″ („Amerika 2000″). Auf der Gouverneurskonferenz sprach Shirley McCune, langjährige Direktorin bei MCREL (Mid Continent Regional Educatinal Laboratory) (Regionales Bildungslabor des Mittelkontinents), welches Lehrpläne entwickelt) und sagte:

 

„Was heute in Amerika geschieht…ist eine vollständige Transformation unserer Gesellschaft…Eine neue Ära ist angebrochen…Ich bin mir nicht sicher, ob wir wirklich angefangen haben…den unglaublichen Beitrag der organisatorischen Umstrukturierung und der Umstrukturierung der Entwicklung der menschlichen Ressource zu verstehen…Was die Revolution des Lehrplans anbelangt, ist es so, dass wir den Kindern nicht länger Fakten beibringen…” (34)

 

1989

Howard Gardner, Autor des einflussreichen, viel zitierten Buches „Frames of Mind: The Theory of Multiple Intelligences” („Ordnung des Geistes – Die Theorie der mannigfaltigen Intelligenzen”) schrieb das Buch „To Open Minds: Chinese Clues to the Dilemma of Contemporary Education” („Den Geist öffnen – Chinesische Hinweise auf das Dilemma zeitgenössischer Bildung”). In diesem Buch gibt er einen Einblick in die Beschränkungen der menschlichen Freiheit, die einhergehen mit der Vision der globalen „change agents” („Innovatoren”):

 

„Letztendlich tragen die Bildungspläne, die von verschiedenen einzelnen Interessengruppen der Gesellschaft so verwaltet werden müssen, dass sie zusammengenommen werden können, dazu bei, dass die Gesellschaft ihre größeren Ziele erreicht. Individuelle Profile müssen im Licht der Ziele betrachtet werden, die von der großen Gesellschaft verfolgt werden; und manchmal müssen die Menschen mittels Geschenke in bestimmte Richtungen gelenkt werden, um sie dann letztendlich auf unbequeme Pfade zu bringen, einfach weil die kulturellen Anforderungen auf diesem Gebiet zu dieser Zeit besonders dringend sind…” (35)

 

1990 (23.-24. Februar)

Robert Muller war der Hauptredner auf einer Konferenz in der Universität North Carolina, die unter dem Motto „Ensuring the Future: Educating for a World of Changes” („Die Zukunft sichern – Bildung für eine Welt der Veränderungen”), finanziert von Educators for Social Risponsibility (Pädagogen für soziale Verantwortung) und vom The Center for Peace Education (Zentrum für Erziehung zum Frieden). (36)

 

  • (30) „The United States Prepares for its Future: Global Perspectives in Education, Report of the Study Commission on Global Education” („Die Vereinigten Staaten bereiten ihre Zukunft vor: Globale Perspektiven zur Bildung, Bericht der Studienkommission für globale Bildung”), 1987. Dieser Bericht wurde von den Rockefellers, der Ford- und Exxon-Stiftung finanziert, Cuddy Seite 80
  • (31) Cuddy Seite 80
  • (32) Aus der Broschüre, die von der Konferenz veröffentlicht wurde
  • (33) Mullers Rede abgeschrieben von Virginia Meves, Herausgeberin des Wisconsin Report, Box 45, Brookfield, WI 53005
  • (34) Abschrift einer Videoaufzeichnung von der Konferenz
  • (35) Cuddy Seite 85
  • (36) Aus der Broschüre, die von der Konferenz veröffentlicht wurde

 

 

1990

In seinem Buch „The Keys of This Blood: The Struggle for World Dominion” („Die Schlüssel dieses Blutes – Der Kampf um die Weltherrschaft”) beschrieb Malachi Martin das Ziel der Transnationalisten, dass „im Idealfall dieselben Lehrbücher auf der ganzen Welt verwendet werden sollen, bei den schweren wissenschaftlichen Fächern und bei den leichteren Fächern des Lehrplans. Und ganz sicher wurde vor einigen Jahren eine konkrete Initiative in diese Richtung ergriffen und zwar von „Informatik”, eine auf Moskau ausgerichtete Bildungsorganisation und der Carnegie Endowment Fund (Carnegie-Stiftung)…” Martin erklärte dann die neuen Werte, die gefördert werden sollen:

 

„Der Begriff ‚gut’ wird nicht mehr länger mit einer moralischen oder einer religiösen Färbung belastet sein. Der Begriff ‚gut’ wird einfach zum Synonym für ‚global’. Zu was ist Bildung sonst da?…Die Betonung liegt auf der Homogenität des Geistes, der Schaffung einer wahren globalen Mentalität und deren Pflege…Wir müssen alle kleine Transnationalisten werden.” (37)

 

1990 (5.-9. März)

Die „Flaggschiff-Bemühung des neuen gemeinsamen Geistes in der Bildung” wurde auf der WCEFA (The World Conference on Education for All) (Weltkonferenz über Bildung für alle) in Jomtien, Thailand Realität. Organisiert von UNESCO, UNICEF, der Weltbank und anderen internationalen Vereinigungen wurden 6 Ziele etabliert, die genau den 6 Zielen von „America 2000″ („Amerika 2000″) entsprachen. Wie die Werbeschriften für „America 2000/Goals 2000″ („Amerika 2000/Ziele 2000″) zeigte die darauf folgende Werbung an, dass die Strategien, die diesen Zielen gerecht werden, in einem Paket „für das Jahr 2000″ vorbereitet werden müssen, weil „sie als Stückwerk nicht umgesetzt werden können.” (38)

 

1990

Die Global Education Associates (siehe 1973) (Globale Bildungsvereinigung) rief das Project Global 2000 ins Leben als Antwort auf die Forderung von Robert Muller und Margaret Mead aus dem Jahr 1978 für das Jahr 2000, „einen weltweiten gemeinsamen Prozess des beispiellosen Denkens, der Bildung und der Planung für eine gerechte und nachhaltige humane Weltordnung vorzubereiten…”

 

Er wird aufgebaut von „16 führenden internationalen Nicht-Regierungsorganisationen und 4 UNO-Organisationen”, die zusammenarbeiten, um einen

 

  • „transkulturellen Dialog
  • eine ganzheitliche Perspektive
  • eine spirituelle Renaissance
  • die Sicherung unserer Umwelt
  • die Sicherheit für unsere Wirtschaft
  • die Abrüstung

 

zu etablieren.” (39)

 

Dr. Dennis Cuddy verbindet die US-Ziele 2000 mit den internationalen Zielen 2000, indem er erklärt: „Der Education Council (Bildungsrat) arbeitet mit Pädagogen zusammen, um die Perspektiven der Weltordnung in den (amerikanischen) Lehrplan und die Lehrerausbildung zu integrieren.

 

UNESCO und UNICEF, die beide Partner bei Global 2000 sind, setzen die Initiativen um, die auf der World Conference on Education for All (WCEFA) (Weltkonferenz über Bildung für alle) entwickelt wurden, die größte Bildungskonferenz, die jemals stattgefunden hat…Es ist sehr offensichtlich, dass ‚Goals 2000′ (‚Ziele 2000′) nur eine vorübergehende Phase ist, die letztendlich unweigerlich zu dem ‚Projekt Global 2000′ führt.(40)

 

1990

Vertreter der Bildungsgemeinschaft versammelten sich in Chicago, um die ganzheitliche Bildung zu erforschen. Als Ergebnis wurde die GATE (Global Alliance for Transformation Education (Globale Allianz zur Transformations-Bildung) gegründet, mit Dr. Phil Gang als Direktor und Dorothy Maver als Vorsitzende des Steuerungsausschusses. 1991 druckte GATE „Education 2000: A Holistic Perspective” („Bildung 2000 – Eine ganzheitliche Perspektive”), welche

 

  • – die vielfältigen Intelligenzen
  • – Lernen durch Experimentieren
  • – andere Facetten der OBE (auf Erfolg basierende Bildung)

 

betonte. Dieses Dokument fordert

 

„Erziehung

 

  • zur Beteiligung an der Demokratie
  • zur globalen Bürgerschaft
  • zum Erd-Alphabetentum
  • zur Spiritualität…” (41)

 

GATE steht mittels Netzwerken mit

 

  • – Pädagogen in ganz Amerika
  • – Verschiedenen UNO-Organisationen
  • – Regierungschefs
  • – Bürgergruppen, die für den sozialen Wandel eintreten
  • – den Medien

 

und anderen in Verbindung.

 

1990 (Oktober)

Dorothy Maver, Mitglied des Steuerungs-Ausschusses von GATE veranstaltete in Sydney, Australien den Workshop „Kreative esoterische Pädagogik”. Sie sprach davon „esoterische Lehrsätze in die allgemeine Bildung einzubauen. In der Bildung hat ein Paradigmawechsel stattgefunden, der Herz und Verstand verbindet… Das Wichtigste ist der Prozess, es kommt nicht so sehr auf Inhalte an.(42)

 

Dorothy Maver ist die Gründerin des Seven Rays Institute (Sieben-Strahlen-Instituts), ein weiteres Fakultätsmitglied des Kean Colleges in New Jersey. Sie ist Co-Direktorin des Institute for Visionary Leadership (Institut für visionäre Leiterschaft) und arbeitet im Entwicklungsteam des UN Global Education Program for Peace and Universal Responsibility (Globales UNO-Bildungsprogramm für Frieden und universale Verantwortung) mit, das von Robert Mullers Friedensuniversität finanziell unterstützt wird.

 

  • (37) Malachi Martin „The Keys of This Blood: The Struggle for World Dominion” („Die Schlüssel dieses Blutes – Der Kampf um die Weltherrschaft”), erschienen 1990 bei Simon and Schuster, New York, zitiert von Cuddy auf Seite 85
  • (38) „Learning for All: Bridging Domestic and International Education” („Lernen für alle – Eine Brücke von der nationalen zur internationalen Bildung”), Konferenzbericht, Seite 1, herausgegeben 1991 von United States Coalition for Education for All (US-Koalition Bildung für alle)
  • (39) „The Goodwill Vision” („Die Vision vom guten Willen”), World Goodwill Newsletter, Seite 2, Ausgabe Nr. 3 von 1993
  • (40) Von einem telefonischen Interview mit Dr. Dennis Cuddy vom 5. April 1994
  • (41) „Education 2000: A Holistic Perspective” („Bildung 2000 – Eine ganzheitliche Perspektive”), herausgegeben 1991 von Global Allicance for Transforming Education (Allianz zur Transformations-Bildung) Brandon, VT, zitiert von Cuddy auf Seite 87
  • (42) Mitschnitt einer weit verbreiteten Botschaft von Dorothy Maver von 1990

 

1991

In seiner Einführung zu „America 2000″ („Amerika 2000″) schrieb Lamar Alexander: „Am 18. April 1991 kündigte Präsident Bush (sen.) ‚America 2000′ an, eine Bildungsstrategie. Es ist ein mutiger, umfassender und weit reichender Plan, um jede Gemeinde hin zu den nationalen Bildungszielen zu bewegen, die vom Präsidenten und den Gouverneuren letztes Jahr angenommen wurden.Präsident Bush (sen.), der oft die „neue Weltordnung” erwähnt, forderte in seiner Ankündigung neue Schulen für eine neue Welt”  (43)

 

1991 (Mai)

„Wir müssen die Bildung revolutionieren. Die alten Antworten sind nicht mehr gut genug“, (44) sagte Präsident Bush (sen.) zu Studenten in der Saturn School of Tomorrow in St. Paul, Minnesota, ein nationales Modell der Bildungsinnovation, das sich als akademische Katastrophe erwiesen hat.

 

1991 (8. Juli)

Auf Wunsch von Präsident Bush (sen.) gründeten amerikanische Unternehmen die New American Schools Development Corporation (NASDC) (Körperschaft zur neuen amerikanischen Schulentwicklung), eine private, überparteiische Organisation, die nicht auf Gewinn abzielt. Im Direktionsausschuss sitzen 7 Mitglieder des Council of Foreign Relations (CFR) (Rat für ausländische Beziehungen) und 5 Mitglieder des Committee for Economic Development (Wirtschaftsentwicklungskomitees). (45)

 

„Der Privatsektor muss in den Vordergrund gerückt werden, um mitzuhelfen, die Reform voranzubringen“, sagte Bildungssekretär Lamar Alexander drei Jahre später. Einer der Wege der Privatisierung, die die „Reform voranbringen” kann, ist die Wegnahme der Verantwortung gewählter Beamter. So gab Dr. Hamburg, Hauptverhandler beim sowjetischen Austausch zu: „Dass private Stiftungen auf Regierungsebene operieren dürfen, sollte tunlichst vermieden werden.” (47)

 

1991 (August)

Bezug nehmend auf die umstrittenen Rechtsvorschriften  von „School to Work” („Von der Schule in den Beruf”) sagte Lamar Alexander bei seinem Besuch in dem Modell-Staat: „Oregon hat den ersten Schritt getan, ganz Amerika sieht zu und lernt daraus.” (48)

 

Was soll Amerika lernen? Das Oregoner Bildungsgesetz für das 21. Jahrhundert (HB 3565) besagt, dass alle Zehntklässler einen auf Erfolg basierenden Test bestehen müssen, um das Certificate of Initial Mastery (CIM) (Zertifikat der ersten Meisterschaft) zu erhalten. (49) All jene, die den Test nicht bestanden haben, werden in besondere Lernzentren geschickt. (50) Da man ohne CIM weder an einer Fachhochschule (51) zugelassen wird noch eine Arbeitsstelle bekommt, müssen auch Schüler, die zu Hause unterrichtet werden und Schüler von christlichen Schulen, deren Antworten nicht den neuen globalen Werten entsprechen, laut Gesetz solange weitervermittelt und getestet werden, bis ihre Antworten mit den staatlichen und nationalen Standards konform gehen. Dieses Oregoner Gesetz läuft parallel zum bundesstaatlichen Gesetz „School to Work” („Von der Schule in den Beruf”) (53)

 

  • (43) „America 2000: An Educational Strategy” („Amerika 2000 – Eine Bildungsstrategie”), Seite 51, herausgegeben vom US-Bildungsministerium
  • (44) „Bush Pushes Education Plan” „Bush bringt seinen Bildungsplan voran”), von Richard Chin, erschienen bei St Paul Pioneer Press, 23. Mai 1991
  • (45) Cuddy, Seite 92
  • (46) „Breaking the Mold” („Dammbruch”) von Lamar Alexander, Seite 122, erschienen in der Business Week (Wirtschaftswoche), 17. Oktober 1994
  • (47) „The Soviet-American Exchange” („Der sowjetisch-amerikanische Austausch”) von Charlotte Iserbyt, America’s Future, Box 1625, Milford PA 18337
  • (48) „Nation Will be Watching Oregon’s ‚Pioneering Step'” („Das Land wird Oregons ersten Schritt beobachten”) von Stuart Wassermann, erschienen in The Los Angeles Times, 17. Oktober 1991
  • (49) Oregon bill, HB 2565, (Ordgon-Gesetz) Absatz 20, 1-3
  • (50) Ebenda Absatz 20, 5
  • (51) Ebenda Absatz 20,4
  • (52) Absatz 25,1 des Oregon-Gesetzes besagt: „Ab 1. Juli 1996 ist jedem Arbeitgeber untersagt, eine Person unter 18 Jahre einzustellen, die kein Certificate of Initial Mastery (CIM) (Zertifikat der ersten Meisterschaft) vorweisen kann.” Andere Passagen des Gesetzes fordern ein Zertifikat für Erwachsene. Das endgültige Gesetz hat zwar die umstrittensten Aussagen gestrichen, aber hat den eigentlichen Rahmen nicht verlassen, so dass das Resultat dasselbe ist. Das Oregon-Gesetz passt zu den Zielen des National Center on Education and the Economy (Nationalen Zentrums für Bildung und Wirtschaft) (Ehrenvorsitzende Hillary Clinton), welche empfehlen, dass
  • 1. „alle Schüler ein Certificate of Mastery (Zertifikat der ersten Meisterschaft) haben müssen
  • 2. Jugendzentren sich weiterhin dafür einsetzen müssen, dass das Zertifikat erlangt wird
  • 3. ‚berufliche Zertifikationsprogramme’ durchgeführt werden für all jene, die bereits das Certificate of Mastery haben
  • 4. die Bewertungen für Erwachsene und Schüler gleich sind”

 

Der letzte Punkt erklärt, warum „Lifetime Learning” („Lebenslanges Lernen”) gefordert wird. „America’s Choice: High Skills or Low Wages!” („Amerika hat die Wahl: Hohe Qualifikationen oder niedrige Löhne”), Seiten 71-72, herausgegeben von NCEE, Juni 1990

  • (53) S. 1361/H.R. 2884-Bundesstaatliches Gesetz

 

 

 

 

1991 (30. Oktober – 1. November)

 

Die US-Coalition for Education for All (USCEFA) (US-Koalition Bildung für alle)  hielt die Konferenz „Learning for All: Bridging Domestic and International Education” („Lernen für alle – Brücke von der nationalen zur internationalen Bildung”) ab. „Ehrenvorsitzende” war die First Lady Barbara Bush. Die Koalition ist Teil des Netzwerkes von 156 Ländern, die an der „Reform” der weltweiten Bildung arbeiten. Eines der Konferenzprogramme war „Education for a New World Order” („Erziehung für eine neue Weltordnung”) mit der Hauptreferentin Elena Lenskaya, stellvertretende Bildungsministerin von Russland. (54)

 

1991 (4. Dezember)

UNICEF, UNESCO, UNDP und die Weltbank beriefen in Paris das International Consultative Forum on Education for All (Internationale Beratungsforum für Bildung für alle ein.

 

1992

Allan Glatthorns Buch „Teachers as Change Agents” („Lehrer als Innovatoren”) wurde gedruckt. Die NEA-Professional Library warb dafür: „Dieses ‚lehrerfreundliche’ Handbuch nutzt die Forschung, um zu zeigen, wie die Lehrer die Führungsrolle bei der Umstrukturierung in ihren Klassen mittels Instruktion, Schulkultur, Schulatmosphäre, Beziehungen zu Heimschulen und Beziehungen zu Kollegen übernehmen können.” (55)

 

1993 (Januar)

Die 240 internationalen Tochtergesellschaften von NEA schlossen sich der AFTC (American Federation of Teachers (Amerikanische Lehrerföderation) in Stockholm an, um gemeinsam Education International (EI) (Bildung International) zu gründen.

 

1993 (11.-14. Februar)

Die 3. Jahreskonferenz der National Association for Multicultural Education (NAME) (Nationale Vereinigung für multikulturelle Pädagogik) brachte multikulturelle Pädagogen aller 50 Bundesstaaten zusammen. Die Hauptrednerin, Lily Wong Fillmore, Professorin für Sprachen an der kalifornischen Universität Berkeley, gab zu, dass die radikale Lehrplan-Reform, die sie förderten, „definitiv im Widerstreit zu den Praktiken, Glaubensüberzeugungen und Lebenseinstellungen, die viele Kinder zu Hause lernten steht. Dies wird zu konkreten Auseinandersetzungen führen…Es spielt aber keine Rolle, was die Eltern der Schüler und die Familien über andere und über die Umwelt denken…Wir werden UNSEREN Kindern die Regeln einschärfen müssen, die ein Credo (Glaubensbekenntnis) schaffen, welches mit einem multikulturellen 21. Jahrhundert einhergeht…” (56)

 

1993 (2.-5. Juli)

Auf der NEA-Jahresversammlung in San Francisco genehmigten die Delegierten Resolutionen, welche

 

  • – die multikulturelle/globale Pädagogik
  • – die Abtreibungsrechte
  • – auf Schule basierende Kliniken
  • – den gesetzlichen Schutz für Lehrer gegen Zensur
  • „frühe Kindererziehungsprogramme an staatlichen Schulen für Kleinstkinder von der Geburt an bis zum 8. Lebensjahr

 

unterstützen.” Präsident Clinton wandte sich an die Delegierten und versicherte ihnen, dass diese Ziele den ihren gleich kämen: „…Wir haben jetzt die Partnerschaft, die ich Ihnen im Wahlkampf von 1992 versprochen habe, und wir werden sie fortsetzen…Sie und ich, wir haben ein gemeinsames Ziel, und wir werden damit Erfolg haben.” (57)

 

1994

Die Carnegie Foundation for Advancement of Teaching (CFAT) (Carnegie-Stiftung für Bildungsfortschritt) kündigte zusammen mit der National Association of Secondary School Principals (NASSP) (Nationale Vereinigung der Realschulrektoren an, dass sie eine 13 Mitglieder starke Gruppe zum Studium der Schulreformen im Hinblick darauf bestimmen wird, einen „ganzheitlichen” Plan für die amerikanischen Gymnasien zu erstellen. (59)

 

1994

Der Staat South Dakota verabschiedete das House Bill Nr. 1262 (Gesetz Nr. 1262), „ein Gesetz, das fordert, dass Eltern, die ihre Kinder zu Hause unterrichten, bis zum Jahr 2000 alle staatlich anerkannt werden müssen“. Weder Lehrer von christlichen Schulen noch Eltern werden in Zukunft noch unterrichten können, ohne dass sie die psychologische Schulung gehen müssen, bei der von ihnen verlangt wird, dass sie den Kindern die neuen Glaubensüberzeugungen und Lebenseinstellungen vermitteln müssen. Kinder, die zu Hause unterrichtet werden, müssen sich „denselben Tests unterziehen wie die Schüler an staatlichen Schulen…” (59)

 

1994

Der Bildungssekretär Richard Riley kündigte seine „Neue Initiative” an, um „Familien und Schulen miteinander zu verbinden.” Er verwendete dazu einen Teil seiner „Bildung für den Staat Amerika”, welche darauf abzielt, den Weg zu einer „neuen Familien-Miteinbeziehungs-Kampagne zu ebnen, die sich auf die Lektionen der elterlichen Praxis beziehen, die auf der ganzen Welt GEPRÜFT werden…” (60)

 

  • (54) Ebenda 94
  • (55) Cuddy Seite 98
  • (56) Liliy Wong Fillmore, Hauptrednerin bei der dritten Jahreskonferenz bei der National Association for Multucultural Education (Nationalen Vereinigung für multikulturelle Bildung), vom 11.-14. Februar 1993 in Los Angeles, zitiert von Cuddy auf Seite 102
  • (57) Cuddy, Seite 107
  • (58) Cuddy, Seite 110
  • (59) Aus einer Gesetzeskopie, die mir zugesandt wurde
  • (60) „Community Updates” („Gemeinde-Updates”) Newsletter des US-Bildungsministeriums, März 1994

 

 

1994 (10.-13. April)

The Global Village Schools National Conference (Die nationale Konferenz für Globales-Dorf-Schulen) wurde in Atlanta eröffnet, um die Bildungsmodelle für das 21. Jahrhundert zu erforschen. In ihrem Werbeflyer hieß es: „Im globalen Dorf…werden Netzwerke Schüler auf der ganzen Welt miteinander verbinden und sie zu einem Körper von Informationen und menschlichem Wissen vereinigen.” Zu der Konferenz gehörte auch eine über den Atlantik geführte Fernsehdiskussion zwischen Washington und Berlin. Der Bildungssekretär Richard Riley und der Arbeitssekretär Robert Reich tauschten ihre Strategien für Globales-Dorf-Schulen mit ihren deutschen Kollegen aus. Zentrales Thema war dabei der Übergang von der Schule in den Beruf, was nicht nur für die globalen Ökonomen wichtig ist, sondern auch, um die soziale Transformation durchzusetzen. (61)

 

1994 (2.- 6. Juni)

Die 2nd Annual Model Schools Conference (zweite Jahreskonferenz für Modellschulen) in Atlanta, die vom International Center for Leadership in Education (ICLE) (Internationalen Zentrum für Bildungsleiterschaft) finanziell unterstützt wurde, stellte ein chinesisches Internat vor. Su Lin, die Gründerin des China International Intellectual Resources Development Center for Children (Chinesischen Internationen Zentrums für die Intelligenzfähigkeit bei Kindern), erklärte, warum sie ihr Internat empfiehlt:

 

  • Die meisten Eltern sind zu beschäftigt, um sich um die Erziehung ihrer eigenen Kinder zu kümmern.
  • Kinder aus zerrütteten Familien finden ein gemütliches Zuhause. Einige ziehen es sogar vor, an den Wochenenden nicht nach Hause zu gehen.
  • UNGESCHULTE Eltern wissen nicht, wie man Kinder großzieht.
  • Kinder ohne Geschwister MÜSSEN einen Sinn für Gleichheit, Solidarität und Unabhängigkeit vermittelt bekommen.

 

„Wir haben eine SCHULE FÜR ELTERN eingerichtet”, sagte Su Lin, „in der Menschen lernen können, wie sie ihre Kinder Erziehen sollen.” (62) (Das klingt doch wie der Traum eines „change agents” („Innovators”), nicht wahr? Kein Wunder, dass die amerikanischen Pädagogen davon sehr beeindruckt waren.)

 

1994 (11.-14. Dezember)

Pädagogen aus der GANZEN WELT versammelten sich in Baltimore auf einer USCEFA (United States Coalition for Education for All (Koalition der Vereinigten Staaten für Bildung für alle)-Konferenz unter dem Motto „Revolution in World Education: Toward Systemic Change” („Revolution in der Welt-Bildung – Richtung zu einem systematischen Wandel”). Das Thema gipfelte in Richtung globaler und Gemeinde-Partnerschaften: „Der traditionelle afrikanische Glaube, dass ‚es ein ganzes Dorf braucht, um ein Kind zu erziehen’, bewahrheitet sich immer mehr. Da wir in das nächste Jahrhundert eintreten, braucht es eventuell ein ganzes Land – oder sogar die ganze Welt -, um unsere Kinder zu erziehen.”

 

In der Broschüre, die diese Konferenz ankündigte, stand: „Vor fast 5 Jahren kam die Welt auf der Weltkonferenz Bildung für alle in Jomtien, Thailand zusammen, um für alle Menschen das Recht auf Bildung sicher zu stellen. Seitdem haben sich Bildungssysteme auf der GANZEN WELT auf verschiedene wichtige Programme für systematische Reformen eingelassen…” (63)

 

  • (61) Aus einem Werbeflyer, der die Konferenz ankündigte
  • (62) „The 2nd Annual Model Schools Conference” („Die zweite Jahreskonferenz für Modell-Schulen” The Christian Conscience (Christliches Bewusstsein), Seite 37, erschienen Januar 1995
  • (63) Aus dem Werbeflyer, der die USCEFA-Konferenz in Baltimore vom 11.-14. Dezember ankündigte

 

„So, wo sind wir jetzt?”, fragt Charlotte Iserbyt. „Alles, bis auf die ‚universale’ Bildung ist schon an Ort und Stelle. Das bedeutet, dass Schüler, die zu Hause unterrichtet werden sowie unabhängige, private, religiöse Schulen irgendwie in dieses internationale System GEZWUNGEN werden sollen.”

 

Und wie geschieht das?

 

Um die Debatte über OBE (auf Erfolg basierende Bildung) anzuheizen, von der EMPÖRENDE ERGEBNISSE veröffentlicht wurden, werden die staatlich kontrollierten Medien dazu gebracht, auszuposaunen, wie schlecht das bisherige staatliche Bildungssystem war.

 

Sie schicken den Grundschulkindern OBSZÖNE ERHEBUNGSBÖGEN nach Hause, die sie ausfüllen MÜSSEN.

 

Sie HETZEN

 

  • Eltern gegen Lehrer,
  • Lehrer gegen Rektoren,
  • Rektoren gegen staatlichen Inspektoren,
  • staatliche Inspektoren gegen den Kongress;
  • und das Traurigste von allem: Eltern gegen Eltern

 

auf.

 

Mit anderen Worten: Erst wird das Problem geschaffen und dann wird die Lösung aufgedrängt.

 

Der Grundstein wurde gelegt; die Saat wurde gepflanzt. Jetzt warten wir nur noch auf die Blüte von dem, was John Dewey und seine Anhänger in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts geplant hatten: Universale sozialistische/internationale Bildung für das von der WELTREGIERUNG geplante WIRTSCHAFTSSYSTEM.

 

Ohne den Frieden und die Hoffnung, die Gott jedem anbietet, der Ihm vertraut, könnten wir versucht sein aufzugeben. BITTE TUN SIE DAS NICHT! Wir sind auf der Gewinnerseite, weil unser Gott regiert! ER hat bereits diesen Krieg gewonnen. Um diese beunruhigenden Informationen mit der Bibel in Zusammenhang zu bringen, denken Sie an

 

Psalm 2, Verse 1-6

Warum toben die Nationen und sinnen Eitles die Völkerschaften? Es treten auf Könige der Erde, und Fürsten tun sich zusammen gegen den Herrn und Seinen Gesalbten. „Lasst uns zerreißen ihre Bande und von uns werfen ihre Stricke. Der im Himmel thront, lacht, der Herr spottet über sie. Dann spricht Er sie an in Seinem Zorn, in Seiner Zornglut schreckt Er sie: „Habe doch ICH Meinen König geweiht auf Zion, Meinem heiligen Berg!”

 

© Das Copyright dieser Übersetzung liegt beim LERNSTUDIO Dagmar Schubert,

lernstudio-dagmar-schubert@hotmail.de

 

 

ANMERKUNG DER ÜBERSETZERIN

 

Die im Internet veröffentlichten Downloads zu dieser Übersetzung dürfen UNVERÄNDERT und KOSTENLOS  an Interessierte weitergeleitet werden.

 

Nun noch einige Hinweise für den deutschsprachigen Raum. Es gibt in Hannover jemanden, der als Einziger über diese New-Age-Pädagogik schreibt und sich bestens darin auskennt. Er ist Erziehungswissenschaftler und Bildungsforscher.

 

Sein Name ist

 

Dr. Reinhard Franzke. Seine Webseiten:

 

www.Faith-Center-Hannover.de

www.inpaed.de

www.didaktikreport.de

 

Dort finden Sie ausführliche Literatur, Tipps und Berichte.

2 thoughts on “Prächtige neue Schulen, Kapitel 4 und weitere Kapitel

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