Nieder mit der Tyrannie!

Nieder mit der Tyrannie!

 

Von Donald Hank

Mitte Mai wird in Marburg ein Kongress gehalten an dem u.a. wissenschaftliche Untersucher über die Möglichkeit einer erfolgreichen Therapie vom Homosexuellen zum Heterosexuellen sprechen werden (www.cbfw.de).

Reagierend auf die nachricht dieses künftigen Kongresses hat der homosexuelle Mob schon gesprochen. Aus einem email-Bericht geht Folgendes hervor:

Die Schaukästen der christlichen Gemeinden wurden baschädigt, Wände von sieben christlichen Werken beschmiert.

In der Zwischenzeit haben über 1000 deutsche Mitbürger eine Erklärung “Für Freiheit und Selbstbestimmun – gegen totalitäre Bestrebungen der Lesben- und Schwulenverbände” unterzeichnet.

http://www.medrum.de/?q=node/2448

Marburger Bürgermeister Dr. Franz Kahle diffamierte diese Unterzeichner als “Brandstifter, Asoziale und Hassprediger,” schwieg aber über die Zerstörung der kirchlichen Objekte. Hieraus wird ganz klar, dass für Dr. Kahle, als typischen Vertreter der extrem Linken, die Kirche nur eine altmodische Idee vertritt, die nichts mehr mit der Wirklichkeit zu tun hat.

Kurz nach Erhalt dieser Nachricht habe ich eine ganz kurze email an Dr. Kahle geschickt, mit den Worten: Nieder mit der Tyrannie!
>>> “DONALD HANK” <zoilandon@msn.com<mailto:zoilandon@msn.com>>
13.05.2009 04:53 >>>
Sie als Bürgermeister haben das Volk zu fürchten.
Nieder mit der Tyrannie!

Ich bekam bald darauf seine Antwort:

  —– Original Message —–
  From: Buergermeister<mailto:Buergermeister@marburg-stadt.de>
  To: DONALD HANK<mailto:zoilandon@msn.com>
  Sent: Wednesday, May 13, 2009 3:57 PM
  Subject: Antw: Wir fürchten Sie nicht

Sehr geehrter Herr Hank,

vielen Dank für Ihre Mail.

Ich kann nicht ganz nachvollziehen, wieso Sie der Meinung sind, ich hätte mich über Christen oder christliche Menschen abfällig geäußert. [Hatte ich gar nicht gesagt!]
Scharf zurück gewiesen habe ich allerdings die Äußerungen des Marburger CDU-Politikers Stompfe, der Erklärungen gegen homosexuelle Menschen unterschreibt. Damit bin ich nicht einverstanden. Und damit stehe ich sicherlich nicht allein, wie ich der letzten Ausgabe von KIM (Kirche in Marburg) entnehmen konnte.

Zur weiteren Information sende ich Ihnen in Kopie eine Mail, mit der ich den Sachverhalt aus meiner Sicht richtig gestellt habe:

“Sehr geehrter Herr ….

vielen Dank für Ihre Mail.

Die von Ihnen angesprochene Erklärung der Marburger CDU enthält leider frei erfundene Behauptungen.

Sie können das gerne in der örtlichen Presse nachvollziehen, die über die genannte Sitzung berichtet hat. Dort sind meine Ausführungen, die sehr moderat waren, mit keinem Wort erwähnt. Sicherlich hätte die Presse berichtet, wenn ich mich in der von Ihnen zitierten Art geäußert hätte.

Heute hat die Oberhessische Presse den Vorgang ja noch einmal aufgegriffen.

Vorgefallen ist aus meiner Sicht folgendes:

Der Marburger Fraktionsvorsitzende der CDU, Phillip Stompfe, hat die Erklärung “Für Freiheit und Selbstbestimmung – gegen totalitäre Bestrebungen der Lesben- und Schwulenverbände” unterschrieben. In dieser Erklärung heißt es u.a.:

“… Wie wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, birgt praktizierte Homosexualität ein erhebliches gesundheitliches und psychisches Risiko. Dazu zählen überdurchschnittliche Auffälligkeit für AIDS,
Geschlechtskrankheiten, Depression, Ängste, Substanzenmissbrauch (Alkohol-, Medikamente und Drogen) und Suizidgefährdung…”

Diese gegenüber homosexuellen Menschen beleidigenden Sätze hat Herr Stompfe unterzeichnet. Ich habe darauf hingewiesen, dass ich eigentlich gehofft hätte, dass solche Meinungen nicht mehr vertreten würden und habe das Verhalten von Herrn Stompfe scharf kritisiert. Wir haben mit Politikerinnen und Politikern wie Karin Wolf (CDU), Ole von Beust (CDU), Guido Westerwelle (FDP)oder Klaus Wowereit (SPD) längst herausragende Persönlichkeiten in unserer Gesellschaft, die offen für ein selbstverständliches homosexuelles Leben stehen. Dieses Zitat – und leider finden sich in der Erklärung viele unverschämte Zitate gegen homosexuelle Menschen – habe ich angeprangert. Und in diesem Zusammenhang habe ich Herrn Stompfe gebeten, doch in der Erklärung den Passus “praktizierte Homosexualtität” einmal durch “praktiziertes Christentum” zu ersetzen. Dann könne auch er sich einmal fragen, ob diese Erklärung nicht bodenlose Unverschämtheiten enthält, die man schwulen und lesbischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern nicht zumuten muss. Jedenfalls muss man sie bei solchen ungeheuerlichen Angriffen nicht alleine stehen lassen, sondern kann diese Unverschämtheiten deutlich zurückweisen.

Ich denke, dass gegenseitiger Respekt und Achtung notwendig sind wenn es um Fragen der sexuellen Orientierung oder Fragen der Religion geht.
Dies handhaben wir in Marburg eigentlich über alle Parteigrenzen hinweg so. Dies müssen wir auch unserer Jugend vermitteln. Dies erreichen wir aber nicht, wenn wir Homosexuelle wie in der Erklärung geschehen in die Nähe von AIDS,  Geschlechtskrankheiten, Depression, Ängste, Substanzenmissbrauch (Alkohol-, Medikamente und Drogen) und Suizidgefährdung rücken.

Natürlich gibt es Meinungsfreiheit. Aber nicht nur für die von Herrn Stompfe unterstützte Meinung. In Marburg ist es ja nun einmal ganz überwiegende Meinung, dass homosexuelle Menschen in Gesellschaft, Kirche und Politik genau so wie alle anderen respektiert und integriert sind. Und dabei soll es meiner Meinung nach auch bleiben.

Wenn jetzt auch eine Vertreterin der Linken und ein Liberaler öffentlich ihre Sympathie mit der CDU bekunden oder meine Art der Kritik nicht teilen, dann liegt das an der Besonderheiten der Marburger Kommunalpolitik. In unserem Stadtparlament gibt es regelmäßig einen Schulterschluss zwischen der CDU, den Linken und der FDP.

Bei der fraglichen Sitzung und Debatte waren von beiden örtlichen Zeitungen Redakteure anwesend.

Der Hintergrund ist doch einfach: Unsere örtliche Opposition will von den Äußerungen gegenüber Homosexuellen, die Herr Stompfe unterschrieben hat, ablenken.

Es mag ja sein, dass manche Leute den Text

“… Wie wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, birgt praktizierte Homosexualität ein erhebliches gesundheitliches und psychisches Risiko. Dazu zählen überdurchschnittliche Auffälligkeit für AIDS, Geschlechtskrankheiten, Depression, Ängste, Substanzenmissbrauch (Alkohol-, Medikamente und Drogen) und Suizidgefährdung. …”

für eine wissenschaftliche Behauptung halten. Ich bin hingegen nicht der Meinung, dass man eine solche bösartige Aufzählung an negativen Substantiven in Zusammenhang mit irgendeiner Bevölkerungsgruppe bringen sollte. [Aber Herr Kahle, oben sagen Sie, dass einige Leute halten diese Erjlürungen für wissenschaftlich bewiesen. Wo ist Ihr Argument, dass sie nicht wissenschaftlich bewiesen sind?] Wir können uns doch vorstellen, was junge Menschen empfinden – die in ihrer sexuellen Entwicklung noch nicht gefestigt sind und homosexuelle Neigungen haben -, wenn sie so etwas lesen oder hören?
Oder auch, wie Klassenkamarad/inn/en reagieren, wenn so etwas behauptet wird.

Jede und jeder, der Therapie sucht, soll diese auch finden – egal ob er oder sie nun den Scientologen, den Zeugen Jehovas, der  sexuellen Orientierung oder was auch immer entkommen will. Aber zur Wahrheit gehört meines Erachtens, dass ein von anderen verhindertes homosexuelles Leben grausam sein kann (siehe die autobiographischen Reflexionen des großen und zeit lebens unglücklich gebliebenen Historikers Golo Mann) und zur Wahrheit gehört auch, dass es viele schwule und lesbische Menschen gibt, die glücklich in ihren Beziehungen und Familien leben. Wer das nicht akzeptieren und wer dem nicht mit Nächstenliebe begegnen will, muss sich die Frage der Toleranz stellen.

Sehr geehrter Herr …., im Zusammenleben in einer so lebhaften Stadt gibt es sicher immer wieder Auseinandersetzungen, die die eigenen Überzeugungen auf die Probe stellen. Die aus meiner Sicht nicht hinzunehmenden Texte der Internet-Erklärung haben sicherlich nicht zu einer Deeskalation beigetragen.

Ich denke, dass ein offener Dialog zwischen religiösen Gruppen und Lesben- und Schwulenvertretungen hier ein wirksamer Beitrag zur Deeskalation sein könnte.

Und ich hoffe, dass nach dem Kongress nach wie vor alle, die sich heute hier engagieren, auch weiterhin engagieren.

Mit freundlichen Grüßen

  Ihr
  Dr. Franz Kahle
  Bürgermeister
  Universitätsstadt Marburg

[Das klingt sehr nett, vernünftig und höfllich, aber man muss vor Augen halten, dass Dr. Kahle ein Vertreter der extrem linken Tyrannie ist, der kein Wort gegen die Zerstörung von Kirchengegeständen äusserte. In seinem Schweigen liegt der unverkennbare Ausdruck der Tyrannie!]

MEINE ANTWORT:

Sehr geehrter Dr. Kahle,
Sie meinen, Folgender Text sei beleidigend?

“… Wie wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, birgt praktizierte Homosexualität ein erhebliches gesundheitliches und psychisches Risiko. Dazu zählen überdurchschnittliche Auffälligkeit für AIDS, Geschlechtskrankheiten, Depression, Ängste, Substanzenmissbrauch (Alkohol-, Medikamente und Drogen) und Suizidgefährdung. …”

Wenn ich Alkoholiker bin und jemand behauptet, der Alkoholismus birge ein gesundheitliches Risiko, ist das schon Anlass dazu, dass ich mich beleidigt fühlen soll?
Der Alkoholismus wird nämlich auch als genetisch bestimmtes Leiden angesehen. Ich würde als Alkoholiker so einen Hinweis sehr dankbar entgegennehmen, denn — in Abhängigkeit von meiner freiwilligen Reaktion darauf — könnte er mir das Leben retten. Inwiefern ist ein Homosexueller, aber nicht etwa ein Alkoholiker, vor der Wohl bringenden Wahrheit zu schützen?
Wie kann man die Resultate wissenschaftlicher Untersuchungen überhaupt als beleidigend auffassen? Ich dachte, nur die Phillistiner stehen der Wissenschaft kritisch gegenüber. Wie kann ein Bürgermeister, der obendrein den Doktortitel trägt, die Wissenschaft so leichtsinnig unter Füssen treten?
Marburg ist eine berühmte Universitätsstadt, wo auch ich (als Austauschstudent) ein Jahr (1963-4) Germanistik studiert habe. Wie kann ein Mensch, der studiert hat, nicht nur sich gegen wissenschaftliche Studien äussern sondern obendrein die Ergebnisse der Wissenschaft als beleidigend auffassen?
Es gibt sicherlich Homosexuellen, die glauben, ihr Verhalten sei ganz gefahrlos. Wer sie vor dieser Gefahr warnt ist ein wahrer Freund, kein Feind wie Sie anscheinend meinen.
Ehrlich gesagt: wenn ich ein Homosexueller wäre, würde ich mich von Ihren Worten zutiefst beleidigt fühlen. Sie reden so als wären die Homosexuellen kleine dumme schutzlose Kinder, die sich nicht zu verteidigen verstehen.

Das sind aber auch Menschen wie Sie und haben das Recht, zu wissen, dass ihr Verhalten gefährlich sein kann. Oder macht es Ihnen nichts aus, dass sie vielleicht aus Unwissen sterben?
Es geht nicht um homosexuelle Neigungen. Es geht um eine Verhaltensweise. Niemand stirbt an Neigungen. Viele sterben ja aber schon an ihren Verhaltensweisen. Besonders dann, wenn niemand den Mut hat, sie davor zu warnen. Die Feigheit hat viele unschuldige Opfer.
Sie schreiben auch weiter:

“Ich denke, dass ein offener Dialog zwischen religiösen Gruppen und  Lesben- und Schwulenvertretungen hier ein wirksamer Beitrag zur  Deeskalation sein könnte.”

Wozu eine Deeskalation wenn der Krieg ganz und gar von der extrem linken Seite geführt und dazu gegen die Vernunft gerichtet ist? Ihre Homosexuellen haben illegal Kirchengegenstände zerstört. Warum sagen Sie nichts dazu? Es ist bestimmt wahr, dass ein Dialog einen positiven Beitrag leisten könnte, aber die homosexuellen Aktivisten haben bisher mit ihrem illegalen groben Unfug den Dialog unterbunden.
Ihre Äusserungen tragen dazu bei, dass diese Verbrecher-Gruppe vernünftige wissenschaftliche Aussagen als beleidigend auffasst. Also, wenn Sie wirklich diesen Dialog unterstützen wollen, dann nehmen
Sie den Religiösen und Wissenshaftlern den Maulkorb weg!
Die Toleranz gegenüber den Schwulen fehlt nicht in Deutschland. Es fehlt aber schon die Toleranz gegenüber Andersdenkenden — Insb. den Religiösen. Die Intoleranz gegen Christen hat sich seit den 30er Jahren nicht geändert. Es ist hohe Zeit, diesen Totalitarismus der atheistischen extrem Linken abzuschaffen.
Hochachtungsvoll,
Don Hank
http://laiglesforum.com<http://laiglesforum.com/>

DARAUF DER MARBURGER BUERGERMEISTER:

 

—– Original Message —–

From: Buergermeister

To: DONALD HANK

Sent: Thursday, May 14, 2009 3:34 PM

Subject: Antw: Fw: Email-Austausch mit dem Marburger Bürgermeister / Philipp Stompfes Entgleisungen

 

Sehr geehrter Herr Hank,

vielen Dank für Ihre Mail.

In der Tat ist der von Ihnen zitierte Text zunächst mal wissenschaftlich gesehen absolut unhaltbar. “Praktizierte Homosexualität” birgt sicherlich keinerlei erhöhte Risiken bezüglich AIDS oder Geschlechtskrankheiten – allenfalls praktizierte Promiskuität.
Aber dabei ist es völlig egal, ob diese homosexuell oder heterosexuell ist. Natürlich müssen sich diejenigen, die mit verschiedenen Partner/innen verkehren, auf höhere Kontaktrisiken einstellen. Ebenso wie  Autofahrer/innen ein höheres Unfall- und Tötugnsrisiko als Bahnfahrer/innen haben. Es kommt also nicht auf die sexuelle Orientierung, sondern allenfalls auf die Art des sexuellen Umgangs an…
Aber darum geht es dem Text ja offenbar gar nicht. Vielleicht ersetzen Sie in dem Text zum Spass einmal Homosexualität durch Gläubigkeit Wenn Sie das dann nicht für Herabsetzend hielten – nun, dann haben wir ein anderes Gefühl für Dinge, die herabsetzend sind. Wir freuen uns in Marburg, dass wir zum Christopher Street Day in der Stadt Regenbogenfahnen aufhängen und dass wir zu Kirchenfesten das Rathaus beflaggen. Wir halten Grußworte beim Schwulen- und Lesbentreff ebenso wie bei kirchlichen Jubiläen. Wir wollen Kindern, die in glücklichen
Familien mit ihren glücklichen homosexuellen Eltern oder Bezugspersonen leben, nicht sagen, dass ihre Eltern ein angeblich höheres Risiko für irgendetwas hätten.
Und so soll es meiner Meinung nach in Marburg auch bleiben. Ich werde jedenfalls immer wieder gegen Äußerungen wie die von Philipp Stompfe öffentlich wettern [nicht aber gegen den Unfug der Schwulen. Herr Dr. Kahle?], weil sie meines Erachtens das Klima des Miteinanders vergiften.
Viele Grüße

Ihr
Dr. Franz Kahle
Bürgermeister
Universitätsstadt Marburg

Kontakt:
Magistrat der Universitätsstadt Marburg
Rathaus, 35037 Marburg
Tel.: +49-(0)6421-201202 oder -201448
Fax: +49-(0)6421-201702
Email: buergermeister@marburg-stadt.de

>>> “DONALD HANK” <zoilandon@msn.com> 14.05.2009 14:30 >>>
Zu meiner email von gestern wollte ich noch folgenden Artikel
hinzufügen:
http://wnd.com/index.php?fa=PAGE.view&pageId=97940<http://wnd.com/indexphp?fa=PAGE.view&pageId=97940>
—– Original Message —–
From: DONALD HANK<mailto:zoilandon@msn.com>
To: Buergermeister<Buergermeister@marburg-stadt.de>
Sent: Wednesday, May 13, 2009 10:05 PM
Subject: Email-Austausch mit dem Marburger Bürgermeister

 

WORAUF ICH ERWIDERE:

 

Sehr geehrter Dr. Kahle,

Ich bin auf Ihren Vorschlag, u.z.:

“Vielleicht ersetzen Sie in dem Text zum Spass einmal Homosexualität durch Gläubigkeit…”

eingegangen.

Ihrem Vorschlag nach lautet der Text also jetzt:

“… Wie wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, birgt praktizierte Gläubigkeit ein erhebliches gesundheitliches und psychisches Risiko. Dazu zählen überdurchschnittliche Auffälligkeit für AIDS, Geschlechtskrankheiten, Depression, Ängste, Substanzenmissbrauch
(Alkohol-, Medikamente und Drogen) und  Suizidgefährdung. …”

Wie Sie selber einsehen können liegt hier das Auffallende nicht daran, dass der Text etwa herabsetzend wirkt sondern vielmehr dass er inhaltlich jetzt keinen Sinn mehr hat. Denn die Wissenschaft hat nie bewiesen, dass die Gläubigkeit ein erhebliches gesundheitliches und psychisches Risiko birgt. Ganz im Gegenteil ist der Mangel an religiösem Glauben immer von einer Herabsetzung der Moral, des geistlichen Wohlgefühls und demzufolge auch letzten Endes der Sicherheit und des wirtschaftlichen Wohlstands der jeweiligen Nation begleitet.

In der Sowjetunion hat ein ganzes Volk an einem gottlosen politischen System gescheitert und sind wenigstens 20 Millionen unschuldige Menschen umgekommen. Im Dritten Reich, wo die religiöse Tätigkeit sehr begrenzt und ausserhalb der Kirchengebäude überhaupt verboten war, kamen 6 Millionen unschuldige Menschen um — darunter viele Vertreter der bibeltreuen Bekennenden Kirche aber auch Priester und Lutheraner, die, den Lehren Christi folgend, sich mutig der gerechten Sache opferten. Im Polen der Hitlerzeit ging das noch viel schlimmer zu. Viele Priester, die gegen Hitlers Pogrome protestierten, wurden einfach hingerichtet. Die meisten evangelischen u. katholischen Kirchen hatten aber genauso wie heute soviel Angst vor den Führenden, dass sie nicht mehr um das Gute und Richtige kämpften und klein bei gaben (religiöse Feigheit und ein schwacher Glaube haben die gleichen Folgen wie der Atheismus).

Im heutigen Deutschland, wo es eine verschwindend kleine Anzahl an bibeltreuen Christen gibt, geht die Geburtenzahl ständig zurück, und zwar derart, dass Tausende von Arbeitern aus der Dritten Welt herangeholt werden müssen. Christen, die ihre Kinder vor der Sittenlosigkeit abschirmen wollen und sie deshalb zu Hause unterrichten, werden verfolgt: sie kommen ins Gefängnis, zahlen Strafgelder bzw. verlieren im Gericht ihr Pflegerecht. Angesichts dieser Verfolgungen wird die gesunde christliche Kultur langsam vom Islam ersetzt. Manche Beobachter der extrem Linken sehen diesen Umstand nicht mal als Verlust und sehen vielmehr im Islam eine Art Befreiung vom gehassten Christentum. Ihnen fehlen der gesunde Menschenverstand und die Intelligenz, zu verstehen, dass der Islam schon immer die Homosexualität gehasst und etwa die Frauenrechte verschmäht hat. Also ist die extrem Linke beim Islam bestimmt nicht an der richtigen Adresse geraten.

Die oberflächliche und kindliche Haltung der extrem Linken gegenüber den traditonellen Sitten ist ein riesenhafter und tragischer Fehler. Meine zahlreichen Kontakte in Deutschland haben mir ja schon vor Jahren mitgeteilt, dass ein deutsches Ehepaar, von denen Mann und Frau beruflich tätig sind, folgende Entscheidung treffen müssen:

Entweder sie kaufen sich ein eigenes Heim oder sie haben Kinder.

Beides kann das deutsche Durchschnittsehepaar kaum verkraften. So eine Situation ist bislang unerhört in den USA, wo die meisten Mitbürger noch gläubig sind. Meine verheirateten Freunde haben fast alle ihr eigenes Haus und auch einige Kinder-manchmal bis zu 4 oder noch mehr.

Sie werden wohl schon vor sich hin gesagt haben: Na und? Auch wenn die Gläubigket mit dem Wohlstand einherzugehen scheint ist das kein Beweis, dass der Wohlstand des Volks von einer religiösen Weltanschauung abhängt.

Sie haben auch Recht, an meiner These zu zweifeln, denn das Zweifeln an sich ist ein Zeichen der Intelligenz. Aber wer den Beweis sieht und sich trotzdem weigert, den naheliegenden Schluss zu ziehen ist nicht weise.

Rein empirisch liegt es auf der Hand, dass das frei praktizierte traditionelle westliche Christentum schon immer von einem blühenden nationalen Wohlstand begleitet worden ist (ich beziehe mich nicht auf diejenigen Nationen, in denen eine autoritäre Kirchenführung herrscht. Das Amerika der ersten 200 Jahre ist das beste Modell). Aus dem oben erwähnten Grund und noch weiteren Gründen wird der Verlust an Gläubigkeit fast immer von einer Herabsetzung des nationalen Lebensstandards begleitet.

Frankreich, Deutschland, das vereinigte Königreich, fast alle Länder Europas haben ihren Wohlstand am Altar des atheistischen bzw. nahezu atheistischen Sozialismus geopfert.

Das Volk leidet daran und versteht trotzdem nicht den Grund ihres Leidens.

Ich kenne Sie nicht und habe keinen hinterlistigen Grund, Sie überzeugen zu wollen. Deutschland tut mir halt furchtbar leid.

Vor 300 Jahren wurden meine deutschen Vorfahren des Landes verwiesen. Das waren Wiedertäufer (Anabaptisten). Also Andersdenkende. Die Führenden Deutschlands leiden ja seit Jahrhunderten an einer krankhaften, totalitären Intoleranz gegenüber allem dem was sie nicht verstehen, insb. gegenüber der politisch inkorrekten Dissidenz. Auch sogenannte falsche „Christen” hetzen mit, und die Opfer sind nach wie vor die Aufrichtigen, also diejenigen, die nicht am unsagbaren Dreck, an der heillosen Korruption mitmachen.

Letzten Endes ist alle diese Politik der extrem Linken – davon das mit den schwulen Familien und “ihren” Kindern – das Widerspiegeln einer echten Gläubigkeit – einer gottlosen linksorientierten Gläubigkeit, die sich immer mehr einer kindlichen Leichtgläubigkeit zuneigt. Aber Ihr seid keine Kinder mehr. Ihr seid Erwachsene mit viel zu viel politischer Macht, mit der Ihr nicht umzugehen wisst, und fügt vielen guten und aufrichtigen Mitmenschen einen ungeheuren Schaden zu, anscheinend ohne die Folgen Eurer eigenen Missetaten zu ahnen.

Gute Nacht,

Don Hank

http://laiglesforum.com

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